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Michele2712 04.02.2009 21:50

Brauche dringend Hilfe!!!!
 
Hallo ersteinmal, ich bin neu hier im Forum
Also ich habe zwei Kaninchen ein Widderchen Baby Blacky und ein Farbenzwerg Flöckchen.
Baby Blacky hatte gestern sehr weichen Kot, es waren keine Kugeln mehr, sondern ein großer, weicher "Klumpen". Diesen habe ich natürlich sofort entfernt, danach gabs dann ersteinmal Kamillentee und nur noch Heu für die Süße. Das war gestern Nachmittag. Seit dem hatte sie zwar keinen weichen Kot mehr, aber ich glaube, dass sie gar nicht mehr geköttelt hat. Sie ist auch appatisch, wenn ich komme versteckt sie sich und wenn ich sie streichel quiekt sie verrückt, aber auch wenn Flöckchen sie putzten möchte. Vor allem wenn ich sie am Bauch anfasse quiekt sie. Eigentlich wollten wir heute zum TA, allerdings wollten wir es ersteinmal "beobachten". Meint ihr, dass eine Verstopfung vor liegen könnte?
Bitte ganz, ganz schnell Hilfe!!

nugget100 05.02.2009 00:15

Ab zum Ta mit der kleinen. Jeder weiterer Kommentar ist hier überflüssig !.Nach dem Ta kann man gerne drüber diskutieren.

Michele2712 05.02.2009 15:46

Danke für die schnelle Antwort! Sie hat heute morgen wieder geköttelt, aber wir gehen heute trotzdem natürlich zum TA
Schreibe heute Abend dann, wie es gelaufen ist

Michele2712 05.02.2009 19:53

So, jetzt waren wir beim TA. Dieser hat ersteinmal den Bauch untersucht, aber nichts festgestellt, danach waren die Backenzähne dran, die hatten nicht schlimme Haken, aber er hat sie natürlich sofort abgeschliffen, die arme tat mir dabei so leid!! :( Ich soll ihm aber morgen noch eine Kotprobe vorbeibringen, denn er meinte, dass die Haken eigentlich zu klein gewesen wären, um etwas anzurichten... Außerdem hat er mir Tropfen gegeben, die ich Baby Blacky jeden tag dreimal geben soll, die heißen: HERBI Colan, kennt die jemand? Die sollen den Darm unterstützen..

nugget100 06.02.2009 11:41

Um den Verdauungstrakt anzuregen gibt es auch für den Menschen ein Rezeptpflichtiges Medikament das ich Paspertin nennt. Es ist auch Verdauungsfördernd vor allem hiflreich bei Magenbeschwerden und zu hohem Magensäureanteil (Ähnlich Sodbrennen). Musste dies mal mehre Monate nehmen wegen einem Magenproblem aber das ist schon Jahre her.
Hab mal die Suchmaschine angeworfen und dabei hab ich das im Internet geufnden dazu :

Herbi Colan zur Regulierung gestörter Verdauungsvorgänge bei Kaninchen und Kleinnagern

Die Wirkung dieses Arzneimittels basiert auf einer ausgewählten Zusammensetzung hochwertiger Pflanzenextrakte und Öle. Die sorgfältig aufeinander abgestimmten Inhaltsstoffe wirken sich positiv auf nahezu alle Formen von Verdauungsstörungen aus.Sie beruhigen den Darm bei Krämpfen und Entzündungen, wirken Blähungen entgegen, unterstützen die Leberfunktion und regen die Verdauungstätigkeit an.
Aufgrund der Formulierung als ölige Tropfen können die enthaltenen Pflanzenextrakte ihrer wohl tuenden Wirkung besonders schnell entfallen.
Gegenanzeigen: Nicht anwenden bei Tieren, die der Gewinnung von Lebensmitteln dienen.
Nebenwirkungen: Keine bekannt.
Wirkstoffe und sonstige Bestandteile: 1 ml enthält: Wirkstoffe( Darreichungsform 15ml Fläschchen auch in größeren Mengen erhältlich) :

  • Angelikawurzel-Extrakt 1 mg. (antibakteriell, krampflösend, fördert den Gallenfluss)
  • Fenchel-Extrakt 1 mg (reduziert Blähungen und Völlegefühl, reguliert die Darmbewegungen, antimikrobiell, krampflösend)
  • Kamillenblüten-Extrakt 1 mg.(beruhigend, krampflösend, antibakteriell, entzündungshemmend, wundheilungsfördernd (z. B. bei Magengeschwür)
  • Koriander-Extrakt 1 mg. (fördert die Magensaftbildung und den Gallenfluss, krampflösend, leicht antimikrobiell)
  • Kümmel-Extrakt 1 mg.(appetitanregend, fördert den Gallenfluss sowie allgemein die Verdauung, krampflösend, reduziert Blähungen)
  • Löwenzahnwurzel-Extrakt 1 mg (appetitanregend, fördert die Speichel- und Magensaftbildung sowie den Gallenfluss, allgemein verdauungsfördernd)
  • Mariendistel-Extrakt 1 mg (unterstützt die Leberfunktion, schützt vor Giften und fördert ihre Regeneration)
  • Schafgarbenkraut-Extrakt 1 mg (fördert die Speichel- und Magensaftbildung sowie den Gallenfluss, krampflösend, allgemein bei Unterbauchbeschwerden)
  • Wermuthkraut-Extrakt 1 mg (appetitanregend, fördert die Magensaftbildung, den Gallenfluss und die Sekretion von Pankreassaft, antimikrobiell)
  • a-Tocopherolacetat 2,1 mg (Vitamin E: Zellschutz, Radikalfänger)
Damit ich mir dies erspare bekommen meine Langohren 1 mal Pro Woche eine größere Portion Fenchel . Es hat ähnliche Wirkung und daher haben auch meine Ninchen keine Darmprobleme zu befürchten. Zudem nutze ich aus dem Großfuttermlittelherstellung ( Hersteller Ovator) das Futtermittel Ovator Kräuterkanin. Darin sind alle wichtigen Kräuter enthalten die ein Langohr so braucht . Dazu viel Heu und viel Frisches (ausgewogen und abwechslungsreich) Gemüse etwas Obst noch dazu und das wars. Wenn es die Zeit erlaubt und ich die Möglichkeit habe (sofern ich es beschaffen kann) kriegen die dann Zweige von Obstbäumen zum knabbern.Und wenn ich es nicht schaffe mal ein paar Möhren mit Grün drann zu beschaffen dann kriegen sie Möhrengold . Das sind die Pressabfälle aus der Saftindustrie in Pelletform. Von den Sachen kriegen die immer ein leicht glänzendes Fell als angenhmen Nebeneffekt.

Michele2712 07.02.2009 14:32

Danke, dass du für mich gegoogelt hast!
Die Kotprobe hat ergeben, dass Baby Hefepilze und Eier hat! :( Deswegen waren wir gestern wieder beim TA, natürlich wurde meine andere direkt mit behandelt! Ich muss den beiden absofort 14 Tage lang etwas ins Mäulchen spritzen, und in 5 Tagen zwei tage hintereinander noch ein anderes Medikament. In zwei Wochen soll ich dann von meinem beiden Kotproben vorbeibringen, um sicher zu gehen, dass alles wieder im Grünen Bereich ist. Sie hasse es, ihre Medikamente ins Mäulchen zu bekommen, es ist immer sehr schwierig, und das jetzt 2 Wochen lang! :rolleyes: Aber es muss sein ;)
Und jetzt habe ich noch eine Frage: Dürfen die beiden Gras von uns im Garten während der Zeit fressen, oder soll ich das lieber bleiben lassen? Und wie siehts mit Möhren etc. aus? Trockenfutter lass ich natürlich weg

nugget100 07.02.2009 17:49

Früher hat sich auch Fleckchen gewehrt wenn ich ihm seine Medikamente verabreicht habe ( damals hatte er E.C.) . Dabei bin ich hergegangen habe ihn in ein frisch gewaschenes altes Handtuch eingewickelt ,so das er gerade noch atmen konnte. Musste Ihn dann auch noch an den Ohren und Kopf festhalten damit er nicht seinen Kopf wegschiebt. Nach dieser "Festhaltemethode" konnte ich ihm nur die Medikamente geben. Mit der Zeit hat er sich zwar daran gewöhnt und lies sich ohne Handtuch dann die Medikamente verabreichen aber es ist doch genauso wie bei uns. Bittere oder nicht gut schmeckende Medizin will keiner freiwillig nehmen :) , selbst wenn sie noch so hilfreich ist.
bei solch einer Erkrankung würde ich es erstmal sein lassen denen frisches Gras zu geben. Heu ist eine klasse alternative und bei vielen Langohren auch Grund Standardfutter. Wenn sie wieder Gesund sind kannst sie wieder an die Wiese setzten damit sie das Gras fressen können.

Michele2712 07.02.2009 22:42

Die "festhaltmethode" ist eine super Idee! Ich setzte meine Beiden immer draußen aus das fensterbrett, das ist breit und lang genug, und dann halte ich ihr Mäulchen auf und verabreichen es ihnen. Sie rücken dann nämlich immer so nah an die Wand nach hinten, dass sie nicht mehr ausweichen können und es übersich ergehen lassen müssen :cool: Und wie sieht es mit Möhren, Äpfel... aus? Ich habe ihnen jetzt einfach wie immer Möhren und so gefüttert, aber ist das auch ok?

nugget100 08.02.2009 02:00

Solange die erkrankung andauert nach möglichkeit vermeiden frische Sachen zu geben wie Gemüse oder Obst. Wenn die Erkrankung vorrüber ist dann sieht es total anders aus. Denn in Frischen Gemüse oder Obst können sich auch Würmer/Viren oder ähnliches befinden die wir mit dem bloßen Augen nicht sehen. Da das Tier ja durch die Erkrankung geschwächt ist und sein Immunsystem erst wieder voll aufgebaut wird oder werden soll daher auf solche Sachen achten.Die Getrockneten Sachen haben den Vorteil das möglichen überträger es erschwert wird sich im Körper des Tieres erneut einzunisten. Bei Heu drauf achten das es sauber ,Trocken ,kühl ( Weniger als 18° mehr als 5°) und dunkel gelagert wird. Einige Anbieter behandeln sogar das Heu mit Stickstoff um mögliche Keime und Erreger abzutöten. Dies ist aber auch hier deutlich im Preis bemerkbar !.
Flöckchen (Kaninchen von mir) hatte sich durch frisches Gemüse/Obst zweimal hintereinander die gleiche Virale erkrankung zugezogen die behandelt werden musste. Obwohl ich verschiedene Obst/Gemüsehändler die Waren gekauft hab. Durch Produkte wie Möhrengold ( Getrocknete reste von der Saftproduktion ) und anderen Getrockneten Sachen konnte ich so es verhindern das Flöckchen erneut sich anstecken konnte.Jedenfalls hab ich damit meine entsprechenden Erfahrungen gemacht.

