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Auf vielen Medikamenten steht, dass es für Kinder nicht geeignet ist und wird für Tiere eingesetzt. Medikamente werden generell für die Humanmedizin produziert und nur wenige schaffen es dann auch nachträglich noch die Zulassung für die entsprechende Tierart.... Konservierungsstoffe (zuckerähnliches) hat es überall drin, möglich sind Unterschiedliche Mengen.. Ich verwende Bisolvon Kids, was wohl Deinem Bisolvon Saft entspricht, falls es die gleiche Konzentrationsangaben hat. Und habe die Dosierung gemäß Vorgaben aus dem TA- Buch (Leitsymptome bi Kaninchen von A.Ewringman) umgerechnet. Jeglichen Schleimlöser würde ich nicht monatelang täglich anwenden, egal as auch immer. Dafür ist es auch nicht vorgesehen. Nasenabstrich zeigt auch unter Narkose nur den vorderen Teil der Besiedlung an. Ohne Narkose macht es weniger Sinn, da man nicht weit genug hinein kommt. Das Ergebnis ist immer mit Vorsicht zu genießen. Falls Pasteurellen oder Bordetellen gefunden werden, ist das zwar aussagekräftig, wenn nicht (oder was anderes), dann hilft es nicht wirklich weiter. Trotzdem wird von den TA ein Abstrich für gezielte Behandlung meist gewünscht. Bei Meinen Absteichen ist lediglich nur 1x ein stark aussagekräftiges Resultat (Pasteurellen) bei einem akuten Ausbruch raus gekommen. Die Anderen Male eher zweifelhaft. Was deutlich mehr bringt: Erregerbestimmung aus einem OP- Material aus den tiefen Nasennebenhöhlen. Das wird aber wie gesagt nur gemacht, wenn eh schon operiert wird. Das Resultat kann aber durchaus auch dem abweichen, was aus dem vorderen Teil festgestellt wurde. Vorne hat man eben oft Begleitkeime, die man in den tiefen Regionen nicht hat mein die Infwktionsmässig eben nicht eine große Rolle spielen. Und gerade Pasteurellen sitzen nun mal oft in den tieferen Regionen... aber die sind im Normalfall zumindest gut empfindlich auf Baytril, sofern man vorgängig nicht schon mal zu kurz (z.B. unter 3 Woche) behandelt hat. Dann können auch diese resistent werden. Wobei Resistenzen nach langer Zeit theoretisch auch wieder verschwinden können, falls kein AB mehr eingesetzt wurde. |
Tja, hätte ich mich nur mal davor genauer über den Abstrich informiert...getan ist getan :rolleyes: Habe jetzt auf den Saft verzichtet und mir vorsichtshalber das Pulver geholt. Da ist mir dann doch wohler dabei. Danke für eure Hilfe!:seeya: |
Abstrich machen (unter Narkose) wird von den TA's schon angeraten :wink5:. Ist halt leider öfters so, dass man dann das Ergebnis etwas genauer unter die Lupe nehmen muss... Du darfst gerne mal berichten, was da raus gekommen ist :wink5:. Ist nämlich immer interessant für mich (ich habe fast 20 Jahre in Mikrobiologie-Labors gearbeitet). |
Zitat:
Die TÄ vermutet also eine Allergie...ich frag mich nur auf was. Wir nutzen Holzpellets als Einstreu, wenn es am Stroh/Heu liegen würde, würde er doch vermehrt bei Kontakt damit niesen, was nicht der Fall ist... Ihn extra für einen tieferen Abstrich in Narkose zu legen, würde sich bei seinem ansonsten eigentlich guten Gesundheitszustand ja wohl kaum lohnen, oder? Ist es korrekt, dass Bisolvon max. 5 Tage gegeben werden sollte? Zwischendrin hatte ich schon das Gefühl, dass seine Nase mit Gabe des Schleimlösers deutlich nasser war (was ja auch logisch ist)...seit 2 Tagen niest er wieder so gut wie gar nicht mehr. Wir probieren es jetzt mal noch mit anderem Stroh und anderem Heu (wobei ich wie gesagt kaum glaube, dass es daran liegt...aber schaden tut es ja nicht). |
Ein negatives Resultat schliesst Pasteurellen nicht aus. Die sitzen tief drin, selbst ein Abstrich unter Narkose muss diese nicht nachweisen. Doch grundsätzlich sollte man keine Abstriche ohne Narkose machen.. Allergien sind extrem selten, Schnupfen inzwischen leider relativ stark verbreitet im Verhältnis. Und Zahnprobleme kann man nur mit Röntgen ausschliessen. |
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