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Ständige Aufgasungen und ein ertastbarer "Strang" auf Kaninchen Forum

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Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 06.07.2016
Beiträge: 301
Firlefanz befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.05.2022, 13:34

Ständige Aufgasungen und ein ertastbarer "Strang"


Moin,

mein Gandalf hat regelmäßig Probleme mit der Verdauung. Bestimmt 1-2 Mal im Monat, manchmal auch nur alle 2 Monate. Wenn ich ihm dann Dimeticon, Novalgin und Leinsamenöl bzw Rodicare akut gebe und seinen Bauch massiere, ist eigentlich auch nach 3 Stunden alles wieder paletti. Hatte den Verdacht, dass es evtl. an Hefen liegt, weil sie über den Winter notgedrungen viel Wurzelgemüse bekommen haben, weil sie den Kohl verschmäht haben. Hab sie wohl verwöhnt...sie fraßen nur Kohlrabiblätter, Möhrengrün und eben Möhren, Rote Beete, Pastinaken etc. Nun habe ich die Ernährung auf Wiese umgestellt und fast 4 Wochen Symbio Pet gegeben. Anfangs habe ich ihm das noch per Spritze eingegeben, weil ich Banane vermeiden wollte, aber nach 1-2 Wochen habe ich ihm das Symbio Pet dann doch in Banane vermatscht, weil er die Spritze so doof fand. Könnte es sein, dass die Hefen dadurch wiedergekommen sind (wenn es denn Hefen waren)? War einmal am Tag weniger als ein Esslöffel.

In der Nacht von Sonntag auf Montag (na klar, ist immer nachts und am Wochenende ) hatte er dann meiner Meinung nach eine Magendilatation, da der Magen sehr prall, der Darm aber leer war. Es hat 10 Stunden und eine schlaflose Nacht gedauert, bis er wieder fit war. Ich wollte gerade mit ihm zum Tierarzt, da war er wieder fit (die Drohung hat wohl gewirkt ).
Er hat auch geköttelt, deshalb glaube ich, dass es der Magen war.
Als ich ihm den Bauch massiert habe, ist mir eine Art "Strang" aufgefallen, der von der Mitte der Rippen ausging in den Bauch hinein. Wie ein Muskel. Der war allerdings verschwunden, nachdem es ihm wieder besser ging.

Normalerweise würde ich sagen, erst Kotprobe, dann weiterschauen. Nun dachte mir aber, dass diese ständigen Probleme und dieser "Strang" zusätzlich zur Kotprobe auch Röntgen rechtfertigen und habe einen Termin gemacht. Ich weiß nicht, ob ich da etwas "normales" ertastet habe oder ob das eine Verwachsung ist...Röntgen macht doch auch in einer gesunden Phase Sinn, oder? Sieht man darauf Verwachsungen, Tumore etc.? Ich hab den Termin einfach gemacht ohne mit der Tierärztin vorher zu sprechen. Sorry, bin gerade etwas unsicher und hab Angst, dass was Schlimmes beim Röntgen rauskommt...

Soweit erstmal. Viele Grüße,
Firlefanz



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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 14.05.2021
Beiträge: 19
Susan. befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 13.05.2022, 16:11

Hi,

wenn du mit ihm beim Tierarzt bist, dann wird er allgemein sowieso nochmal untersucht und der Tierarzt wird dann weitere untersuchungsvorschläge machen.
Diese Frage, ob Röntgen oder doch lieber ein Ulltraschall sinnvoll ist, kann dir der Tierarzt am besten beantworten, nachdem dieser ebenfalls diesen Strang ertasten hat.

Bei solch häufigen wieder kehrenden Bauchproblemen macht auf alle Fälle eine 3 Tägige Kotuntersuchung Sinn (also Kot von 3 gesammelten Tagen untersuchen ), ggf. könnten hinter so etwas aber auch die Zähne schuld sein, da würde dan Röngenbilder in mehreren Ebenen vom Schädel oder ein Schädel CT sinnvoll sein.