Sensi_Star 08.02.2009 12:18

Hallo,

Michele... die Ernährung ist in der Tat wichtig bei Pilzerkrankungen... aber grade aus diesem Grund solltest du gerade auf Trockenprodukte, Pelletiertes und Getreide verzichten!!!

Hefen ernähren sich von Zucker und Zuckerarten... und die sind in den genannten Produkten in konzentrierter Form vorhanden... Gräser und Kräuter gehören zur natürlichen Ernährung und können allenfalls Würmer übertragen was man durch regelmäßige Kotproben aber gut im Griff hat... von Viren an Obst und Gemüse habe ich noch nie was gehört... da würde mich die Quelle interessieren nugget? Denn sonst könnte man ja auch das herkömmliche Gemüse nicht für Mensch und Kind verantworten!

Natürlich sollte man das Gemüse gründlich waschen... aber bitte um Himmelswillen niemals auf Wiese und Gemüse verzichten o. nur noch trocken füttern... grade bei Darmerkrankungen!!!

Hier mal einige Infos zum "in Ruhe lesen":

[url=http://www.diebrain.de/k-futter.html]Kaninchen / Zwergkaninchen INFO - Ernährung[/url]

[url=http://www.diebrain.de/k-pilze.html#dp]Kaninchen INFO - Pilzbefall[/url]

LG Anita

nugget100 08.02.2009 17:39

Zitat:

Zitat von Sensi_Star (Beitrag 7262)
Hallo,
Michele... die Ernährung ist in der Tat wichtig bei Pilzerkrankungen... aber grade aus diesem Grund solltest du gerade auf Trockenprodukte, Pelletiertes und Getreide verzichten!!!

Da sind wir unterschiedlicher Meinung. gerade in den Trockenprodukten ist die Pilzgefahr und die Gefahr einer wiedererkrankung eindeutig reduziert im Vergleich zu Frischfutter.
Im Frischfutter befindet sich (wie der Name selbst schon erklärt) frisches also auch Wasser in welch auch imemr gebundenen Formmitunter auch mit aufgelösten zuckerketten. In dieser Flüssigkeit befinden sich Bakterien ,Viren und vieles andere das wir nicht sehen oder erkennen können. Im Trockenfutter sind diese abgetötet oder abgeschwächt da die Feuchtigkeit daraus entommen wurde.Viele dieser Viren/Bakterien sind auch abhängig von Feuchtigkeit und wenn diese denen entzogen wurde sind sie schlichtweg einfach tot. Um alle möglichkeiten davon zu erwähnen kürze ich das ganze ab ,würde den Thread dazu sprengen.
Das Wasser das man den Ninchen dann gibt kann entsprechende Keime,Bakterien und anderes enthalten keine Frage , nur diese sind Regional abhängig und unterschiedlich Kalkhaltig( siehe Regionsplan in Deutschland wie hart oder wie weich das Wasser in den betreffenden Regionen ist) . Man kann das Wasser zur Not ebenfalls abkochen und auch so eine weitere Infektion vermeiden.
Liebe Sensi_Star bitte sei so nett und Ignoriere nicht diese zu eindutigen Fakten !!!!.

Zitat:

Zitat von Sensi_Star (Beitrag 7262)
Hefen ernähren sich von Zucker und Zuckerarten... und die sind in den genannten Produkten in konzentrierter Form vorhanden...

Hier muss ich dir eindeutig Wiedersprechen

ES IST NICHT IN JEDEM FUTTER ENTHALTEN !
Wenn du die Futtermittel kennen würdest würdest anders drüber denken und nicht an die Produkte denken die du in deiner Region kriegst/kaufst und kennst !. Jedenfalls richtet sich deine aussage stark danach ,auch wenn es aus deiner sicht nicht so gemeint ist.

Wenn man sich mal mit Pflanzen beschäftigt ,so sind deren Aufbau und leben großteils identiisch ( mal abgesehen von den Pflanzen die in spezielleren Regionen leben und sich dort angepasst haben )
Pflanzen bestehen aus Zellen diese Speichern ( je nach Anwendung und Nutzen) entweder Flüssigkeit oder Produkte die eine Pflanze zum leben braucht.
Unter anderen auch Stärke . Diese wird aber benutzt um die Zellwände zu bauen.

Grob erklärt was zum Thema Stärke und Zucker
Wissenswert ist mal nen Link dazu

[URL="http://de.wikipedia.org/wiki/St%C3%A4rke"]Stärke – Wikipedia[/URL]

Oder [URL="http://www.wikipedia.org"]Wikipedia[/URL] suchbegriff Stärke

Zitat:

Zitat von Sensi_Star (Beitrag 7262)
Gräser und Kräuter gehören zur natürlichen Ernährung und können allenfalls Würmer übertragen was man durch regelmäßige Kotproben aber gut im Griff hat... von Viren an Obst und Gemüse habe ich noch nie was gehört... da würde mich die Quelle interessieren nugget? Denn sonst könnte man ja auch das herkömmliche Gemüse nicht für Mensch und Kind verantworten!

Es ist leider so das dies auch der Fall ist.
eine kürzliche Untersuchung von Früchten und Gemüse ergab das auch hier sich Bakterien ,Viren und ähnliches tummeln . Dies ist aber auch hier stark von der Anbaufläche wo es angebaut wurde abhängig. Es kann gut sein das es Flächen gibt die über wenig "Belastung" ( um es mal krass zu erwähnen) verfügen. Selbst in Babybrei und anderen für Kinder erzeugten Produkten steckt sowas drinn nur sie haben letztendlich einen Vorteil das sie die Abwehrkräfte somit auf Trab bringen da der Körper sich dagegen dann schützen kann um so vor einer Erkrankung oder/und neuerkankung zu wissen wie er dagegen vorgehen muss (gilt auch für Tiere). Man kann dies ähnlich wie eine Grippe sehen. Nicht jede Grippe ist eine Grippe sondern kann auch eine schwere Erkältung sein.Wen man sie überstanden hat ist man gegen diesen Grippetyp oder Virus der dies verursacht hat immun .Aber letztendlich nur dann wenn man hier auf die Ernährung aufpasst.
Auch hier um wieder ins Detail zu gehen und alle Varias zu erwähnen kürze ich das entsprechend ab. Im Internet findet man mit entsprechenden Suchkriterien genug Infos dazu !.
Leider wird Gemüse % Obst längst nicht so streng Kontrolliert wie unser Trinkwasser in Deutschland !

Zitat:

Zitat von Sensi_Star (Beitrag 7262)
Natürlich sollte man das Gemüse gründlich waschen... aber bitte um Himmelswillen niemals auf Wiese und Gemüse verzichten o. nur noch trocken füttern... grade bei Darmerkrankungen!!!

Gerade in dem frischen Gemüse sind Zuckeranteile vorhanden die Hefepilze durchaus nutzen können um sich wieder zu vermehren .

Mal was aus meiner Privaten Ecke (Erfahrung)

Anno 1992 hatte ich einen kleinen Hoppler nannte ich Miseu . Ein Kohlestückchen ,Bock,,Rabenschwarz ,2Kg Schwer und Fit wie ein Turnschuh. Wuselte in meiner alten Wohnung rum und war kaum zu bändigen. Er wurde letztendlich nur 3 Jahre alt wegen einem Herzfehler aber das ist eine andere Sache. Als er so ca. 2 Jahre alt war hatte er probleme mit dem Koten gehabt. Die Knöddel waren sehr weich fast flüssig und wenn man den Bauch von Miseu streichelte verkrampfte er sofort. Wie ich mit ihm beim TA war hat der TA eine Pilzerkrankung im Darm festgestellt. Laut seiner Diagnose gehörten diese Pilze zu der Gruppe von Hefepilzen an (also Hartnäckig).Er bekam seine entsprechende Medikamente und ich gab ihm auch Frisches Gemüse bzw. dies in geringer Form angeboten. die Erkrankung ging aber nicht zurück sie blieb hartnäckig. Wochenlang weiche Knöddel und Kot fast flüssig. Erst als ich ihm Trockenfutter gegeben ,Heu und nur Abgekochtes Wasser mit Vitaminen zugesetzt gegeben hab hörte das Problem langsam auf !.

Es klingt Vielleicht unglaubwürdig aber es ist Fakt das in der Flüssigkeit der Pflanzen ( Egal ob Frisches Obst,Frisches Gemüse ,Frisches Gras ,etc.) mehr oder weniger Gelöste Zuckerketten existieren ( Je nach Pflanze unterschiedlich) . Diese können sehr schnell vom Tier oder Menschen aufgenommen werden. Diese Zuckerketten aber sind ein Idealer Nährboden für Hefepilze da die sich im Darm ansiedeln und sogar so ein leichtes Spiel haben im Magen sich festzusetzten. Es gibt auch Magensaft resistente Hefepilze (das sollte man nicht Ignorieren) . Das wären dann die Schlimmsten Pilze oder Erkrankung die man sich vorstellen kann (Meine Meinung) . In meinem Urlaub in Japan hab ich mir so eine erkrankung mal zugelegt ,es hat Monate gedauert bis dies bei mir vollständig weg war. Ich wünsche es keinem !. Selbst meinem Schlimmsten Feind nicht !.

