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!!GLÜCKSHASE!! 17.06.2010 16:20

Hilfe Heumuffel mit Zahnproblemen!
 
Hallo allerseits,

ich bin neu hier und hoffe sehr, auf diesem Weg Rat und Hilfe für mein Zwergkaninchen zu finden. Sie heißt Cookie, ist ein Löwenköpfchen und fast 10 Jahre alt.

Gesundheitlich ging es ihr eigentlich immer gut aber vor einem knappen dreiviertel Jahr hatte sie wiederholt ziemlich schlimme Verdauungsprobleme mit anhaltendem Durchfall.

Ich habe daraufhin auf Anraten des Tierarztes alles an Nahrung abgesetzt, was viel Zucker enthält - Möhren, Äpfel etc. Habe sie auch mit Benebac und Critical Care unterstützt. Es wurde besser mit dem Durchfall aber sie weigerte sich, Heu zu fressen, egal welche Art oder Sorte. Ich habe wirklich ALLE ausprobiert, auch besondere Leckereien bei kaninchenladen.de und ähnlichen Anbietern besorgt - keine Chance!

Vor ca. 3 Monaten fraß sie gar nicht mehr und als ich mit ihr in die Tierklinik ging stellte sich heraus, daß sie auf den Backenzähnen Spitzen hatte, die sich in die Zunge bohren. Durch die Schmerzen hat sie dann eben gar nicht mehr gefressen. Die Spitzen wurden abgeknipst, sie fraß dann auch nach einigen Stunden wieder ganz vergnügt, aber eben kein Heu.

Ich weiß, daß Heu unerläßlich wichtig für Hasen ist und habe ihr in meiner Verzweiflung seitdem einen Brei aus Critical Care, Heu, Kräutern und Blüten gemischt damit sie wenigstens in irgendeiner Form Heu zu sich nimmt. Das lief soweit zwar ganz gut, sie hatte keinen Durchfall mehr, aber die Zahngeschichte wurde durch den fehlenden Abrieb immer schlimmer.

Ich war inzwischen zigmal mit ihr zum Abknipsen der Spitzen in der Tierklinik. Auf meine Anfrage, ob denn Abschleifen nicht sinnvoller sei wurde mir gesagt, bei einem so alten Tier wäre das zu stressig. Ich habe aber überall gelesen, daß Abschleifen viel mehr bringt und sie ist zwar nicht mehr ganz jung aber noch ganz fit. Nur ein bißchen dünn inzwischen leider. Und sie soll doch noch lange leben und ohne dauernden Streß und Schmerzen.

Deshalb war ich gestern mit ihr, 2 Tage, nachdem die Backenzähne wieder mal abgeknipst worden waren, bei einem anderen Tierarzt.

Der meinte, Abschleifen sei viel besser und nachhaltiger. Vielleicht besteht ja dann auch eine Chance, daß ich sie irgendwie wieder dazu kriege, Heu zu fressen. Momentan kann sie leider gar nicht mehr abknapsen, denn die oberen Vorderzähne sind kurz und stehen nicht wie sie sollen über den unteren sondern aufeinander. Also KANN sie mit den Backenzähnen gar nicht so mahlen, wie es für die Heuaufnahme nötig ist. Außerdem kann sie halt gar nicht mehr richtig nagen sondern nur hapsen.

Ich bin sehr dankbar, wenn mir von Euch Rat und Info gegeben würde, die mir helfen, meinem Schatz wieder ein schönes, schmerzfreies Leben zu ermöglichen.

Vielen Dank und liebe Grüße,

Cookie und Andrea

Lohundweißgranne 17.06.2010 20:51

AW: Hilfe Heumuffel mit Zahnproblemen!
 
Also meine Jenna hat auch eine Zahnfehlstellung, jedoch nur an den Backenzähnen. Sie hatte auch Zahnspitzen an den Backenzähnen, die ohne Narkose gekürzt wurden (ich weiß gar nicht sicher, ob bei meinem Nin die Zähne jetzt abgeknipst wurden oder abgeschliffen, ist mir jetzt auch ein wenig peinlich). Jenna isst auch kein Heu (ich hab auch schon etliche Sorten probiert), was sie allerdings frisst, sind getrocknete Kräuter wie Brennessel, Löwenzahn, Breitwegerich, Schafsgarbe. Hast du das schonmal ausprobiert? Bei Jenna sorgt es für ganz guten Abrieb. Ich musste nach sechs Wochen wieder Zähne kürzen lassen. Außerdem bekommt sie viel Frischfutter zur Zeit, das dürfte ja auch ganz gut für den Zahnabrieb sein. Frisst dein Nin vielleicht Äste, z.B Haselnuss? Wäre auch nicht schlecht für die Zähne.
Ob man die vorderen Zähne richten lassen kann, weiß ich leider nicht und auch nicht ob abschleifen besser ist als abknipsen. Bei Abknipsen besteht allerdings die Gefahr, dass nicht richtig geschnitten wird und eine Spitze übrig bleibt oder dass sich Zähne spalten, glaub ich. Wahrscheinlich ist abschleifen auch genauer. Vielleicht schreibt ja noch jemand, der mehr Erfahrung hat.
Wünsche deinem Nin viel Glück und ich hoffe ich konnte ein wenig helfen.

saloiv 18.06.2010 01:28

AW: Hilfe Heumuffel mit Zahnproblemen!
 
Hallo Glückshase,

toll dass du dein Kaninchen nicht aufgegeben hast und nach einer Lösung suchst! Ich gebe dir mal einen Link zu einem Erfahrungsbericht von einem sehr ähnlichen Fall: http://kaninchendorf.dreipage2.de/link_3603163.html Ich hoffe der hilft dir weiter.

Zitat:

Ich habe daraufhin auf Anraten des Tierarztes alles an Nahrung abgesetzt, was viel Zucker enthält - Möhren, Äpfel etc. Habe sie auch mit Benebac und Critical Care unterstützt. Es wurde besser mit dem Durchfall aber sie weigerte sich, Heu zu fressen, egal welche Art oder Sorte.
Das Äpfel und Möhren extrem zuckerreich sind, ist ein Gerücht.

100g Löwenzahn enthalten 8,5g Zucker
100g Heu enthalten 10g Zucker
100g Apfel enthalten 10g Zucker
100g Karotte enthalten 5g Zucker

Critical Care enthält die gleichen Inhaltsstoffe wie handelsübliche Kaninchenpellets und ist somit mehr schädlich als nützlich. Es enthält zwar Rohfasern, da diese aber feingemahlen sind, haben sie keinen Nutzen für die Verdauung. Nur strukturierte Rohfaser ist gut für die Verdauung (Grünfutter, Heu usw.).

Heu muss sie garnicht fressen. Kaninchen sind Kräuterfresser (im Gegensatz zu Meerschweinchen, die Grasfresser sind), d.h. Heu, das ja vorwiegend aus Gräsern besteht ist für Kaninchen nur eine Beinahrung (wennn überhaupt). Idealerweise ernährt man seine Kaninchen hauptsächlich mit Grünfutter (blättriges Gemüse wie Kohl, Karottengrün, Spinat... und Wiesenpflanzen wie Löwenzahn, Klee, Wilde Möhre...). :)

Lupine 18.06.2010 09:21

AW: Hilfe Heumuffel mit Zahnproblemen!
 
Über Saloivs Meinung kann man vortrefflich streiten - meine Recherchen haben ergeben dass Kaninchen durchaus nicht überwiegend Kräuterfresser sind, sondern eine Mischung aus Gräsern, Gemüsen, Obst und Kräutern zu sich nehmen, je nach Verfügbarkeit. Sorry Saloiv - wir kommen wohl doch nicht so ganz zusammen :o

Wichtig ist nach Aussage meines Tierarztes Nahrung mit langen und möglichst harten Fasern, die oft gekaut werden muss. Energiearme Futtersorten sind energiereichen vorzuziehen.

