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Hilfe, ich weiss nicht mehr weiter Wir haben diese Woche unsere beiden Kaninchen verloren und ich weiss nicht, was wir falsch gemacht haben. Aber erst einmal zurück zum Anfang. Unsere beiden Mädchen haben sich zu Weihnachten Kaninchen gewünscht. Wir haben lange darüber diskutiert, ob es die richtigen Haustiere wären und haben uns bewusst für Kaninchen entschieden. Daraufhin haben wir uns im Internet belesen und auch das eine oder andere Buch gekauft. Im Frühjahr habe ich dann einen 3-stöckigen Hasenstall im Außenbereich mit ausreichend Platz gebaut. Die unterste Ebene war 80 cm ins Erdreich eingelassen, so dass die Kaninchen ausreichend Platz zum Graben hatten. Nach Ostern war es dann soweit. Wir hatten einen Züchter in unserer näheren Umgebung gefunden und uns für zwei Halbschwestern entschieden. Als die beiden, Tamara und Karotti, bei uns eingezogen sind, waren sie 12 Wochen alt. Nach wenigen Tagen hatten sie sich bereits eingelegt und wurden immer zutraulicher. Auch meine beiden Töchter haben sich liebevoll um die Kaninchen gekümmert, so dass die beiden ein fester Bestandteil unserer Familie wurden. Insbesondere unsere Tamara war sehr aufgeweckt und brachte uns immer wieder zum Lachen. Zu hüpfte sie unaufgefordert in einen Umzugskarton oder spielt mit einem Fußball. Wir lernten uns immer besser kennen und wussten bald, was unserer Kaninchen mochten und was nicht. Sie frasen Unmengen an Grünzeug und wuchsen schnell. Vor drei Wochen waren wir zum Impfen beim Tierarzt. Hier wurde auch der Gesamtzustand der beiden Tiere überprüft und nichts festgestellt. Umso traurig und überrascht waren wir, als erst am Mittwoch unsere Karotti und gestern unsere Tamara unerwartet mit 5 Monaten verstarben. Wir waren die letzten Stunden bei unseren Kaninchen. Die Details möchte ich euch an dieser Stelle gerne ersparen. Jedoch war das Ableben bei beiden Kaninchen sehr unterschiedlich. Die gesamte Familie ist traumatisiert und wir fragen uns, was wir falsch gemacht haben. Wir haben nichts an der Ernährung geändert. Das einzige, was uns zuerst in den Sinn gekommen ist, war die Hitze. Aber auch hier haben wir nach dem Tod von Karotti vorgesorgt und haben jeden Morgen den Außenstall gewässert, Kühlakkus hineingelegt und einen zusätzlichen Sonnenschirm aufgestellt, um die morgendliche Sonne abzuhalten. Den rstlichen Tag liegt der Stall im Schatten. Sicherlich ist es schwer, aus der Ferne eine Prognose über die Todesursache abzugeben. Daher wäre uns am liebsten, wenn ein Fachmann oder Fachfrau bei uns vorbeikommen könnte (Nähe Darmstadt) und man vielleicht vor Ort oder anhand von persönlichen Gesprächen die Ursache und ggfs. auch unseren Fehler herausfinden könnte. Denn es macht meiner Meinung nach keinen Sinn, sich neue Kaninchen zu besorgen, wenn nicht die Ursache und vielleicht auch unser Fehlverhalten aufgeklärt wurde. Ich hoffe, hier im Forum die Experten anzutreffen und bedanke mich für Eure Tipps im Voraus. Gruß, Mike |