Jedenfalls bei schwerer oder generellen Hefepilz Erkrankung gebe ich meinen Langohren nur TroFu (Verschiedene Pellets) , Heu , Abgekochtes Wasser mit Vitaminen zugesetzt (Mischung lasse ich mir in der Apotheke zusamenstellen) .Solange bis die Erkrankung vorrüber ist.
Wenn einem schlecht ist ,geht man auch nicht her und macht sich ein Wiener Schnitzel mit Pommes ,haut dann rein wie 2 :).

Michele2712 08.02.2009 21:58

Danke für diese ganzen Antworten! Also, ich bin jetzt zum Entschluss gekommen, in der Zeit wo die beiden noch die Medikamente bekommen, kein Frischfutter wie Möhren etc. zu geben. Ich gebe ihnen nur noch Heu und natürlich Wasser. Aber ich habe Angst, dass das Heu nicht reicht von den Vitaminen und dem Sättigungsgefühl, stimmt das? ich habe mir gedacht, dass ich ihnen aber wenigstens Möhrenkraut, getrocknetes und gekauftes, gebe, ist das denn okay?

nugget100 09.02.2009 13:04

Zitat:

Zitat von Michele2712 (Beitrag 7287)
Danke für diese ganzen Antworten! Also, ich bin jetzt zum Entschluss gekommen, in der Zeit wo die beiden noch die Medikamente bekommen, kein Frischfutter wie Möhren etc. zu geben. Ich gebe ihnen nur noch Heu und natürlich Wasser. Aber ich habe Angst, dass das Heu nicht reicht von den Vitaminen und dem Sättigungsgefühl, stimmt das? ich habe mir gedacht, dass ich ihnen aber wenigstens Möhrenkraut, getrocknetes und gekauftes, gebe, ist das denn okay?

Kanichen haben die fähigkeit fehlende oder zu wenig vorhandene Vitamine selbst zu produzieren. Auch ein geschwächter Körper (Kaninchen) kriegt dies hin (je nach erkrankung). Wen du neben Heu noch andere Sachen geben möchest so lese dir immer die Liste durch was in dem TroFu verarbeitet wurde oder darin enthalten ist.
Jedenfalls fressen meine Langohren sehr gerne das "Möhrengold" . Dies sind getrocknete Pressreste aus der Möhrensaft Industrie. Ist nicht billig mit ca. 16 Euro für einen ca. 4Kg Eimer aber manchmal muss ich auf meine Finger aufpassen wenn ich es verfüttere. Es kommt vor das ich dann mit mehr Pflaster an den Fingern rumrenne, als Kleingeld in der Geldbörse :)

Hier mal einen auszug vom Hersteller:

Ovator Möhrengold steigert den Fellglanz bei Kaninchen. Es wird aus erntefrischen Möhren hergestellt und enthält Karotin, Calcium und Phosphor.
Das Futter ist pelletiert, sehr schmackhaft und ergiebig. Ovator Möhrengold stärkt das Immunsystem, steigert das allgemeine Wohlbefinden der Tiere und fördert die Fruchtbarkeit.
Allgemeine Fütterungsempfehlung für die Tagesration:
Zur Ergänzung des Grundfutters. Ovator Möhrengold kann über das gesamte Jahr hinweg gefüttert werden.
Häsinnen in der Zuchtruhe: 1,5 g pro kg Körpergewicht
Häsinnen 1. Hälfte der Trächtigkeit: 1,5 g pro kg Körpergewicht
hochtragende Häsinnen (kleine Rassen): 1,5 g pro kg Körpergewicht
laktierende Häsinnen (kleine Rassen): 1,5 g pro kg Körpergewicht
Rammler: 1,5 g pro kg Körpergewicht
Jedem Eimer Ovator Möhrengold liegt ein praktischer Messlöffel bei.

Inhaltstoffe:
Rohprotein: 6,0 %
Rohfaser: 15,7 %
Calcium: 0,42 %
Rohfett: 1,7 %
Rohasche: 5,2 %
Phosphor: 0,17 %

Quelle: [URL="http://www.muskator.de/mo/de/daten/li_2_um_11/db_moehrengold.htm"]Muskator / Ovator Qualitätsfutter für alle Tiere![/URL]

Das TroFu was meine bekommen besteht aus einem Mix von Basis und Kräuterkanin 1:1

Daten (Quelle) zu Kräuterkanin :

[URL="http://www.muskator.de/mo/de/daten/li_2_um_11/db_kraeuterkanin.htm"]Muskator / Ovator Qualitätsfutter für alle Tiere![/URL]

Daten (Quelle) zu Basis:

[URL="http://www.muskator.de/mo/de/daten/li_2_um_11/db_solikanin-basis.htm"]Muskator / Ovator Qualitätsfutter für alle Tiere![/URL]


Der Hersteller Muskator hat auch einen Ratgeber zu Trofu Fütterung :

[URL="http://www.muskator.de/mo/de/daten/li_2_um_11/rg_futterkonzepte_in_der_kaninchenfuetterung.htm"]Futterkonzepte in der Kaninchenfütterung[/URL]

Die in der TroFu Pelletets enthaltenden Vitamine,Mineralien und andere Zusätze ,kriegt man oftmals mit einer Reinen Frischfütterung nicht hin !.Und wenn das langohr diee zu verfügung gestellt bekommt im Futter ,so kann es sic diese wiederrum schnell ausdem Futter ziehen ohe sich anstrengen zu müssen fehlende Vitamine zu ersetzen.


Ist nur ein Tip nix weiter.

Michele2712 09.02.2009 20:27

Danke für die ganzen Links! Kann man das Möhrengold denn nur dort kaufen, oder gibt es das auch z.b. beim Fressnapf oder so? Oder sollte ich mal bei dem Geschäft " Futterkonzept" vorbeischauen? Denn ich könnte mir sehr gut vorstellen, meinen beiden das auch zu füttern

nugget100 09.02.2009 22:51

Man müsste man schauen welcher Händler für Tierfutter diese Produkte von Muskator vertreibt.
Mein Tiefutter Großhändler in Kelkheim verkauft sowas nur das ist leider PLZ Gebiet 6 . Ich weis leider nicht in welchem Gebiet bei dir (PLZ) es Goßhändler oder Tierfutter Händler gibt die das Futter oder "Möhrengold" verkaufen. Man kann auch auf der Muskator Webseite nach Händlern nachschlagen . Vermute mal das da bestimmte einer in deiner nähe zu finden ist. Jedenfall haben alle meine Ninchen zur Zeit einen matten Fellschimmer nd momentan fletzen alle im Wohnzimmer rum Keines hat bock sich irgendwie zu bewegen (man köntte ja Energie verbrauchen). Buddelecke ist zur Zeit für Doppel Pennplatz zweckentfremdet worden , auf einer Decke vor der Glotze liegen 5 und Poofen , eines liegt neben mir und lässt sich gerade kraulen , und 2 haben ich eine Ecke ausgesucht und Kuscheln miteinender.
zusammen ists gemütlicher :)

:D

Kryptische 10.02.2009 10:41

Zitat:

gerade in den Trockenprodukten ist die Pilzgefahr und die Gefahr einer wiedererkrankung eindeutig reduziert im Vergleich zu Frischfutter.
Jede Form von Trockenfutter stellt ein Konzentrat dar - auch ein Konzentrat der auf der frischen Ware befindlichen Parasiteneiern (welche die Trocknung problemlos überstehen). Im Heu finden wir bei jeder Probe wesentlich mehr Parasiten als in jedem anderen Futtermittel - schlecht gelagerte Trockenfuttersorten ausgenommen.

Während des Trocknungsvorganges auf der Wiese (und so werden fast alle Heusorten getrocknet, die einzige Ausnahme bildet heißluftgetrocknetes Heu), vermehren sich im Gras Bakterien explosionsartig. Ebenso bilden sich Schimmel. Der Schimmel verschwindet auch nicht, wenn das Heu durchgetrocknet ist, er bleibt als Staub enthalten. Der Schimmel nimmt bei schlechter Lagerung sogar dann häufig überhand, de facto finden sich auch bei guter Lagerung immer Schimmelsporen im Heu. Bei feuchter Witterung und wenn die Ballen nicht ganz durchgetrocknet ist, finden sich sogar immer wieder extrem viel Schimmel im Heu. Wir nehmen dann diese Ballen aus der Fütterung - solche Ballen werden allerdings bei Futtermittelproduzenten häufig nicht aus der Produktion genommen, da dort nicht jeder Ballen einzeln überprüft wird.

Außerdem haben wir natürlich in jedem Heu eine Restfeuchte von etwa 12 %, welche vielen Bakterien und Viren durchaus zum Überleben ausreicht - bei längerer Lagerung fühlen die sich da sogar ausgesprochen wohl. Auch Insekten ziehen gern in Heulager ein. Und sie finden durchaus Nahrung im Heu, denn Heu enthält immer Kohlenhydrate, vor allem in den enthaltenen Kräutern sind zusätzlich Proteine zu finden.

Mit anderen Worten: Heu ist keineswegs tot, es lebt und zwar sehr.

Trockenfutter: Die hier genannten Marken bestehen aus heißgepressten Pellets, durch das Erhitzen gehen nicht nur Nährstoffe verloren (Vitamine werden künstlich aufgebracht), es werden auch die Parasiteneier und Bakterien getötet. Aber selbst hier haben wir eine Restfeuchte und je länger diese entsprechenden Futtermittel gelagert werden, umso mehr Schädlinge, Bakterien und Schimmel finden wir im Trockenfutter.

