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Kiefer verletzt - Was kann ich tun? auf Kaninchen Forum

 
 
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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 29.03.2019
Beiträge: 102
sommerkind befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 18.03.2020, 16:46

Kiefer verletzt - Was kann ich tun?


Hallo ihr Lieben,
schon wieder geht es um Mogli und schon wieder geht es um seine Zähne bzw. seinen Kiefer.
Ich mache mir momentan andauernd Vorwürfe.

Mogli hatte vor ca. 2 Wochen seine 'gesunde' zahnseite unter Narkose geschliffen bekommen, da festgestellt wurde, dass er ein stufengebiss hat. Das verlief auch alles gut und wir sollten dann letzten Freitag zur Kontrolle kommen, da wir bei seinen Zähnen einfach keinen Rhythmus zum feilen finden. Mogli ging es bis dato gut, er hatte für seine Verhältnisse wieder super gefressen. Bei der zahnkontrolle wurde dann eine mini Spitze gefunden, die gleich abgeschliffen wurde. Seitdem frisst er nurnoch weiches wie Gurke, Apfel und eingeweichte Cunis. Trotz Schmerzmittelgabe tat er das, weshalb wir heute nochmal beim Tierarzt waren, da ich vermutete, dass er beim feilen im mund verletzt wurde. Ich wollte dass er dafür in Narkose gelegt wird, aber dazu kam es nicht, denn er war sehr schmerzempfindlich als sie seinen Kiefer abtastete. Sie vermutet eine Überdehnung oder Verrenkung. Ich soll jetzt bis morgen 2x tägl. Metacam geben (anscheinend hatte ich das bislang zu niedrig dosiert, obwohl die Zahnspezialistin mir das so empfohlen hatte) und 2x tägl. novalgin. Wenn es bis morgen nicht besser ist soll ich anrufen und er wird am Freitag in Narkose gelegt. Wenn ich sie richtig verstanden habe, will sie dann seinen Kiefer nochmal genauer anschauen und die Zähne kontrollieren.

Der Grund weshalb ich mir Vorwürfe mache: die TÄ benutzt maulspreitzer und bei kleinen spitzen schleift sie die mit einer handfeile. Daher kommt jetzt sehr wahrscheinlich die Kieferverletzung.
Wir sind ja seit November dort und sie geht immer mit ihm in einen anderen Raum zur zahnkontrolle, weil dort besseres Licht ist. Die ersten paar Male bin ich davon ausgegangen, dass sie ihm mit einem ortoskop oder zumindest einem wangenspreizer in den Mund schaut, aber irgendwann hatte sie mal maulspreitzer erwähnt. Ich hatte sie dann darauf angesprochen und sie meinte, dass sie weiß dass das umstritten ist, sie Mogli aber nicht andauernd in Narkose legen möchte. Vorallem nicht bei jeder Kleinigkeit. Sie erklärte mir auch, dass Mogli wirklich sehr ruhig hält und sie daher kein Risiko sieht, weshalb ich das so hingenommen hatte
Dazu muss ich sagen, dass seine Zähne seit wir hier wohnen warum auch immer eine Katastrophe sind. Bis oktober hatten wir einen Rhythmus von etwa 6 Monaten und momentan schwankt es zwischen 1-3 Wochen, dass er zahnspitzen hat. Am Futter habe ich nichts geändert, außer dass er seit neustem plötzlich Sellerie und Karotte fressen kann/mag. Das gibt's aber auch nur in kleinen Mengen.

Ich hab jetzt natürlich die Hoffnung dass es sich ohne Komplikationen wieder regeneriert, allerdings schwirren mir momentan horrorszenarien durch den Kopf bezüglich eines Kieferbruchs. Dann würde Mogli sich aber doch sicher anders verhalten, oder?
Er frisst gut (wenn auch nur weiches), ist aktiv und schlägt sogar Haken.
Ich hatte mir jetzt überlegt, dass ich, bevor er am Freitag wieder den Mund aufgesperrt bekommt, erst auf ein röntgenbild bestehe, damit ein bruch wirklich ausgeschlossen werden kann und es dadurch nicht schlimmer wird.

Was kann ich denn noch für ihn tun, abgesehen von der Schmerzmittelgabe? Das Futter sollte besser weich bleiben, um den Kiefer zu schonen, oder? Allerdings nutzen sich ja dann seine Zähne nicht ab.
Bringt es was den Kiefer vorsichtig zu massieren? Vorhin hatte ich ihn kurz auf dem schoß und es ausprobiert. Dabei hat er sogar mit den Zähnen geknuspert. Kann ich damit was verschlimmern?

Einen kurzen Lichtblick gab's gestern Abend als er zwei erbsenflocken gegessen und man dabei leise kaugeräusche gehört hatte. Die ersten Tage hatte er nämlich nicht mal die trockenen cunis kauen können, sondern hat sie weich gelutscht.
Ich hoffe daher wirklich, dass es sich 'nur' um eine Verletzung handelt, die schnell wieder verheilt.

Der TÄ habe ich heute übrigens auch gesagt, dass ich von nun an nicht mehr möchte, dass seine Zähne ohne Narkose kontrolliert/korrigiert werden, zumal eine Inhalationsnarkose ja auch recht schonend ist. Sie war nicht sonderlich begeistert, da er 'schon' 7 Jahre alt ist, aber sie hat es so hingenommen.
Wir fahren zudem nächste Woche für ein paar Wochen in die Heimat, wo ich auch schon einen kontrolltermin bei der zahnspezialistin eingeplant hatte. Mal schauen, was die zu seiner Verletzung sagt, insofern sie dann noch da ist.



 



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