Hallo Mike Zunächst mein aufrichtiges Beileid zu den schrecklichen Verlusten, die du und deine Familie erlitten habt. Ich kann mir sehr gut vorstellen, wie furchtbar das war, zumal es ja auch die ersten Haustiere waren (wenn ich es richtig verstanden habe) - das ist nochmal besonders schlimm. Wie du schon sagst, kann man keine Ferndiagnosen stellen. Es ist zwar nett gemeint, uns die Details des Todes ersparen zu wollen, aber genau die können eben auch Anhaltspunkte auf mögliche Todesursachen geben. Bitte schildere die so genau wie möglich, so schwer es dir auch fällt. So plötzliche Todesfälle legen leider immer den Verdacht auf RHD2 nahe ... Kaninchenwiese - Chinaseuche (RHD1, RHD2) https://www.kaninchenwiese.de/gesundheit/infektionskrankheiten/chinaseuche-rhd/ Das muß natürlich nicht sein, daher wäre es gut, wenn du die Todesumstände näher schildern könntest. Weitere Fragen sind: -Am Wichtigsten: waren sie geimpft? -Was habt ihr gefüttert? -Gab es irgendwelche Veränderunge kurz vor dem Tod? Futterumstellungen? Irgendwas? -Wurden die beiden schon vorher einem Tierarzt vorgestellt? Traurige Grüße |
Hallo Mike Mein Beileid zu Eurem Verlust, sowas gleichzeitig zu verkraften ist sehr schwer... Für eine exakte Diagnose müsste man die Kaninchen obduzieren lassen, auch wenn man gemäß Schilderung der Todesumstände evtl einen hohen Verdacht äussen könnte. Dafür müssten die Tiere aber sofort gekühlt und dann gleich eingeschickt werden. Bei 2 gleichzeitigen Todesfällen liegt es immer sehr nahe, dass es sich um was Hochansteckendes handelt, wenn sie umgeimpft sind (oder der falsche Impfstoff). Zudem muss sich der Impfstoff auch noch aufbauen. Mit was waren sie denn exakt geimpft? Oder evtl ist auch eine Vergiftung möglich (z.B. durch hochgiftige Pflanze teile wie Eibe oder Herbstzeitlose im Heu). In dem Sinne wäre es wichtig zu wissen um was es sich handelt. Gerade bei meldepflichtigen Seuchen wie RHD2 bleibt die Umgebung noch lange infisziert, was dann für neue ungeimpfte Bewohner genau so tödlich enden könnte. Für einen plötzlichen Tod käme nebst RHD2 auch noch eine andere Seuche, die Myxomatose, in Frage. Jungtiere können auch durch einen Kokzidien-Befall versterben. Das sind so die häufigsten Ursachen. Lg Moni |
Mit was würden die beiden denn geimpft? Falls im Impfpass weder Filavac noch Eravac steht, dürfte erneut ein inkompetenter TA den Tod verschuldet haben; viele wissen immer noch nicht, dass nur diese Impfstoffe gegen RHD2 schützen... |
Hallo Tinkerbellmarie, erst einmal vielen Dank für deine Rückmeldung und Anteilnahme. Ich versuche erst einmal die einfachen Fragen zu beantworten: Beide wurden am 07.06.2019 gegen RHD und Myxomatose geimpft. An diesem Tag wurden sie auch dem Tierarzt vorgestellt. Es gab keinerlei Beanstandungen. Karotti wog 1,5 kg und Tamara 2,0 kg. Eine Futterumstellung gab es nicht. Jeden Morgen haben Sie Salat und Karotten, manchmal ein Stückchen Apfel und je nach Saison Löwenzahn, Kräuter und Haselnussstrauchblätter. Dazu gab es immer Heu und eine kleine handvoll Pellets der Marke Bunny Kaninchentraum, die machten mir einen hochwertigen Eindruck. Zur Abwechslung gab es einmal die Woche Erbsenflocken und eine Art Knabberstange. Ich weiss, das letztgenanntes nicht den besten Ruf unter Kaninchenfreunden besitzt, aber unsere beiden haben diese geliebt und einmal die Woche als Leckerli erhalten. Die Essensgabe erfolgt morgens und abends. Mittags wurde manchmal Grünzeug nachgefüllt. Kommen wir nun zu dem traurigen Teil deiner Fragen. Als meine Tochter Mittwochs morgens vor der Schule die Kaninchen fütterte, meinte sie, dass Karotti nichts essen wollte. Normalerweise wurde sie schon sehnsüchtig erwartet und die Salatschüssel wurde ihr von beiden förmlich aus der Hand gerissen. Da es an diesem Morgen bereits sehr warm war, hatten wir die