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Gloi 19.07.2009 21:55

Optimaler Boden für Außengehege
 
Hallo allerseits!
Habe mich eben erst im Forum angemeldet, auch die Suchfunktion benutzt, aber leider nichts zufriedenstellendes gefunden. Wir halten 5 Kaninchen zwischen 2 und 3 Jahren ganzjährig in einem großen Außengehege (Blockhütte + Freigehege). Die Bande darf die ganze Fläche das ganze Jahr und bei jeder Witterung nutzen. Leider halten die Kerlchen scheinbar nicht viel von Wiese. Unsere wochenlang gezogene Wiese hielt keine 3 Tage, danach glich sie mehr einem Acker. Der nackte, braune Boden war allerdings auch unpraktisch, da er sich mit der Zeit festrat und bei Regen total matschig wurde. Also dachte ich, Rindenmulch wäre das non plus ultra. Nun ja, der Rindenmulch liegt jetzt seit 1,5 Monaten, dazwischen der klägliche Rest Wiese, den ich immer wieder schneiden muss, weil sich scheinbar keiner dafür interessiert (meine früheren Kanichen waren ganz heiß auf Wiese, aber diese hier, kennen es scheinbar nicht, keine Ahnung) Nun, dass extreme Buddeln hat mit dem Rindenmulch nachgelassen. Allerdings ist mir aufgefallen, dass sich im Rindenmulch mittlerweile auch andere Gäste tummeln, sog. Grindalwürmchen, wie ich nach Recherchen im Internet herausgefunden habe. Haben angeblich ne ähnliche Funktion wie Regenwürmer, sind jedoch viel kleiner und weiß. Ich weiß jedoch nicht zu 100%, ob sie wirklich ungefährlich für die Kaninchen sind. Habe früher schon mal ein Kaninchen wegen Insektenbefall (Fliegenlarven oder Maden) verloren, lt. Tierarzt bei Außenhaltung durchaus nichts ungewöhnliches. Mein Stall war immer top gepflegt und sauber, lag also nicht an mangelnder Hygiene. Möchte einen solches Schicksal einem Kaninchen wirklich nicht nochmal zumuten. Außerdem finde ich den Rindenmulch auch nicht wirklich optimal. Gerade die vielen Regenfälle in den letzten Tagen treiben auch den Rindenmulch bei ständigem betreten an seine Grenzen, wie mir scheint. Mache das Gehege morgens und abends sauber, dadurch wird die Erde drunter mit der Zeit einfach fest. Und komplett überdachen möchte ich das Gehege nicht unbedingt, da im Winter sonst die Schneelast wieder Probleme bringt. Finde auch, dass die Erde unter dem Rindenmulch müffelt :mad:.
Was habt ihr denn für Böden in euren Außengehegen? Habe schon überlegt, Sand unter den Rindenmulch zu tun, habe aber keine Lust dadurch ein Ameisenluxusgebiet zu gestalten :( . Hat jemand vielleicht einen Tipp? Evtl. kann man auch Moos auf einen Teil der Fläche anwachsen lassen, aber keine Ahnung ob sowas funktionieren würde und vor allem Sinn macht?
Schönen Gruß an alle! Und sorry für den langen Text!

Murmky 20.07.2009 10:24

AW: Optimaler Boden für Außengehege
 
also ich kenn jemanden der alu drunter hat,
da Alu einige Vorteile hat:
-es ist sehr widerstandsfähig gegen den agressiven Urin
-im Sommer scharren Kaninchen (zumindest unseres) die Einstreu weg um das Metall als Kühlung zu nutzen
-etc.

Ein solches Blech ersetzt natürlich nicht die Einstreu!

Eine dicke Holzspäneschicht (nicht aus dem Sägewerk, sondern aus dem Tierladen!) sollte den Urin gut aufsaugen.
Darüber noch Stroh, sodass der Urin ablaufen kann und die Tiere keine nassen Pfoten bekommen.
Pelletstreu saugt Feuchtigkeit sogar noch effektiver auf.

Ist Kaninchen, die es nicht gewohnt sind aber sehr unangenehm unter den Pfoten.
Lösung: Stroh drüber ;o)

ich hoffe ich konnte dir helfen^^
lg Murmky

Gloi 21.07.2009 12:42

AW: Optimaler Boden für Außengehege
 
Hallo Murmky!