Ich habe auch einen Heumuffel, und bin deshalb auf eine Heu-Trockenkräuter-Mischung und eine Kombination aus frischen aber möglichst langen und harten Gräsern, vielen Blättern und dünnen Zweigen (Haselnuss wird geliebt von meinen) und Gemüsen und frischen Kräutern nach Verfügbarkeit umgestiegen. Generell ist frisch = gesund, aber man muss die Waage halten mit den harten Futterbestandteilen und den weichen - wie in der Natur auch. Dort haben die Nins fast ein halbes Jahr lang nur recht harte und relativ trockene Nahrung zur Verfügung. Deshalb muss man auch auf diese Art von Nahrung Wert legen.

Saloiv, für dich noch ein kleiner Erfahrungsbericht: ich habe deine Ernährungsweise mit den Blattgemüsen ausprobiert an meinem Zahnkandidaten - ich wollte wissen was dran ist. Die Zahnsanierungszeit verkürzte sich leider von ca. 12 Wochen auf ca. 9 Wochen dadurch - die weichen Fasern in den Blattgemüsen bringen absolut nichts bei ihm. Es mag sein, dass du bei deinen Nins damit schon gute Erfahrungen gemacht hast, aber es eignet sich wohl nicht für jede Art von Fehlstellungen. Als ich das mit meinem TA durchsprach, meinte der es sei bei leichteren Fehlstellungen ausreichend wenn das Nin von energiereichem auf energiearmes Futter umgestellt wird. Viele Nins haben leichte Fehlstellungen, die bei energiearmer Fütterung nicht ins Gewicht fallen, und nur bei Trockenfutter-Fütterung Ärger machen. Aber den wirklich schweren Fällen kann man wohl tatsächlich nur dadurch Unterstützung bieten dass man sie mit einem ausreichenden Anteil an fast trockener bis trockener Pflanzenkost ernährt.

saloiv 18.06.2010 17:13

AW: Hilfe Heumuffel mit Zahnproblemen!
 
Die Faserstärke bringt eigentlich nichts für den Zahnabrieb. Das heißt, ein Gras das faseriger als anderes ist, bringt nicht mehr für die Zähne als ein weniger fasriges Gras. Wenn man also verholztere Gräser oder Pflanzen füttert, ist der Zahnabrieb nicht besser als bei weniger verholzten. Letzendlich zählen nur zwei Dinge:
a) Wie viel das Kaninchen kaut (je mehr es kaut, desto besser der Abrieb, Zähne reiben sich aneinander und nicht am Futter ab)
b)Stoffe die härter als der Zahn sind und diesen somit abschmirgeln.

Cellulose beispielsweise ist viel zu weich um das harte Zahnmaterial auch nur irgendwie zu beeinflussen.

Füttert man einem Heumuffel nun Heu, so frisst er fast garnichts, was zu kaum/keinem Abrieb der Zähne führt. Logischerweise. Demnach ist es sinnvoll ihm anderes Futter zu füttern, dass:
- viel gefressen wird, also gut schmeckt und wenig satt macht! (= viel Abrieb)
- viel Kieselsäure und andere zahnschmirgelnde Substanzen enthält.

Bei deiner Erfahrung wäre wichtig zu wissen, von was auf was du umgestellt hast?! Gräser nutzen die Zähne deutlich mehr als Blattgemüse oder Heu ab. Wildkräuter und Blätter genauso.
Wenn du also von Blättern, Gräsern und Trockenkräutern auf Blattgemüse umstellst, verkürzt sich logischerweise der Abstand.
Wenn du aber bei einem Heumuffel von Heu als Hauptnahrung zu Blattgemüse als Hauptnahrung umstellst, verlängert sich der Zeitraum beachtlich.

Ein wichtiger Grund dafür ist z.B. die Kieselsäure und die Schmackhaftigkeit.
Siliziumgehalt der Trockensubstanz (Roth 2007):
Heu 640mg/kg
Weidepflanzen-Schnitt 1820mg/kg
Gemüse ist auch nicht besonders kieselsäurereich, ähnlich wie Heu.

Ein weiterer Grund ist die Aufnahmemenge:
So fressen beispielsweise Kaninchen, die Klee ad libitum bekommen fast doppelt so viel Gramm Trockensubstanz am Tag, als mit Heu gefütterte Kaninchen (Schlolaut 2003).
Ich merke selber im Sommer (Wiese), dass viel größere Mengen aufgenommen werden als im Winter (Gemüse, Heu usw.), weil Wiesenpflanzen schmackhafter sind. Futterversuche bestätigen das (siehe z.B. Schlolaut).

Das heißt:

Ernährung mit viel Heu:
- wird von Heumuffeln fast nicht gefressen = kaum Zahnabrieb
- hat wenig Kieselsäure = wenig Zahnabrieb
Bei Kaninchen die viel Heu fressen (keine Heumuffel), ist der Zahnabrieb ähnlich wie bei einer Ad libitum-Ernährung ohne natürliche Komponenten

Gemüse-Heu-Trockenkräuter... (alles ad lib.)
- wird von Heumuffeln gerne gefressen = besserer Zahnabrieb als mit Heu, da schmackhafter)
- enthält ähnlich wenig Kieselsäure wie Heu

Natürliche Ernährung
Kräuter, Blätter, Gräser
- wird sehr sehr gerne gefressen und erzeugt somit mit Abstand den besten Zahnabrieb
- enthält die meiste Kieselsäure = sehr guter Zahnabrieb
= Ideale Ernährung für guten Zahnabrieb

Zitat:

meine Recherchen haben ergeben dass Kaninchen durchaus nicht überwiegend Kräuterfresser sind, sondern eine Mischung aus Gräsern, Gemüsen, Obst und Kräutern zu sich nehmen
Und deine Recherchen beziehen sich auf welche Quellen?
Kaninchen sind Herbivore (Pflanzenfresser) und zählen zu der Untergruppe der Folivoren (Blattfresser) (s. z.B. Schlolaut und Kamphues). Folivore ernähren sich vorwiegend von Blattspitzen und Kräutern.
Wenn man eine Tierart klassifiziert, heißt das nicht, dass sie ausnahmslos das frisst. So fressen Pferde teilweise auch Kadaver, sind aber trotzdem keine Aasfresser sondern Pflanzenfresser. Auch Kaninchen fressen gelegentlich Fleisch oder benagen tote Tiere, wenn sie dazu die Möglichkeit haben. Trotzdem sind sie Pflanzenfresser, denn das sind Ausnahmen, sie fressen eigentlich fast rein pflanzlich.
Es gibt keine Grasfresser, die nur Gräser fressen (z.B. Meerschweinchen fressen auch Kräuter usw.) und es gibt keine Kräuterfresser die nur Kräuter fressen. Aber ihre Hauptnahrung sind Kräuter und Blätter, ähnlich wie die Rehe. Wenn du deine Kaninchen auf einer Wiese laufen lässt und ihnen zusätzlich Gemüse, Gräser usw. anbietest, so fressen sie zu 80% Kräuter, das reicht um sie zu den Kräuterfressern zu zählen. Wenn man seine Kaninchen auf wenig Fläche laufen lässt oder Flächen anschaut die sie bevorzugen, so findet man nicht selten reine Grasebenen, denn Löwenzahn und Co. ist zu erst weg. Das Problem habe ich hier auch. Die Meerschweinchen hingegen fressen die Gräser weg und lassen fast alle Kräuter stehen. Ich habe jahrelang viele versch. Kaninchen und Meerschweinchen auf einer Wiese grasen lassen und mir die Pflanzenvielfalt vor und nach dem Grasen angesehen.
Viele Gemüsesorten sind auch Kräuter. Karottengrün ist ein Kraut, Kohl ist ein Kraut...

Lupine 18.06.2010 20:22

AW: Hilfe Heumuffel mit Zahnproblemen!
 