Befürchtung, dass sie die Hitze nicht verträgt und wir haben sie in das Freigehe hinter dem Haus (Nordseite) gesetzt. Vorher hatte ich den Rasen gut gewässert, so dass sie zusätzlich eine Abkühlung von unten bekam. Wir haben ihr mehrmals Futter und Wasser angeboten. Karotti saß jedoch teilnahmslos im Freigehege und wollte nichts zu sich nehmen. Als gegen Abend die Situation sich nicht verbesserte, haben wir sie in unseren Keller verlegt. Hier hatte ich den Eindruck, dass es kurzzeitig nach einer Verbesserung aussah. Sie hat ein Blatt vom Haselnussstrauch gefuttert. Eine Stunde später war sie tot. In den letzten Minuten lag sie flach auf einer Decke und hat und hat ein Stöhnen/ Miezen bis zu ihrem letzten Atemzug von sich gegeben. Bei Tamara war der Verlauf etwas anders. Nachdem unsere Karotti verstorben war, haben wir die Kühlmaßnahmen nochmals verstärkt. Jeden morgen habe ich den Kaninchenstall von außen bewässert. Auch die unterste Ebene wurde reichlich gewässert. Zusätzlich haben wir noch einen Sonnenschirm aufgestellt und feuchte Tücher an den Türen befestigt, um die Morgensonne von dem Stall zu halten. Morgens hatte ich sie noch selbst gefüttert. Sie hatte sehr guten Appetit. Die täglichen Haselnussblätter habe ich nochmals nass gemacht, um auch über die Nahrung ausreichend Flüssigkeit zu verabreichen. Weiterhin haben wir im Stall zusätzliche Kühlakkus deponiert. Wir hatte an diesem Tag einen Ausflug gemacht und sind erst gegen Abend zurückgekommen. Tamara saß wie gewohnt in der untersten Ebene und hatte sich eine Kuhle gebaut. Sie lag flach auf dem Boden. Da es abends immer noch um die 30° Grad war, haben wir den Stall nochmals mit Wasser abgekühlt. Tamara mochte dieses Geräusch nicht und ist wie gewohnt in die oberste Ebene verschwunden. Danach ist sie wieder nach unten in ihre Kuhle. Das war gestern Abend gegen 21:00 Uhr. Bis dahin war alles normal. Wir hatten nochmals Salat nachgefüllt, da sie vom Tag alles aufgefressen hatte. Gestern Abend hatte sie jedoch keinen Appetit mehr. Wir wollten schon zurück ins Haus, da sagte meine Tochter: „Schau mal Papa, warum macht Tamara so komische Bewegungen?“. Es sah aus, als wollte sie sich setzten, ist aber immer wieder aufgesprungen. Meine Tochter holte sie aus dem Stall, dabei hat sie ein einziges mal laut gestöhnt und sich danach bei flacher Atmung flach auf den Boden gelegt. Wir habe versucht ihr noch Wasser einzuflößen und haben sie mit feuchten Tüchern bedeckt, doch innerhalb von 5 Minuten hat ihr Herz aufgehört zu schlagen. Von dem Zeitpunkt, als wir die ersten Symptome bemerkt hatten bis zu ihrem Tod sind gerade einmal 30 Minuten vergangen. Ich hoffe, ihr könnt mit meiner nicht ganz fachmännischen Schilderung was anfangen und uns bei der Suche nach der Ursache unterstützen. Gruß, Mike |
Im Impfpass steht: Nobivac Myxo-RHD |
Hallo Mike, es tut mir sehr leid, was ihr erfahren musstet. Was ist mit den toten Tieren passiert? Das zuletzt gestorbene habt ihr noch? Bitte sofort kühl lagern (nicht einfrieren) und morgen früh sofort in die Pathologie geben. Ihr könnt sie beim TA abgeben oder Du bringst sie direkt dort hin. Dazu müsste ich wissen, wo in etwa ihr wohnt, damit ich Dir das richtige Institut nennen kann. Nobivac schützt nicht vor RHD2, von daher würde ich fast davon ausgehen. Die Tiere dürfen nicht im Garten vergraben werden, weil dieser Virus sich dort noch Monate hält und durch andere Tiere weitergetragen werden kann. Bis zum Ergebnis bitte keine neuen Kaninchen, so schwer es auch fällt. Ich schick Dir gleich noch eine PDF mit geeigneten Desinfektionsmitteln, denn nicht jedes Mittel ist da geeignet. Bitte die Kleidung von den letzten Tagen dann auch nochmal separat mit einem speziellen Waschmittel waschen. Es ist echt traurig. Dieser Virus grassiert bereits seit 2015/2016 und es gibt immer noch TÄ, die ihn nicht kennen und falsch impfen. |
