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Phinchen163 19.08.2021 14:47

Was tun? Kieferabszess
 
Hallo zusammen,
ich war gestern mit meinem kleinen Feivel beim Kieferspezialisten weil er eine Beule am Unterkiefer hat und schlechter frisst, sonst aber noch sehr munter ist.

Nach dem die TÄ ihn in Narkose legte und seine Zähne kürze und im Zuge dessen gleich Röntgenbilder gemacht hat.

Der kleine hat die Narkose gut überstanden nur teilte die TÄ mir nun mit, dass die Beule ein Abszess sei um den die ganzen Backenzähne drumherum wachsen und dass der Ursprung für das Abszess einer der unteren Schneidezähne sei und das dieser auch schon in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Die TÄ rät mir dazu Feivel nicht operieren zu lassen da sie befürchtet dass sein Kiefer brechen könnte und ich solle die Zeit die mir mit dem kleinen noch bleibt genießen und ihn, wenn das Abszess zu akut wird, erlösen.

Ich weiß einfach momentan nicht was ich machen soll. Ich will nicht das der kleine Leiden muss bei dem Versuch das Abszess entfernen zu lassen aber ich will meinen kleinen Schatz nicht einfach aufgeben zu mal er ja erst 2 einhalb Jahre alt ist und so ein unendlich liebes Kaninchen.

Terry 19.08.2021 15:46

Zitat:

Zitat von Phinchen163 (Beitrag 1255305)
Die TÄ rät mir dazu Feivel nicht operieren zu lassen da sie befürchtet dass sein Kiefer brechen könnte und ich solle die Zeit die mir mit dem kleinen noch bleibt genießen und ihn, wenn das Abszess zu akut wird, erlösen.

Diese TÄ scheint nicht allzu erfahren mit Zahn-/ Kieferproblemen bei Kaninchen zu sein….

Bitte schicke @marinahexe eine PN mit Deiner Postleitzahl damit sie in ihrer Liste nach einem erfahrenen Zahntierarzt gucken kann….

Bei einem zehn oder mehr Jahre alten Kaninchen würde ich (je nach erfahrener Diagnose) vielleicht auch nur noch palliativ behandeln, nicht aber bei einem so jungen Tier!

Hast Du wenigstens Schmerzmittel und ggf. Antibiotika mitbekommen?

Phinchen163 19.08.2021 15:51

Ja Feivel bekommt momentan Antibiotika (Orniflox) und Schmerzmittel (Meloxidyl).

Kokosaurer 19.08.2021 16:08

Ich hatte etwas ähnliches mit meinem alten Hund. Beim Zahnröntgen konnte man deutlich sehen das einige Wurzeln entzündet waren und sich ein Teil des Kiefers schon am auflösen war. Ich habe die OP gewagt, denn mir war es lieber sie schafft die OP nicht als sie sterben zu lassen ohne den Versuch unernommen zu haben ihr zu helfen. Es wurden 9 Zähne gezogen und auch bei ihr war die Gefahr eines Kieferbruches. Das ist nun 1,5 Jahre her und ihr geht es für ihre 15-17 Jahre blendend.



Ich würde dir raten suche bitte einen erfahrenen Tierarzt auf und gehe das Risiko ein, denn sonst wirst du dir immer Vorwürfe machen es nicht doch versucht zu haben denn Feivel ist noch jung.

marinahexe 19.08.2021 18:37

Zitat:

Die TÄ rät mir dazu Feivel nicht operieren zu lassen da sie befürchtet dass sein Kiefer brechen könnte und ich solle die Zeit die mir mit dem kleinen noch bleibt genießen und ihn, wenn das Abszess zu akut wird, erlösen.

Was ist das denn für eine TÄ?:eek:


Ich hab Dir 2 Tierärzte geschickt.


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