Dann definierst du also alles das als Kräuter, was 1. keine Gräser sind und 2. nicht an Bäumen wächst und 3. halbwegs grün ist? Gut, das ist dann natürlich eine andere Klassifizierung als das, was man im engeren Sinn unter Kräutern versteht. Für mich ist Möhrengrün ein Bestandteil einer Gemüsepflanze und kann daher nur als Gemüsepflanze klassifiziert werden, und nicht unter den Begriff Kräuter fallen.

Und ja, ich habe von viel Gräsern auf mehr Blattgemüse umgestellt, weil deine Behauptung war, dass Blattgemüse für den Zahnabrieb die selben Erfolge bietet. Wildkräuter habe ich hier, wie du weißt, in nicht ausreichender Menge verfügbar, und Nutzkräuter kann ich ebenfalls nicht in einer Menge heranschaffen die zur Ernährung ausreichen würden.

Zitat:

Wenn man also verholztere Gräser oder Pflanzen füttert, ist der Zahnabrieb nicht besser als bei weniger verholzten.
Da steht die Aussage meines TA gegen deine. Und er hat auch eine gute Erklärung dafür: verholzte bzw. harte Futterbestandteile müssen länger und intensiver gekaut werden um sie zum einen überhaupt abschluckbar zu machen, zum anderen aber auch um eine entsprechende Menge Nährstoffe freizusetzen. Füttere ich ein Blatt Salat, kann das Nin das notfalls sogar lutschen bis es abschluckbar ist.

Sorry, wir kommen nicht zusammen.

saloiv 18.06.2010 22:19

AW: Hilfe Heumuffel mit Zahnproblemen!
 
Zitat:

Da steht die Aussage meines TA gegen deine. Und er hat auch eine gute Erklärung dafür: verholzte bzw. harte Futterbestandteile müssen länger und intensiver gekaut werden um sie zum einen überhaupt abschluckbar zu machen, zum anderen aber auch um eine entsprechende Menge Nährstoffe freizusetzen. Füttere ich ein Blatt Salat, kann das Nin das notfalls sogar lutschen bis es abschluckbar ist.
Da vergisst dein Tierarzt aber eine sehr entscheidende Tatsache:

Ein Kaninchen braucht um 1g Trockensubstanz aufzunehmen:
Heu: 8 Sek.
Gras: 7 Sek.

Überlegt man nun, dass Kaninchen frisches Zeug viel lieber fressen und dieses auch in größeren Mengen verzehren, so kauen sie letzendlich bei weniger strohigen Kräutern und Gräsern länger als bei Heu, weil sie dort einfach viel mehr fressen.
Man könnte seine Kaninchen natürlich auch mit Teppichfasern ernähren, da kauen sie sich auch dumm um dämlich um irgendeinen Nährstoff herauszuholen, ich denke aber, dass der Zahnabrieb dadurch noch schlechter wäre, weil die Kaninchen einfach nicht so gerne Teppichfasern fressen. ;)

Lupine 19.06.2010 20:03

AW: Hilfe Heumuffel mit Zahnproblemen!
 
Zitat:

Zitat von saloiv (Beitrag 62692)
..., weil die Kaninchen einfach nicht so gerne Teppichfasern fressen. ;)

off topic: du kennst Jule nicht :D

!!GLÜCKSHASE!! 21.06.2010 13:00

AW: Hilfe Heumuffel mit Zahnproblemen!
 
Vielen Dank für Deine schnelle Antwort. Cookie hat den Eingriff gestern ganz gut überstanden. Sie war zwar den Abend über noch ziemlich müd und wackelig auf den Beinen aber heute morgen geht es schon viel besser.

Ich habe auch schon alles an getrocknetem Löwenzahn, Brennessel, Spitzwegerich, sämtliche Blüten dieser Welt etc. ausprobiert,leider nur mit sehr wenig Erfolg. Ich HOFFE sehr, daß dieses Abschleifen jetzt wirklich mal was bringt.

Die Tierärztin sagte mir, daß auf dem Röntgenbild schon einige beginnende Infektionsherde zu erkennen sein und sich außerdem eine Zahnwurzel sehr Richtung Unterkieferboden durchgearbeitet hat, weil sie von oben zu wenig Druck bekommen hat. Deshalb muß sie jetzt auch 10 Tage Antibiotika bekommen.

Was Du über das Abknipsen im Vergleich zum Abschleifen schreibst, hat sie mir auch bestätigt. Beim Knipsen drohen wohl so einige Gefahren durch mögliche Zahnabbrüche, Spaltungen und die Kaufläche ist dadurch auch nicht so eben wie beim Schleifen.

Heute morgen hat sie zum ersten Mal seit Monaten an einer Möhre genagt, hurra. Das mit dem Heu muß ich weiter probieren. Irgendwie muß es doch möglich sein, so ein Kaninchen zu überlisten, oder?

Nochmals vielen Dank und liebe Grüße,

Cookie und Andrea

!!GLÜCKSHASE!! 21.06.2010 13:33

AW: Hilfe Heumuffel mit Zahnproblemen!
 
Hallo und vielen Dank für die Info. Wenn es nicht stimmt, daß Möhren und Äpfel etc. durch ihren Zuckergehalt bei Cookie Durchfall auslösen, hast Du irgendeine Idee, was es dann sein könnte? Ich habe ihr gestern, nachdem auch die Tierärztin mir sagte, das mit dem Zucker in den Möhren sei Blödsinn, nach einem halben Jahr ohne Möhren (aber auch ohne Durchfall) kleingeschnittene Möhren und Petersilienwurzeln gegeben. Die hat sie auch über die Nacht weggemümmelt, aber heute Morgen hatte sie leider einen total mit Dünnpfiff verklebten Po. Was Du über Saftfutter statt unbedingt Heu schreibst, fand ich auch sehr interessant. Kohlrabiblätter hat sie bis letzte Woche, vor dem Zahnabschleifen, total geliebt, jetzt guckt sie sie nicht mal an. Sie bekommt zusätzlich, damit sie mir nicht noch mehr vom Fleisch fällt, Critical Care aus der Spritze, bis sie - hoffentlich bald - wieder selbstständig mehr frißt. Den mit Heu,Kräutern und Blüten zusammen mit Critical Care angerührten Brei, den sie , auch bis vor dem Eingriff, gut gefressen hat, mag sie jetzt auch nicht mehr. In Salat beißt sie auch nur ein-, zweimal hinein und läßt ihn dann liegen.Ich weiß, daß es unerläßlich ist, daß sie mehr oder weniger dauernd futtert, um die Zähne abzuschleifen, aber ich bin mit meinem Latein echt am Ende. Das Einzige, was sie möchte, löst offensichtlich Durchfall aus, wodurch sie noch dünner wird. Weißt Du noch irgend etwas, was diesen Teufelskreis durchbrechen könnte? Vielen Dank und liebe Grüße, Cookie und Andrea

Lohundweißgranne 21.06.2010 13:44

AW: Hilfe Heumuffel mit Zahnproblemen!
 
