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gerti 19.05.2020 12:55

Das ist alles leider gewaltig schief gelaufen und du hast Glück, dass dein Kaninchen es bis jetzt geschafft hat.
Ein Kokzidienbefall, der nachgewiesen ist und dann kommt noch Stress dazu ist schon mal sehr gefährlich. Dazu noch Cortison ist supergefährlich.
Natürlich macht es Sinn bei dem Unfall der passiert ist Cortison gegeben wird, aber wusste der TA dass ein nachgewiesener Kokzidienbefall vorliegt?
Das mit dem Ohr passt nun zu dem Ganzen leider auch dazu. Denn wenn da eine Schwachstelle war, bricht so eine Erkrankung auch nach einer Cortisongabe aus...wie gesagt, alleine die Kokzidien sind ein riesen Stress für den Körper.
Auch gehört ein derart krankes Tier absolut stressfrei gesetzt und unter enger Beobachtung, ob das bei bleibender Außenhaltung möglich ist, wage ich zu bezweifeln.


Zu Baycox: Baycox ist für einige in den Verruf geraten, weil es daran schuld wäre, dass die Kaninchen bei Gabe daran sterben. Das halte ich für schlichtweg falsch. Viele Kanichen, die bei starkem Befall Baycox bekommen, sind oft schon insgesamt schwer krank und da wage ich auch zu bezweifeln ob sie nicht an den Folgen der Kokzidien (Sepsis nach multiplen Organversagen) sterben oder am Bayxox.
Man kann auch die Tagesdosis Baycox bei insgesamt geschwächten Tieren mit Wasser verdünnen und über den ganzen Tag verteilt geben. So hat es bei mir auch das schwerst erkrankteste Kanichen geschafft.


Wichtig ist dass man weiß was man tut wenn ein Kaninchen krank ist. Dazu gehört auch Fiebermessen um zu sehen ob eine ausbreitende Entzündung vorliegt oder der Kreislauf am Verabschieden ist, täglich mehrmals wiegen, wenn man nicht weiß ob das Tier frisst.



Eine OP bei einer Otitis würde ich keinem meiner Kaninchen zumuten. Das ist eine sehr schmerzhafte OP mit sehr hoher, wenn nicht sogar sicherer Rückfallquote.
Sinnvoll wäre ein Antibiogramm um das richtige Antibiotikum zu finden und dieses dann auch für längere Zeit geben, dass es auch richtig wirken kann.
Zusätzlich kann man das Ohr spülen und mit entzündungshemmenden Tropfen versorgen. Das ganze kann länger dauern und braucht Geduld und Zeit. Ebenso kann es immer wieder aufflammen, dann muss man halt wieder eine Behandlungsphase einlegen. Auch hier würde ich keine cortisonhaltigen Tropfen verwenden.


Cortison legt das komplette Immunsystem vom Kaninchen lahm und schädigt nachweiselich die Organe im Kaninchen und ist deshalb nur bei zwingender Notwendigkeit beim Kanichen anzuwenden. Nachdem die Kokzidien auch die Leber etc schädigen würde ich deinem Kaninchen viel Ruhe und pflanzliche Unterstützung für das Immunsystem und BeneBac Pulver für längere Zeit.

Frida0906 19.05.2020 13:18

Ich habe noch eine Frage zum Kokzidiolpulver. Auf der Verpackung steht Folgendes :

40 mg Sulfadimethoxin/kg KGW/Tag
entsprechend
1,33 g Kokzidiol SD pro kg KGW pro Tag

Muss ich da jetzt 40mg pro kg oder 1,33g je kg verbareichen? Ich löse es in Wasser auf.

Honeymouse 19.05.2020 13:26

Theoretisch, würde ich denken, 1,33g/kg. Denn 40mg Wirkstoff befinden sich laut de was du geschrieben hast in 1,33g Pulver. Aber ohne Gewähr!

Aber ich würde es nicht übers Trinkwasser verabreichen, da weißt du ja nie, ob wirklich alle genug Wirkstoff bekommen, denn normalerweise trinken Kaninchen ja selten. Ich würde die entsprechende Dosis pro Tier auflösen und per Spritze ins Maul geben.