Wann hast du denn den Termin?


Liebe Grüße




Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 06.07.2016
Beiträge: 301
Firlefanz befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.05.2022, 11:28

Vielen Dank für deine Antwort. Den Termin hatte ich schon. Habe auch eine Kotprobe mitgenommen, ohne Befund. Das Röntgen ergab den Verdacht auf eine leichte Veranlagung zum Megacolon, er ist evtl ein Chaplin. Seine Fellzeichnung passt. Die Größe seiner Köttel ist allerdings seit jeher normal gewesen. Ich bin noch nicht von dieser Diagnose überzeugt. Er ist schon 2,5 Jahre alt, ein richtiger Chaplin wird gar nicht so alt. Ich könnte mir auch vorstellen, dass er eine anfällige Verdauung hat und durch das Tierheimfutter seine Darmflora soweit geschädigt wurde, dass ich es bis jetzt nicht geschafft habe, sie komplett wieder zu heilen. Das dauert nämlich 2-3 Jahre. Ich habe mich inzwischen auch mehr belesen und weiß jetzt, dass ich zwei Fehler gemacht habe: zu viele Knollen im Winter und Symbiopet. Und zu wenig Zweige. Die Zweige geben Gerbstoffe. Symbiopet erzeugt aber eine Monokultur dieses einen Bakterienstamms, der da drin ist und bringt damit das Zusammenspiel der eigentlich vielen Bakterienstämme durcheinander.
Ich probiere es jetzt einfach Mal mit einer reinen Grünfütterung plus Rodicare akut für 30 Tage und Rodicare Dia. Zudem viele Zweige und ich sortiere aus der Wiese nichts mehr aus, weil die Kaninchen darauf spezialisiert sind, scheinbar giftige Pflanzen zur Selbstheilung zu fressen. Die haben extra Enzyme dafür, die sonst keine Tierart hat. Gut, Herbstzeitlose und Fingerhut gebe ich nicht, aber so normale Wiese, da grabsch ich einfach rein. Ich kann echt nur empfehlen, die Verdauung des Kaninchens im Detail zu studieren und zu verstehen, dann sieht man leicht, dass sowas wie Symbiopet nicht funktioniert. Es wird im Internet auch einfach zu viel unüberprüftes voneinander abgeschrieben. Naja. Ich kann nur das Forum von Tierpla.net empfehlen, da hab ich krass viel gelernt.




Benutzerbild von SomeBunny
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 31.08.2021
Beiträge: 94
SomeBunny befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 18.05.2022, 14:50

Mein Böckchen hatte anfangs auch enorme Magenprobleme. Erst Durchfall, deswegen kam er überhaupt zu mir. Kotprobe ergab Hefen.
Hab ihn dann langsam von Pelletts zu Grünfutter umgestellt...dann gabs mindestens 1-2 mal die Woche Bauchweh.
Letztlich Darmverschluss / Magenüberladung. Not-OP.
Danach hatte er 2 Wochen lang fast täglich Bauchschmerzen...danach immer mal wieder. Es wurde nicht besser, Kotprobe war aber o.b., Zähne okay...


Bei mir hat letztlich folgendes Abhilfe geschafft:
- Partnertier(!). Der arme Kerl saß vorher 3 Jahre allein. So ein Partner mit Interaktion und co hilft schonmal enorm.
- https://www.kaninchenwiese.de/gesundheit/verdauung-magen-darm/verdauungs-diaet-fuer-kaninchen/ diese Diät inklusive Gladiator. Bekommt er immer noch ab und zu. Außerdem hat Bene Bac bisher immer sehr schnell geholfen, wenn mal was auffällig war.
- Probiert, was er nicht verträgt...dabei kam raus, dass Endivie und Kresse in 99% der Fälle zu Bauchweh führen.

Gute Besserung!



 
 
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