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Blutarmut und Nierensteine :( Hallo zusammen, Meine 4 jährige Maus hat schon seit über einem Jahr Nierensteine an beiden Nieren und kam bisher gut zurecht damit. Vor ca 1-2 Monaten wurde bei ihr eine Blutarmut festgestellt, welche sich durch die Steine entwickelt hat. Ich habe das gemerkt da sie anfing abzunehmen. Ihr Normalgewicht betrug immer ca 2750g, dann ging es runter auf 2600 welches sie über nen Monat lang hielt. Jetzt hat sie seit ca 2 Wochen wieder 50g weniger und die wirkt auch schlapper schläft mehr m. Dachte es käme von dem Wetter aber auch als es runtergekühlt hat war sie etwas schlapper als sonst. Sie frisst gut aber hat teilweise weniger Apoetit lässt viel grün zb Möhren, Salat liegen. Ich hab schon täglich Angst vor der Waage.. Weil es nur nach unten geht mit den Zahlen :(. Sie bekommt morgens Strukturmüsli mit Saaten und ganz wenige Cunis.. ich möchte das sie halt auch etwas zunimmt. Tagsüber und abends gibt es alles mögliche an Gemüse, manchmal frische Kräuter, Wiese Haselnussblätter, Gräser, Birke etc... Dazu täglich 1 Kolbenhirse und paar Haferflocken und ich füttere ihr sogar ab und zu etwas herbi care zu da sie es gerne frisst trotzdem kommt sie mit dem Gewicht nicht hoch. Abends frisst sie in letzter Zeit wenig da hat sie kaum Appetit. Sie bekommt Derby Med zum Aufbau der roten Blutkörperchen und sie bekommt SUC alle 2 Tage 0,7 ml außerdem UTI kn Tabletten 3 am Tag. Wir hatten auch schon 3 Pakete Lysium und 1 Paket Rehmannia hat aber anscheinend nichts gebracht habe ich jetzt sein lassen . Ich weiß nicht was ich noch tun kann damit sie nicht noch mehr an Gewicht verliert es muss doch irgendwas geben kann mir jemand einen Rat geben. Lg Sarah |
Wenn du schreibst, dass sie wenig frisst, stellt sich mir die Frage, ob sie Zähne mal kontrolliert wurden. |
Die frage wollte ich auch gerade stellen und fragen von wann die letzte Blutuntersuchung ist. |
Ihre Zähne sind ok, sie frisst ja normal hat nur weniger Appetit auf bestimmte Sachen. Das letzte Blutbild wurde vor einem Monat gemacht wo die Anämie festgestellt wurde. Da sagte der Tierarzt schon dass es schwer war an Blut zu kommen bei ihr. Ich werde wohl morgen mal zum TA fahren und das abklären. Sie ist jetzt schon bei 2515.. :( |
Wie wurden die Zähne denn untersucht? |
Zitat:
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Weil du sagst, dass sie wenig frisst und keinen Appetit hat. Mit Zahnschmerzen magst Du ja auch nicht gern essen. Bei Kaninchen sieht man halt zum Beispiel die Zahnwurzeln nur in einem Rötngenbild oder CT. Die sind gerne Auslöser für nicht fressen oder keinen Appetit, weil es einfach weh tut. Nur, weil sie Nierensteine oder Blutanämie hat, heißt es ja nicht, dass sie nicht auch was an den Zähnen haben kann ;) |
Bei Kaninchen können neben der offensichtlichen Erkrankung oft auch noch andere Ursachen für schlechtes fressen da sein. Und da ist es naheliegend von oben bis unten einmal alles durchzugucken. Dazu zählt eine genaue Untersuchung der Zähne (in der Regel in Narkose, das würde ich allerdings bei Nieren Problemen nicht machen), ein Röntgenbild vom Bauch sowie eine kotprobe. Das könntest du jetzt tun, alternativ noch mal Blut nehmen lassen und gucken ob sich die Werte verschlechtert haben. In einem Monat kann viel passieren. Zudem muss man wissen, dass die Niere schon zu 60% nicht mehr funktioniert, sobald die Blutwerte über dem referenzbereich liegen. Das bedeutet, dass jede kleinere Verschlechterung an den Werten schon massive Bedeutung haben kann. Je kleiner das Lebewesen, desto schneller geht das oft voran. Wenn du das nicht möchtest, dann würde ich das Tier Palliativ begleiten und den richtigen Moment finden, um Abschied zu nehmen und bis dahin zu päppeln so gut es geht. |
Wenn die Nieren so weit zerstört sind, dass eine chronische Niereninsuffizienz vorliegt wäre es völlig normal, dass dem Kanichen "schlecht" ist und sich das im Allgemeinempfinden und Fressverhalten zeigt. Ebenso ist wäre es da auch leider normal, dass sie Blutarmut hat. Es wäre gut, wenn du täglich selber wiegen kannst, damit du siehst in welche Richtung es geht. Um das Ganze aber insgesamt abzuklären würde ich auch vorschlagen ohne Narkose eine Röntgen-Ganzkörperaufnahme, wenn möglich in 2 Ebenen machen. Kot untersuchen und die Zähne durch gründliches Abtasten von Außen, sowie mit Otoskop im Mäulchen und zusätzlich bei dem Ganzkörperrönten, auch die Kiefer soweit beurteilen wie möglich. Für eine grobe Einschätzung reicht das meistens aus. |
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