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harte Beule am Bauch Browny (7 Monate alt) ging es vorgestern schon nicht gut. Er lag viel rum und hat sich sogar länger anfassen lassen. Ich dachte mir, dass er wohl einfach nur müde ist. Hab das alles nicht weiter beachtet. Abends war ich dann nicht zuhause. Mein Mann meinte, dass Browny immer noch alleine oben hockt. Am Morgen hat er Futter rein bevor er in die Arbeit ist und meinte, dass Browny schon unten lag bei Blacky wie immer und auch neugierig geschaut hat, als er hin ist. Am Nachmittag sind wir beide daheim angekommen und Browny lag wieder (immer noch?) oben alleine und als ich bemerkte, dass er mit den Zähnen knirscht hab ich gleich beim Tierarzt angerufen und die meinten ich soll vorbei kommen. Als ich ihn gehoben habe, um ihn in die Box zu stecken hab ich etwas festes an seinem Bauch gespürt wie eine Golfkugel. Auf dem Weg zum Tierarzt hat er 2 Blätter gegessen. Dort angekommen wurden die Zähne gecheckt, war alles gut. Sie wollten ihn Röntgen, aber da hat er wohl viel zu sehr gezappelt, so dass es nicht machbar war. Sie hatten ihm aus dieser "Kugel" mit ner Spritze was abgenommen. Da war viel Blut und auch Gewebe. Das wird jetzt irgendwo hin eingeschickt/Pathologe. Er hat 2 Spritzen bekommen einmal gegen die Schmerzen und ein mal für die Darmtätigkeit. Critical Care habe ich mit bekommen falls er nichts isst. Er hat tatsächlich seit wir zuhause sind nichts gegessen, seit gestern! Vielleicht sogar früher, wir konnten nicht beobachten, ob er den Tag davor was gegessen hat oder nicht. Er knirscht immer noch mit den Zähnen und bewegt sich nahezu gar nicht. Er wechselt nur immer mal wieder Position, denke er hat einfach Schmerzen, wenn er auf diesem Ding liegt Ich bin so unendlich traurig. Es kann wohl sein, dass er sich nur angehauen hat und das ist so ne Verletzung, die würde wohl alleine weg gehen. Kann aber auch ein Tumor sein. Ein Nabelbruch ist es wohl nicht, da sich das anders anfühlt/wo anders ist. Was auch immer. Ich soll definitiv vor dem Feiertag nochmal kommen. Aber der Pathologe wird wohl die Ergebnisse nicht vor Freitag haben. Das heißt er soll so bis Montag durchhalten. Das ist doch kein Zustand. Wenn ich ihn so traurig rumliegen sehe denke ich, dass es vielleicht besser gewesen wäre hätten wir ihn von seinen Qualen erlöst. Das ist so heftig wie schnell sowas gehen kann. Vor 3 Tagen hat er noch so geblödelt und ganz normal gefressen und heute sieht man ihm seinen Schmerz richtig an. Blacky rammelt ihn halt auch ziemlich oft und schleckt ihn ab und legt sich zu ihm. Deshalb hab ich sie jetzt nicht getrennt, obwohl dieser Rammelakt echt nicht erfreulich für Browny aussieht. Geköttelt hat Browny übrigens auch seit gestern 16 Uhr nicht mehr! Aber das kann daran liegen, dass er seit vorgestern nicht gefressen hat. Wir konnten es nicht überprüfen, wer was gegegessen hat. Gepinkelt hat er auf jeden Fall halbe h nachdem wir von der Ärztin da waren. Ich hab vorhin bei der Ärztin angerufen und gesagt, dass sich der Zustand heute nicht gebessert hat und ob man ihn nicht trotzdem mal aufschneiden und nachsehen kann. Ich stell mir das nicht so kompliziert vor. Man würde dann ja sehen was genau es ist :confused: aber die Dame am Telefon, die auch gestern da war meinte dass das viel zu gefährlich ist, weil es ihm eh schon nicht gut geht und wir wissen nicht was das ist und ob sein Verhalten davon kommt. Aber wovon bitte soll es denn sonst kommen??? Ich soll heute wieder hin. Die werden ihm eh wieder nur Spritzen geben und mich heim schicken. :( Sein Zustand macht mich einfach traurig. Ärztin ist auf Kleintiere spezialisiert. Hat auch Ahnung von Kaninchen. Empfehlen zB auch nicht 1 EL Trockenfutter am Tag. Und sie haben ihn auch kastriert vor ca. 3 Monaten. War alles gut. Narbe ist gut verheilt. Die haben ihn mir auch wie hier empfohlen erst mitgegeben, als er wach war. Also im Grunde vertraue ich ihnen schon. Mir geht das alles aber trotzdem viel zu langsam. |
