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Myxomathoseimpfung - Einige Gedankengänge Hallo ihr Lieben, Da ich eben gerade erst wieder gesehen habe, wie viele Menschen die Myxomathoseimpfung für wichtig und notwendig halten möchte ich meine eigene Meinung gerne dazu nocheinmal äußern. Bei der Myxomathoseimpfung wird ein Lebendvirus geimpft, der Myxomathoseviren in abgeschwächter Form enthält. Die Impfung schützt somit nicht vor der Krankheit selbst, sondern lehrt den Körper damit umzugehen und dagegen anzukämpfen. Heißt im Klartext: Ein Kaninchen das Myxomathose hat und ungeimpft ist, hat keinerlei Überlebenschance. Ein geimpftes Kaninchen hingegen, hat eine minimale Überlebenschance,-Die Mehrheit verstirbt trotzdessen. Es ist aber unerforscht, ob der Virus nach einiger Zeit abklingt, sollte ein Kaninchen Myxomathose gehabt haben, oder ob es auf ewig Ausscheider bleibt. Ein Kaninchen, das auf ewig Ausscheider bliebe, wäre damit eine potentielle Gefahr für alle Kaninchen Deutschlands, da es die Myxoviren weiter verteilen würde. Zudem gibt es bei der Myxomathoseimpfung verhältnismäßig viele Impfdurchbrüche, sprich Kaninchen erkranken an Myxomathose durch die Impfung, eben weil abgeschwäche Myxomathoseviren gespritzt werden. Ein Beispiel dafür, dass geimpfte Tiere auch Ausscheider sein können ist: Setzt man ein geimpftes Tier in einen ungeimpften Bestand ist die Wahrscheinlichkeit, dass die ungeimpften Tiere Myxomathose bekommen sehr hoch, weil das Kaninchen ein Ausscheider der abgeschwächten Myxomathoseviren ist. Es kommt somit dort zu Myxomathose, zumindest ist dies sehr wahrscheinlich. Nun muss ich mich an dieser Stelle fragen: Warum impfe ich gegen Myxomathose, ist ein sofortiges einschläfern der Myxomathoseerkrankten Tiere weitblickend besser für die Tiere, weil man nur durch eine sofortige Euthanesie erkrankter Kaninchen die Myxomathose auch in Deutschland, wie es die Schweiz bisher geschafft hat, so einzugrenzen, dass sie nur noch eine minimale Gefahr darstellt. Nun wird oft argumentiert, dass es diese Impfung nicht ohne Grund gäbe. Und natürlich hat es einen Grund: Menschen die das Tier auf Biegen und Brechen nun durchbekommen wollen, haben die Chance dazu, auch wenn es eher gering ist. Zudem verdient der Impfherrsteller natürlich an dem Käufer auch wieder unmengen an Geld ;) Die Häufigkeit auftretender Impfdurchbrüche und das geschwächte Imunsystem der Tiere durch die Impfung ist zumindest für mich Grund genug die Myxomathoseimpfung in Frage zu stellen. |
AW: Myxomathoseimpfung - Einige Gedankengänge "Beitrag gelesen" (ich schreib da nichts zu ;) ) Liebe Gruesse an Dich Miralini, :) |
AW: Myxomathoseimpfung - Einige Gedankengänge Ansichtssache. |
AW: Myxomathoseimpfung - Einige Gedankengänge Ich sage ja auch nichts anderes ;) Niergends steht, dass man gegen Myxomathose nicht impfen sollte. Es steht lediglich dort, dass man es auch mal Hinterfragen muss und nicht immer blind hinterherlaufen darf. |