Frida0906 19.05.2020 13:28

Zitat:

Zitat von gerti (Beitrag 1209926)
Das ist alles leider gewaltig schief gelaufen und du hast Glück, dass dein Kaninchen es bis jetzt geschafft hat.
Ein Kokzidienbefall, der nachgewiesen ist und dann kommt noch Stress dazu ist schon mal sehr gefährlich. Dazu noch Cortison ist supergefährlich.
Natürlich macht es Sinn bei dem Unfall der passiert ist Cortison gegeben wird, aber wusste der TA dass ein nachgewiesener Kokzidienbefall vorliegt?
Das mit dem Ohr passt nun zu dem Ganzen leider auch dazu. Denn wenn da eine Schwachstelle war, bricht so eine Erkrankung auch nach einer Cortisongabe aus...wie gesagt, alleine die Kokzidien sind ein riesen Stress für den Körper.
Auch gehört ein derart krankes Tier absolut stressfrei gesetzt und unter enger Beobachtung, ob das bei bleibender Außenhaltung möglich ist, wage ich zu bezweifeln.


Zu Baycox: Baycox ist für einige in den Verruf geraten, weil es daran schuld wäre, dass die Kaninchen bei Gabe daran sterben. Das halte ich für schlichtweg falsch. Viele Kanichen, die bei starkem Befall Baycox bekommen, sind oft schon insgesamt schwer krank und da wage ich auch zu bezweifeln ob sie nicht an den Folgen der Kokzidien (Sepsis nach multiplen Organversagen) sterben oder am Bayxox.
Man kann auch die Tagesdosis Baycox bei insgesamt geschwächten Tieren mit Wasser verdünnen und über den ganzen Tag verteilt geben. So hat es bei mir auch das schwerst erkrankteste Kanichen geschafft.


Wichtig ist dass man weiß was man tut wenn ein Kaninchen krank ist. Dazu gehört auch Fiebermessen um zu sehen ob eine ausbreitende Entzündung vorliegt oder der Kreislauf am Verabschieden ist, täglich mehrmals wiegen, wenn man nicht weiß ob das Tier frisst.



Eine OP bei einer Otitis würde ich keinem meiner Kaninchen zumuten. Das ist eine sehr schmerzhafte OP mit sehr hoher, wenn nicht sogar sicherer Rückfallquote.
Sinnvoll wäre ein Antibiogramm um das richtige Antibiotikum zu finden und dieses dann auch für längere Zeit geben, dass es auch richtig wirken kann.
Zusätzlich kann man das Ohr spülen und mit entzündungshemmenden Tropfen versorgen. Das ganze kann länger dauern und braucht Geduld und Zeit. Ebenso kann es immer wieder aufflammen, dann muss man halt wieder eine Behandlungsphase einlegen. Auch hier würde ich keine cortisonhaltigen Tropfen verwenden.


Cortison legt das komplette Immunsystem vom Kaninchen lahm und schädigt nachweiselich die Organe im Kaninchen und ist deshalb nur bei zwingender Notwendigkeit beim Kanichen anzuwenden. Nachdem die Kokzidien auch die Leber etc schädigen würde ich deinem Kaninchen viel Ruhe und pflanzliche Unterstützung für das Immunsystem und BeneBac Pulver für längere Zeit.


Oja... Leider sind die TÄ hier echt nicht die besten... :(
Das mit dem Cortison meinte die TÄ auch. Hätte man gewusst dass sie schon so schlecht drauf ist, hätte man es definitiv nicht geben sollen. Aber leider hat es die TÄ nicht erkannt... :(

Paula ist seit Samstag schon nicht mehr draußen sondern in einem Gehege bei uns im Haus. Schon alleine wegen der Fliegen und dem Durchfall wäre es jetzt total gefährlich. Ich schaue mittlerweile auch fast stündlich nach ihr und auch nachts bekommt sie immer Futter.

Das mit dem Antibiotikum wollen wir auf jeden Fall versuchen, das Problem ist nur, dass das ganze schon sehr fortgeschritten ist. Ich kann dir auch mal das Röntgenbild schicken wen du magst. Da sieht man deutlich, dass der Knochen schon stark betroffen ist und evtl auch das Trommelfell. Aber wie gesagt, sie schickt die Bilder nach Hannover und dann schauen wir weiter.

Frida0906 19.05.2020 13:30

Zitat:

Zitat von Honeymouse (Beitrag 1209934)
Theoretisch, würde ich denken, 1,33g/kg. Denn 40mg Wirkstoff befinden sich laut de was du geschrieben hast in 1,33g Pulver. Aber ohne Gewähr!