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Ein Röntgenbild ist auf jeden Fall dringend angezeigt. Bevor ich hier weiter lang rumschreibsel: ich würde mit Browny schnellstmöglich einen anderen Tierarzt aufsuchen. Zitat:
Wie gesagt, geh am besten gleich mit ihm zu einem anderen Tierarzt. Zitat:
Alles Gute für Browny! Liebe Grüße, Aen |
Wurde deinem Kaninchen die Temperatur gemessen, wurde es gewogen, abgehorcht, am ganzen Körper abgetastet? Meine TÄ röngt meine Kaninchen bei Bedarf notfalls auch in der Transportbox. Auch wenn dann nur eine Aufnahmeansicht möglich ist, reicht das erst einmal notfallmäßig aus. Das ist völlig stressfrei und durchaus hilfreich. Dein Kaninchen braucht ohne gesicherte Diagnose intensive Beobachtung. Sprich sollte es regelmäßig (mehrmals täglich) gewogen werden um sie sehen ob es frisst, oder stetig abnimmt. Es sollte die Körpertemperatur gemessen werden um zu sehen ob die Temperatur wegen Schmerzen oder Entzündung steigt, bzw wegen schlechtem Allgemeinzustand in Untertemperatur fällt. Wenn das Kaninchen nicht frisst, braucht es zusätzlich Bauchprogramm....sprich neben Schmerzmittel, ein Mittel gegenn Aufgasung, muss zugefüttert werden etc. Ich kann gut verstehen, dass ihr gerade verzweifelt seid. Wenn diese TA-Praxis sich nicht bereit erklärt dem Kaninchen akut zu helfen um eine Diagnose zu finden, würde ich überlegen in eine Kleintierklinik zu fahren, die kaninchenerfahren ist. |
Danke! Wir waren tatsächlich in einer Klinik bestimmt 3 Stunden. Er wurde geröngt. Könnte ein Nabelbruch sein. Könnte auch was anderes sein. Müsste man aufschneiden, aber es war schon 13 Uhr iwas und die Ärztin meinte sie operiert lieber in der Früh, weil das besser ist. Vitalwerte waren gut. Er hat sich gewährt. Temperatur war gut. Abtasten, Abhören usw die haben alles gemacht im Gegensatz zu der Tierärztin von gestern. Hab ewig viele Mittel mit heim bekommen. Schmerzmittel, Aufgasung, iwas für den Darm und noch was. Ich habe es so verstanden, dass er Luft hat aber im Magen ist alles okay, also das essen wird verdaut aber die Weiterleitung klappt wohl nicht, weil nix raus kommt. Deshalb Mittel gegen Aufgasung und das Zeug für den Darm, damit es gelockert wird. Irgend ne Zuckerpaste. Sorry, dass ich alles nicht so gut wiedergeben kann. Ich war die meiste Zeit mit weinen beschäftigt. Ich hab beim Preis auch echt erst mal geschluckt. Das heute 100 Euro, OP 220 und Pathologe 80 Euro. Gestern 60 Euro. Und wir wissen nicht, ob es dann morgen damit behoben ist oder nicht. Wir haben daher überlegt, ob es nicht besser wäre ihn von seinen Schmerzen zu erlösen. Die Tierärztin meinte aber, dass sie das nicht macht, weil es ihm dafür nicht schlecht genug geht und wir sollen es versuchen. Dieser Knubbel ist schon wirklich Golfball groß. Also, ich kenne mich überhaupt nicht aus, aber es ist nicht nur eine Aufgasung, die das Verursacht hat. Browny tut mir nur so unendlich leid, dass ich ihn am Tag 8 mal Zwangsernähren muss und diese Mittel geben muss. Wir werden das morgen durchziehen und ich bete dafür, dass alles gut geht. Sollte es aber mit morgen nicht getan sein, dann werden wir ihn wohl abgeben müssen, oder wenn es so schlimm um ihn aussieht, weil bösartiger Tumor oder was auch immer einschläfern. Das klingt alles so furchtbar. Ahja er wurde gewogen und es kam 1,7 dabei raus. Das wog er auch vor 1,5 Wochen als er kerngesund war. Dieser Knubbel war meiner Meinung nach fest und nicht verschiebbar. Also die Ärztin meinte, dass man den auch nicht einfach reindrücken kann. |