Toll, dass sie das so gut überstanden hat! Sobald die Entzündungen durch das Antibiotikum abgeheilt sind, isst sie dann bestimmt noch besser. Ich gehe morgen mit meiner Jenna auch wieder zum TA und will sie auch röntgen lassen, weil ich glaube, dass sich da auch ein Abszess oder etwas ähnliches versteckt:( Ich werde auch fragen, ob sie ihre Zähne abschleifen können so wie bei deinem Nin.
Jetzt, wo deinem Nin die Zähne richtig abgeschliffen wurden, isst sie bestimmt auch wieder besser. Du kannst ja jetzt nochmal die ganze Palette ausprobieren :) Löwenzahn (Frisch und getrocknet), Schafsgarbe, Spitz- und Breitwegerich, Gras, Karotten, Brennessel... Vielleicht tuen deinem Nin jetzt nach dem Eingriff die Zähne weh, also wenn sie die ersten Tage nicht selbst essen kann, wäre auch ein Kräuterbrei oder Möhrenbrei nicht schlecht.
Und das mit dem Heu: Naja, meine beiden Häschen essen beide kein Heu. Ok, Jenna ist jetzt vielleicht kein so gutes Beispiel, aber Charly hat gute Zähne und der mag es einfach nicht;) Ich gebe meinen hauptsächlich getrocknete Brennessel, aber auch Löwenzahn, Wegeriche, Schafsgarbe... manche Nins sind halt eben Heumuffel;) Oder hat dein Nin früher gerne Heu gegessen? Wenn ja, gib deinem Nin ein bissl Zeit, dann wirds bestimmt bald wieder Heu essen, sobald die Entzündungen im Kiefer überwunden sind.
Ich wünsch deinem Nin weiterhin eine gute Genesung und einen guten Appetit:)

Lohundweißgranne 21.06.2010 13:53

AW: Hilfe Heumuffel mit Zahnproblemen!
 
Kann sein, dass sie von den Möhren Durchfall bekommen hat, weil ihr Körper nach so langer Zeit nicht mehr daran gewöhnt ist. Und warum sie sonst keinen großen Appetit hat, sind vielleicht doch noch die Nachwirkungen der Narkose schuld. Das würde sich im Verlauf der nächsten Stunden oder spätestens morgen ändern. Kann auch sein, dass die "neuen" Zähne ein wenig ungewohnt sind. Lässt sich dein Nin eher schlecht zwangsfüttern?

Lupine 22.06.2010 09:34

AW: Hilfe Heumuffel mit Zahnproblemen!
 
Bekommt sie nur von den Möhren Durchfall? Es ist zwar recht selten, aber es gibt tatsächlich Kaninchen mit einer Nahrungsmittelunverträglichkeit auf Möhren!

Allerdings schreibst du dass Cookie Antibiotika bekommt - bekommt sie die übers Mäulchen oder spritzt du? Denn Antibiotika lösen bei Kaninchen sehr oft Durchfall aus. Falls du nicht spritzt, solltest du ihr in Absprache mit der TÄ BeneBac oder OmnifloraN geben, um die Darmflora zu stabilisieren. Und darüber nachdenken, ob du es dir zutraust ihr die Antibiotika zu spritzen. Es kostet Überwindung, aber schwierig ist es nicht wirklich. Ich habe es selbst schon gemacht.

!!GLÜCKSHASE!! 22.06.2010 12:34

AW: Hilfe Heumuffel mit Zahnproblemen!
 
Hallo und danke für Deine Anteilnahme. Sehr lieb von Dir. Ich beobachte Cookie mit Argusaugen und hoffe, es wird nach Absetzten des Antibiotikums gut. Gestern hatte sie leider wieder Durchfall, weiß nicht, ob es von den Möhren oder vom Antibiotikum kam. Heute ist soweit alles ok. Ans Heu will sie leider nach wie vor nicht. Bis vor einem halben Jahr, als das mit dem Durchfall und den darauffolgenden Zahnproblemen losging hat sie total gerne Heu gefressen. Jetzt ist es total egal, was ich anschleppe, es wird zwar beäugt und neugierig untersucht, aber nicht angebissen. Ich habe auch immer noch das Gefühl, daß sie nicht so abbeißen kann, wie sie gerne würde. Dafür geht das Kauen deutlich besser. Am Freitag habe ich wieder einen TA-Termin mit ihr, mal sehen, was die Ärztin sagt. Ich werde sie auf jeden Fall mal wegen des "Hasenzahnpapstes" in Duisburg ansprechen. Vielleicht kann man ja auch über e-mail etwas von ihm erfahren. Nochmals danke für Deinen Zuspruch und alles Gute für Dich und Deine Zwerge. Liebe Grüße, Cookie und Andrea

!!GLÜCKSHASE!! 22.06.2010 12:40

AW: Hilfe Heumuffel mit Zahnproblemen!
 
Hi und danke für Deine Antwort. Früher hat sie Möhren geliebt und auch immer gut vertragen, aber seit einem halben Jahr ist sie sehr durchfallanfällig geworden. Benebac gebe ich ihr, weil ich weiß, daß Antibiotika die Darmflora angreifen/zerstören. Hab die Möhren gestern nach der erneuten Durchfallattacke weggelassen, heute ist alles trocken. Sie ist auch ganz umtriebig und interessiert. Wirkt auch nicht lethargisch oder hat diesen beleidigten Blick, den sie immer hat, wenn es ihr nicht gut geht. Öhrchen sind warm und sie ist so zutraulich wie immer. Ich habe nur nach wie vor das Gefühl, daß sie mit den Vorderzähnen nicht abknapsen kann wie sie es gerne würde. Sie sitzt dann ganz unglücklich vor ihrer Petersilienwurzel (Möhrenersatz) und leckt daran herum. Wenn ich sie ihr kleinschneide, putzt sie sie in Nullkommanix weg. Ich weiß nur nicht, ob man mit den Vorderzähnen noch etwas verändern kann. Oben sind sie halt sehr kurz, fast nur auf Gaumenlänge und unten scheinen sie mir immer noch zu lang. Außerdem hat sie keinen Überbiß. Ich frage am Freitag die Tierärztin. Vielen Dank nochmals und alles Gute für Dich und Deine Zwerge. Liebe Grüße, Cookie und Andrea

Lohundweißgranne 22.06.2010 12:52

AW: Hilfe Heumuffel mit Zahnproblemen!
 
Bin schon gespannt was der Ta am Freitag sagt. Wurden die Vorderzähne deines Nins auch schon mal gekürzt, weil die oberen so kurz sind? Die müssten ja eigentlich wieder nachwachsen, wenn die unteren wieder kürzer sind. Vielleicht kann man die unteren ja auch irgendwie etwas runterschleifen. Naja, du wirst ja sehen was der TA meint. Füttere dein Nin bis dahin am besten weiter mit fein geschnittenem, damit sie genügend essen kann. Heute um 16:00 Uhr gehts mit meiner Jenna zum TA. Bin schon ganz aufgeregt.
Wünsche Cookie alles Gute und liebe Grüße:)

!!GLÜCKSHASE!! 22.06.2010 13:05

AW: Hilfe Heumuffel mit Zahnproblemen!
 
Hallo nochmal, ich wünsche Dir und Jenna für den heutigen TA-Besuch alles Gute. Hoffentlich bringt bei ihr das Abschleifen auch was. Ich wäre sehr froh, wenn ich Cookie die relativ häufige und wohl ziemlich problematische Abknipserei ersparen könnte.Ich wünschte, ich hätte vor einem halben Jahr das gewußt, was ich jetzt weiß. Bereite Dich aber besser schon mal seelisch darauf vor, daß der Eingriff allerdings vergleichsweise ziemlich kostspielig ist... Völlig ok, wenns dann auch wirklich hilft und nicht weitere Probleme nach sich zieht. Ich drücke Euch die Daumen. Liebe Grüße, Cookie und Andrea

Lupine 22.06.2010 14:43

AW: Hilfe Heumuffel mit Zahnproblemen!
 
Schneide ihr auf jeden Fall derzeit das Futter in Stücke - oder in lange Streifen. Mit Petersilienwurzel geht das ganz gut. Als meine Wuschel sich bei einer Rauferei mit ihrer Mitbewohnerin Jule einen Vorderzahn abbrach, habe ich die erste Zeit die Möhren und ähnlich harte Futtermittel in Streifen geschnitten, und Dinge wie z. B. Kohlrabiblätter ein wenig klein gerissen. Das war für sie einfacher.

Schneide das Heu mal kleiner und füll es in den Futternapf, und misch es dann noch mit ein paar Kräutern. Vielleicht klappt das dann besser. Außerdem bei meinem Zahnnin Leo auch sehr beliebt: Blätter vom Haselnusssstrauch und auch kleine Ästchen, vielleicht kommt das bei Cookie auch gut an.