Aber ich würde es nicht übers Trinkwasser verabreichen, da weißt du ja nie, ob wirklich alle genug Wirkstoff bekommen, denn normalerweise trinken Kaninchen ja selten. Ich würde die entsprechende Dosis pro Tier auflösen und per Spritze ins Maul geben.


Okay, so dachte ich es auch. Und ich meinte das mit der Spritze. Trinkwasser geht nicht, weil soviel trinkt sie gar nicht. :)

marinahexe 19.05.2020 15:36

Gerti, es hat doch keiner gesagt, dass Kaninchen durch Baycox sterben.:confused: Baycox schlägt aber auf die Verdauung bzw. auf den Appetit. Und da gibt es durchaus Mittel, die verträglicher sind.


Frida, hab diesen Tipp bekommen:
https://www.tagesklinik-popp.de/index.php


Ist sogar direkt in Dresden

Frida0906 20.05.2020 09:24

Erstmal danke für den Tipp Marinahexe. Ich hab direkt mal auf der Website geschaut. Ich werde meine TÄ mal auf ihm ansprechen, vllt kann sie mir zu ihm noch genaueres sagen.

Kurzes Update von Paula:
Ihr Zustand ist weiterhin unverändert, sie schläft den ganzen Tag und egal ob Medis Gabe, Spülen der Ohren, und und und: alles Stress die kleine Maus enorm. Aber wir lassen sie ansonsten in Ruhe und kontrollieren von der Ferne und wenn wir sie füttern. Ab und zu frisst sie mal von selbst ein kleines Brombeerblatt oder bisschen Schafgarbe. Und sie hat nicht mehr so stark flüssigen Durchfall und auch mal paar feste, kleine Köttel gekackt. Ich hoffe dass sich ihre Darmflora jetzt langsam wieder erholt. Ich gebe weiterhin mein Bestes. Trotzdem wünsche ich mir mal wieder eine schöne lange Nacht, ohne immer um 3 aufstehen zu müssen. Ich bin mittlerweile echt k.o. Aber die Maus geht jetzt vor.

Wir brauchen weiterhin Daumendrücker:willy_nilly:

Terry 20.05.2020 13:46

Hattest Du Paula Anfang Mai denn nicht mit gegen Kokzidien behandeln lassen? Da wurden sie doch auch bei Deinen Kaninchen festgestellt.

Frida0906 20.05.2020 13:50

Zitat:

Zitat von Terry (Beitrag 1210130)
Hattest Du Paula Anfang Mai denn nicht mit gegen Kokzidien behandeln lassen? Da wurden sie doch auch bei Deinen Kaninchen festgestellt.

Nein hatte ich noch nicht, da eins meiner Kaninchen ganz große Probleme mit Grasmilben hat und ich erstmal alle gegen Grasmilben behandeln sollte und danach gegen Kokzidien. Beides zusammen ist ziemlich viel für die Tiere. Deswegen sollte ich wegen den Kokis warten.

Frida0906 23.05.2020 13:48

Halli Hallo, ich melde mich mal wieder.

Erstmal habe ich wieder ein Problem. Ich habe gestern angefangen, alle Kaninchen mit dem Kokzidiolpulver zu behandeln. Das soll ich 5 bis 7 Tage täglich geben. Alle vertragen es gut, auch Paula. Nur Flecki frisst wieder nichts. Er hatte (warscheinlich auch durch die schlechten Zähne, die wurden aber vor 3 Wochen in Narkose geschliffen) in den letzten Monaten ständig Probleme mit Kokis hatte und ich hatte vor 3 Wochen versucht mit Baycox zu behandeln. Daraufhin hat er jegliches Fressen unterlassen und es hat knapp 2 Wochen gedauert, bis er wieder voll normal gefressen hat. Das hatte er auch zwingend nötig, denn so viel wiegt er leider nicht. Jedenfalls frisst er jetzt wieder nicht. :( Hab parallel auch ProBreBac gegeben, damit seine Darmflora wieder gut dabei ist. Ich weiß nicht was ich jetzt machen soll... Wenn ich alle gegen die Kokis behandel außer ihn, dann bringt es ja nichts. Aber 5-7 Tage nicht fressen geht definitiv auch nicht... Habt ihr einen Rat für mich?Ich muss dazu sagen dass ich parallel noch gegen Grasmilben mit Strongold (1x aller 3 Wochen) behandel, da ein Tier ganz schlimm damit zu kämpfen hat. Zwei supi ZÄ haben sich beraten und meinten, dass es nicht optimal ist beides zeitgleich zu behandeln, aber in unserer Situation es nicht anders möglich ist...