AW: Myxomathoseimpfung - Einige Gedankengänge @Miralini: Hast du eine wissenschftliche Quelle dafüt, dass geimpfte Tiere "Ausscheider" sind? Das ist mir nämlich absolut neu. Beim Menschen wird teilweise auch mit Lebendviren geimpft und die Menschen werden dadurch keineswegs ansteckend. Das wäre ja absolut widersinnig ... Dass geimpfte Kaninchen trotzdem nur eine minimale Überlebenschance haben, wenn sie geimpft sind sehe ich persönlich etwas anders. Richtig ist, dass Tiere trotz Impfung an Myxomatose erkranken können. Dass dies nicht so ist, ist ein gefährlicher Irrglaube, weil häufig gesagt wird: "Myxo kann es nicht sein, mein Tier ist geimpft!" und dann wird ein erkranktes Tier völlig falsch medikamentiert. Ich bin allerdings fest davon überzeugt, dass es aufgrund der Impfungen viele Tiere gibt, die gar nicht erst massive Myxosymptome bekommen haben, OBWOHL sie erkrankt sind. Geimpfte Tiere von Freunden hatten bereits einen milden Myxo-Krankheitsverlauf und haben ohne große Quälerei überlebt (nicht mehr als bei massivem Schnupfen oder einem Abzess!). Ob tatsächlich 2x jährlich geimpft werden sollte stelle ich persönlich auch in Frage. Das würde ich davon abhängig machen, ob ich in einem hohgen Gefährdungsgegbiet lebe oder nicht. Ein Impfrisiko gibt es immer. Allerdings ist dieses minimal, wenn das Tier ansonsten gesund ist. Kranke Tiere sollten prinzipiell nicht geimpft werden ... |
AW: Myxomathoseimpfung - Einige Gedankengänge also ich kann nur dazu sagen das ich dieser impfung auch sehr skeptisch gegenüber stehe (ohne mich auszukennen) meine beiden großen sind nach der impfung letztes jahr an impfmyxo erkrank. es war eine sooo schlimme zeit. nach jeden tag wochenlang tierarzt fahren und ca 500€ weniger in der tasche hatten meine zwei es gott sei dank mit einigen blessuren überstanden. einige stellen im fell sind nur noch weiß nachgewachsen oder auch garnicht mehr. (an stellen die geschwollen waren fielen die haare aus) ich habe dann aber nach langer überlegung meine kleine cyra doch gegen myxo impfen lassen. die großen bekommen aber nur noch rhd geimpft, da ich große angst habe das ihnen das wieder geschieht. lg Melanie |
AW: Myxomathoseimpfung - Einige Gedankengänge @Arca_Lacrima: Das tut mir leid, dass deine Mäuse und du eine so schwere Zeit durchmachen mussten. Darf ich fragen, ob vor der Impfung ein kompletter Check stattgefunden hat, inklusive Kotprobe etc? Ich bin bei der Myxoimpfung auch relativ zwiegspalten und immer neugierig auf andere Meinungen, bzw. Erfahrungen um mir ein eigenes Bild machen zu können. |
AW: Myxomathoseimpfung - Einige Gedankengänge Zitat:
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AW: Myxomathoseimpfung - Einige Gedankengänge Ich kann nur diese Seite hier: [url=http://www.kaninchen.at/smf/index.php/topic,40462.0.html]Myxomatose Infos und Diskussion[/url] Beziehungsweise die Diskussion sehr ans Herz legen. Viele hilfreiche Informationen. |
AW: Myxomathoseimpfung - Einige Gedankengänge sie wurden abgehört und abgetastet, das wars, leider wusste ich damals noch nicht wie eine richtige untersuchung aussieht. |
AW: Myxomathoseimpfung - Einige Gedankengänge Danke Miralini ... werde mir die Seite mal in Ruhe durchlesen ... |
AW: Myxomathoseimpfung - Einige Gedankengänge Ich habe zwei Kaninchen in Aussenhaltung und habe keins von beiden gegen irgendwas impfen lassen. Habe mich vorher informiert und finde die Riskien einfach zu hoch. |
