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Gebrochenes Becken :(Hallo erst mal Ich wollte Nanas Geschichte teilen und eventuell fragen ob jemand generell Tipps hat und/oder Erfahrung mit so einer Verletzung.Grundsätzlich haben wir keine Ahnung was genau passiert ist - aber als ich nach Hause kam, hat Nana am linken Hinterbein gehumpelt und am anderen Bein stand eine Kralle nach oben ab. Die Kralle scheint ihr nicht wehzutun oder zu stören und die TÄ meinte es kann sein, dass die Kralle immer so bleiben wird (für mich kein Problem, solange sie keine Schmerzen macht) Die Untersuchung galt aber mehr dem humpelten Bein. Sie kann das Bein zum Putzen bewegen aber beim Laufen hebt sie es an und belastet es gar nicht. Beim Abtasten hat niemand was abnormales feststellen können und sie hatte auch keine Schmerzen beim Abtasten. Also meinte die TÄ, dass es sehr wahrscheinlich nur eine kleine Verletzung ist und hat Schmerzmittel gegeben. Falls ich merke dass es ihr mit den Schmerzmitteln besser geht, dann sollte ich es einfach weitergeben. Falls es in einer Woche nicht besser werde sollte, solle ich nochmal kommen. Zwei Tage später hatte ich immer noch ein mulmiges Gefühl und hab Nana selber nochmal gründlich abgetastet. Wenn man unterm Popo greift und mit den Fingern quasi hochdrückt, hat sich auf der linken Seite definitiv ein Knochen bewegt (rechts zum Vergleich nicht). Ist eine extrem unnatürliche Art abzutasten also kann ich's keinem verübeln, das nicht bemerkt zu haben. Also bin ich nochmal zur TÄ und es wurde ein Röntgen gemacht und mein Verdacht hat sich bestätigt ![]() Nana hat sich distal (also Richtung Schwanz hin) am Becken den Knochen gebrochen. Und zwar komplett durch und der Zipfel hängt bisschen runter. Dies erklärt auch warum sie keine Schmerzen am Bein gezeigt hat. Sie humpelt nicht wegen dem Bein sondern weil der Druck wahrscheinlich auf dem Becken sonst wehtut. Nun meinte die Ärztin, dass diese Stelle nicht wirklich operierbar ist bzw. es nicht empfiehlt. Der Knochen dort sei zu dünn und Kaninchenknochen sind eh schon fragil. Weil Nana erst 5 Monate als ist, meinte sie das könne höchstwahrscheinlich selber heilen (innerhalb von 4-5 Wochen). Sie darf sich nur nicht viel bewegen oder springen und ich solle weiterhin ihr Schmerzmittel geben. Hier sind meine Maßnahmen. Bin offen für Ratschläge und Tipps! 1. Habe erst mal beide Ninchen getrennt, weil Cookie ab und zu versucht sie zu rammeln...*seufz* (hab ein Welpenauslaufgitter und habe nun einfach durch ein weiteres Gitter in der Mitte beide getrennt) 2. Nanas Käfig ist nun quasi nur noch 70x70cm. Ist das noch zu groß oder passt es? Ich kann die Größe immer verändern. Wie würdest ihr es handhaben? 3. Sie hat absolut nichts mehr mit Ebenen. Hab von ihrer Toilette den Rand auf einer Seite entfernt, damit sie nicht einspringen muss. 4. Die Ärztin meinte ich solle ihr täglich 2 Tropfen Metacam geben. Sie wiegt ca. 850g. Ich empfinde das irgendwie als bisschen zu wenig? Laut Literatur sollten es 4-5 Tropfen sein (also quasi 0,15 mL) 5. Gibt es noch irgendwas was ich tun kann um die Heilung zu unterstützen? ![]() Danke, dass ihr meinen Roman durchgelesen habt ![]()
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| Oh je, das tut mir leid. Ich kenne mich da nicht aus. Aber bei meiner Nachbarin war damals ein Bein der Katze gebrochen. Und sie war bei Spezialisten im Tierspital. Da man auch nicht viel machen konnte, musste die Katze in einem kleinen Gitter für 6 Wochen ausharren. Sie durfte sich gar nicht bewegen, sonst wäre es nicht richtig zusammen gewachsen. Gut möglich, dass ein Beckenbruch durch die Bänder etwas mehr fixiert. Aber ich würde es auch so gestalten, dass sie nicht umher hoppeln kann. Ansonsten halt noch eine Zweitmeinung einholen. (Gerade auch bei Metacam habe ich deswegen etwas meine Zweifel betreffend der TÄ) Es ist natürlich abhängig, welches Metacam Du mit welcher Konzentration erhalten hast. Es sollte schon genügend hoch dosiert sein, damit es wirkt. Ich benutze meist das Hundemetacam mit 1.5 mg/ml Konzentration, weil das 3x stärker konzentriert ist als das Katzen(0.5mg/ml). Da muss man 3x weniger einflößen. Die optimale Höchstdosis Hundemetacam ist täglich 0.6 ml/kg umgerechnet. Rechenbeispiel:Meiner Häsin 1.5 kg bekam ca. 0.9-1ml Hundemetacam über mehrere Monate. Ich habe auch schon Pferdemetacam erhalten, das ist 10x höher dosiert (15 mg/ ml). D.h. man muss 10x weniger verabreichen, was besonders ideal für große Kaninchen ist.
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