Zitat:

Zitat von Sensi_Star Beitrag anzeigen
Hefen ernähren sich von Zucker und Zuckerarten... und die sind in den genannten Produkten in konzentrierter Form vorhanden...
Zitat:

Hier muss ich dir eindeutig Wiedersprechen

ES IST NICHT IN JEDEM FUTTER ENTHALTEN !

Dazu möchte ich einfach nur darauf hinweisen, dass die Erstellerin des Threads die so massiv ihr Fertigfutter bewirbt ganz offensichtlich nicht die geringste Ahnung davon hat, was sich in ihrem bevorzugtem Fertigfutter befindet, wie es sich zusammen setzt und was Zucker überhaupt ist. Ich würde dazu raten, sich mit den verschiedenen Zuckerarten und Stärkearten auseinander zu setzen, (und dazu reicht ein kleiner Wikipediaartikel nicht) und mal in Ruhe darüber nachzudenken, was wohl folgende Bestandteile, die im Ovator Kräuterkanin laut Hersteller enthalten sind wohl so an Stärken und Zucker enthalten: Zuckerrübenschnitzel, Malzkeime, Weizen, Zuckerrübenmelasse.... (Tipp: Melasse und Zuckerrübenschnitzel enthalten einen hohen Anteil an Zweifachzucker (Disaccharide, in dem Fall Saccarose). Und genau die dient den Hefen im Darm als Nahrung, ebenso enthalten sind langmolekülige Stärkeketten, die ebenfalls den Hefen als Nahrung dienen). Kohlenhydrate, grob vereinfacht Zucker, ist zwar ein lebenswichtiger Bestandteil der Nahrung, auch bei Kaninchen, aber der entscheidende Punkt ist: in welcher Form liegt dieser Zucker vor, wie kann er im Kaninchendarm aufgespalten werden und welche Zucker-/Stärkearten sind deshalb sinnvoll für die Ernährung und welche nicht - und ganz offensichtlich gibt es hier große Defizite bei dem Thema...

--

Wird ein krankes Tier ausschließlich mit Heu und Trockenfutter ernährt, kommt es zu einem massiven Nährstoffungleichgewicht. Um das heraus zu finden, reicht ein simples Rechenbeispiel, ich beschränke mich mal auf einen "Nährstoff" wird es gewünscht, rechne ich aber alle Nährstoffe vor:

Nehmen wir die Rohfaser, im Heu ist durchschnittlich 22 - 35 % Rohfaser enthalten, nehmen wir mal einen Mittelwert von 28 % Rohfaser, im hier beworbenen Ovatorfutter haben wir einen Rohfasergehalt von 16,5 %. Nehmen wir an, das Tier nimmt etwa 20 g Trockenfutter und 80 g Heu auf. Dann hätte es also im Schnitt 25,4 % Rohfaser zu sich genommen. Der Bedarf eines Kaninchens liegt aber nur bei etwa 15 - 18 %. Das Tier nimmt also viel zu viel Rohfaser auf. Dies führt dazu, dass der Darm überlastet ist und dringend benötigte Nährstoffe nicht mehr ausreichend aus der Nahrung synthetisiert werden. Das Tier erleidet also einen massiven Mangel. Auch künstliche Gaben von Wasser beseitigen diesen Mangel nicht, denn die Flüssigkeit ist nicht an die Zellstrukturen gebunden und vergrößert das Volumen der Nahrung nicht. Anders ist das bei der Fütterung von frischem Grün, hier ist die Flüssigkeit Zellgebunden und wird während des Verdauungsvorgangens langsam abgegeben, die intakten Zellen und die enthaltenen Nährstoffe werden anders aufgespalten.

Auf die massive Futtermittelwerbung, die hier im Forum von nugget betrieben wird, gehe ich nicht weiter ein, wer wirklich glaubt, die Fütterungsempfehlungen eines Futterherstellers wären rein im Sinne der Tiere und nur zu ihrem Besten, der glaubt sicher auch, dass er sich bei Mc Donalds gesund ernähren kann... wer glaubt, der Abfall, der bei dem Auspressen von Gemüse entsteht, wäre ein hochwertiges Futter für seine Tiere, statt diesen das frische Futter vorzusetzen, dass noch alle Nährstoffe und nicht nur zerstörte Zellhüllen enthält, dem ist sicher nicht zu helfen.

Fakt ist: gerade ein krankes Tier benötigt dringend Flüssigkeit, ein durchschnittliches Meerschweinchen hat einen Bedarf von gut 100 ml am Tag, ein krankes benötigt etwa 50 ml mehr, damit die Nieren ordentlich gespült werden. Kein Meerschweinchen trinkt bei reiner Trockenfütterung ausreichend, zwar sind einige Tiere daran gewöhnt, Wasser auch aus Tränken oder Näpfen aufzunehmen, aber die von dort bezogene Flüssigkeitsmenge reicht nicht aus (mal abgesehen davon, dass Wasser in Tränken schon nach 24 Stunden eine extrem hohe Bakterienanzahl aufweist und wie eklig die Alten- und Schimmelmenge in Tränken, deren Röhrchen nicht täglich gründlich gereinigt wird ist, möchte hier sicher keiner wissen).

Die natürlichste Art für ein Meerschweinchen Flüssigkeit und Nährstoffe aufzunehmen ist frisches Grün, das gilt vor allem und besonders für kranke Tiere. Wer seine kranken Tiere zusätzlich auf eine Mangelernährung setzt, tut den Tieren damit keinen Gefallen, er hungert sie nur aus.


PS: Kaninchen "bilden" keine Vitamien, sie sind nur mithilfe bestimmter Bakterien im Blindarm in der Lage, Vitamine aus vorhandenen Baustoffen zu synthetisieren, ist allerdings die Darmflora gestört, klappt das nicht mehr.

Michele2712 10.02.2009 20:03

Zitat:

Dazu möchte ich einfach nur darauf hinweisen, dass die Erstellerin des Threads die so massiv ihr Fertigfutter bewirbt ganz offensichtlich nicht die geringste Ahnung davon hat, was sich in ihrem bevorzugtem Fertigfutter befindet, wie es sich zusammen setzt und was Zucker
Also da ich die Erstellerin des Threads bin, verstehe ich nicht ganz, warum ich werbung mache? Ich habe noch nicht einmal gesagt, von welcher Firma meine Trofu bekommen, aber ich denke, du meintest nicht mich Kryptische, oder?!
Das so viele Bakterien etc. in Heu stecken wusste ich gar nicht Obwohl man sich das ja eigenltich denke könnte :rolleyes: Vielen Dank für diese Information. Also ich denke das ich meinen Süßen bald wieder Frischfutter geben kann, oder? Den beiden geht es super gut, nur das sie eben noch Medikamente gegen die Hefe nehmen müssen.

Kryptische 10.02.2009 20:18

@Michele entschuldige, ich meine natürlich den Ersteller des Threads, den ich zitiere ...

Du kannst deinen Tieren jetzt schon Grünfutter geben, man sollte nieeeeeeeemals frisches Grünfutter ganz vom Futterplan streichen, damit tut man seinen Tieren keinen Gefallen. Nur Gemüse und Obst sollten erstmal bestenfalls in kleinen Mengen gegeben werden. Bitte niemals Frischfutter einfach in einen Topf werfen, Grünfutter ist nicht gleich Gemüse, sondern grüne Pflanzenteile (Gräser, Kräuter, Blattgrün etc.).

Trockenfutter = ich kann nur immer wieder betonen, dass Trockenfutter schlicht und ergreifend ungesund für Kaninchen ist, warum das ist so ist kann auf meiner HP nachgelesen werden, Rückfragen nach Konsultation der dort vorhandenen Texte beantworte ich gern.

Atze 10.02.2009 21:25

Hallo Michelle,

ich würde Dir dringend empfehlen, dem Rat der Mystischen zu folgen.

Eines möchte ich noch ergänzen: Pellets sind wahrscheinlich in den Nährstoffen auf den Bedarf der Kaninchen ausgerichtet, haben jedoch einen ganz entscheidenden Nachteil: sie bestehen aus kleingemahlenen Futterstoffen. Das, was Kaninchen gern fressen, wird erst zu Mehl verarbeitet, mit verschiedenen Zusätzen versehen und durch 3mm größe Löcher gedrückt und auf Länge geschnitten. Wenn Pellets abkühlen, entweicht auch die Feuchtigkeit, jedoch selten unter 10% - sonst würde das Zeug kein Kaninchen mehr fressen. Im Verdauungstrakt der Kaninchen zerfällt das Pellet wieder in seine Bestandteile - also kleingemahlenes Zeug. Das ist aber nichts, was normalerweise in den Darm von Kaninchen kommt. Diese kleingemahlen Bestandteile bestehen zum größten Teil aus hoch verdaulichen Nährstoffen und bleiben lang im Darm. Das ist eigentlich nicht typisch für Kaninchennahrung, die im Schnitt einen Rohfasergehalt zwischen 3 - 6% hat. Diese Rohfaser "putzt" eigentlich den Darm, weil sie relativ unverdaulich ist und geradewegs zum größten Teil durchmarschiert. Dadurch bleibt das Milieu im Darm relativ konstant. Heu ist noch rohfaserhaltiger - wie bereits geschrieben wurde. Die Rohfaser im Trockenfutter nützt aber nicht viel - weil sie ja auch kleingemahlen wurde. Das haben jetzt sogar die Herren von Ovator, Muskator und Deuka herausgefunden. Deshalb ist auch ihr Gehalt im Trockenfutter so unnatürlich hoch. Nur haben sie ein kleines Problem - ihre Produktionsanlagen. Wenn sie die Rohfaser größer lassen, verstopft sie die Matrizen.