Liebe Caniemo, erstmal: klasse, dass Du gleich gehandelt hast und mit Browny in eine Tierklinik gefahren bist. :thumbsup: Ich weiß, da kommt schnell ne Summe zusammen, aber vielleicht könnt ihr Ratenzahlung vereinbaren? Dass er Luft im Magen hat, ist im Moment das Problem, gegen das ihr jetzt in den nächsten Stunden anarbeiten müsst, weil die Aufgasung ab einer gewissen Größe auf die Organe drückt. Dass sich die Ärztin jetzt auf eine OP einlässt, deutet darauf hin, dass sie wirklich sehr erfahren ist. Denn in der Regel zögern Tierärzte bei Kaninchen vor einer Magen-OP, weil die Magenwand extrem dünn ist und gerne mal reißt. Abgesehen vom ohnehin schlechten Allgemeinzustand eines aufgegasten Kaninchens, was das Risiko bei einer Narkose nicht gerade einfach macht. Manchmal ist eine OP tatsächlich die einzige Möglichkeit der aktuten Hilfe, wenn eine Verstopfung (wegen eines Haarballens?) vorliegt. Ich drück jetzt einfach mal die Daumen mit Dir, dass sie weiß, was sie tut und die OP gut verläuft. Zitat:
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Weshalb Browny vor Tagen aufhörte zu fressen, wäre dann noch zu klären. Ich hoffe mit euch, dass ihr einen Tumor ausschließen könnt. Aber das wird die Tierärztin morgen nach der OP sicher präzise wissen. Zitat:
Wichtig ist, dass Du das Schmerzmittel, das Du mitbekommen hast, wirklich in ausreichender Menge verabreichst. Zitat:
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Grüße, Aen |
Das hört sich jetzt wesentlich "befriedigender" an. Die Krise sind völlig normal. Die Gebührenordnung für Tierärzte kann man auch online einsehen und auch herunterladen. Eine OP ist fix über 200 Euro und das der TA nicht aus Kostengründen einschläfern ist tierschutzkonform. Ich hoffe euer Kaninchen übersteht die OP gut. Sollte es ein verkapselter Abszess sein braucht es auch keine Psychologie. Auch so ist die Frage was ein pathologischer Befund ändert. Sollte es bösartig sein, würde man auch nicht umgehend einschläfern und müsste den weiteren Verlauf abwarten und entsprechend reagieren. Einen Grund zur Abgabe sehe ich nicht. Jedes Tier ist ein Überraschungspaket mit dem man sich auseinandersetzen muss. Die einen bekommen nichts, die anderen neigen zu Abszessen, Zahnproblemen, EC Schüben... aber normalerweise ist alles händelbar. Euer Tier scheint ja nun in guten Händen, das es auch bald wieder fröhlich rumhoppeln kann! |
Ihr seid alle so lieb vielen Dank!!! Ich werde spätestens morgen berichten und hoffentlich erst dann und nicht heute schon mit Problemen :( Ich hoffe, dass ich gute Neuigkeiten haben werde. Habe jetzt mal alle Mittel, die ich hatte verabreicht. Die Ärztin meinte ich kann alle gleichzeitig geben. Aber das erscheint mir iwie arg viel. Hab das jetzt auf 2 mal gemacht. Um den Überblick zu behalten was ich wie oft und wann gegeben habe mache ich gleich auch ne Tabelle. Das nehme ich dann morgen auch mit. Morgen dann auf jeden Fall alles nochmal verabreichen bevor es um 8 in die OP geht. Das wird sicher eine harte Nacht heute. Danke, dass ihr mir alles versucht zu erklären. Haarballen oä kann ich "eigentlich" ausschließen. Winterfell hat er nicht mehr. Beim Fellwechsel hab ich ihn täglich gebürstet und ihm