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Ja, sie geht weit rein, aber da kann so schnell nichts passieren, ich schieb sie seitlich hinter die Vorderzähne. Sie beißt dann gern auf der Spritze rum :rofl: Mit meiner...öh...linken Hand halt ich ihren Kopf, damit sie ihn nicht drehen kann. Sieht nicht nett aus, aber die Schmerzmittel müssen halt ins Tier, da gibts keine Kompromisse |
Zitat:
Hab immer Angst ich brech ihm was, er ist so klein :D |
Alles bereit legen, bestimmt und nicht ängstlich sein. Die Langohren merken sowas und wissen ganz genau, dass sie dann mehr Chancen haben ;) |
Die Medikamentengabe ist ein Act... Einwickeln geht nicht, da ich nicht richtig fest zugreifen kann (Bauchwunde)...beim Versuch hat Emil sich halb aus seinem Body gestrampelt, hab ihn kaum wieder reinbekommen...Knien bringt nix, weil er halt nach vorne wegspringt (er ist halt sehr klein und ich weiß gar nicht wie ich ihn greifen soll), auf Leckerlies spuckt ers aus...ich hab jetzt mit viel Ach und Krach den Großteil in ihn reinbekommen aber es sollte ja schon alles sein...das wird eine anstrengende Woche...ich versuch ihn jetzt mal an Multivitaminsaft aus der Spritze zu gewöhnen, vielleicht geht das |
Hast Du evtl. jemanden, der Dir helfen kann? Ansonsten zwischen die Beine klemmen, mit einer Hand den Kopf fixieren (Augen zuhalten) und mit der anderen die Medis verabreichen. |
Abends nicht...ich hab ihm jetzt mal Multivitaminsaft mit sab simplex ans Mäulchen gespritzt, so dass er schlabbern musste. Das ging einigermaßen gut. Ich übe weiter :( |
Wo wohnst du denn (etwa)? Vielleicht ist jemand in der Nähe und kann einmal am Tag zum Medis geben kommen? |
Im Saarland. Zur Not hätt ich vielleicht wen..ich denke aber die Saftmethode klappt mit etwas Übung. Es ist nur echt faszinierend, dass er selbst aus einem Berg von Petersilie (die er grad am liebsten und fast nur frisst) das Stängelchen mit Medikamenten raussucht und ignoriert... Ich hatte ja die Hoffnung Medikamente in Cunis aufzulösen aber da wirds ähnlich laufen. Also viiiel Zeit und Saft einplanen.. |
Guten Morgen! Die beiden Medis heute morgen gingen schon etwas besser...wir haben ihn zu zweit in meine "Beine treiben" können, wie ihr mir geraten habt. So ganz 100% hab ich den Mund nicht getroffen aber wesentlich besser, als bisher und er hat brav geschlabbert...er ist nur sooo klein, dass er sich, wenns nicht vorwärts geht, halt so weit nach hinten schiebt, dass ich mich fast zur Kugel machen muss... Noch ein paar Fragen, vielleicht hat jemand Erfahrungen: 1.) Er frisst seit gestern fast ausschließlich Petersilie. Basilikum, Chicoree, Möhrchen, Gurke...ignoriert er fast komplett. Ich hab gelesen, Petersilie hilft bei Magen-Darmbeschwerden und ist nierenunterstützend..also Dinge, die er tatsächlich gut gebrauchen kann. Er pieselt auch gut :rolleyes: Wirds irgendwann kritisch, wenn er zu viel davon frisst? Und habt ihr noch andere Pflanzen, Kräuter etc parat, die ich ihm anbieten kann und die vielleicht unterstützend wirken? Er scheint da ja ein Näschen für Wirkungen zu haben... 2.) Ich konnte gestern einen Blick auf die Klammern werfen...sieht echt gemein aus. Am Freitag ist Nachkontrolle, eine Woche später hoffentlich Ent-klammerung. Ist danach alles soweit sicher? Kann dann noch was reißen oder sonst wie kaputt gehen? Und ist da nicht trotzdem noch eine Wunde, wo die Klammern saßen? Die sind ja IM Fleisch...kann mir das gar nicht richtig vorstellen, hatte glücklicherweise selbst noch keine Erfahrung damit. Danke! |