Lohundweißgranne 24.06.2010 12:48

AW: Hilfe Heumuffel mit Zahnproblemen!
 
Und isst Cookie jetzt schon besser? Ich bin ja von meinem TA-Besuch ein wenig enttäuscht. Die haben mir nur gesagt, nachdem sie ihr ins Mäulchen geschaut haben, dass andere Kaninchen mit solchen Zähnen gut essen könnten und haben nur eine kleine Entzündung entdeckt und daraufhin ihr ein AB für gerade mal 2 Tage gespritzt. Ich frage mich wie man ohne röntgen sagen kann, dass da keine größere Entzündung ist und ob selbst eine kleine Entzündung durch zwei Tage AB heilen kann...
Hoffentlich weiß dein TA morgen mehr Bescheid als meiner.
Liebe Grüße von Jenna, Charly und mir:)

!!GLÜCKSHASE!! 24.06.2010 14:14

AW: Hilfe Heumuffel mit Zahnproblemen!
 
Hallo, das mit Deinem TA wundert mich auch ziemlich. Ich habe ja auch erst durch die Röntgenaufnahme erfahren, daß Cookie so etliche Entzündungsherde an den Zähnen hat. Und Antibiotika für nur 2 Tage finde ich auch seltsam. Müssen die nicht prinzipiell länger gegeben werden? Cookie kriegt ihre für 10 Tage. Hast Du vielleicht noch einen anderen TA in Deiner Nähe? Ich habe ja leider auch erst beim 2. TA erfahren, daß noch viel mehr und auch einiges besser gemacht werden kann als in der Tierklinik wo ich bisher mit Cookie immer war, wenn es ihr nicht gut ging. Auf einer Röntgenaufnahme kannst Du doch bestehen. Die kostet zwar mehr, aber dann weißt Du wenigstens woran Du bist. Ich hab mich inzwischen mal im Netz umgesehen um zu erfahren, wo in meiner Nähe Tierzahnärzte sind. Ich hatte keine Vorstellung davon, daß ein "normaler" TA von Kleintieren, sprich Kaninchen, und ihren Zahnproblemen u. U. so wenig Ahnung haben würde. Bin auch echt sauer auf die Docs in der Tierklinik, die Cookie schon längst mal hätten röntgen können. Deppen! Und sie hat jetzt den Ärger mit ihren Zähnchen. Momentan gehts ihr ganz gut, sie frißt zwar nicht stetig aber ganz ordentlich. Ihre oberen Schneidezähne scheinen auch schon ein bißchen länger geworden zu sein. Gestern und vorgestern ist sie den ganzen Nachmittag an der langen Leine im Garten rumgehüpft und schien ganz guter Dinge. Wenn sie in der Wohnung ist begibt sie sich stetig von Schlafhäuschen zu Ausguck zu Balkon etc. und ist gar nicht lethargisch. Ich gebe die Hoffnung nicht auf, daß wir das mit den Zähnen dauerhaft in den Griff kriegen und werde, glaube ich, auch nochmal zu einem Tierzahnarzt mit ihr gehen. Ich drücke Dir und Jenna die Daumen, daß alles besser wird. Liebe Grüße von Cookie und Andrea

!!GLÜCKSHASE!! 24.06.2010 14:19

AW: Hilfe Heumuffel mit Zahnproblemen!
 
Hi und danke für Deine Antwort. Das mit dem kleinschneiden hab ich schon probiert, mit mäßigem Erfolg. An ihren Heubrei geht sie mal dran und mal nicht, die Haselnußblätter und - zweige fand sie uninteressant. Aber sie frißt schön ihre Petersilienwurzel, Löwenzahn und auch ein bißchen von den zerrissenen Kohlrabiblättern. Nicht so viel und so gerne wie früher, aber immerhin... Auf Heu verzichtet sie leider nach wie vor. Ich gehe nächste Woche, wenn die AB-Behandlung beendet ist, mal zu einem Tierzahnarzt, vielleicht weiß der noch mehr. Danke nochmals und alles Liebe für Dich und Deine Zwerge, Cookie und Andrea

Lohundweißgranne 24.06.2010 15:34

AW: Hilfe Heumuffel mit Zahnproblemen!
 
Danke für deinen Zuspruch. Und schön, dass es Cookie schon besser geht:) Ich werde morgen vormittag nochmal zu dem TA gehen und werd auf das Röntgen bestehen. Wenn er dann trotzdem nicht weiter weiß, geh ich zu einer anderen Klinik in meiner Nähe. Die haben zumindest eine Zusatzausbildung für Zahnheilkunde.
Wünsche Cookie noch weiterhin die beste Genesung:)

!!GLÜCKSHASE!! 25.06.2010 08:59

AW: Hilfe Heumuffel mit Zahnproblemen!
 
Hi. Ja,das ist eine gute Idee. Besonders bei einem Kaninchen, das noch so jung ist, muß doch noch alles drin sein. Ansonsten schau mal im Internet unter Tierzahnarzt. Es gibt nicht doll viele aber immerhin einige, die sich auch auf Kaninchen spezialisiert haben, nicht nur auf Katzen und Hunde. Weiß nicht, wo Du wohnst, aber der beste scheint in Duisburg zu sein. Heißt Dr. Lazarz und hat seine eigene Website. Den Hinweis hat mir netterweise Lupine gegeben. Ich hab mich daraufhin mal schlau gemacht und es gibt auch eine Praxis in Hanau, das ist nicht ganz so weit für mich. Ich gebe Cookie noch ein bißchen Zeit und dann werde ich da mal vorstellig werden. Sie frißt zwar im Laufe des Tages ganz ok, ist aber sehr mäkelig. Alles, was sie bis vor der Behandlung mochte, ist nicht mehr angesagt. Kleine Diva... Ich habe eigentlich heute Termin mit ihr beim TA, werde aber versuchen, das auf Montag zu verschieben. Dann ist sie durch mit den AB und ich möchte auf einem neuen Röntgenbild sehen, ob die Entzündungsherde weg sind oder nicht. Abgesehen davon möchte ich nach der unnötig langen Warterei auf Behandlung jetzt keine weiteren Fehler mehr machen und möglichst rechtzeitig Hilfe für sie bekommen. Ich wünsche Dir alles Gute für Jenna.Liebe Grüße, Cookie und Andrea

Lohundweißgranne 25.06.2010 13:23

AW: Hilfe Heumuffel mit Zahnproblemen!
 
War gerade eben mit Jenna beim TA. Er hat sich ihr Mäulchen wieder angeschaut und hat gesagt, dass die Entzündung, die er am Dienstag gesehen hat verschwunden sei. Da wir ihm aber im genauesten Detail ihre Symptome erklärt haben (ihr gestörtes Essverhalten/ Zähneknirschen), hat er ihr jetzt ein Langzeitantibiotikum für zehn Tage gespritzt, damit auch versteckte Entzündungen verschwinden. Bin jetzt erstmal zufrieden mit dem Ta-besuch und werd jetzt mal schauen, ob es in den zehn Tagen besser wird. Deshalb hab ich auch vorerst auf das Röntgen verzichtet, wenn es jedoch nicht besser wird, muss Jenna da wohl trotzdem durch. Bin jetzt aber frohen Mutes, dass es besser wird, da ich glaube, dass ihre Kauflächen in Ordnung sind, aber halt ein paar Entzündungen sie beim Essen stören, die jetzt durchs AB hoffentlich verschwinden und wahrscheinlich durch vorangegangene Spitzen entstanden sind und nicht abheilen konnten. Ich hoffe das wird bald besser und wenn nicht, muss ich wirklich mal den TA wechseln. Wünsche dir auch alles Gute dür Cookie^^

Lohundweißgranne 28.06.2010 13:08

AW: Hilfe Heumuffel mit Zahnproblemen!
 