Ist zu viel leicht verdauliches im Darm und fehlt die Rohfaser, freuen sich Bakterien und Hefen. Denn das Milieu wird jetzt für eine Vermehrung immer besser - durch einen langsam steigenden pH-Wert. Normalerweise ist der im Blinddarm leicht sauer und hält dadurch die Vermehrung von Bakterien in Grenzen. Bakterien scheiden Gift aus, viele Bakterien scheiden viel Gift aus. Das ist ein Problem. Hefen (also Pilze) treiben die Fermentierung (Gärung) voran - es entsteht Kohlendioxid ein - Gas, das zu den Blähungen führt.

Für Kaninchen mit Verdauungsstörungen sind also Pellets pures Gift. Außerdem sollte ständig etwas nachkommen - und idealerweise ist das sehr wasserhaltig.

Deine Tiere brauchen etwas, was schnell durch den Magen geht und was sie normalerweise gern fressen- also viel frisches Grün vom Gemüse (Kohlrabiblätter, Möhrengrün, Sellerie...), Kräuter wie Basilikum, Salbei, Oregano usw. - alles frisch. Und eigentlich bräuchte es auch etwas Bewegung.

@Kryptische: interessante Argumente :rolleyes:

@nugget: Es gibt nichts "Totes" - nicht einmal eine Leiche ist tot. Das Leben ist voller Bakterien und Viren...Deine Quelle zu den Verseuchungen von Gemüse würden mich interessieren - ist ja dann auch für Menschen brisant und wichtig zu wissen.

In der Futtermittelindustrie gibt es nichts absolut trockenes - a) aus Gründen der Herstellung, Transport und Lagerung und b) weil es die Tiere auch noch fressen müssen. Dafür ist ein bestimmter Feuchtigkeitsgehalt absolut notwendig. Die Belastung von Pellets mit Schimmel, Giftstoffen und was noch ist genauso wenig auszuschließen wie bei jedem anderen Futtermittel auch.

Alle Landpflanzen enthalten Kohlenhydrate in Form von Stärke und Zucker - manche mehr, manche weniger.

Kaninchen können zwar bestimmte Vitamine synthetisieren. Sie können aber keinesfalls alle Nährstoffe, die sie brauchen, selbst "herstellen". Bestimmte Vitamine, Proteine und Fettsäuren sind essentiell - und können nur über die Nahrung aufgenommen werden.

freundliche Grüße

Michele2712 10.02.2009 22:58

Ich kann ja mal so zu sagen einen "Futterplan" von meinen Kaninchen hier reinstellen.
Morgens: Heu, jeder einen Esslöffel Trofu, welches ich momentan aber natürlich nicht reiche und auch nicht mehr in der Zukunft meinen Süßen geben möchte
Mittags: Heu, Kohlrabiblätter, mal ein wenig Feldsalat, Apfel etc. Im Sommer grasen sie bei uns im Garten
Abends: Heu und jeder bekommt eine Möhre
Zwischendurch gibt es hin und wieder mal ein Stückchen Banane oder ähnliches
Natürlich haben sie immer Wasser zur freien Verfügung und einmal in der Woche kriegen sie Äste zum Knabbern. Im Sommer gebe ich ihnen auch sehr gerne Löwenzahn, Gänseblümchen, Sauerampfer etc.
Ich denke, dass das erst einmal reicht, oder? Was haltet ihr von dem Plan, Verbesserungsvorschläge?

nugget100 11.02.2009 00:47

Zitat:

Zitat von Kryptische (Beitrag 7349)
Jede Form von Trockenfutter stellt ein Konzentrat dar - auch ein Konzentrat der auf der frischen Ware befindlichen Parasiteneiern (welche die Trocknung problemlos überstehen). Im Heu finden wir bei jeder Probe wesentlich mehr Parasiten als in jedem anderen Futtermittel - schlecht gelagerte Trockenfuttersorten ausgenommen.

In keinster Weise stellt Kropckenfutter ein Konzentrat dar !. Diese Behauptung ist schlichtweg Falsch !. Wenn man Konzentrate herstellt dann muss man auch dazu bestimmte Vorrausetzungen erfüllen und nur beim reinen Tockenvorgang oder reinen entzug von Wasser sind diese nicht gegeben !. Parasiten sind nur dann vorhanden wenn die Ware mit Pestiziden mitunter behandelt wurde oder auf einem schlechten Ackerboden unterzuhilfenahme von Schutzmitteln abgeernte wurde. In der Menschlichen ebene haben wir dazu Lebensmittelkontrollen die soche schlechten Sachen generell aufdecken und auch im falle eines falles auch die Einfuhr oder den Verkauf in Deutschland unterbinden. In Anderen Ländern in denen die Lebensmittelkontrollen nicht so hoch oder nicht so genau sind wie in Deutschland sieht es anders aus ! . Wer sich Schlaumachen will brauch nur zu googlen und sich mit den genannten Stichworten im Internet ein wenig zu Bewegen. Dies ist Fakt ,ende der Diskussion darüber !.

Zitat:

Zitat von Kryptische (Beitrag 7349)
Während des Trocknungsvorganges auf der Wiese (und so werden fast alle Heusorten getrocknet, die einzige Ausnahme bildet heißluftgetrocknetes Heu), vermehren sich im Gras Bakterien explosionsartig. Ebenso bilden sich Schimmel. Der Schimmel verschwindet auch nicht, wenn das Heu durchgetrocknet ist, er bleibt als Staub enthalten.

ABSOLUT FALSCH

Wer sowas schreibt sollte sich mal schleunigst in die Bibiliothek begeben und mal über Trocknungen von Pflanzen sich Litereratur beschaffen.Nicht jeder kauft Heu vom Bauern wo einfach nur das Heu an der Luft getrocknet wird. Ausserdem Wäre dies der Fall so müsste alle Kühe ,Pferde und andere Grasfressende Tiere permanent krank sein !!! .

Bei Schimelbildung müssen auch hier bestimmte Vorrausetzungen gegeben sein um das der Schimmel entsteht. Die meisten Schimmelarten und Sporen mögen es warm und Feucht. Durch den Trockenvorgang wird die Feuchte Entzogen und so kann der Schimmel nicht entstehen da im eine Grundlage fehlt !. Legt man getrocknete Ware auf einen Feuchten Boden dann ist klar das hier sich Schimmel wieder bilden kann.
Schimmelsporen und Schimel selber kann nur entstehen wenn man was am Trocknungsvorgang falschmacht. Z.B. versucht in einem feuchten Raum Heu zu trocknen . Auch hier Bitte ich dich eindeutig um etwas Nachholbedarf in diesen Sachen Dazu ! .Ausserdem ist es auch Fakt das Heu auf "Heuböden" getrocknet werden .Das sind Scheunenartige Gebäude bei denen das Heu so angelegt ist das an das Hau rundherum Luft kommt.So kann erst gar kein Schimmel entstehen.
Und so wie du es Darstellst müsste jedes Tier Qualvoll verenden nur weil es Heu gefressen hat !.

Zitat:

Zitat von Kryptische (Beitrag 7349)
Der Schimmel nimmt bei schlechter Lagerung sogar dann häufig überhand, de facto finden sich auch bei guter Lagerung immer Schimmelsporen im Heu. Bei feuchter Witterung und wenn die Ballen nicht ganz durchgetrocknet ist, finden sich sogar immer wieder extrem viel Schimmel im Heu. Wir nehmen dann diese Ballen aus der Fütterung - solche Ballen werden allerdings bei Futtermittelproduzenten häufig nicht aus der Produktion genommen, da dort nicht jeder Ballen einzeln überprüft wird.

Das bedeutet das dein Futtermittelhersteller oder anbieter einer der schlechten oder schlechteren Wahl ist. Man kann Quantität kaufen keine Frage aber man kann auch hier Qualität kriegen. Zugegeben man muss etwas mehr Bezahlen aber hat dafür bessere ware als beim anbieter der schlechteren Angebote.

Aus einem von mir vor Jahren Privat gemachten Test konnte ich auch hier eindeutig Beweisen das Heu das normal und gut getrocknet wurde keinesfalls ein Träger von Schimmelsporen ist.
Auf einer Europalette hab ich 1 Jahr Lang unter einer Bauplane ( Dunlkle Ecke) Im Keller des Hauses wo ich Wohne einen Heuballen gelagert.
Im Abstand dazu einen Heuballen auf dem direkten Kellerboden. Bei beiden habe ich mehre Proben in ein Labor geben lassen und sie auf Sporen ,Viren und andere Sachen hin Prüfen lassen. Das Ergebnis war das der Heuballen auf der Europalette keinerlei Befall anzeigte. Während der Heuballen auf dem direkt gelagerten Kellerboden einige Befallstellen zeigte. Ich hab daraufhin diesen Ballen entsorgt und den auf der Europalette meinen Langohren zum Fressen gegeben. Tage Später hab auch ich hier die Langohren untersuchen lassen und sie zeigten keinerlei Befall von Viren und Parasiten an !.
Somit ist auch deine Paranoia dazu unbegründet und wiederlegt !
Wenn du Interesse hast wegen Lagerung von Heu können wir gerne solche Tests wiederholen keine Frage. Wenn man weis wie man Heu richtig und korrekt Lagert hat man lange Zeit einen Super Energievorrat für alle Pflanzenfresser. wenn ich aber sehe wie manche Ihr Heu lagern dann darf man sich auch bei solchen Sachen nicht wundern !. Hab schon Bereiche gesehen die ich lieber nicht Beschreibe sonmst könnte es dem einen oder anderen Übel werden. Das Heu was ich Beziehe stammt von einem Bauern ,abgepackt in kleineren Hauballen ,die Wiese wo es abgerntet wurde ist Pesitzit Frei (Geprüft) und das Hau nutzt der Bauer selbst für seine Langohren (ist ein Züchter). Er Beliefert Großhändler und auch Großabnehmer. Und Jeder Ballen Heu ist geprüft. Natürlich sollte man sich bei der Wahl von größeren Mengen auch die Plätze ansehen wo Heu Abgerntet wird. Aber werden alle Regeln beachtet und einwandfrei gerarbeitet ,so kriegt man auch Einwandfreie Ware.Zur Zeit Zahle ich Pro Ballen Heu (aktueller Preis) 7,50 Euro . Es gibt auch günstigeres für 3-5 Euro keine Frage ,aber das würde ich keinem Tier verfüttern denn ein Kollege hat schonmal Motorrad Teile darin gefunden. und laut Infos wurde dieses Heu an den Hängen von Autobahnen abgerntet.