Hallo Mike, auch mein Beileid zu dieser schrecklichen Woche die ihr hinter euch habt. Ich bin weder Expertin noch habe ich Erfahrungen mit RHD, RHD2 oder Myxomatose gemacht. Ich kann mich nur erinnern, dass etwas ähnliches meinem Weibchen mit etwa vier Monaten damals (vor über 12 Jahren) zugestoßen. Es war ein heißer Sommertag, den die Kaninchen im Schatten und mit nassen Tüchern verbracht hatten. Am Abend bemerkte ich, dass das Weibchen "Knöpfchen" komplett teilnahmslos rumsaß und sich sogar streicheln ließ. Normalerweise ließ sie Berührungen nicht zu. Auch gefressen hat sie nichts. Plötzlich lag sie schnellatmend auf der Seite mit aufgerissenen Augen. Ich habe meine Tierärztin auf ihrem Privathandy angerufen und sie meinte ich solle sofort kommen und sie schließt die Praxis noch mal auf. Also Kaninchen eingepackt und hingedüst. Die Tierärztin hat ihr dann eine Infusion gegeben. Sie lag ziemlich lange am Tropf. Von der Tierätzin erfuhr ich, dass zu viel Nässe bei der Wärme ebenfalls nicht gut ist und dass meine Häsin kurz vorm sterben war. Knöpfchen hat sich durch die Infusion schnell wieder erholt. Was du beschreibst klingt ähnlich, allerdings kann ich mich nicht daran erinnern, dass sie damals Geräusche von sich gegeben hat. Versucht die Kaninchen obduzieren zu lassen, um Klarheit zu bekommen. Vielleicht ist es bei Tamara ja noch möglich. Falls es sich um einen Virus handelt, was erklären würde weshalb sie so schnell aufeinander gestorben sind, dürfen die Kaninchen auf keinen Fall begraben werden. Zitat:
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Hallo, ich möchte euch kurz auf dem Laufenden halten. Heute morgen habe ich erst einmal meinen Tierarzt angerufen, um das weitere Vorgehen mit der Obduktion abzuklären. Jedoch wusste dort keiner so recht Bescheid, was zu machen ist. Ich habe noch mehrere Tierärzte angerufen. Entweder wollte man den Kadaver erst gar nicht haben oder die Helferinnen wussten nicht Bescheid und haben mich vertröstet. Unter anderem wurde mir auch mitgeteilt, man dürfte keine Kadaver mit der Post versenden..... Das ist natürlich nicht richtig! Irgendwie hatte ich den Eindruck, dass es bei der Ursachenforschung für die Tierärzte, im Gegensatz zum Impfen, kein Geld zu verdienen gibt und man hat mich versucht abzuwimmeln. Nach längerer Recherche bin ich bei der nächsten Tierpathologie in Gießen gelandet. Dies scheint die einzige in Hessen zu sein. Also habe ich mich heute morgen ins Auto gesetzt und bin 200 km durch Hessen gefahren. Was man nicht alles macht aus Tierliebe... Der Ergebnisse werde ich in ca. 14 Tagen erhalten. Selbstverständlich werde ich Euch darüber Berichten. P.S: Anbei einige Richtpreise, falls jemand vor der gleichen Entscheidung steht. Obduktion ~60,00 € Entsorgung Tierkadaver ~20,00 € Laboranalyse ~ 40,00 € |
