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Benny92 25.04.2024 09:43

Zitat:

Zitat von marinahexe (Beitrag 1275764)
Die gängigen Medikamente bei Blasenschlamm stehen auf Kaninchenwiese. Wichtig ist, dass ein Blasenstein ausgeschlossen werden kann. Bei Schlamm helfen regelmäßige Infusionen, Blasentee und diverse Medis. Futter hochhängen, dass sie Männchen machen muss, wirbelt den Schlamm auf.

Ja Stein kann Gott sei Dank ausgeschlossen werden, aber wir müssen unbedingt was finden was hilft, sonst wird sich wohl über kurz oder lang ein Stein bilden bei dem ganzen Schlamm.

Das mit den Medis ist halt so eine Sache. Alles was auf Kaninchenwiese steht habe ich bereits probiert. Ich dachte eigentlich es hätte wirklich Besserung gebracht alles, da sie davor den Gries nie ausscheiden konnte und ich den Gries jetzt oft gesehen habe. Aber dass so viel noch in der Blase ist hätte ich nicht gedacht.
Eurologist bringt scheinbar auch keine Besserung, sonst hätte sie ja nicht so viel in der Blase noch.
Dann haben wir die Cunis mit gefüttert um den Vitamin D Mangel evtl zu beheben und auch weil nur eine kleine Menge davon reicht, damit sie eigentlich viel mehr trinkt, aber anscheinend immernoch nicht genug um es auszuscheiden.
Uroplex bekommt sie auch, auch RodiCare Uro, Lysium, Silicium, Allrodin und sogar Magnesium wurden schon versucht.
Blasentee auch, aber den mag sie sowieso nicht so gern, davon trinkt sie dann auch nicht allzu viel.
Bewegen tut sie sich sowieso enorm viel, das kann bei ihr eigentlich auch nicht der Grund sein.
Also alle gängigen Sachen hab ich eigentlich schon ausprobiert...
Mal sehen vielleicht gibt es noch Medikamente die ihr mal helfen.

marinahexe 25.04.2024 12:35

Bei meinem Schoko war die Medigabe recht schwierig, er hat Menschen und den Kontakt total gehasst. Er lebte fast ausschließlich unter der Eckbank, hinterste Ecke. Er musste immer einen Schutz über sich haben (Tisch, Eckbank, Stühle) , weiter kam er nicht raus. Bei ihm wurde die Blase regelmäßig gespült, dann war wieder einige Wochen Ruhe.

Benny92 25.04.2024 16:45

Zitat:

Zitat von marinahexe (Beitrag 1275767)
Bei meinem Schoko war die Medigabe recht schwierig, er hat Menschen und den Kontakt total gehasst. Er lebte fast ausschließlich unter der Eckbank, hinterste Ecke. Er musste immer einen Schutz über sich haben (Tisch, Eckbank, Stühle) , weiter kam er nicht raus. Bei ihm wurde die Blase regelmäßig gespült, dann war wieder einige Wochen Ruhe.

In welchen Abständen hast du das machen lassen? Und gespült im Sinne von Infusion und Ausmassieren oder nur Infusion verabreichen lassen?
Meine TÄ meinte halt dass das letzte Mittel wäre, wenn wir nichts mehr finden was ihr hilft. Mein Vorschlag war ja ob ich evtl lernen kann wie die Infusion zu verabreichen geht und ihr dann täglich selbst eine verabreichen kann. Sie meinte aber wie oben geschrieben dass das sehr schwer ist.
Und selbst bei ihr für Finchen nicht toll weil sie sich so sträubt dagegen und das bei den Kaninchen eigentlich immer weh tut (also der Einstich) weil die Haut so dick ist und der Platz wo die Infusion einfließen kann recht klein.
Und sie meinte auch noch dass man es bei Männchen besser ausmassieren kann als bei den Weibchen.

So kann es natürlich nicht bleiben, sie hat auch gesagt dass es natürlich der perfekte Nährboden für Bakterien ist wenn alles voller Schlamm ist..

Finchen ist ja mega zutraulich, bei ihr ist das Verabreichen weniger das Problem. Sie mag es natürlich auch nicht und rennt oft weg wenn sie dann weiß es ist an der Zeit für die Medis, aber sie nimmt es einem nicht lange übel und kommt dann trotzdem wieder zum Streicheln.

marinahexe 25.04.2024 20:07

Ist Deine TÄ kaninchenkundig?