Zitat:

Zitat von Kryptische (Beitrag 7349)
Außerdem haben wir natürlich in jedem Heu eine Restfeuchte von etwa 12 %, welche vielen Bakterien und Viren durchaus zum Überleben ausreicht - bei längerer Lagerung fühlen die sich da sogar ausgesprochen wohl. Auch Insekten ziehen gern in Heulager ein. Und sie finden durchaus Nahrung im Heu, denn Heu enthält immer Kohlenhydrate, vor allem in den enthaltenen Kräutern sind zusätzlich Proteine zu finden.

Diese Bakterien (um das Thema nochmal aufzugreifen) die du meinst die einem Pflanzenfresser gefährlich werden können. Brauchen mehr als 12% restfeuchte. Ausserdem gibt es viele Bakterien die Unterstützend für die Verdauung sind und die kommen auch im Heu vor !. Dazu die Kräuteranteile die aufgrund ihrer Art ebenfalls entsprechende Wirkung erziehlen. Die Insekten die du ansprichst kommen überall vor selbst in deiner Küche (Beispiel Fruchtfliegen) oder halten sich eher in der nähe von Gehegen auf die im Freien Überdacht stehen. Man Beugt auch hier vor indem man die Heuballen einer Stickstoffdusche untezieht (je nach Qualität weil Stickstoff Gas ist nicht all zubillig). Damit Entzieht man Bakterien wie Insekten Jeglicher Lebensgrundlage. Sie Sterben einfach ab. Selbst Eier von Insekten gehen dabei drauf. wo ich das Heu Beziehe wird eine Große Scheunenartiger Komplex geöffnet. Darin werden dann die Heuballen die verkauft werden reingelegt.Türen geschlossen
und mit Stickstoff gefüllt.Dieser Vorgang dauert maximal 24h .Danach kann jeder Lebensmittelchemiker kommen und versuchen noch Bakterien oder Insekten nachzuweisen. Er wird keine Lebenden mehr finden !.

Zitat:

Zitat von Kryptische (Beitrag 7349)
Mit anderen Worten: Heu ist keineswegs tot, es lebt und zwar sehr.

Streite ich auch nicht ab ,aber man kann viel dagegen tun wenn man Angst um Bakterien und Insekten hat (siehe Text weiter oben) . zumal viele Bakterien auch eher förderlich für einen Pflanzenfresser sind als hinderlich (auch wenn ich mich wiederhole) . Generell gibt es keine Viren,Bakterien und Insekten die einem Pflanzenfresse im Heu gefährlich werden kann. Und wenn nur dann wenn man das Heu Falsch lagert oder falsch Unterbringt ( siehe Text weiter oben)

Zitat:

Zitat von Kryptische (Beitrag 7349)
Trockenfutter: Die hier genannten Marken bestehen aus heißgepressten Pellets, durch das Erhitzen gehen nicht nur Nährstoffe verloren (Vitamine werden künstlich aufgebracht), es werden auch die Parasiteneier und Bakterien getötet. Aber selbst hier haben wir eine Restfeuchte und je länger diese entsprechenden Futtermittel gelagert werden, umso mehr Schädlinge, Bakterien und Schimmel finden wir im Trockenfutter.

Auch hier bitte ich dich bei den Jeweilligen Futtermittelherstellern dir genaue Informationen zu ziehen. Wenn du solche Äusserungen schreibst kann dies auch hier schnell in die Hose gehen. Wenn das ein Trockenfuttermittel Hersteller Liest (bei dem dies nicht zutrifft) kann er dich Gerichtlich dafür Belangen wegen Falschaussage !. Natürlich trifft es für einige Hersteller zu keine frage nicht für ALLE !. Daher solltest deinen Text schnellstmöglich entsprechend ÄNDERN !. Ausserdem steht ja auch auf jeder Verpackung drauf wie man es lagern soll . Lagerst du also dein Trockenfutter im Feuchten ?? . Wer Falsch Futtermittel lagert darf sich nicht wundern !.

Zitat:

Zitat von Kryptische (Beitrag 7349)
Dazu möchte ich einfach nur darauf hinweisen, dass die Erstellerin des Threads die so massiv ihr Fertigfutter bewirbt ganz offensichtlich nicht die geringste Ahnung davon hat, was sich in ihrem bevorzugtem Fertigfutter befindet, wie es sich zusammen setzt und was Zucker überhaupt ist. Ich würde dazu raten, sich mit den verschiedenen Zuckerarten und Stärkearten auseinander zu setzen, (und dazu reicht ein kleiner Wikipediaartikel nicht) und mal in Ruhe darüber nachzudenken, was wohl folgende Bestandteile, die im Ovator Kräuterkanin laut Hersteller enthalten sind wohl so an Stärken und Zucker enthalten: Zuckerrübenschnitzel, Malzkeime, Weizen, Zuckerrübenmelasse.... (Tipp: Melasse und Zuckerrübenschnitzel enthalten einen hohen Anteil an Zweifachzucker (Disaccharide, in dem Fall Saccarose). Und genau die dient den Hefen im Darm als Nahrung, ebenso enthalten sind langmolekülige Stärkeketten, die ebenfalls den Hefen als Nahrung dienen). Kohlenhydrate, grob vereinfacht Zucker, ist zwar ein lebenswichtiger Bestandteil der Nahrung, auch bei Kaninchen, aber der entscheidende Punkt ist: in welcher Form liegt dieser Zucker vor, wie kann er im Kaninchendarm aufgespalten werden und welche Zucker-/Stärkearten sind deshalb sinnvoll für die Ernährung und welche nicht - und ganz offensichtlich gibt es hier große Defizite bei dem Thema...

Daher bitte ich dich auch hier mal sich über Futtermittel im generell zu Informieren. Da besteht beidir ein herhebliches DEFIZIT . Bevor du da noch ein weiteres Wort drüber schreibst . solltest du die Mittel inwelcher zusammensetzung Menge und deren Wirkung genauestens Kennen. Wer darüber keine Kenntnis hat sollte auch darüber keine Worte verlieren da jegliche aussage Ohne korrekter Kenntnis nicht der Wahrheit entspricht. Dies kann ein Futtermittelhersteller auch gegen dich Gerichtlich geltend machen !. Es Arbeiten forscher Lebensmittelprüfer und Chemiker sowie andere Namhafte Leute an solchen Produkten und forschen auch um entsprechende ergebnisse zu erreichen. Natürlich ist ToFu nicht gleich TroFu und nicht jeder Hersteller schmeißt einfach die Sachen zusammen und Presst diese In pellets ,verkauft dies dann an Ahnunglose Halter von kleintieren !.wir haben auch in Deutchland gewisse gesetzte im futtermittelbereich zur Herstellung von Futter für die entsprechenden Tiere. Kein Hersteller innerhalb von Deutschland wird gegen eines dieser vorschrift verstoßen ,denn das kann mitunter die Produktionslizenz kosten !. Noch dazu haben wir in Deutschland genügnd Prüfer die oft und regelmäßig solche Werke Besuchen und Proben von den Waren nehmen. Wird etwas festgestellt was nicht dern vorschriften Entspricht wird dies aus dem Verkehr gezogen. Dies kann sogar ganze Produktionschargen kosten und das können mehre hundert Tonnen Futter sein !.

Zitat:

Zitat von Kryptische (Beitrag 7349)
Wird ein krankes Tier ausschließlich mit Heu und Trockenfutter ernährt, kommt es zu einem massiven Nährstoffungleichgewicht. Um das heraus zu finden, reicht ein simples Rechenbeispiel, ich beschränke mich mal auf einen "Nährstoff" wird es gewünscht, rechne ich aber alle Nährstoffe vor:

Nehmen wir die Rohfaser, im Heu ist durchschnittlich 22 - 35 % Rohfaser enthalten, nehmen wir mal einen Mittelwert von 28 % Rohfaser, im hier beworbenen Ovatorfutter haben wir einen Rohfasergehalt von 16,5 %. Nehmen wir an, das Tier nimmt etwa 20 g Trockenfutter und 80 g Heu auf. Dann hätte es also im Schnitt 25,4 % Rohfaser zu sich genommen. Der Bedarf eines Kaninchens liegt aber nur bei etwa 15 - 18 %. Das Tier nimmt also viel zu viel Rohfaser auf. Dies führt dazu, dass der Darm überlastet ist und dringend benötigte Nährstoffe nicht mehr ausreichend aus der Nahrung synthetisiert werden. Das Tier erleidet also einen massiven Mangel. Auch künstliche Gaben von Wasser beseitigen diesen Mangel nicht, denn die Flüssigkeit ist nicht an die Zellstrukturen gebunden und vergrößert das Volumen der Nahrung nicht. Anders ist das bei der Fütterung von frischem Grün, hier ist die Flüssigkeit Zellgebunden und wird während des Verdauungsvorgangens langsam abgegeben, die intakten Zellen und die enthaltenen Nährstoffe werden anders aufgespalten.

Auch hier absolutes Falsche Rechenbeispiel aus Unkenntnis .Auch hier Dringende bitte sich mal mit
der Verdauung von kleintieren auseinandersetzten evtl. auch mal Ärztebücher Nachschlagen. Mein TA hat diesen Bericht Gelsen den Kryptische geschrieben hat.
Ich zitiere nur seinen Satz !!:

"Soviel Dummheit in einem Text verfasst gehört gelöscht ! "

Zitat ende !

