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Myxomathoseimpfung - Einige Gedankengänge auf Kaninchen Forum

 
 
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Kaninchen
 
Registriert seit: 29.07.2010
Beiträge: 861
Miralini befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.11.2010, 21:10

Myxomathoseimpfung - Einige Gedankengänge


Hallo ihr Lieben,
Da ich eben gerade erst wieder gesehen habe, wie viele Menschen die Myxomathoseimpfung für wichtig und notwendig halten möchte ich meine eigene Meinung gerne dazu nocheinmal äußern.
Bei der Myxomathoseimpfung wird ein Lebendvirus geimpft, der Myxomathoseviren in abgeschwächter Form enthält. Die Impfung schützt somit nicht vor der Krankheit selbst, sondern lehrt den Körper damit umzugehen und dagegen anzukämpfen.
Heißt im Klartext: Ein Kaninchen das Myxomathose hat und ungeimpft ist, hat keinerlei Überlebenschance. Ein geimpftes Kaninchen hingegen, hat eine minimale Überlebenschance,-Die Mehrheit verstirbt trotzdessen.
Es ist aber unerforscht, ob der Virus nach einiger Zeit abklingt, sollte ein Kaninchen Myxomathose gehabt haben, oder ob es auf ewig Ausscheider bleibt. Ein Kaninchen, das auf ewig Ausscheider bliebe, wäre damit eine potentielle Gefahr für alle Kaninchen Deutschlands, da es die Myxoviren weiter verteilen würde.

Zudem gibt es bei der Myxomathoseimpfung verhältnismäßig viele Impfdurchbrüche, sprich Kaninchen erkranken an Myxomathose durch die Impfung, eben weil abgeschwäche Myxomathoseviren gespritzt werden.

Ein Beispiel dafür, dass geimpfte Tiere auch Ausscheider sein können ist: Setzt man ein geimpftes Tier in einen ungeimpften Bestand ist die Wahrscheinlichkeit, dass die ungeimpften Tiere Myxomathose bekommen sehr hoch, weil das Kaninchen ein Ausscheider der abgeschwächten Myxomathoseviren ist. Es kommt somit dort zu Myxomathose, zumindest ist dies sehr wahrscheinlich.

Nun muss ich mich an dieser Stelle fragen:
Warum impfe ich gegen Myxomathose, ist ein sofortiges einschläfern der Myxomathoseerkrankten Tiere weitblickend besser für die Tiere, weil man nur durch eine sofortige Euthanesie erkrankter Kaninchen die Myxomathose auch in Deutschland, wie es die Schweiz bisher geschafft hat, so einzugrenzen, dass sie nur noch eine minimale Gefahr darstellt.

Nun wird oft argumentiert, dass es diese Impfung nicht ohne Grund gäbe. Und natürlich hat es einen Grund:
Menschen die das Tier auf Biegen und Brechen nun durchbekommen wollen, haben die Chance dazu, auch wenn es eher gering ist. Zudem verdient der Impfherrsteller natürlich an dem Käufer auch wieder unmengen an Geld

Die Häufigkeit auftretender Impfdurchbrüche und das geschwächte Imunsystem der Tiere durch die Impfung ist zumindest für mich Grund genug die Myxomathoseimpfung in Frage zu stellen.




Geändert von Miralini (10.11.2010 um 21:15 Uhr).
 



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