Frida0906 23.05.2020 18:32

Dazu habe ich noch eine andere Frage: Kann ich bei Kokzidien Haferflocken füttern um die Tiere bisschen auf Gewicht zu bringen oder ist das kontraproduktiv?

Rakete 23.05.2020 19:45

Alles was kalorienhaltig (und zuckerhaltig), begünstigt Kokzidienwachstum. Selbst Karotte etc.

marinahexe 23.05.2020 23:06

Ich würde auch erst die Behandlung abschließen und dann gezielt Haferflocken füttern. Vielleicht mit Oreganoöl oder Kokzidiol-Pulver drüber. Hilft beides gegen Kokis.

Frida0906 28.05.2020 11:30

Halli Hallo ihr Lieben, ich melde mich mal wieder und brauche euren Rat.

Paula hatte sich bis zum letzten Wochenende relativ gut erholt. Gescannt oder im Kreis geflitzt wurde gar nicht mehr, auf nicht mein Spülen der Ohren. Da sie sich extrem wehrte und auch selbst wieder futterte habe ich ab Samstag nicht mehr zugefüttert und täglich ihr Gewicht kontrolliert. Sie war die letzte Tage konstant bei 1580/1590g, während des Zufütterns so bei 1610/1620g. Da sie aber bis Sonntag noch Kokzidiol bekommen hat, hatte ich die Vermutung dass ihr das auf den Appetit schlägt und sie nach Absetzen des Medikamentes wieder mehr futtert. Leider ist das nicht der Fall. Sie war heute morgen bei 1566g... Auch fing sie gestern wieder an kurz zu scannen und nach dem Ohren spülen war es wieder richtig schlimm... Eigentlich müsste ich ihr jetzt tägl. Samen (Was für welche?), Haferflocken und Co. füttern, dass sie wieder bisschen zunimmt. Jedoch hatte sie auch ganz schlimme Hefen.. das wäre ja wieder kontraproduktiv. Hat jemand eine Idee, was ich ihr geben kann? Sie futtert momentan gern Blätter von Apfel, Brombeere, Kirsche und Weide. Außerdem mag sie Schafgarbe sehr gern.

Zu dieser Sache kommt noch, dass sie jetzt seit 1,5 Wochen von ihren beiden Partnertieren getrennt ist. Ich möchte sie gern (nachdem die Kokis Behandlung der anderen morgen abgeschlossen ist), am Wochende (zumindest tagsüber) wieder mit ins Gehege setzen. Ich habe das Gefühl dass ihr die beiden sehr fehlen.. Vllt werden da auch noch ein paar Lebensgeister bei Paula geweckt. Muss ich die Gruppe da jedoch wieder vergesellschaften oder erkennen sie sich noch? Und eine VG würde ja wieder zu Stress führen. Das ist ja auch nicht gerade förderlich in
ihrem Zustand...

Ihr merkt, wir sind noch nicht überm Berg und brauchen jeden Daumendrücker, den wir bekommen können. Ich hoffe ihr könnt mir helfen. :)

Rakete 28.05.2020 16:21

In der Regel muss man nach so einer Zeit wieder vergesellschaften, aber es gibt ach Ausnahmen. Ich hatte schon alles: Fetzen nach 1 Tag Trennung oder praktisch keine Reaktion nach 9 Monate Trennung! Man weiß also nie...

Übrigens Alleinsein kann auch Stress bedeuten...also durchaus auch mal kontraproduktiv für die Gesundheit.

Gibst Du weiterhin BeneBac?

marinahexe 28.05.2020 16:38

Das sind 24g Gewichtsunterschied. Nicht erwähnenswert. Wahrscheinlich hat sie kurz vorm Wiegen ein Häuflein gelegt.;) Schlimmer wäre es, wenn sie in 48 Std. 100g und mehr abgenommen hätte.

Rakete 28.05.2020 17:00

Sogar Schwankungen von 100 g innerhalb einer Woche sind normal, solange das Kaninchen nicht wöchentlich 100 g verliert...