Sonnenblumenkerne gegeben. Ich untersuche auch wie eine Verrückte die Köttels, ob ich Haarballen sehe oder die Form schön ist, besonders stark riecht usw. Das wäre mir aufgefallen denke ich, sofern es vorher Anzeichen gegeben hat und nicht von 0 auf 100 kam. Ich mache mir auch Vorwürfe, wieso ich das nicht früher entdeckt habe mit dem Knubbel. Er wird ja zu 90% mit Wiese ernährt und morgens 1 EL Trockenfutter. Vielleicht war das der Fehler. Aber ich denke jeder macht sich da Vorwürfe, ob es an einem selbst lag. Blacky hingegen geht es blendend. Aufgeweckter denn je. Er hat nach den Mitteln vor 1 h auch mal gepinkelt, aber Köttel waren noch nicht zu sehen :( |
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Emeprid (zur Unterstützung der Darmbewegung) haben wir extra gegeben und Metacam (das Schmerzmittel) auch als Einzelgabe. So hielt sich der Stress einigermaßen in Grenzen. Zitat:
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Du machst das schon! :wink: |
Da haben wir dann ganz ähnliche Mittel das beruhigt mich sehr!!! Er knirscht aber immer noch mit den Zähnen mein armer Hasi :( Aber gut, ich erwarte wohl wunder nach nur einem Mittel. Mir war klar, dass die Mittel nichts bringen, wenn er Schmerzen hat wegen einem Nabelbruch/Tumor/Abszess was auch immer. Gehofft hatte ich aber doch insgeheim, dass es hilft. Dimeticon soll ich 6 mal geben je 1,5 ml Lactulose (gg Verstopfung wohl) 3 mal je 5 ml Meloxoral eine Spritze Emeprid für die Darmmobilität 3 x Meinst du/ihr es reicht, wenn ich zB um 22 Uhr was gebe und um 4 Uhr aufstehe und nochmal was gebe und dann um 7 Uhr bevor es in die OP geht? Oder ist die Zeit zwischen 22 und 4 Uhr zu lang und ich sollte nochmal dazwischen aufstehen? |
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Die Pause für's Dimeticon von 22 abends bis 4 Uhr morgens wäre mir deutlich zu lang. Ich würde mir den Wecker auf 1 Uhr stellen und dann nochmal 1,5 ml Dimeticon verabreichen. |
Mehr als die aufgezählten Mittel hab ich nicht bekommen. Also 4 Mittel und Päppelfutter. Habe mal gegooglet und dieses Meloxoral, ist wohl ähnlich wie Metacam, also gegen Schmerzen. Okay, danke. Dann stehe ich tatsächlich nochmal in der Nacht auf für Dimeticon und hoffe, dass ihm das schon viel von den Schmerzen nimmt. Nur kurze Nachfrage, ob ichs richtig verstanden habe. Du würdest nur Päppeln, wenn er auch köttelt? Hab heute bisher nur knapp 30 ml (auf 3 mal a 10 ml) verfüttert und bei seinem Gewicht soll er 80 ml bekommen. Essen tut er sonst nichts. Ich hab schon auch angst, wenn hinten nichts raus kommt, dass ich vorne was rein schiebe. |
Bin jetzt unterwegs, deshalb Telegrammstil: Ich wäre sehr vorschtig, zu päppeln, wenn sich der Nahrungsbrei nur im Magen u. Darm staut und nicht weiterkommt. Die Magenwand ist sehr dünn und kann bei Überladung reißen. Deshalb bei 0 Köttelabsatz nur noch einmal vor der OP wenig und suppig päppeln. Bei Köttelabsatz kannst Du nach meiner Einschätzung ein bisschen mehr päppeln. Aber auch dann reichen mE zweimal je 8-10 ml suppiger Brei vor der OP. Er hat ja auch noch nicht an Gewicht verloren, wie Du sagst. Bei Dimeticon bin ich auch bei 0 Köttelabsatz risikobereiter. Das muss einfach sein, damit die Aufgasung nicht schlimmer wird. |
Wieviel ml Schmerzmittel bekommt er? 1x täglich? Metacam kann man auch 2x täglich geben, weil Kaninchen einen schnelleren Stoffwechsel haben. Alles Gute für die OP! |
