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Zitat:
Die eine oder andere Sache hätte vielleicht (?!) besser laufen können, aber was sollst Du denn „besser“ machen als auf die behandelnden TÄ plus den Erfahrungen/Tipps hier aus dem Forum machen? Ich bleib dabei…. Du hast alles was in Deiner Macht stand getan…. der Rest ist trauriges Schicksal… :( |
Liebe Anni, denke daran wie du Gianni ein schönes Leben gezeigt hast und er doch eine sehr schöne Zeit hatt. Du hast wirklich alles getan was du konntest. Es ist nicht gesagt, dass er bei Hausarrest und Wärme wieder geworden wäre. Es kann auch sein, dass das Verdauungsproblem nur noch das Letzte war, was man bemerkte bevor er einfach gehen musste. Oft bekommen Kanichen vor dem Sterben Verdauungsprobleme und du kannst nichts mehr tun, außer es herauszuzögern. Ich hab schon sehr viel Erfahrungen mit Bauchgeschichten, hier waren eigentlich immer andere Erkrankungen schuld, dass sie es bekamen und dann auch langwierig oder auch nur noch das Ende. Wenn man danach reinschaut weiß man oft mehr und es ist klar, dass genau nichts mehr zu helfen war. Zum Beispiel bei Archie. Er hatte ziemlich genau ein Jahr vorher schon so ein krasses Bauchproblem, bei dem ich auch Kontrastmittel bekam um ihn am Wochenende in der Tierklinik bei Bedarf vorzustellen. Das war dann auch noch nötig und es ging im richtig schlecht, wie durch ein Wunder bekam ich ihn wieder hin. Die Tierklinik rief eine Woche später an, weil sie wissen wollte wie es ausging und sie war verblüfft. Ein Jahr später war es noch heftiger. In seinem Bauch fühlte ich "Platten" und ich hatte von Anfang an ein ganz schlechtes Gefühl....ich konnte ihn eine Zeit bei Laune halten und meine TÄ machte letztendlich eine NotOP in der wir in einschläferten. Er hatte einen völlig kranken Darm mit mehreren Tumoren, Verdickungen, die Darmschlingen waren miteinander verwachsen, und an einer Stelle komplett zu und er hatte einen Megacolon. Auf den verschiedenen Bildern mit Kontrastmittel im Jahr zuvor, war das alles nicht zu erkennen. Das sah man dann erst als offen war. Du kannst immer nur dein Bestmögliches geben, und das hast du. Für die Zukunft weißt du wieder etwas mehr. Übe Fiebermessen, wiegen und schau, dass du einen Notfallkrankenkäfig und eine Rotlichtlampe hast. Ich füttere nicht zu wenn nicht mehr geschluckt wird, dann geht es einem Tier schon so schlecht, dass es nicht mehr will/kann. Von dem her denke ich, dass dein Gianni einfach nicht mehr konnte. Ein "normaler" Bauchpatient lässt sich immer päppeln, Todgeweihte nicht mehr, auch wenn man an der Backe streift. Mach dir bitte keine Vorwürfe, Bauchgeschichten sind oft der Startschuss in den Kaninchenhimmel und lässt sich dann auch mit großem Aufwand nur noch rauszögern und dann hatte er wenigstens noch einen Gartenausflug. |
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