AW: Myxomathoseimpfung - Einige Gedankengänge Ich habe meine Tiere auch in Aussenhaltung. Ich besitze wirklich seit vielen Jahren Kaninchen und bisher wurde keines geimpft. Ich stehe diesen Impfungen auch eher skeptisch gegenüber. |
AW: Myxomathoseimpfung - Einige Gedankengänge Impfen ist ein heikles Thema, nicht nur bei Tieren - auch bei Menschen. Was ich schon im Eltern Forum über Impfungen diskutiert habe ist der Wahnsinn, die Meinungen gehen so auseinander. |
AW: Myxomathoseimpfung - Einige Gedankengänge Ich habe seit über 27 Jahren katzen, Kaninchen und Meerschweinchen und nie ein Tier geimpft.. alle Meeris un Nins waren/sind immer draußen, alle Katzen Freigänger. Ich habe noch nie ein Tier durch eine Krankheit, gegen die man impfen könnte verloren. Wenn es nicht Einwirkungen von außen waren (Verkehr, Vergiftung durch Tierhasser, Marder ect.) dann sind die Tiere, die nicht an Altersschwäche gestorben sind in der Regel wegen eines bösartigen Tumors eingeschläfert worden. L.G. Cosmicmillie |
AW: Myxomathoseimpfung - Einige Gedankengänge Ja stimmt auch meine vier Katzen lasse ich seit Jahren nicht mehr impfen. |
AW: Myxomathoseimpfung - Einige Gedankengänge Meine Tiere sind Grundimmuniesiert Also die vier großen Kaninchen und der Kater. Ich werde auch meine kleinen Grundimmunisieren lassen. Grund ist, wir leben sehr nah am Wasser und auch einer meist sehr feuchten Wiese, So das Mücken bei uns leider keine Seltenheit sind. |
AW: Myxomathoseimpfung - Einige Gedankengänge Grundimmunisierung mache ich nicht. Meine Tierärztin und ich sind der Meinung das das nicht nötig ist. Ich impfe momentan noch 1x jährlich gegen RHD und Myxo. Ich stehe dieser ganzen impferei auch skeptisch gegenüber und bin der festen Ansicht das die Impfstoffe viel länger "halten" als angegeben wird, daher kommt eine 1/2 jährliche Impfung gar nicht in Frage. |
AW: Myxomathoseimpfung - Einige Gedankengänge Unsere TÄ empfiehlt bei Außenhaltung halbjährlich. Bei Innenhaltung würde jährlich ausreichen. Ich lasse sie aber dennoch halbjährlich impfen. Naja, aber wie schon oft hier erwähnt, gehen da die Meinungen auseinander. LG |
AW: Myxomathoseimpfung - Einige Gedankengänge Zitat:
Die Krankheiten werden auch durch Mücken übertragen und die kommen nun mal auch ins Haus. |
AW: Myxomathoseimpfung - Einige Gedankengänge ja klar ... nur wann hast Du bitte ab Oktober/November Mücken im Haus? ;) ... dann auch noch bei uns in Stadtnähe! Das ist so unwarscheinlich. Naja, aber wie gesagt - ich lasse sie dennoch halbj. impfen. Grüße |
AW: Myxomathoseimpfung - Einige Gedankengänge Dann sind aber draußen auch keine ! |
AW: Myxomathoseimpfung - Einige Gedankengänge Nicht zwingend, aber ich halte es für wesentlich warscheinlicher ;-) . Die werden ja schließlich nicht bei mir im Wohnzimmer geboren ^^ . Es kommt ja auch auf die Temperaturen an. Im Moment findet man bestimmt noch Mückchen . |
AW: Myxomathoseimpfung - Einige Gedankengänge Ich wollte jetzt echt keine Mückendiskussion, fakt ist aber: Sind draußen Mücken sind drinnen auch welche und sind draußen schon keine mehr sind drinnen trotzdem noch ein paar überlebende weil es drinnen wärmer ist. Es ist daher für den Impfzyklus völlig unerheblich ob die Tiere drinnen oder draußen leben! |
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