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BlinddarmentzündungHat jemand positive Erfahrung mit Blinddarmentzündung? Meine Häsin hat am 1.5. kaum noch was freiwillig fressen wollen trotz Schmerzmittel ( Metacam, Novalgin) und Päppeln, da bin ich abends notfallmässig zum Kaninchenspezialisten. Röntgen zeigte starke Aufgasungen im Dickdarm; Blinddarm und Magen waren okay. Da sie fit war, konnte ich sie nach Behandlung (Infusion, etwas gegen Übelkeit)wieder nach Hause. Da sie innert 12 h keine Verbesserung zeigt und auch kein Kot absetzte trotz weiterer Zufütterung, ging ich am nächsten Morgen zu meinem Kaninchen-Tierarzt in nächster Umgebung. Röntgenbild zeigte Status Quo mit Darmstase an, abgesehen davon, dass sich der Mageninhalt in den Blinddarm verschoben hat. Blutwerte unauffällig. Stationäre Behandlung, nun unter opiumhaltige Schmerzmittel. Da heute Morgen immer noch unveränderter Zustand war (d.h. nur die Verdauung im Magen funktioniert), gab es einen Ultraschall mit Diagnose Blinddarmentzündung. Die Blutwerte weisen nun auf eine bakterielle Infektion hin, daher Start von AB- Gabe. Zudem könnte gemäss Ultraschall auch noch eine Verstopfung ( Verdickung) vorliegen, evtl. hat dies das Problem erst ausgelöst. Im Verlauf des Tages unveränderter Zustand. Wenn es bis Morgen unverändert bleibt, dann wird es eine Not-OP des Blinddarmes geben als letzte Massnahme. Prognosen bei solchen OP‘s sind nicht gerade optimistisch…
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| Anmerkung: sie hat immer extrem viel gefressen, ohne zu zu nehmen. Daher habe ich etwas verspätet eine Kot- Kontrolle ( Neuzugang) gemacht vor einem halben Jahr und musste auf Kokzidien und Yersinien behandeln. Kontrollprobe habe ich nach Behandlung nur auf Kokzidien gemacht. Ich habe nun erfahren, dass bei chronischen Verläufen Yersinien zu Kapselbildungen neigen und ähnliche Symptome wie bei einer Blinddarmentzündung hervor rufen können. Das Thema sei aber zu wenig erforscht… In diesem Fall eine mögliche Ursache (Spätkomplikation)?
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| Sie hat es überlebt und ist nun zu Hause unter starken Antibiose: Enrofloxacin und Metronidazol. Metronidazol könnte schon noch Nebenwirkungen betreffend Fressverhalten haben, mal schauen wegen der Verträglichkeit. Nach so starker Antibiose brauche ich länger keine Kotprobe zu machen. Wäre eine Kapselbildung der Yersinien vorhanden, wird man eh nichts machen können, geschweige die Stelle auch nicht finden. Sie hatte bereits einen ähnlichen Vorfall (massive Dickdarmaufgasung) vor knapp 2 Monaten nach einem Wirbelsäule Trauma. Es wird sich in Zukunft zeigen, ob sich solche Vorfälle wiederholen oder (hoffentlich) nicht.
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| Danke, Dir! Sie frisst leider freiwillig kaum was. Aber kein Wunder, dass sie gestern mehr Appetit hatte, denn da stand sie noch unter Methadon. Heute ist es bloss noch Metacam und Novalgin.
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| Ursache der wiederkehrende Darmstasen und chron. Darmentzündung siehe auch unter: https://www.kaninchenforum.de/kaninchenkrankheiten-gesundheit/51774-lebensgef%E4hrliche-folgen-einer-h%E4sinnen-kastration.html
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