Am Anfang war es 2x 1/2jährlich, dann war 1,5 Jahre Ruhe. Später war es dann 3x jährlich. Es wurde ein Katheter angebracht und die Blase entleert, danach wurde Flüssigkeit in die Blase gespritzt, was den Blasenschlamm aufgewirbelt hat. Danach wieder abgesaugt. Das wurde über den Tag 2-4x gemacht. Bei Schoko ging das ohne Narkose, er hat brav still gehalten. Nach der Blasenspülung war er immer wie ausgewechselt, viel bewegungsfreudiger. Für Schoko war das damals der richtige Weg, da er keinen Menschenkontakt wollte (das kam erst viel später).

Benny92 26.04.2024 18:13

Zitat:

Zitat von marinahexe (Beitrag 1275769)
Ist Deine TÄ kaninchenkundig?


Am Anfang war es 2x 1/2jährlich, dann war 1,5 Jahre Ruhe. Später war es dann 3x jährlich. Es wurde ein Katheter angebracht und die Blase entleert, danach wurde Flüssigkeit in die Blase gespritzt, was den Blasenschlamm aufgewirbelt hat. Danach wieder abgesaugt. Das wurde über den Tag 2-4x gemacht. Bei Schoko ging das ohne Narkose, er hat brav still gehalten. Nach der Blasenspülung war er immer wie ausgewechselt, viel bewegungsfreudiger. Für Schoko war das damals der richtige Weg, da er keinen Menschenkontakt wollte (das kam erst viel später).

Ja, sie kennt sich schon gut aus, aber für spezieller Sachen muss ich in die Klinik. (Z.B. auch für Finchens Kastration, oder als wir damals gar nicht mehr wussten was ihr noch helfen könnte)
Da es jetzt aber nur zur Kontrolle war, hab ich mir gedacht bring ich sie da hin, da natürlich der Fahrtweg viel kürzer ist.


Die Vorgehensweise hört sich eigentlich super an. Vielen lieben Dank! Dann hab ich jetzt aufjedenfall eine Idee was ihr im Fall dass gar nix hilft noch helfen könnte.
Auch die Abstände sind gut, sodass sie auch nicht jede Woche beim TA verbringen muss.. doof wäre nur wenn es bei Finchen nicht ohne Narkose klappt.

Ich hab im KSF gestern noch gelesen, dass Blasentee bei vielen extrem geholfen hat. Davon hat mir Finchen ja nie viel getrunken. Von dem Cranberry DMannose Tee schon, aber die Inhaltsstoffe sind eher wirksam gegen die Bakterien.
Im KSF hat jemand geschrieben dass sie Cunis mit 10 ML Blasentee eingeweicht hat. Das ist evtl eine gute Idee ihr das unterzujubeln.
Hab gestern allgemein noch viel nachgelesen um noch Tipps zu finden..
Wenn Kuschel davon isst dürfte es egal sein oder? Kann ja nicht schaden, mit 7 ist er sowieso auch schon etwas älter, da ist es ja auch nicht schlecht wenn die Harnwege und die Nieren etwas unterstützt werden.

Benny92 03.05.2024 16:20

Darf man eigentlich jeden Blasen und Nierentee geben?

Bei meinem sind folgende Zutaten enthalten:
Birkenblätter
Queckenwurzelstock
Riesengoldrutenkraut
Hauhechelwurzel
Süßholzwurzel

marinahexe 03.05.2024 21:20

Ich denke, Blasentee ist Blasentee. Aber Du kannst auch Goldrute und Birkenblätter sammeln und frisch verfüttern.

gerti 04.05.2024 21:36

Das denke ich auch. Solange keine offensichtlich für Kanichen giftige Pflanzen drin sind....aber Pflanzen wie Eibe, Herbstzeitlose werden da nie drin sein, sind ja auch für uns Menschen giftig.
Ich denke ich würde auch eher auf die frische Variante an Blättern zurückgreifen oder direkt das Rodicare Uro geben

Benny92 05.05.2024 15:39

Super, vielen Dank!

Ich weiche zur Zeit die Cunis sowieso mit Wasser ein, deswegen ist eine gute Möglichkeit, stattdessen den Tee unterzumischen.

Frisch verfüttern ist auch eine gute Idee. RodiCare Uro hatte ich auch eine Zeitlang, hab aber nicht wirklich gemerkt dass es geholfen hat..

Die Trinkmenge hab ich jetzt erhöht indem ich einen Schuss Apfelsaft ins Trinkwasser gebe.

Und sie bekommt jetzt daheim regelmäßig Infusionen.
Ich hoffe dass sie so den Grieß los wird bzw er zumindest reduziert wird.


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 14:52 Uhr.



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