Meloxoral 1 mal täglich 1 ml hat die Ärztin aufgeschrieben. Geköttelt hat er bisher übrigens nicht. Hab ihm jetzt auch nichts mehr zum Päppeln gegeben. Dafür Dimeticon wie besprochen alle 3 h. In einer Stunde ist es wieder so weit. Dann bekommt er auch diese Darm Medikamente. Wir haben uns jetzt auch über Kaninchenversicherungen informiert und ärgern uns, dass wir das nicht schon abgeschlossen haben. Sofern Browny das ganze überlebt (wie furchtbar das klingt) werde ich bei der Versicherungen anrufen und fragen, ob sie ein bereits operiertes inzwischen gesundes Tier versichern, weil in den Bedingungen steht, dass die Tiere gesund sein müssen bei Vertragsschluss. Blacky wird dann gleich mit versichert. Falls er es nicht überlebt, geben wir Blacky nicht ab und holen ihr einen kastrierten Freund aus dem Tierheim und versichern dann beide (hoffentlich) gesunden Tiere gemeinsam. Kostet laut Internet 26 Euro im Monat und OP Kosten bis 4000 Euro sind damit jährlich gedeckt. Zahnbehandlungen werden zu 50% übernommen. Klar ist das auch viel Geld, aber besser als es jetzt gekommen ist mit den 500 Euro auf einen Schlag und unerwartet. Und allein der Preis hat mich ja kurz grübeln lassen, ob einschläfern nicht besser wäre. Dafür schäme ich mich im nachhinein. |
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Falls er immernoch mit den Zähnen knirscht, könntest Du nach Rücksprache mit der Klinik ja vielleicht gleich noch einmal eine 1-ml-Dosis verarbreichen. Zitat:
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Grüße Aen |
Sorry, ich weiß gar nicht wie das mit diesem Multizitieren funktionieren soll. Also er macht den Eindruck, dass er noch Schmerzen hat. Er hatte aufgehört ständig mit den Zähnen zu knirschen, aber als wir ihm die Mittel gegeben haben hat er wieder angefangen. Jetzt knirscht er nicht mehr durchgehend aber schon immer wieder. Wir werden noch einmal 10 ml Päppelfutter geben und auch noch 1 ml Schmerzmittel, aber so gegen 3 Uhr dann. Also bei der Übernächsten"fütterung". Ich werde dann morgen in der Klinik sagen, dass hinten nichts raus kam und ich mich nicht getraut habe so viel Futter zu geben. Notfalls sollen sie halt direkt vor der OP nochmal 10 ml Critical Care geben. Bei Critical Care steht, dass er eben 80 ml braucht aber mindestens die Hälfte notwendig sind um ihn zu erhalten. Die 40 ml hätte ich ja dann auch. Anrufen kann ich leider nicht. Auszug aus der Homepage: "24 Stunden Notdienst Unser 24-Stunden Notdienst ist jederzeit für Sie da. Bitte kommen Sie einfach vorbei, unser Telefon ist nicht besetzt!" Die Klinik ist ca. 30 km weg. Ich habe übrigens bemerkt, dass er mit den Vorderpfötchen steht und nicht mehr soo viel liegt wie gestern. Jetzt tut wohl das Liegen mehr weh. Und ich hoffe wirklich, dass es irgend ein Problem ist, das morgen mit der OP behoben werden kann. Die Ärztin hatte ja den Verdacht Nabelbruch. Im Internet steht aber, dass man mit Nabelbruch durchaus leben kann und meist keine Schmerzen hat und ganz normal isst und trinkt. Das passt dann iwie auch nicht alles so bei ihm. Ist dann vielleicht viel Fortgeschrittener :( Bei der Versicherung werde ich nächste Woche mal anrufen und mir das alles erklären lassen und dann abwägen, ob sich das finanziell lohnt oder nicht. Vielleicht finde ich ja dann auch hier Erfahrungen dazu. Danke auf jeden Fall! |
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Ja, er wog als wir ihn bekommen haben 800 gramm und hat über die Zeit kontinuerlich zugenommen. Zuletzt eben gesund gewogen 1.680 und heute wurde er gewogen und die meinten er hat 1,7 kg. Foto habe ich gemacht stelle ich gleich rein vom Handy aus. Und so sitzt er dann auch durchgehend da, bzw liegt auf seinen Pfoten oder auf der Seite. Aber heute eher so als liegend. Sonst macht er gar nichts. Ab und an mal sich selbst abschlecken und sauber machen, wenn wir ihm die Mittel geben. Ab und an kommt Blacky und schleckt ihn ab. |