Danke für deine Antwort, hilft mir allerdings nicht weiter. Mir gehts um das Außengehege, nicht um den Stall. Die Blockhütte selbst ist mit PVC Boden ausgelegt (über den Holzbohlen), darüber eine Mischung aus Strohpellets und Kleintierstreu, darüber noch eine Lage Stroh.

Für mein Außengehege, welches direkt mit der Blockhütte verbunden ist, suche ich den passenden Boden. Wie gesagt, selbst Rindenmulch halte ich mittlerweile bei feuchtem Wetter und viel Regen nicht mehr für optimal.

Dachte eigentlich, hier kann man mir ein paar Tipps geben, aber scheinbar haben doch nicht so viele Leute Erfahrung damit... :confused:

Murmky 21.07.2009 13:00

AW: Optimaler Boden für Außengehege
 
und wenn dus mal googelst?^^
irgendwie schaffst du das schon;)

Nicki15 21.07.2009 13:42

AW: Optimaler Boden für Außengehege
 
Hallo!

Für´s Außengehege wären Steinplatten ideal.Die Nins können sich nicht durchbuddeln und außerdem sind diese leicht zu reinigen.Rindenmulch ist zwar schön und für die Kaninchen ein natürlicher Untergrund,aber er ist wirklich sehr schwer zu reinigen.
Im Winter kannst du ja über die Steinplatten Stroh machen oder Teppiche drüberlegen. Zu empfehlen sind solche SIGNE-Teppiche von IKEA... .

Suky 21.07.2009 15:27

AW: Optimaler Boden für Außengehege
 
Hallo Gloi,

ich habe unter meinem außengehge Steinplatten und werde jetzt da drauf Kies schütten (6-8mm) der Kies ist mit einem Wasserschlauch gut zu reinigen, kühlt im Sommer, staubt nicht, lässt das wasser nicht an einer stelle stehen und schimmelt nicht. die kleinen können trotzdem Buddeln. du musst nur drauf achten das du nicht den bruchkies nimmst denn der hat scharfe kanten.

Lg Suky

ninchen96 21.07.2009 15:36

AW: Optimaler Boden für Außengehege
 
ich hab gras...vllt. nicht die beste lösung,aber meinen nins gefällts!!

ich habe das noch nicht mit dem winter erlebt,aber ich glaube da wird schon nicht so schlimm sein.-)

Rodeo 21.07.2009 17:00

AW: Optimaler Boden für Außengehege
 
Hallo.

Das problem ist beim Gras das es irgendwan kein mehr hat und dann hast du ein Schlammbad wenn es mal regnet.

Gruss Rodeo

BennySchlappy 22.06.2011 18:58

AW: Optimaler Boden für Außengehege
 
Ich habe einfach ein flexibles Außengehege auf der Wiese! Das stelle ich alle 3 Tage um und die nins haben frische Wiese. Das Gehege ist 2,5m x 3,5m und hat ein flexibles Dach drauf. Also hoch nehmen und an einen anderen Ort stellen. Zusätzlich haben sie noch ein Gehege aus dem Tierfachhandel das über 2 Etagen geht.Das wird auch einfach hoch genommen und mit umgestellt.

Diamond_89 22.06.2011 21:39

AW: Optimaler Boden für Außengehege
 
also ich habe vor einen teil mit platten aus zu legen aber auch einen teil mit gras bzw später nur noch erde zu lassen.

So bekomme ich bei regen keine matschfüße und auch die Nins haben die möglichkeit auf festem boden zu sitzen wenn sie das wollen!

Kaninchen23 22.06.2011 22:59

AW: Optimaler Boden für Außengehege
 
Ich habe momentan noch überall Erde drinne (Gras war nach 12Std. weg), das ist aber sehr unhyienisch, aber im Herbst kommen in die Hälfte Waschbetonplatten.

carmen32 25.06.2011 14:00

AW: Optimaler Boden für Außengehege
 
wir haben unsere terasse ja komplett neu erstellt...da gabs vorher nur einen Berg *g* erst wollten wir einen teil gras und den rest mit steinplatten auslegen...jetzt haben wir aber komplett Steinplatten genommen da 1.leicht zu reinigen 2.haben die Ninchen extrem spass dadrauf :D und 3. fahren meine kids da mit laufrad rum *lach* ich hab jetzt schon extrem schlimme regengüße miterlebt und kann nur sagen ich bereue die steinplatten absolut nicht :)

stimmt ads eigentlich das steinplatten auch gut für die krallen sind?oder ist das nur ein gerücht?!