Das klingt doch schon besser :thumbsup: Grundsätzlich ist es immer einseitig, wenn dauerhaft nur ein Futtermittel gefressen wird. Aber erstmal kein akuter Grund zur Sorge. Bei den Alternativen wundert es mich aber auch nicht wirklich. Ich weiß jetzt nicht, was es vor der OP zu futtern gab. Grundsätzlich sind Möhre und Gurke keine guten täglichen Futtermittel. Chicorée ist gut, wird aber hier z.B. nicht angerührt. Ich würde das Angebot erweitern und schauen, ob sich das Verhalten ândert. |
Dill und Löwenzahn wird auch gerne genommen. Und wenn Du an noch frische Weidenzweige oder Apfelzweige kommst (mit Blättern), geht er da bestimmt auch gerne ran. |
Zitat:
Ich hätte noch Buchenblätter und Gras vom Garten im Angebot...aber irgendwie stürzt er sich nur auf Petersilie. Zitat:
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Getrocknetes würde ich (gerade nach dieser OP) gar nicht füttern. Einfach mal vor die Tür gehen, überall steht noch frischer Löwenzahn. Gras geht auch (wenn nicht mit dem Rasenmäher abgemacht). Giersch wird auch gerne genommen oder anderes "Unkraut" aus dem Garten. Bei Wein wäre ich vorsichtig wegen der Oxalsäure, den würde ich nur in kleinen Mengen geben, Kirschbaum ist super. Aber wie gesagt, mgl. nicht trocknnes. |
Ok danke Dir, das mit dem trocknen hab ich mir so gedacht bzw gelesen aber ich frag mich immer was "kleine Mengen" oder halt "zu viel" ist. Ich lerne bestimmt noch dazu, versprochen ;). Ist Heu aber ok? Oder lieber auch gar nicht? Ansonsten geht der hauseigene Futterlieferant gerade nochmal Petersilie, Dill, Kamille, Fenchel und Oregano nachkaufen. Vielleicht ist irgendwas davon noch nach seinem Geschmack. Gibts da Einwände? Irgendwas besser nicht? Brennnesseln muss ich heute Abend mal suchen, im Garten ist durch die Hühner alles abgegrast und ich wohn zwar am Wald, allerdings sind hier leider viele Hunde, Füchse und sonstiges Getier unterwegs. Vielleicht bin ich auch übervorsichtig. |
Versuch auch mal Radicchio. Wird hier zeitweise auch sehr gerne gefressen. Wenn ihr einen türkischen Laden in der Nähe habt, da gibt es meist günstig Löwenzahn bzw. sind die Kräuterbunde dort eh günstiger. |
Guten Morgen! Also Petersilie ist immer noch der absolute Hit und wird in Windeseile verputzt...wir mussten schon nachordern. Gestern Abend waren dann alle anderen Dinge wie Chicoree, Endivie, Gras, Löwenzahn, Basilikum und Buchenzweige wieder interessant, aber sein Faible für Petersilie bleibt. Ist aber auch okay für den Moment, das spült ja ordentlich durch und seine Nierenwerte waren aufgrund der Medikamente ja auch erhöht. Leinkuchen kam gestern auch an, da hat er ein halbes Pellet bekommen und gut gemümmelt. Heute gibts nur noch 2 mal täglich Medikamente (Etwas zur Anregung im Magen-Darm und Baytril) und keine Schmerzmittel mehr (außer nach Bedarf). Da die letzte Novalginladung gestern Abend gegen 8 und er heute morgen um 6 noch putzmunter war gehe ich davon aus, wir brauchen es auch nicht mehr. Zwischendrin hat er natürlich mal Knirsch-Phasen, wenn er zu viel gehoppelt ist, aber nicht so schlimm, dass er nicht mehr frisst. Ist halt eine große Wunde. Die Medikamenteneingabe klappt jetzt auch immer besser. Danke euch! Nachdem ich rausgefunden hab, wie ich ihn am besten zwischen den Beinen fixiere, geht es ziemlich gut. Den Mund von der Seite treff ich bei dem Gezappel immer noch nicht 100%ig, aber er schlabbert immerhin brav mit, wenn ich von vorne komme. Zum Glück muss ich ihn ja nur noch bis Sonntag quälen. |