Bisher hat sich es bei meiner Jenna noch nicht verbessert. Ich frag mich wirklich warum das nicht besser wird und sie noch immer nur fetzenweise frisst und danach mit den Zähnen knirscht und buckelt. Vielleicht ist ihr noch vom AB übel... sie isst nämlich auch Sachen nicht, zB Möhre, die sie vor dem AB geliebt hat. Wie bei deinem Nin... Hat sich der Appetit von Cookie jetzt noch mehr gebessert und warst du heute schon beim TA?

!!GLÜCKSHASE!! 28.06.2010 13:52

AW: Hilfe Heumuffel mit Zahnproblemen!
 
Hi wieder einmal. Ich komme gerade vom TA zurück. Bei Cookie ist es ganz ähnlich wie bei Deiner Jenna. Sie mag nichts von den Dingen, die sie vorher verschlungen hat und ich mußte die letzten Tage wieder Critical Care zwangszufüttern. Ich bin echt langsam am Verzweifeln. Über das Wochenende hatte ich das Gefühl, daß sie jeden Tag kleiner, müder und gebrechlicher wird. Sie hat tagsüber fast nur herumgelegen und wenn überhaupt, dann abends ein bißchen gefressen. Ich habe ihr gestern auf Anraten einer Freundin,die auch Kaninchen hält, das Schmerzmittel (Metacam) wieder gegeben. Daraufhin war es ein bißchen besser mit dem Fressen. Dafür hatte sie heute morgen wieder Durchfall. Es ist echt ein böser Teufelskreis.
Die TÄ sagte, daß sie denkt, daß Cookies Appetitlosigkeit mit dem AB zusammenhängt. Sie hat entgegen meiner Sorge kein Gewicht verloren - dank Critical Care wahrscheinlich. Die Zähne sehen laut TÄ gut aus. Dann verstehe ich aber noch weniger, warum sie nichts mehr richtig abbeißen kann. Kauen geht gut. Aber sie nimmt die kleinen Stückchen, die ich ihr inzwischen von allem mache, mehr so von der Seite auf. Laut TÄ mag es sein, daß sie sich ersts wieder an die begradigte Stellung ihrer Zähne gewöhnen muß. Ich habe beschlossen, am Montag zu einer Tierzahnärztin zu gehen, die in Hanau ist und dort gerade einen Termin ausgemacht. Das ist für mich von Mainz aus nicht so weit und für Cookie nicht so stressig wie drei Stunden nach Duisburg zu fahren. Sie ist ja leider inzwischen schon Kummer gewohnt und wird sofort mißtrauisch, wenn ich sie in den Korb setze und mit ihr Richtung TA fahre. Ich hoffe sehr, daß die Tierzahnärztin vielleicht doch ein bißchen mehr weiß. Dafür sind Fachärzte ja da. Ich habe nach Deiner letzten Nachricht befürchtet, daß es mit Jenna so ohne wirkliche Diagnose und Behandlungnicht besser werden wird. Dieser TA hört sich auch nicht an wie jemand, der echtes Interesse hat, die Ursache für Jennas Probleme zu finden. Der scheint mir mehr damit beschäftigt zu sein, die Symptome zu behandeln. Ich weiß auch gar nicht, warum er sich so gegen das Röntgen sträubt. Dafür muß Jenna nicht betäubt werden und es würde sofort Klarheit über den Zustand ihres Gebisses bringen. Ich wünschte, ich hätte bei Cookie nicht soviel Zeit verschwendet, bevor das gemacht wurde.
So, wie Du es beschreibst, hört es sich sehr ähnlich an wie bei Cookie und es ist auf jeden Fall gut, eine zweite Meinung von einem anderen TA einzuholen. Jenna ist ja auch noch so jung. Für den Moment kann ich Dir nur sehr dazu raten, möglichst bald einen anderen TA hinzuzuziehen und/oder auch mit ihr zu einem Tierzahnarzt zu gehen. Schau Dir vorher die Internetseite der Praxis an, da kannst Du schon sehen, ob sie sich auch mit Heimtieren auskennen oder eher nur mit Katzen und Hunden. Sie vielleicht vorher zu, daß Du Jenna Metacam oder ein vergleichbares Schmerzmittel gibst. Bei Cookie hat es gewirkt. Wer will schon mit Zahnschmerzen essen...
Ansonsten ist es bei AB-Gabe wichtig, daß die Darmflora unterstützt wird. Dafür ist benebac gut. Besser in Pulverform als das Gel aus der Tube. Das Pulver enthält weniger Zusatzstoffe, die u.U. schaden könnten, ist besser zum Futter hinzuzumischen und noch dazu billiger. Tierzahnärtze findest Du im Internet. Ich wünsche Dir und Jenna, das es bald besser wird. Halte micht auf dem Laufenden, ok? Ganz liebe Grüße von Cookie und Andrea

Lohundweißgranne 28.06.2010 14:24

AW: Hilfe Heumuffel mit Zahnproblemen!
 
Hallo! Am Donnerstag kommt mein bisheriger Lieblings-TA aus dem Urlaub zurück. Der hat vor zweieinhalb Wochen auch schon vorgeschlagen, dass der nächste Schritt Röntgen wäre. Jetzt bleibt zu überlegen: Nochmal nach Ludwigshafen zum Lieblings-TA oder zur Tierklinik in Haßloch Pfalz. Da gibt es zwei TAs, die sich unter anderem auf Zahnheilkunde spezialisiert haben. Ist halt Neuland und ich weiß nicht, ob die da dann wieder von vorn anfangen... mal sehen. Wir gehen ja am Donnerstag sowieso nach Ludwigshafen, da wir noch zwei Meerschwein-Patienen haben. Eins, dessen Fäden gezogen werden müssen (nach Entfernung einer vergrößerten Talgdrüse) und eins, das einen wenigstens gutartigen Tumor and der Blase hat und dessen schwierige OP besprochen wird. Jetzt bleibt zu überlegen: zu dem altbekannten TA gehen, der sonst gute Kleintierkenntnisse hat oder mit Jenna allein zu den TAs mit Spezialgebiet Zahnheilkunde. Bis Donnerstag sind es aber auch noch drei Tage...ich hoffe das verschlimmert sich nicht noch, sonst muss ich doch noch früher mit ihr gehen.
Ansonsten isst Jenna wenigstens noch von selbst, am besten kann sie die von mir in Fetzen geschnittenen Löwenzahnblätter, Wegeriche usw essen. Aber leider zu wenig. Benebac gebe ich ihr auch. Ich hab aber das Gel. Vielleicht kaufe ich danach auch das Pulver. Halte mich auch auf dem Laufenden. Ich wünsche dir weiterhin viel Glück mit Cookie und dass der Tierzahnarzt in Hanau besser helfen kann.

!!GLÜCKSHASE!! 29.06.2010 21:49

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Hallo! Also: wenn ich Du wäre, würde ich mit Jenna in die Tierklinik fahren, wenn da Tierzahnärzte sind, um einfach schon mal Röntgenbilder machen zu lassen und zu wissen, woran ich bin. Du kannst danach ja immer noch wieder zu Deinem Lieblingstierarzt gehen mit ihr aber ich denke, es ist Eile geboten. Gerade auch,wenn sie schon so mäkelig ist mit dem Fressen. Wahrscheinlich hat sie auch Schmerzen. Und je länger sie nicht ordentlich futtern kann desto größer ist die Möglichkeit, daß sie auch eine Zahnfehlstellung entwickelt, weil sie den Schmerzen ausweichen will. Ich bin supersauer auf mich selbst, daß ich viel zu lange gewartet habe, um für Cookie eine 2. und auch 3. Meinung einzuholen. Und daß nur, weil ich den Tierärzten in der Tierklinik so vertraut hab. Cookie ist auch alles anderes als gut im Futter und ich "druckbetanke" sie 2 x am Tag zusätzlich mit Critical Care. Zumindestens soll sie nicht noch an Gewicht verlieren. Ich berichte Dir, wenn ich am Montag mit ihr beim Zahnarzt war. Alles Liebe für Dich und Jenna und Grüße von Cookie und mir.