Kaninchen23 25.06.2011 16:14

AW: Optimaler Boden für Außengehege
 
Zitat:

Zitat von carmen32 (Beitrag 182375)
stimmt ads eigentlich das steinplatten auch gut für die krallen sind?oder ist das nur ein gerücht?!

Nein, das stimmt.

Nazar & Noroelle 25.06.2011 18:51

AW: Optimaler Boden für Außengehege
 
Also ich hab in meinem momentanen Ausengehege nur Erde,aber ein festes Dach drüber gebaut!Da werden nur die Ränder nass,die Nins müssen bei Regen nicht im Häuschen sitzen und werden auch nicht nass und wenn die Sonne scheint haben sie schönen Schatten :) finde das sehr praktisch!
Allerdings habe ich vor in der nächsten Woche 1,7 qm anzubauen,ohne geschlossenes Dach.Bin jetzt am Überlegen da Steinplatten zu legen,weil das einfach praktischer ist...und Erde zum buddeln haben sie ja...

Aber sind Steinplatten nicht langweilig für die Nins?

Kaninchen23 25.06.2011 18:55

AW: Optimaler Boden für Außengehege
 
Wieso sollten Steinplatten langweilig sein?

Nazar & Noroelle 25.06.2011 19:03

AW: Optimaler Boden für Außengehege
 
Weil die Nins dann weder graben noch Gras fressen könnten^^ aber da muss man dann wahrscheinlich eine tolle Einrichtung zur Verfügung stellen..hab eben nur halb gedacht sorry^^

zwergnobi 25.06.2011 23:16

AW: Optimaler Boden für Außengehege
 
Hallöchen,
das Problem kenne ich. ich habe eine dicke Gummimatte im Aussengehege, diese ist leicht zu reinigen und im Winter wärmt sie. Damit evtl. Wasser ablaufen kann, habe ich kleine Löcher und schlitze hineingeschnitten. Wo es die gummimatte gibt kann ich dir nur leide richt sagen, da ich diese beim Stall geschenkt bekommen habe. Aber im Baumarkt oder im Internet wird man soetwas bestimmt finden.

schwarze wölfin 27.06.2011 09:44

AW: Optimaler Boden für Außengehege
 
Hallo,

momentan habe ich ein Freigehege wo noch Gras ( ja es steht teilw. noch) und Erde ist.Ich hab schon vereinzelt Steinplatten reingelegt, aber ich habe nächsten Monat vor, das komplette Gehege von innen am Rand entlang mit Steinen auszulegen, so dass das Gehege von innen 1x umrandet ist mit Steinen und in der Mitte bleibt dann noch Wiese/Erde übrig, wo die 3 buddeln könnten. Aber da mir das wahrscheinlich dann zu gefährlich ist mit dem buddeln in der Mitte werde ich dort dann eine Buddelkiste mit Sand hinbauen und dann hätten sie immernoch Gras zum fressen übrig.. mal schauen...
Im regen sitzen meine total gerne - sie sitzen immer im regen :D also von daher brauch ich dort auch keine Überdachung bauen....

Fussel07 27.06.2011 13:16

AW: Optimaler Boden für Außengehege
 
Hallo,

wie habt ihr das mit den Steinplatten als Boden gemacht? Ist das dann z.B. ein Betonfundament, oder einzelne Platten "lose" aneinandergelegt, oder einzelne Platten und diese mit einer Fuge "dicht" gemacht? Ich frage mich momentan nämlich, wie das dann mit dem Saubermachen am besten funktioniert. Auf einem "geschlossenen" Boden kann ja Urin nicht absickern, oder gehen eure Kanins auch draussen auf eine Toilette? Ansonsten muss man doch bestimmt regelmässig mit dem Schlauch ausspritzen, oder?
Irgendwie stelle ich mir Kies und/oder Sand im Bezug auf Urin praktischer vor (unten mit Volierendraht geschützt) - hier frage ich mich allerdings, wie man dann die Knöddel am besten raus bekommt (gerade bei Kies)...
Wir planen auch gerade ein Aussengehege, welches an 2 1/2 Seiten zu sein soll und komplett überdacht. Beim Boden bin ich allerdings noch komplett unschlüssig