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Fein, dass er seinen Kumpel immer um sich hat. :thumbsup: |
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Das hat jetzt ne halbe Ewigkeit gedauert. Also Bild 1 ist aktuell (gewesen, also vor ner halben h aufgenommen) Bild 2 war heute als er so über dem Wassernapf hing und ich ihn dann in die Tierklinik gefahren habe. Bild 3 ist von vor 4 Tagen. Da war er super happy. Hat auf der Couch gechillt. Beule am Bauch sieht man da nicht. Jetzt wenn er steht sieht mans. Bild 4 vor 5 Tagen wie er mit Blacky glücklich schmust und döst. |
Ein richtig knuffiges Kerlchen. :-) Also ich finde, das sieht so nach Foto-Augenschein nicht nach völliger Apathie und nicht nach extremer Bewegungseinschränkung wegen Schmerzen aus. Das Köpfchen streckt er auch nicht nach oben, um besser Luft zu bekommen; die Aufgasung scheint also derzeit im Rahmen zu bleiben und nicht auf die Organe (Lunge) zu drücken. Ich würde sagen, das sind alles recht gute Vorzeichen für heute Nacht und für die anstehende OP morgen früh. Die Dimeticon-Gaben würde ich auf jeden Fall weiterhin im 3-Stunden-Takt beibehalten. Ändert er denn jetzt noch häufig seine Position, wie Du das heute nachmittag beschrieben hattest, oder hast Du den Eindruck, dass er jetzt problemlos auch länger in einer Lage bleibt? Hat er sich in der letzten Stunde mal geputzt? Kannst Du ihn mal ein bisschen mit seinen absoluten Lieblingsleckerlis (bei uns sind das z.B. Erbsenringe) locken? Ich finde, Du machst das alles wirklich gut! :wink: |
Danke Aen, du stehst das richtig mit mir durch!!! Danke für deine Geduld, Infos und Zeit. Er steht eigentlich gleich wieder auf, wenn er sich hinlegt. Aber gerade liegt er tatsächlich, weil Blacky ihn ab und an abschleckt (am Auge :D ) Wir werden gleich um 23 Uhr Dimeticon und 0,5 ml Schmerzmittel geben. Eigentlich ja 1 ml pro Tag und das letzte mal hab ich ihm Schmerzmittel um 14:30 gegeben. Denke mit 0,5 ml kann man dann nicht schaden. Bezüglich zufüttern haben wir uns jetzt dagegen entschieden, obwohl die Ärztin ja sagte wir sollen füttern. Wenn der Abtransport wegen diesem Nabelbruch/Tumor was auch immer nicht funktioniert bringt es ja nichts zu füttern. Am Ende platzt wirklich sein Magen :( Vielleicht gebe ich ihm in der Nacht was suppiges, aber das Risiko ist mir eigentlich zu groß. Er hat definitiv 1,5 Tage nicht geköttelt. PS: Putzen tut er sich gerade :) aber fressen mag er gar nichts. Das war auch weshalb ich ihn zum Tierarzt bringen wollte. Für Sonnenblumenkerne macht er alles, sogar Männchen. Aber auch die wollte und will er nicht. |
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Dass er keine Lage lange aushält, deutet auf Schmerzen. Du schreibst: Zitat:
Ich würde tatsächlich marinahexes Rat folgen und eine zweimalige Gabe Schmerzmittel an einem Tag wagen und einfach beherzt um 23:30 Uhr nochmal 1 ml Schmerzmittel geben. Dimeticon würde ich davor um 23:00 Uhr geben. Ist nicht von Nachteil, wenn das Schmerzmittel mit ein bisschen Zeitabstand wirklich "pur" ankommt und so auch von der Magenschleimhaut aufgenommen werden kann. Vielleicht wirkt es dann einen Ticken besser. Zitat:
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Op ist vorbei er ist auf Station und doe warten dass er aufwacht. Mehr konnte die Telefondame auch nocht sagen, weil sie es nicht wusste. Ob gut oder schlecht, Nabelbruch oder nicht. Wenn er aufwacht ruft die Ärztin an. Das finde ich wieder grusöig. Wieso die Ärztin??? Bei der Kastra hatte auch keine Ärztin angerufen :( aber vermutlich damit sie mir meine Fragen beantwortet. |