Lohundweißgranne 01.07.2010 12:31

AW: Hilfe Heumuffel mit Zahnproblemen!
 
Hallo! Ach, ich weiß nicht, Jenna verwirrt mich jetzt echt, weil sie seit Dienstag abend merklich besser isst. Sie isst jetzt wieder all ihr Lieblingsessen (frische Möhre, viel frischen Löwenzahn...) und eigentlich auch recht gut. Wahrscheinlich ist da die Drei-Tages-AB-Übelkeit vorübergegangen. Sie buckelt jetzt auch nicht mehr, doch ein wenig mit den Zähnen knirscht sie glaub ich noch immer. Kleinere Löwenzähne isst sie jetzt sogar ohne sie in Fetzen zu zerteilen, aber langsamer als Charly isst sie immer noch. Jetzt frage ich mich, ob ich warten soll bis das AB durch ist und sie dann erst röntgen lassen soll oder doch lieber heute. Ich will Jenna nicht unnötig stressen und fürchte immer, dass sie beim TA viell. kollabieren könnte. Ich hab schon zwei Nins bei TAs verloren, einfach bei der Behandlung, wobei es denen damals um ein Wesentliches schlechter ging als Jenna jetzt und wohl deshalb so Angst hatten. Naja, deshalb diese Furcht vor dem Röntgen... Ich würd Jenna ja auch am liebsten röntgen lassen, um endlich mal zu erfahren wie denn Jennas Kieferzustand nun wirklich ist. Wenn da nicht dieser Zwiespalt wäre...seufz. Ich muss mich bis 16 Uhr entscheiden, ob Jenna jetzt mitkommt und schreib am Abend dann nochmal...
Ich hoffe die Zahn-TAs können Cookie besser helfen, dass das arme Nin endlich mal wieder richtig essen kann. Ich drück dir die Daumen!

!!GLÜCKSHASE!! 01.07.2010 15:37

AW: Hilfe Heumuffel mit Zahnproblemen!
 
Hi.Danke fürs Daumendrücken, das ist lieb von Dir. Ich bin sehr in Sorge um Cookie, weil sie immer noch superschlecht frißt, obwohl die AB jetzt schon seit Samstag abgesetzt sind... Ich muß sie immer noch zusätzlich zwangsernähren weil ich Angst hab, daß sie sonst dehydriert oder wieder Verdauungsprobleme hinzukommen. :+(

Ich glaub wegen des Röntgens mußt Du Dir nicht solche Sorgen machen. Das kann am wachen Tier gemacht werden und Du kannst meines Wissens auch dabei bleiben und sie halten und beruhigen. Ist Jenna denn so ängstlich?

Was den Zeitpunkt des Röntgens angeht, so sagte mir die TÄ, daß sie mit erneutem Röntgen lieber 2 Wochen warten will um zu sehen, ob die AB gut gegriffen haben und keine neuen Infektionsherde entstanden sind. Macht Sinn. Aber in Jennas Fall ist es ja ein bißchen anders, weil sie noch gar nicht geröntgt wurde und Du daher gar nicht weißt, wie der Zustand ihres Gebisses überhaupt ist. Ich würde sie daher jetzt röntgen lassen. Einfach um zu sehen, ob sie ein Problemgebiß hat (Stufen- oderTreppengebiß). Dann weißt Du woran Du bist und mußt sie nicht dauernd erneut zum TA schleppen ohne wirklich zu wissen, was Sache ist.

Ich wünsche Euch viel Glück und gute Besserung.

Ganz liebe Grüße von Cookie und mir.

Lohundweißgranne 02.07.2010 13:19

AW: Hilfe Heumuffel mit Zahnproblemen!
 
Hallo, also ich war ja gestern tatsächlich nochmal mit Jenna beim TA, diesmal bei einer neuen TÄ. Und da hab ich natürlich auch die Sache mit dem Röntgen angesprochen. Das Dumme war nur, dass diese Tierklinik Kaninchen nicht ohne Narkose röntgen, da das Bild nur sehr scharf wird, wenn das Kaininchen absolut still hält. Tja... und dann war die Sache für den Tag schonmal abgehakt. Die TÄ hat sich dann auch mal Jennas Mäulchen angeschaut, um sich von ihren Zähnen ein Bild zu machen und hat nun als vierter TA gemeint, dass ihre Kauflächen für ein Zahnfehlstellungskaninchen in Ordnung seien, dass ich aber Recht hätte, dass Jennas Zähne ungewöhnlich schnell wachsen (da sie jetzt schon so oft beim Zähne abschleifen war) und dass es gut möglich ist, dass Jenna einen Abszess in den hinteren Zahnreihen hat, den man mit dem bloßen Auge nicht sehen oder ertasten kann und da Jennas Zustand seit der AB-Gabe sich ja auch gebessert hat. Sie hat jetzt nochmal die Zähne runter geschliffen und zusätzlich Metacam für drei Tage verschrieben bekommen. Wenn sie jetzt mit dem Metacam besser isst, heißt das, so die TÄ, dass Jenna höchstwahrscheinich einen Abszess hat, der ihr Schmerzen bereitet und sie mit den Zähnen knirschen lässt. Klingt eigentlich logisch...
Als ich dann wieder zu Hause war, hat Jenna erst mal so gut wie nichts gefressen und nur überhitzt in einer Ecke gehockt:( Zwei Stunden später hat sie dann noch immer nicht essen wollen. Da hab ich ihr das Metacam über ein Leckerle gegeben. Doch anstatt Besserung wurde Jenna nur übel davon und sie buckelte wieder. Scheinbar verträgt sie das überhaupt nicht. Nach einer Weile hat sie dann zumindest hier und da was zu sich genommen (wieder ihre getrockneten Karottenchips...). Heute morgen hat sie wieder besser gegessen, aber schlechter als vor dem TA-Besuch. Wahrscheinlich tut ihr der Kiefer immer weh, wenn die in ihr Mäulchen gucken müssen:(
Im Allgemeinen ist Jenna schon recht ängstlich. Kaum ist sie in der Transportbox verweigert sie jegliche Nahrungszunahme. Halbe Stunde Hinfahrt, halbe bis eine Stunde Wartezimmer, viertel bis halbe Stunde Behandlung und halbe Stunde Rückfahrt und während all dieser Zeit isst sie nichts und ist furchtbar gestresst. Deshalb weiß ich nicht, ob Jenna auf dem Röntgentisch still halten würde. Da hatte die TÄ schon Recht... echt schwierig. Naja, das AB wirkt noch bis Montag. Mal schauen... ich weiß echt nicht, ob ich heute Abend das Metacam geben soll, wenn Jenna schlecht davon wird.
Bis Montag sind es nur noch drei Tage. Hoffentlich können die Hanauer dann endlich Cookie helfen.
Ist echt schrecklich. Da geht es den Nins eigentlich gut, doch die Zähne machen alles dahin und lassen unsere Nins einfach nicht essen. Echt unfair.
Euch beiden auch noch mal viel Glück für Montag und gute Besserung für Cookie:)

!!GLÜCKSHASE!! 06.07.2010 00:46

AW: Hilfe Heumuffel mit Zahnproblemen!
 
