 | Zwergkaninchen | | Registriert seit: 09.01.2019
Beiträge: 121
| |
|
Geschrieben am
14.12.2021, 19:07
| | | | Milben, Schnupfen & EC? Hallo,
wie manche vielleicht mitbekommen haben kämpfe ich schon seit ein paar Wochen mit Milben und Schnupfen ist bei meinen kleinen Nuka auch immer wieder ein Thema.
Jedoch kam ich heute von der Arbeit heim und fand meinen zweiten Kastraten Ketchup in der Kaninchentoilette mit einem schiefen Kopf. Ich hob ihn hoch und siehe da er hatte einen kompletten Orientierungsverlust. Anzeichen für EC?
Ich habe sofort beim TA angerufen und die konnten mir zum Glück morgen gleich einen Termin geben. Hätte eh bald gehen müssen wegen der Milbengeschichte.
Ich befürchte jetzt das schlimmste und Ketchup hat EC. Das würde bedeuten alle 3 sind vermutlich Schnupfen, Milben und EC-Träger?
Langsam zweifle ich an meiner Haltung und Fürsorge. Warum werden wir so förmlich von Krankheiten überschwemmt? Sie leben in Wohnungshaltung und haben den ganzen Tag die Küche zur Verfügung (ich koche kaum das heißt da ist nicht ständig Lärm). Bekommen nur Frischfutter und jeden Tag Heu und Wasser. Kein Getreide. Keine ungesunden Leckerlis. Tägliche Toiletten- und Bodenreinigung. Keine Zugluft. Keine Heizluft (in der Küche wird nicht geheizt, zur Zeit sind dort 15C). Sie werden RHD1+2 geimpft.
Ketchup war seit er hier wohnt (rund 2 Jahre) immer sehr zurückhaltend und ich schaffte es nie sein Vertrauen zu gewinnen. Er versteckt sich sobald ich zu nahe komme und er verlässt nie den Platz in der Küche. Es ist daher nicht komisch dass er viel in den Kartons sitzt und wegläuft. Gestern habe ich nichts davon gemerkt. Aber der schiefe Kopf ist unübersehbar.
Über Weihnachten werde ich wieder zu meinen Eltern gehen dass heißt die Kaninchen ziehen für eine Weile um. Doch der Gesundheitszustand von Ketchup macht mir Sorgen. Sie werden nächste Woche 2 Stunden fahren um dann einen eigentlich zu kleinen Stall zu beziehen bis zum 02.01. Das wird stressig. Aber ich kann auch nicht sagen, dass ich nicht über Weihnachten heim komme und täglich pendeln wäre finanziell nicht machbar (100km). Leider kenne ich hier auch niemanden der sie betreuen könnte und selbst wenn wäre es viel verlangt.
Was sagt ihr dazu? Wie schlecht ist es ihm jetzt eine neue Umgebung aufzuzwingen? Kann ich irgendwas tun um ihn einigermaßen stabil zu bekommen bis nächste Woche? |