Und wenn das ein TA meint der mehr weis als wir alle zusammen das soll schon was bedeuten !.

Mal was generelles . Ernährung von tieren ist eine Sache für sich dazu gehört es nicht irgendwas niederzuschreiben und z behaupten das es so sei.Selbst wenn man Beispiele angibt die nicht korrekt sind !. Man sollte sich hier an Fakten Halten und nicht halbwissen anderen Glaubhaft versichern !.
Es ist letztendlich meine Meinung und dazu stehe ich auch !.

Zitat:

Zitat von Kryptische (Beitrag 7349)
Auf die massive Futtermittelwerbung, die hier im Forum von nugget betrieben wird, gehe ich nicht weiter ein, wer wirklich glaubt, die Fütterungsempfehlungen eines Futterherstellers wären rein im Sinne der Tiere und nur zu ihrem Besten, der glaubt sicher auch, dass er sich bei Mc Donalds gesund ernähren kann... wer glaubt, der Abfall, der bei dem Auspressen von Gemüse entsteht, wäre ein hochwertiges Futter für seine Tiere, statt diesen das frische Futter vorzusetzen, dass noch alle Nährstoffe und nicht nur zerstörte Zellhüllen enthält, dem ist sicher nicht zu helfen.

Aufgrund deines gefährlichen Halbwissens ,siehe text wieter oben !. Da kann man dir selber nicht mehr Helfen !.Ausserdem Mc Donald mit Trockenfutter zu vergleichen ist schon eine ziehmlich Flache und haltlloser vergleich .Da könnte man gleich Autos mit Damenmode vergleichen !.

Zitat:

Zitat von Kryptische (Beitrag 7349)
Fakt ist: gerade ein krankes Tier benötigt dringend Flüssigkeit, ein durchschnittliches Meerschweinchen hat einen Bedarf von gut 100 ml am Tag, ein krankes benötigt etwa 50 ml mehr, damit die Nieren ordentlich gespült werden. Kein Meerschweinchen trinkt bei reiner Trockenfütterung ausreichend, zwar sind einige Tiere daran gewöhnt, Wasser auch aus Tränken oder Näpfen aufzunehmen, aber die von dort bezogene Flüssigkeitsmenge reicht nicht aus (mal abgesehen davon, dass Wasser in Tränken schon nach 24 Stunden eine extrem hohe Bakterienanzahl aufweist und wie eklig die Alten- und Schimmelmenge in Tränken, deren Röhrchen nicht täglich gründlich gereinigt wird ist, möchte hier sicher keiner wissen).

Auch hier würde ich dich bitten solche Unterstellunge einfach zu Unterlassen .sie sind Haltlos . wenn man Abgekochtes Wasser nimmt so sind dort keine Bakterien mher enthalten die auf irgendeiner art und weise dem tier schaden können. Wir selber Trinken das Wasser großteils KALT aus der Leitung ( jedenfalls machen es viele) .Das Leitungswasser in Deutschland gehört zu den Best kontrolliertesten Lebensdmitteln Und das Untergräbst du mit einer Meinung die man schon fast als Lüge bezeichnen kann !. Wenn man Saubere Trinkgefäße oder Wasserflaschen nimmt so sind alleine deine Vorurteile schon Haltlos.
auch hier besteht Dringender Nachholbedarf . wenn ein Teier das Bedürfnis hat Flüssigkeit aufzumehmen so wird es aus seiner eigenen Instikt folgend die Stelle aufsuchen und Flüssigkeit aufnehmen. Dies braucht man in keinster Weise im Frischen Gemüse zwanghaft zuzugeben.


[quote=Kryptische;7349]
Die natürlichste Art für ein Meerschweinchen Flüssigkeit und Nährstoffe aufzunehmen ist frisches Grün, das gilt vor allem und besonders für kranke Tiere. Wer seine kranken Tiere zusätzlich auf eine Mangelernährung setzt, tut den Tieren damit keinen Gefallen, er hungert sie nur aus.[/qutoe]

Hallo geht`s noch ?

Dieser Thread befasst sich mit Kaninchen nicht mit Meerschweinchen. Und falls dir das noch nicht entgangen sein sollte unterscheiden sich die Verdfauungssysteme von Meerschweinen und Kaninchen /Hasen Deutlich. Ich erwähne dazu nur das Stichwort "Stopfdarm". Falls dir dieser Begriff geläufig ist !, googlen hilft !!.


Zitat:

Zitat von Kryptische (Beitrag 7349)
PS: Kaninchen "bilden" keine Vitamien, sie sind nur mithilfe bestimmter Bakterien im Blindarm in der Lage, Vitamine aus vorhandenen Baustoffen zu synthetisieren, ist allerdings die Darmflora gestört, klappt das nicht mehr.

Dies nur dann wenn z.B. Hefepilze die Aufnahme Blockieren. Daher ist ein vermehrtes zugeben von Vitaminen in Trinkwasser auch von Vorteil da hier der erhöhte Anteil auch bei teilweise oder geschwächter Form aufgenommen werden kann.
Es gibt nur Wenige Hefepilze die so agressiv sind und diese können bei früherkennung keine bis nur geringe schäden erreichen. Bei Späterkennung führen sie meist zum Tod. Diese sind aber äusserst selten . Die meisten sind harmloser Natur die nur das Verdauungsystem stören.

Thema ist jetzt entgültig erledigt.
Werde mich dazu nicht mehr Äussern !.

Atze 11.02.2009 08:56

Hallo Michelle,

Zitat:

Zitat von Michele2712 (Beitrag 7417)
Was haltet ihr von dem Plan, Verbesserungsvorschläge?

Im Winter ist das zuwenig - vor allem zu wenig Auswahl. :rolleyes:
Wenn dann noch Obst dazu kommt, sind Hefen bzw. Verdauungsprobleme eigentlich nicht uinbedingt überraschend. Lass es weg, vor allem im Moment!

Das schrieb ich:
"Deine Tiere brauchen etwas, was schnell durch den Magen geht und was sie normalerweise gern fressen- also viel frisches Grün vom Gemüse (Kohlrabiblätter, Möhrengrün, Sellerie...), Kräuter wie Basilikum, Salbei, Oregano usw. - alles frisch. Und eigentlich bräuchte es auch etwas Bewegung."

Gib ihnen reichlich - Futter sollte eigentlich nie alle werden - Heu allein reicht nicht.

Du kannst sie auch im Winter für 1 - 2 Stunden in den Garten lassen.

freundliche Grüße

Kryptische 11.02.2009 09:09

Ich liege vor Lachen kugelnd am Boden... muahhaaa

Entschuldigt Leute - aber der Typ schafft mich, ich finde es vor allem putzig, dass er wirklich keine vernünftigen Quellen nennt oder Argumente bringt und nicht einmal weiß, was heißgepresste Pellets sind (wenn er das wüßte, dann wüßte er auch, dass der Hersteller seiner Lieblingspellets die Ware genau so her stellt - das geben die übrigens ganz offen zu)... besonders nett: nach meiner Beschreibung der Inhaltsstoffe seines bevorzugten Futtermittels und des enthaltenen Zuckers, labert er davon herum, dass es Kontrollen für Futtermittel gibt: hey nugget es ging um den Zucker in deinem Futter - der ist in der Zusammensetzungsliste bei deinem Hersteller deklariert - das kannst du da nachlesen!!!!

Und: nugget - auch wenn du mir so gern den Mund verbieten möchtest und immer wieder darauf hinweist, dass das Thema für dich beendet ist: hier beenden entweder die Moderatoren das Thema, oder wir diskutieren weiter... du kannst dich aber gern ausklinken... dich wird hier keiner vermissen.

Ach und: es ist erstaunlich, wie leicht dein Tierarzt der deine Tiere untersucht Parasiten und Viren nachweisen kann (schon nach Tagen, boa, manche Parasiten brauchen zwar viele Wochen um sich so weit zu vermehren, dass ihre Eier im Kot nachgewiesen werden können, aber dein TA schein ein Wundermensch zu sein - respekt), viele Viren können nichtmal Menschenärzte am lebenden Objekt nachweisen - nochmal: Respekt... du mußt ja hunderte von Euro für diesen, von dir beschriebenen Test ausgegeben haben, hier jedenfalls kosten Laboruntersuchungen unglaublich viel, vor allem, wenn wirklich auf jeden Parasiten und auch noch auf Bakterien und Viren getestet wird...

Übrigens: Futtermitteltests habe ich mittlerweile hunderte gemacht, auch mit verschiedensten Heuchargen... nicht einmal Reuterheu oder Heu aus der Heißlufttrocknung ist steril... Aber, ich frage mich wirklich, woher du das Geld für solche umfangreichen Tests an deinen Heuballen hast, denn: Schimmel kann man nur bei massenhafter Schimmelbildung wirklich sehen, auch Parasiteneier sind kaum zu finden, wir mussten von jeder Charge allein 6 Tests machen um dort einen brauchbaren Mittelwert zu finden und jeder Test hat uns, trotz kostenloser Arbeitskraft, kostenloser Labornutzung und kostenloser Benutzung der Geräte gut 15 Euro für das verbrauchte Material (Petrischalen, Objektträger etc.) gekostet... du mußt reich sein, dass du dir das alles leisten kannst.

Zum Thema Futtermittelkunde: nun zufällig ist das seit mehr als 10 Jahren mein berufliches Fachgebiet (ich habe dazu auch eine beachtliche Menge an Fachartikeln in Fach- und Populärmagazinen wie der Rodentia vorzuweisen und ich schreibe Bücher für Fachverlage zum Thema Tierhaltung) und ich denke schon, dass ich damit durchaus etwas mehr auf dem Kasten habe und vor allem mehr weiß als du kleiner Wichtigtuer.