Wenn es dich tröstet: wir hatten vor drei Jahren das gleiche Problem. Bei einer Tierklinik hatten wir unsere Sally sogar schon abgegeben, bevor sie dann feststellten, dass sie sie doch nicht in die Pathologie bringen könnten... Wir fuhren dann auch selbst zur Pathologie, und auch unsere Kosten waren verschwindend gering, verglichen mit dem Ärger über die ganzen Tierärzte, die einem so gar nicht helfen wollten... Gut, dass ihr nicht aufgegeben habt, es ist wirklich besser, wenn man Gewissheit hat. |
Herzliches Beileid zu Eurem Verlust .:sad: Ich sehe meine Vorschreiber haben schon alles geschrieben , was wichtig ist zu wissen . Drücke Euch ganz doll die Daumen , dass es nicht RHD 2 ist , aber ich gehe fast schon davon aus . |
Krass, dass eine Obduktion so schwierig ist. Ich müsste dafür nur 4 km fahren... Da hast Du aber nebst der Trauer und Schock noch ganz schön viel auf Dich genommen! Da RHD 2 inzwischen doch relativ stark verbreitet ist, müsste bei den Fachpersonen das Wissen schon besser verbreitet sein. Ich hoffe für Euch, dass es nicht das ist, aber die Wahrscheinlichkeit ist schon gegeben... |
Bei dem Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt Rhein-Ruhr-Wupper (CVUA-RRW, Sitz in Krefeld, kostet die Untersuchung nur 25 Euro. |
Ich kann euch auch nur mein Beileid ausdrücken. :sad: Wir haben vor zwei Jahren drei Jungtiere verloren, weil uns die TÄ die Impfungen in der falschen Reihenfolge vorgeschlagen hat (nach Nobivac muss man eine Zeitlang warten, bis Filavac geimpft werden kann). Kurz vor dem Impftermin sind sie gestorben... :sad: Unsere jetzigen beiden haben wir nach entsprechender Wartezeit schon geimpft und kastriert bekommen aus einer kleinen feinen Hobbyzucht, würde ich auch nie wieder anders machen. Soviel Kummer kann man gar nicht mit Geld aufwiegen... :sad: Toitoitoi für euch, dass es vielleicht doch was anderes war... |
Das tut mir so leid für euch... Nachdem beide nicht gegen RHD 2 geimpft sind und ein Freigehege haben, erscheint mir das leider wahrscheinlich, ansonsten hätte ich an Kokzidien gedacht. Die Obduktion wird vermutlich herausfinden, was dort schief gelaufen ist... Ich bekomm hier so oft mit wie Tierärzte falsch impfen und scheinbar nicht viel Erfahrung mit Kaninchen haben- dabei verlässt man sich so sehr auf sie. Entweder ihr bleibt bei dem Tierarzt und besteht auf die RHD 2 Impfung zukünftig, oder was ich nach dem Schock tun würde, ihr wechselt den Tierarzt zu einem erfahrenen. Hoffe ja immer noch auf etwas nicht so hartnäckiges wie RHD 2. |
Es tut mir auch so unendlich Leid was euch passiert ist. Es ist schlimm so etwas mitzuerleben. Für mich hört sich das auch stark nach entweder einer Seuche (RHD2), Vergiftung (habt ihr sehr stark giftige Pflanzen im Garten? Ich habe von der Herbstzeitlose im Heu gelesen, ich hoffe auch sehr uns wird das nie treffen) oder Kokzidien an. Ich denke die Obduktion ist die richtige Wahl gewesen hundert prozentig Aufschluss zu erhalten. Bitte halte uns auf den Laufenden. Ich musste es selbst miterleben wie sehr Stunden zählen, wenn ein Kaninchen nichts mehr essen mag und Anzeichen einer Erkrankung zeigt. Daher kann ich nur den Tipp geben, sofort zum Tierarzt zu fahren, wenn die Kleinen nichts mehr essen. Ich wollte es nur nochmal erwähnen, da ich auch aus Erfahrung spreche und gelesen hatte, dass sie morgens schon nichts mehr essen mochte. Ich hoffe sehr, dass ihr bald mit dem Verlust etwas besser umgehen könnt und bereit seid zwei neuen Mäusen ein Zuhause zu schenken. |
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