Frida0906 02.06.2020 00:13

Vielen Dank für eure Antworten! :) Paula geht es besser. Sie ist sehr agil und freut sich sehr, wenn sie draußen auf der Wiese flitzen darf.

Daher haben wir gestern versucht, sie mit ihren beiden Partnertieren wieder zu vergesellschaften. Wir mussten eh das komplette Freigehege aufgrund der Kokis umsetzen, einen Großteil der Einrichtung wegschmeißen und den Rest gründlichst reinigen. Daher war es für alle Parteien neutral. Dann habe ich alle zsm ins Gehege gesetzt. Mit ihrer Schwester Emma gab's erstmal kurz Zoff und es flog viel Fell, aber keine Verletzung o.ä. Mit Fridolin hat alles super geklappt, kurz Rangordnung geklärt und dann wurde sofort gekuschelt.

Leider hat Emma nach dem kurzen Zoff riesen schiss vor Paula. Sobald Paula in der Nähe ist rennt sie panisch weg und klopf wie verrückt. Da Emma wegrennt, flitzt Paula hinterher. Würde Emma sitzen bleiben, würde Paula gar nicht auf die Idee kommen, ihr hinterher zu flitzen.
Das Freigehege ist durch eine Schiebetür mit ihrem Gehege verbunden, die durchgängig offen bleibt. Während der VG hatte ich die Tür zu (weil ich nicht wusste was in dem Revier passiert), hab sie dann gegen Abend geöffnet. Fridolin hat es gar nicht gejuckt dass Paula wieder mit im Gehege war und sie haben ausgebiebig gekuschelt und gefuttert. Emmas Verhalten hat sich aber leider nicht geändert. Sie ist panisch sobald ihr Paula zu Nahe kommt und flitzt weg. Leider kommt sie auch nicht wirklich zum Futter und bleibt in ihrer Ecke sitzen. Leider hat die VG ja im Freigehege statt gefunden, sodass ich sie nicht alle 24h dort lassen kann. Daher habe ich Paula erstmal wieder rein gesetzt letzte Nacht. Heute morgen durfte sie wieder raus. Mit Fridolin wurde sofort wieder ausgiebig gekuschelt. Leider hat Emma wieder sehr Angst gehabt und hat sich kaum zum Futter getraut.. Das ging den ganzen Tag so. Wenn ich dabei bin und Futter im Spiel ist, ist sie entspannter und hopst sogar mal kurz neben Paula, um ihr ein Schwarzlümmelpellet wegzunehmen. Sobald sie jedoch merkt, dass sie gerade neben Paula sitzt, hopst sie wieder panisch weg. Damit Emma wenigstens Nachts bisschen entspannen und in Ruhe futtern kann, habe ich Paula nochmal rein genommen.
Ich weiß dass man die Tiere nicht trennen sollte, jedoch habe ich Bedenken dass es eskaliert und ich nicht eingreifen kann. Leider haben sie nachts auch keine 25 Quadratmeter wie tagsüber im Freigehege. Sollte ich es morgen Abend mal wagen und Paula draußen lassen oder einfach tagsüber weiter austesten? Vielleicht habt ihr einen Tipp für mich. Einen schönen Abend noch :)

marinahexe 02.06.2020 10:00

Setz alle zusammen ins sichere Gehege, wo sie auch nachts bleiben können. Erstmal kein zusätzlicher Auslauf! Schau regelmäßig nach dem Rechten und achte drauf, dass Paula frisst. Nach Möglichkeit nicht trennen!


Zitat:

Wir mussten eh das komplette Freigehege aufgrund der Kokis umsetzen, einen Großteil der Einrichtung wegschmeißen und den Rest gründlichst reinigen.

Das macht man bei RHD2. Bei Kokis reicht einfaches reinigen.

Frida0906 02.06.2020 10:23

Zitat:

Zitat von marinahexe (Beitrag 1212030)
Setz alle zusammen ins sichere Gehege, wo sie auch nachts bleiben können. Erstmal kein zusätzlicher Auslauf! Schau regelmäßig nach dem Rechten und achte drauf, dass Paula frisst. Nach Möglichkeit nicht trennen!


Okey dann versuche ich das mal.:thumbsup:


Das macht man bei RHD2. Bei Kokis reicht einfaches reinigen.

Aber wie reinigt man denn die Wiese? :confused:


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 02:34 Uhr.



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