Hi wieder einmal. Ich war heute mit Cookie bei der Tierzahnärztin in Hanau. Sie war sehr nett und schien auch fachlich sehr kompetent. Sie meinte, daß Cookies Freßunwille wahrscheinlich von einem der unteren Schneidezähne herrührt, der verfärbt und rauh ist, was anscheinend darauf hinweist, daß dort ein Infektionsherd sitzt. Sie hat sich die Röntgenaufnahmen angesehen,die die Wiesbadener TÄ vor 3 Wochen gemacht hat und sagte, daß die Kauflächen soweit nach dem Abschleifen ganz gut aussehen. Sie hat auch mit der anderen TÄ telefoniert um sich ein besseres Bild machen zu können, was ich super fand. Sie hat Cookies untere Schneidezähne nochmals deutlich abgeschliffen um dem vielleicht infektiösen Zahn den Druck zu nehmen. Vielleicht - hoffentlich!!! - reicht das. Sie meinte aber, wenn es nicht wirklich deutlich besser würde, müßte der Zahn wohl gezogen werden. Mein armer Hase!! Wie Du schon sagtest, sie sind ja soweit super in Schuß, unsere Kleinen, nur die blöden Zähne zicken rum. Ich bin derartig sauer auf mich selbst, daß ich den Deppen in der Tierklinik so vertraut habe. Hab denen auch schon eine e-Mail geschrieben. Ich finde es wirklich nicht schlimm, wenn man etwas nicht weiß, auch als Tierarzt nicht, aber dann soll man das zugeben und das Tier an einen Spezialisten verweisen anstatt monatelang die Symptome zu behandeln, sodaß am Ende das arme Viech nur noch Schmerzen, eine Zahnfehlstellung und Ernährungsprobleme hat. Das kann doch nicht wahr sein, oder? Die Hanauer TÄ sagte, daß wenn bei Cookie die Kauflächen das nächste Mal (oh Graus!) unter Narkose abgeschliffen werden, sie nochmals eine Röntgenaufnahme von innen im Mäulchen machen wird, um ein besseres Bild zu bekommen. Abgesehen von dem ganzen Streß, den das meinem kleinen Wicht bereitet, ist es auch echt inzwischen ein teurer Spaß. Ich hab mal zusammengerechnet und bin inzwischen bei fast 800 Euro TA-Rechnungen seit November angelangt. Die Kohle ist mir nicht wichtig, aber ich wünschte, es wäre endlich mal ein Ende mit der Quälerei und der dauernden Ungewißheit dafür daß eine dicke Rechnung nach der anderen kommt. Cookie ist zwar nicht so ängstlich wie Du Jenna beschreibst aber langsam reicht es ihr auch. Wie ist es denn, wenn Du Jenna während der Fahrt auf dem Schoß hältst und Dich jemand zum TA fährt? Ich hoffe, daß sich für sie alles bald zum Guten wendet und Du nicht mehr dauernd mit ihr unterwegs sein mußt. Meld Dich mal, wenn es Neuigkeiten gibt, ok? Alles Liebe für Euch von Cookie und mir.

Lohundweißgranne 06.07.2010 14:08

AW: Hilfe Heumuffel mit Zahnproblemen!
 
Zitat:

Zitat von !!GLÜCKSHASE!! (Beitrag 66121)
Ich finde es wirklich nicht schlimm, wenn man etwas nicht weiß, auch als Tierarzt nicht, aber dann soll man das zugeben und das Tier an einen Spezialisten verweisen anstatt monatelang die Symptome zu behandeln, sodaß am Ende das arme Viech nur noch Schmerzen, eine Zahnfehlstellung und Ernährungsprobleme hat.

Hallo! Da muss ich dir wirklich Recht geben mit den TAs. Ich frag mich auch, warum die Kaninchen mit Zahnproblemen nicht zu Zahntierärzten verweisen, wenn sie an ihre Wissensgrenzen stoßen. Wäre doch wirklich nicht so schlimm.

Hoffentlich isst Cookie jetzt besser nach dem erneuten runterschleifen. Klingt aber auch stimmig die Diagnose von der TÄ, schließlich hat Cookie die vorderen Zähne immer geschont, wie du beschrieben hast.

Ich müsste mal ausprobieren, ob Jenna es lieber mag auf mir zu sitzen anstatt in der Transportbox. Vielleicht ist sie dann tatsächlich ruhiger. Ich hab auch schon überlegt Jennas Partner Charly mitzunehmen, doch will ich ihm die stressige Fahrt ersparen, schließlich ist er mit seinen fast 8 Jahren nicht mehr der Jüngste, auch wenn er lieber Auto fährt als Jenna;)

Ansonsten isst Jenna jetzt wieder viel besser, zwar noch immer recht langsam, aber immerhin recht stetig. Sier isst auch weniger fetzenweise und mal wieder getrocknete Kräuter und das Zähneknirschen hör ich auf kaum mehr, obwohl ich das Metacam nicht weiter gegeben hab. Scheinbar hat das AB weiter seine Arbeit geleistet:) Seit heute wirkt es jetzt aber nicht mehr und jetzt frag ich mich, ob Jenna nicht nochmal etwas AB bekommen sollte, weil ihr Essverhalten zwar besser geworden ist, aber noch nicht ganz gut. Die Tä hat ja am Donnerstag gemeint, dass es auch sein kann, dass Jennas Kaumuskulatur sich erst mal wieder richtig aufbauen muss nach dem vielen Abgeschleife. Sollte ich jetzt wohl warten oder nochmal AB weiter geben lassen? Hmm..

Halt mich weiter auf dem Laufenden. Ich wünsch euch beiden noch weiterhin alles Gute!

Lupine 06.07.2010 16:51

AW: Hilfe Heumuffel mit Zahnproblemen!
 
Mach dir bitte keine Sorgen, wenn der Schneidezahn gezogen werden müsste, Glückshase. Das ist weit weniger ein Problem für ein Nin auf einen Schneidezahn zu verzichten als auf einen Backenzahn. Meine Wuschel hat sich vor Wochen einen ihrer beiden oberen Schneidezähne so abgebrochen, dass er wohl nicht mehr nachwachsen wird. Heute waren wir zur Kontrolle beim TA, und die verbliebenen drei Schneidezähne nutzen sich tatsächlich gegenseitig so ab, dass höchstens alle paar Monate mal eine kleine Korrektur fällig werden wird. Und grasen kann sie auch damit, wie sie mir vorhin erst wieder bewiesen hat :)

Lupine 06.07.2010 16:52

AW: Hilfe Heumuffel mit Zahnproblemen!
 
Zitat:

Zitat von Lohundweißgranne (Beitrag 66166)
Seit heute wirkt es jetzt aber nicht mehr und jetzt frag ich mich, ob Jenna nicht nochmal etwas AB bekommen sollte, weil ihr Essverhalten zwar besser geworden ist, aber noch nicht ganz gut. Die Tä hat ja am Donnerstag gemeint, dass es auch sein kann, dass Jennas Kaumuskulatur sich erst mal wieder richtig aufbauen muss nach dem vielen Abgeschleife. Sollte ich jetzt wohl warten oder nochmal AB weiter geben lassen? Hmm..

Bitte das AB so schnell wie möglich ergänzen lassen! Sonst erzeugst du Resistenzen, und wenn wirklich ein Abszess dahinter steckt, fällt dieses Antibiotikum dann leider für die Behandlung aus, das wäre sehr ungünstig!

Lohundweißgranne 06.07.2010 18:55

AW: Hilfe Heumuffel mit Zahnproblemen!
 
Danke für den Beitrag. Ist es wohl schlimm, wenn ich erst am Donnerstag mit Jenna gehe? Bilden sich die Resistenzen so schnell?

Lupine 06.07.2010 20:42

AW: Hilfe Heumuffel mit Zahnproblemen!
 
Ja, das ist problematisch. Bei Antibiotika muss man streng auf den Einnahmerhythmus achten.

Lohundweißgranne 15.07.2010 13:28

AW: Hilfe Heumuffel mit Zahnproblemen!
 
@!!GLÜCKSHASE!!
Wie geht es Cookie denn jetzt? Frisst sie schon besser oder macht der eine Zahn noch immer Ärger? Jenna frisst zurzeit ganz in Ordnung, viell. stimmt das wirklich, dass ihre Kaumuskulatur sich erst mal wieder nach dem vielen Abgeschleife erholen muss.
Weiterhin gute gute Besserung und viele liebe Grüße von Charly, Jenna und mir!


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