 | Ninchen | | Registriert seit: 13.08.2010
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Geschrieben am
18.08.2010, 11:42
| | | | Suche Rat, Madenbefall von Lili Hallo,
ich suche dringend einen Rat für unsere Lili (Widderweibchen).
Lili war von Maden am Gesäss befallen.
Am Donnerstag letzte Woche stellt ich ein sehr merkwürdiges verhalten an unserer sehr eigensinningen und starrköpfigen Lili fest, sie lag nur noch in Ecken oder ihrem Häuschen und sah auch sonst völlig aphatisch aus. Da sie vor kurzem erst wegen Durchfall beim Ta war, hab ich mir am Abend ihren Po angesehen und da war nur noch rohes Fleisch. Ich wusste nicht was das war und bin erst am Freitag morgens zum TA. Dort wurden dann sofort die Maden festgestellt. Meine Frau und ich waren ziemlich erledigt als uns die TÄ alle Konsequenzen schilderte (Einschläfern oder OP und intensive Pflege). Wir hängen alle sehr an unserer kleinen Zicke und da war es natürlich keine Frage wie wir entscheiden.
Der einstündige OP ging gut und als Lili aus der Narkose erwachte (schrecklich das zu beobachten), hat sie erstmal ausgiebig getrunken.
Der erste Schreck kam als ich am Nachmittag zwei dicke Maden in ihrem Quarantänekäfig fand. Die TÄ meinte aber telefonsich, das komme von den Tabletten, die die letzten Maden aus dem Fall Treiben würden. Aber Lili hat dann auch wieder zum Fressen angefangen, waraber noch immer ziemlich aphatisch, Am Samstag hat sie schon wieder den Kopf gehoben, hat ihren Lieblingsfenchel gefuttert und und machte schon einen viel wacheren Eindruch. Doch am Abend der nächste Schreck, eine riesige Made im Käfig.
Ich bin sofort zum Notarzt. Aber der meinte nach Untersuchung der Wunde, dass er keine Maden mehr finden könne und die Wunde trocken währe und gut aus sieht.
Am Sonntag stellte ich fest, Lili frisst nicht mehr. Normalerweise ist sie immer die erste am Futternapf und geht erst weg, wenn er leer ist.
Mit Löwenzahn und Fenchel hab ich sie dann solange animiert, bis sie wenigsten ein paar Blätter gefressen hat.
Am Montag bei der TÄ wurde die Wunde kontrolliert (sah sehr gut aus) und mir die Zwangsernährung mit RodiCare instant oder Aletebrei empfohlen. Hab ich gemacht (3 mal am Tag) auch wenn uns beiden das gar keinen Spass gemacht hat.
Am Dienstag hab ich sie nach dem TA aus dem Käfig entlassen, sie wollte einfach raus und auch den Rammler wiedr zu ihr gelassen (der hat sich übrigens rührend um sie gekümmert und sie sofort ausgiebig geputzt).
Aber gefressen hat sie immer noch nicht, Ich hab sie dann 3 mal mit Karottenbrei und Apfel/Birnenbrei Zwangsernährt (was für eine blöde Bezeichnung). Die TÄ hat ihr übrigens einfach Löwenzahn zwischen die Zähne geschoben und den hat sie auch gefuttert.
Heute morgen hab ich Sie weider mit Karottenbrei ernährt und ihr dabei die zerstossene halbe Tablette eingeflösst ((Baytril). Aber sie liegt jetzt schon wieder nur auf ihrem Plätzchen und futtert immer noch nichts, auch von ihren Leckerlies (Äpfel, Fenchel, Pfirsich und Löwenzahn) wendet sie sich einfach ab und zeigt mir nur ihren Rücken.
Am Do hab ich wieder einen Termin beim TA.
Ich hab einfach den Eindruck, dass es der Lili nach einem Zwischenhoch wieder schlechter geht.
Kann das alles nur von den giftigen Ausscheidungen kommen, die die Maden in ihr zurückgelassen haben? Was kann ich zusätzlich noch tun um unserer Lili zu helfen oder Pflege ich sie zu intensiv und sie will einfach nur mal ihre Ruhe? Ich will sie halt um jeden Preis gesund kriegen aber die Zwangsernährung macht ihr wirklich keinen Spass.
Für Anregungen und Tipps vielen Dank im Vorraus |