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Nierenzyste! OP? Bin verunsichert auf Kaninchen Forum

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  • 1 Post By Keksdame

 
 
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Ninchen
 
Registriert seit: 14.03.2022
Beiträge: 6
Hasileinchen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.05.2022, 14:17

Nierenzyste! OP? Bin verunsichert


Hallo,


ich würde mich gerne austauschen, auch damit ich etwas mehr Klarheit für eine Entscheidung bekomme. Der heutige TA Besuch hat mich zusätzlich verunsichert.


Durch Zufall ist bei meinem Widder-Mädchen bei einem TA Besuch ein Abdomen im Bauchraum durch Röntgen festgestellt worden. Ich war bei der TÄ eigentlich wegen dem Partnertier, ein älterer Herr von 12 Jahren, da er schlecht fraß. Geröntgt wurde er nicht, ihm wurde eine Zahnspitze abgeknipst und das wäre die Ursache fürs schlechte Fressen. (ein absolutes NO-GO)
Bei dem Widder Mädel hat sie auf dem Röntgenbild einen angeblichen Lebertumor entdeckt sowie einen Blasenstein. Außerdem hat sie die Ohren entzündet, dies hat sie nur durch Nachschauen und Ertasten diagnostiziert.



Ich wollte dann eine Zweitmeinung einholen und bin zu einer Kaninchen-erfahrenen TÄ gegangen. Diese hat die Ohrenentzündung durch Röntgen bestätigt und durch Ultraschall kam heraus, dass mein Mädel keinen! Lebertumor hat, sondern eine Nierenzyste. Die eine Niere ist verkümmert, aber die andere Niere arbeitet ordnungsgemäß laut Blutbild. Ihre Blutwerte sind auch soweit in Ordnung.
Die TÄ möchte nun gerne operieren und die verkümmerte Niere mitsamt Zyste entfernen. Hier steht nicht nur das OP Risiko im Raum, sie meinte auch: wenn sie sehen würde, dass es doch schlimmer als laut Ultraschall wäre, würde sie das Kaninchen nicht mehr aufwachen lassen. Es ist trotz Ultraschall nicht ganz klar, wie das mit der Zyste ist und genaues könne man nur erkennen, wenn man den Bauchraum öffnet. Der Blasenstein ist übrigens nicht mehr auf dem Röntgen erkennbar. Das Kaninchen hat auch keine Probleme mit dem Wasserlassen.


Ich hatte die TÄ schon nach dem Ultraschall angesprochen, was mit der Ohrenentzündung geschehen soll, ob die Ohren nicht gereinigt werden sollen? Sie meinte: Die Ohrenentzündung ist das kleinste Problem, erst die OP gut hinter sich bringen. Okay, dachte ich.


Den OP Termin musste ich verschieben, da es zwischenzeitlich dem Männlein nicht so gut ging (das ist wieder ein anderes Thema, dafür müsste ich einen neuen Thread aufmachen). Der neue OP Termin ist Ende des Monats angesetzt. Dann habe ich bei einem TA-Termin für den Jungen gefragt, ob man nun die Ohren des Widder-Mädels reinigen könnte und bekam zur Antwort: das könnten sie nicht dazwischen schieben, keine Zeit.

Diesen Montag hat das Mädel Durchfall bekommen, wahrscheinlich wegen Wetterwechsel und weil sie die ganzen Möhren (waren für den kränkelnden Herrn bestimmt) gefuttert hat. Abends zeigte sie Schmerzsymptome und ich gab ihr Novalgin. In der Nacht hat sie eine Art Anfall bekommen: ist auf die Seite gefallen, hat den Kopf hin und her geschlickert, schief gehalten und das paar mal hintereinander. Ich dachte schon: Das war`s. Ich gab ihr Vitamin B und Schmerzmittel und zur Sicherheit Rodicare Akut. Sie fing danach auch wieder das Fressen an.
Am nächsten Tag rief ich sofort in der TA Praxis an und es wurde mir gesagt: ich solle Panacur und Vitamin B geben, das könne ein EC Anfall gewesen sein. EC Titer bei ihr ist negativ, dies soll laut Praxis aber nicht unbedingt aussagekräftig sein. Da ich auf die Ohrenproblematik hinwies, bekam ich einen Termin für heute.

Die Praxis ist ca. 45 min Autofahrt von mir entfernt, aber hier in der Nähe gibt es keinen TA der sich mit Kaninchen auskennt.
Als ich in die Praxis kam wurde ich mit den Worten begrüßt: Warum ich bei dem heißen Wetter soweit gefahren wäre, wenn es dem Kaninchen doch wieder soweit gut gehe? Als ich erwiderte: Ich weiß ja nicht, was genau der Auslöser für den Anfall war, ob es mit den Ohren zusammenhängt.
Die TÄ meinte: Die Ohrenproblematik sei doch bekannt und sie hätte mir gezeigt, wie man die Schlappohren säubert.

Da bin ich dann wütend geworden und meinte: Nein das haben sie nicht, es war ja nie Zeit.

Sie musste dann weg und ihre Kollegin säuberte die Ohren und zeigte mir zwischen Tür und Angel wie das Ganze funktioniert. Die TÄ kam wieder und ich musste sie noch auf das tränende Auge meiner Häsin hinweisen und dass sie unterm Kinn nass wäre. Das ist sie öfters.
Jaja, das könne von den Ohren kommen, war ihre Meinung, aber es wäre alles in Ordnung.

Ich merkte richtig, dass die TÄ keine Zeit (oder Lust) hatte sich mit uns zu befassen.


Jetzt bin ich weiter verunsichert, ob ich die OP bei ihr machen lassen soll oder nicht. Ich halte die TÄ für kompetent, aber mir kommt sie auch gestresst und etwas fahrig vor.

In meiner näheren Umgebung brauche ich mir keine Dritt-Meinung einzuholen.



Was meint ihr? Soll ich die TÄ auf meine Bedenken und, dass sie mich mit ihrem Verhalten verunsichert hat, ansprechen?



 



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