Kleines Update: Die Narbe sieht laut Tierärztin sehr gut aus. Alles andere hätte mich auch gewundert, er wird nämlich von Tag zu Tag mobiler und bekommt seit gestern kein Schmerzmittel mehr, was ihn aber scheinbar nicht stört. In 11 Tagen werden die Klammern dann entfernt und er kann den Body hoffentlich ausziehen...der nervt ihn langsam verständlicheweise (auch wenn ich immer schön kratze). Was meint ihr, ab wann ist er wieder so fit, dass ich eine Vergesellschaftung wagen kann? Die Kastration ist jetzt 5 Wochen her, sobald also alles gezogen ist wäre das rein zeittechnisch möglich...Die OP ist jetzt 6 Tage her, beim Entklammerungstermin dann halt 2 Wochen. Oder lieber noch warten? |
Ich bräuchte mal wieder eure Tipps! Emil ist soweit fit, die Medis hat er seit Sonntag hinter sich...allerdings hat er den Body zerlegt. Verständlich, er ist nämlich unter den Ärmchen nackt und wund :( Zeitweise hat ein Bauchband gute Dienste getan, das hat er aber angefangen aufzufressen, also musste ein neuer, hoffentlich etwas besser geschnittener Body her. Jetzt aber meine Frage: kann ich irgendwas auf die wunden Stellen tun, ums ihm angenehmer zu machen? Sie sind nicht offen, aber halt nackt und gereizt...ich hab Silberspray bestellt und gestern KS-Spray draufgesprüht (obs nun wirkt oder nicht, schaden tuts jedenfalls nicht). Ich würd ja Manukahonig nehmen aber das schleckt er ab... |
Da hat wohl der Body nicht gepasst. Ich hatte Kaninchen und Meeris die über viele Wochen in Bodys stecken und da wurde deshalb nichts wund. (Ich nähe die auf Maß, hab nen Shop) Ein Body brauchst du unbedingt, weil an die Wunde darf das Kanichen auf gar keinen Fall hinkommen! Wenn es an die Wunde möchte, ist es auch ein Zeichen dass es sich komisch anfühlt, was es auch beim Heilen tut und deshalb sollte man dann auch weiter Schmerzmittel (Metacam) geben, da es zusätzlich entzündungshemmend ist. Wenn er damit noch an die Wunde geht zusätzlich Novalgin geben. Auch wenn der Body dran ist, ist das ein Zeichen, dass Schmerzmittel nötig ist. Vergesellschaften kannst du frühestens einen Tag nachdem die Klammern draußen sind, aber bis dahin darf natürlich auch die Wundheilung nicht kippen. Das kann auch noch einen Tag vor dem Klammerziehen passieren. |
Danke für die Infos. Momentan läuft er unter Aufsicht Bodyfrei und macht auch keine Anstalten mehr dran zu gehen. War wohl wirklich unangenehm an den Beinen. Einen Body auf Maß hätt ich natürlich gern bestellt aber war ja keine geplante OP und es musste schnell was her :( Gestern hatte Emil wieder eine Phase...nix gefressen, geknirscht, Bauch gluckert. Ich war diesmal besser vorbereiten, hab über Stunden SabSimplex, Novalgin und Rodicare Akut eingeflöst zusammen mit Fenchel-Kamilletee, Wärme, Massagen und letztlich Kokosöl. Wir wollten gerade nach 5 oder 6 Stunden in die Klinik..er saß schon in der Box...da begann er zu fressen. Als wär nix .. Ich hab die Nacht bei ihm auf dem Boden verbracht, er lag seelenruhig auf meinen Füßen...heute morgen hab ichs dann gesehen: an seinem Po hing eine locker 10cn lange Köttelkette! Seither ist er fit, frisst, köttelt, putzt sich. Ich bürste wie bekloppt, er bekommt Leinkuchen und trotzdem haben die Haare ihm Schmerzen bereitet. Was kann ich zur Vorbeugung noch tun? |
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