Was ist in der Praxis leichter zu handhaben?

sarahundkarlchen 27.06.2011 13:43

AW: Optimaler Boden für Außengehege
 
@ Fussel
Meine leben auf dem Balkon, der ist mit 50x50cm Betonplatten ausgelegt, dazwischen ist eine 5mm große Fuge, damit der Regen abläuft.
Das ist aber total unpraktisch, weil die Köttel beim Fegen oder mit dem Wind da rein fallen oder steckenbleiben, das sieht nicht nur besonders schön aus, sondern auch das Rauskratzen macht auch echt Spaß. Und die, die durchfallen bleiben halt für immer unter den Steinen liegen. Auch nicht schön.

Ich würde alles dicht machen, vielleicht die Steine in eine minimale Schräge legen, damit der Regen abläuft (oder mal einen Straßenbauer fragen, wie man das in der Praxis macht)

Edit: Sieht man in der Signatur

Fussel07 27.06.2011 16:48

AW: Optimaler Boden für Außengehege
 
danke Dir für die Erfahrungswerte!!
Verrotten die heruntergeruschten Köttel, oder fangen die an zu riechen?
Bei uns soll das Gehege in den Garten - unter den Platten wäre also Erde, wenn da was runterrutscht wäre es nicht dramatisch, sofern die Köttel sich schnell zersetzen. Wenn das dann allerdings ein Fliegenfestplatz wird, muss ich das nicht unbedingt haben^^

Wenn Du nochmal ein Gehege planen würdest, welches im Garten auf Erde stehen würde, würdest Du dann die Fugen mit Fugenmasse füllen, eine durchgehende Betonplatte nehmen, oder Kies bzw. Sand als Bodenbelag bevorzugen?
Hast Du bei Dir öfters Pipipfützen, oder gehn deine Hoppler dafür auf die Toilette?

sarahundkarlchen 27.06.2011 19:21

AW: Optimaler Boden für Außengehege
 
ich weiß nicht, ob die verrotten. Die platten liegen auf einer art drainage, d.h. zwischen den platten und dem betonboden ist nochmal 1cm platz. Ich nehme an, da ist ein abfluss drunter. Ich habe die platten aber nicht verlegt. Aber riechen tut hier nichts und ich nehme an, da ist schon ne ganze menge drunter. Und fliegen habe ich hier auch keine.

Wenn ich ein außengehege bauen würde, würde ich waschbetonplatten nehmen, denn die normalen b-platten heizen sich enorm auf und speichern die hitze lange. Die Fugen würde ich füllen, damit ich alles entfernen kann.

Pipipfützen hatte ich am anfang enorm viele, jetzt nur noch im gehegebereich. Die Pfützen trocknen schnell, aber hinterlassen auf den b-platten weiße flecken, die nur durch schrubben (mit Wasser) weggehen. Auch deshalb würde ich die waschbetonplatten bevorzugen, da sieht man das nicht direkt.

Zum buddeln würde ich eine extra kiste reinstellen und vielleicht durch holzbauten hohlgänge imitieren.

LuLu03 27.06.2011 19:53

AW: Optimaler Boden für Außengehege
 
Ich hab waschbetonplatten, die Fugen sind zu.
und keinerlei Probleme mit kötteln in den fugen oder pipiflecken :)
Das Pipi trocknet einfach weg, wenn mal was daneben geht(ich hab stubenreine Tiere;)), Flecken hatte ich bis jetzt noch nie, wenns mal durchfall gibt wird der Schlauch zur Hand genommen und alles ist wie vorher :)

Kann ich nur empfehlen ;)

Moisi 27.06.2011 20:22

AW: Optimaler Boden für Außengehege
 
Hm, also wir haben einfach nur Naturboden und ich seh auch kein problem wenn es mal regnet. Ich meine gut, wir haben Dach drüber (über´s gesamte Gehege) aber was machen die Häschen in der freien Natur wenn es regnet?
Sich Steinboden legen?
So artgerecht und natürlich wie möglich...dies ist zumindest mein Motto...
Wenn´s ihnen zu matschig wird, können sie eben in die Hütte gehen bei mir...im Winter, wenn Schnee drinnen liegt, haben sie permanent nasse und schmutzige Pfötchen...


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