So: die folgenden Infos sind für die User des Forums die nugget mit seinem Gelaber beunruhigt:

Schimmelsporen finden sich auch auf der frischen Wiese und in nahezu allen frischen Lebensmitteln. Das ist in der Menge, in der sie vorhanden sind, meist völlig unbedenklich. In allen Heuballen, finden wir ebenfalls Schimmelsporen, die eben beim Trocknungsprozess ganz normal entstehen. Auch das ist kein Problem für unsere Tiere. Nur wenn das Heu schlecht gelagert wird, kommt es zu einer massenhaften Ausbreitung von Schimmel.

Auch Parasiten finden wir überall, ein gesundes Tier und ein gesunder Mensch hat davor nichts zu befürchten. Nur wenn viele Faktoren zusammen kommen, dann wird ein Tier auch an Parasiten erkranken (Infos dazu finden sich in den entsprechenden Artikeln meiner HP).

Heu wird übrigens nicht ausgebreitet auf Heuböden gelagert - na vielleicht bei dem nugget Zuhause, aber normalerweise wird es in großen Rundballen, oder für die Kleinviehaltung in kleinen Quaderballen gelagert, das Heu wird dazu schon vor dem entgültigen Trocknungsvorgang gepresst und muss dann nochmal mindestens 6 Wochen im Ballen trocknen. Das ist übrigens die Zeit, in der hin und wieder Scheuen anfangen zu brennen, denn dabei wird es extrem heiß im Heu und dabei entstehen natürlich auch viele Bakterien und Parasiten fühlen sich sauwohl. Nach der endgültigen Trocknung sterben die meisten Parasiten ab - die Eier bleiben uns unbeschadet erhalten, selbst wenn wir das Heu mit Nervengift bearbeiten würden (was wir nicht tun) - die meisten Parasiteneier überleben auch das (siehe Parasitenbehandlung beim Kleintier, nicht umsonst muss da so lange nachbehandelt werden, bis das letzte Viech geschlüpft ist, den nur das lebende Tier kann getötet werden (um das zu verstehen müsste nugget medizinisches Wissen vorweisen - also nehmt es ihm nicht übel, wenn er davon keine Ahnung hat). Auch sterben nicht alle Bakterien und Viren ab... na außer bei nuggets sterilem Heu *muahhhaa Witze müssen sein, sorry*

So nugget, nun ist das Thema auch für mich beendet, ich denke, der geneigte Halter weiß was er von dir und deiner aggressiven und dummen Argumentation ohne Fachwissen zu halten hat.

Ich geh dann jetzt meine Tiere füttern indem ich ihnen zwanghaft Grünfutter reinschiebe, ich bin so fies zu diesen armen Tieren, ich zwinge sie täglich Grünfutter zu fressen, anstatt ihnen einen vollen Trockenfutternapf zu geben.... muahhaha

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@Michele wenn du ganz von Trockenfutter auf eine gesunde Ernährung umgestellt hast, kannst du auch am Morgen schon Frischfutter geben - ganz ohne Probleme. Schau einfach mal auf meine HP; da findest du auch einen Futterplan, viele Erklärungen zum Thema und einen langen Artikel zum Thema Trockenfutter (und Quellen dazu *grins*)

Michele2712 11.02.2009 18:27

Zitat:

Zitat von Atze: Im Winter ist das zuwenig - vor allem zu wenig Auswahl. :rolleyes:
Wenn dann noch Obst dazu kommt, sind Hefen bzw. Verdauungsprobleme eigentlich nicht uinbedingt überraschend. Lass es weg, vor allem im Moment!

Das schrieb ich:
"Deine Tiere brauchen etwas, was schnell durch den Magen geht und was sie normalerweise gern fressen- also viel frisches Grün vom Gemüse (Kohlrabiblätter, Möhrengrün, Sellerie...), Kräuter wie Basilikum, Salbei, Oregano usw. - alles frisch. Und eigentlich bräuchte es auch etwas Bewegung."
Sie kriegen nicht nur die Sachen, welche ich hier aufgeschrieben habe. Sie bekommen auch Fenchel, Basilikum, Chicoree, Kohlrabi, Kräuter allgemein..... Aber trotzdem danke für den Tipp! Und das verstehe ich nicht:
Zitat:

Und eigentlich bräuchte es auch etwas Bewegung."
Die beiden kriegen jeden Tag mind. zwei Stunden Auslauf im Garten und wohnen sonst in einem 4qm Außengehege. Im Winter fressen sie also auch im Garten das Gras ab.
@ Kryptische: Deine Hp ist super! Habe mir natürlich sofort die Futterpläne angeschaut ;)

Michele2712 11.02.2009 18:33

ich habe noch eine Frage: Ich sammel eigentlich im Sommer jeden Tag Gras für die Süßen, doch jetzt nach dem Eier befall, weiß ich nicht mehr so recht, ob ich das noch soll. Dabei bin ich jetzt sehr skeptisch geworden. Ich habe mir auf deiner Hp mal das über Gras sammeln etc. durchgelesen. Aber ich kenne momentan keine Wiese, wo nicht gedüngt wird etc. Nur eine, aber dort kommt regelmäßig Gülle (richtig geschrieben? ) drauf, ist das denn okay für die nins oder besser lassen?

Kryptische 11.02.2009 18:53

Wie du hier auch gelesen hast: die Parasiteneier (vor allem die von Spinnentieren wie Milben) überstehen jede Trocknung, die sind auch im Heu vorhanden.

Keine Panik wegen der Krankheiten die du dir mit frischem Grün ist Haus holen kannst - die Gefahr ist gering. Von einer massiv gedüngten Wiese würde ich allerdings tatsächlich kein Grünfutter holen. Hast du keine anderen Möglichkeiten? Mit der Gülle kommen ja leider bei herkömmlicher Nutztierhaltung auch Medikamentenreste und Krankheitserreger auf die Wiese und die Pflanzen sind extrem Nitrathaltig. Es gilt offiziell die Regel: 6 Wochen nach der Gülle sollte von dem Feld nichts geerntet werden (wenns aber sehr trocken ist, dauert es viel länger, bis sich der Boden wieder normalisiert).

Wegen der Bewegung: gerade bei Darmerkrankungen gilt: je mehr Bewegung umso besser, also wenn Zeit für mehr Auslauf ist, dann sollte der auch gegeben werden.

Versuch doch andere Wiese zu finden, hier z.B. gibt es Grünstreifen am Fluss, die relativ sauber sind...

Michele2712 11.02.2009 20:39

Dann werde ich in der nächsten Zeit wohl mal auf Suche gehen ;) Ich hoffe, dass ich eine gute Wiese bei ins in der nähe finde!
Also kommen die Eier eher nicht von dem Gras? Habe den beiden nämlich in der letzten Zeit auch schon Gras gesammelt, und ich dachte, dass die Eier von dem Gras kommen? Auf dem Stück, wo ich das Gras geschnitten habe, wird nicht gedüngt, vor allem habe ich den beiden letztes Jahr von dort auch schon Gras gesammelt...

Kryptische 11.02.2009 20:49

Im Gras und vor allem in Gebüschnähe und an Gebüschen findet sich mitunter der Fuchsbandwurm, bzw dessen Eier. Die meisten Spinnentiere wie Milben finden sich eher im Heu. Natürlich finden wir im Gras auch andere Parasiten wie z.B. Zecken. Aber trotzdem ist es nunmal ein hochwertiges Futter - es sollte beim Sammeln nur wirklich darauf geachtet werden, keine Zecken mit zu sammeln (vor allem auch hier bei Gebüschen und in sehr hohem Gras) und es sollten keine Wiesen gewählt werden, wo viele Igel und Wildkaninchen gibt.

Atze 11.02.2009 22:04

Hallo Michelle,

ehrlich gesagt, tippe ich bei dem großen "Klumpen" auf Blinddarmkot.
Schau mal hier, ob er so aussah: [URL="http://www.kaninchen-wuerden-wiese-kaufen.de/caecotrophie.htm"]Link[/URL]

Warum die Kleine quiekt und apathisch ist, kann aus der Ferne nur schwer beurteilt werden. Wie alt sind eigentlich die Tiere? Sind das zwei Mädels? Ist sie noch apathisch und quiekt?

Das Medikament (Herbi Colan) ist eigentlich nix weiter als Pflanzen "flüssig". Ich denke mal, Dein TA ist auch etwas ratlos und hat, eh er gar nichts macht, etwas verschrieben, mit dem er absolut nichts falsch machen kann :rolleyes:

Wie auch immer - lass Obst weg. Wenn Du schon abwechslungsreich Gemüse fütterst, ist das ok.

Da Deine Tiere draußen sind, hat sich der Rat mit der Bewegung erledigt. Damit war gemeint, dass Bewegung an frischer Luft die Verdauung anregt. Kaninchen sind draußen wesentlich aktiver - allein schon wegen der Umweltreize. Und natürlich wegen dem Grün.:rolleyes:

Und das mach mal schön weiter so, wie bisher. Unsere Tiere bekommen im Jahr ein bis zweimal eine Wurmkur - vorbeugend. Würde ich jedem empfehlen, der frisches Grün von Wiesen holt. Ansonsten ist das natürlich die beste Nahrung, die man anbieten kann. Aber nicht nur Kräuter sammeln, auch verschiedene Gräser. Die Gefahren dieser Art Fütterung sind nicht wesentlich höher als mit jedem anderen Futtermittel, wie auch Kryptische schon schrieb.

freundliche Grüße

Michele2712 12.02.2009 22:13

Ihr gehts schon viel besser. Und falls du es noch nicht gelesen hast, ich habe eine Kotprobe machen lassen, wobei es sich ergeben hat, dass sie Hefepilze und Wurmeier haben. Ich gebe ihnen nun seit schon bestimmt 1,5 Wochen Medikamente.
Und nein, der große Klumpen war auf gar keinen Fall Blinddarmkot. Wobei sie aber wieder längst normal köttelt.
Sie quiekt schon längst nicht mehr, und es sind beides Weibchen und 1 Jahr alt.
trotzdem danke für deine Hilfe :rolleyes:


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