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Gibt es hier schon was Neues? |
Ja, leider sehr unerfreulich. Es war ein Nabelbruch und ein Stück Darm ist "rausgequollen". Die Ärztin wollte schon anrufen, wegen nicht aufwachen lassen, aber sie hat gesehen, dass da bisschen Darmtätigkeit noch da ist. Sie hat gesagt, dass es sehr schlimm um ihn aussieht. Er ist zwar "wach", aber ein sehr kritischer Zustand. Über den Berg werde er erst in 3-5 Tagen sein. Er ist gerade ein Intensivfall und ob ich mich um ihn kümmern kann. Hab gesagt, ja klar kümmere ich mich. Muss ich ja. Sie hat mich aber auch darauf vorbereitet, dass er in den nächsten Stunden sterben kann. Meine einzige Frage war dann, ob er Schmerzen hat, wenn er stirbt und das verneinte sie. Weil toxisch blabla Herzstillstand. Und so kam es dann wohl. 2 Stunden nach dem ersten Anruf haben sie angerufen und meinten er sei vor einer halben h gestorben. Wir haben ihn abgeholt und im Garten bei meinen Schwiegereltern neben ihrem toten Lucky (auch Zwergkaninchen) beerdigt. Die Ärztin konnte sich nicht vorstellen wie die andere Ärztin das einen Tag vorher nicht erkennen konnte. Ich hab da nicht lang diskutiert. Sie selbst sagten ja auch sie seien sich nicht sicher, ob es ein Nabelbruch ist, obwohl sie ja schon Röntgenaufnahme hatten. Schuldzuweisungen sind da denke ich jetzt einfach nur blöd. Wir haben viel um ihn geweint. Haben dann überlegt was wir mit Blacky machen. Abgeben? neuen Partner holen? Wenn abgeben, wo abgeben? Dann ist uns in der Gemeinde meiner Schwiegereltern die Tierhilfe speziell für Kaninchen eingefallen. Nach der Beerdigung hin und einen süßen Kastraten mitgenommen. Klingt jetzt ein bisschen nach einer ad hoc Entscheidung. Aber mit dem Gedanken, ob wir einen neuen holen oder keine Kaninchen mehr haben wollen beschäftigten wir uns ja bereits beide innerlich. Und dann war eben klar, dass wir Blacky nicht abgeben mögen. Wir starten gerade ne Vergesellschaftung auf neutralem Boden (unser Flur) mit Decken, Versteckmöglichkeiten, Futter usw. Die haben ordentlich gekämpft unter Aufsicht. Wir sind nicht dazwischen. Da sind viele Haarbüschel geflogen. Blacky hat dann angefangen ihn abzuschlecken. Ihm gefällt das aber noch nicht wirklich. Sie hat sich auch lang neben ihn gelegt, aber er traut dem ganzen nicht und versucht dann wieder zu rammeln. Das lässt sie natürlich nicht zu und dann geht alles von vorne los. Er wurde auch "gerettet". Er ist 16 Wochen. Lebte alleine im Kinderzimmer. Ka, warum die ihn abgegeben haben. Ist aber ein lieber. Lässt sich auch streicheln. Ein Kohlrabiblatt hat er auch schon gegessen. Es ist plötzlich ein gaaanz anderes Thema geworden, soll ich sie über Nacht wieder in ihr Gehege lassen und ihn im Flur und morgen den ganzen Tag nochmal vergesellschaften unter Aufsicht? Wenn das jetzt nicht dazu passt kann ich gerne ein neues Thema eröffnen. Also über vergesellschaften habe ich schon als ich die Kaninchen frisch gekauft hatte mich eingelesen. Aber nicht so intensiv wie jetzt. Daher schaue ich gleich mal im Forum. |
Oh man, mein Beileid, komm gut über die Brücke kleiner Mann!! Das war wirklich eine schnelle Entscheidung, aber sicher auch gut, schön, das Blacky bleiben soll. Bisher hört es sich ja eigentlich ganz gut an. Ich würde sie jetzt nach Möglichkeit nicht wieder trennen, wenn ihr dem Frieden nicht traut und auch nicht mehr lange aufpassen könnt evtl. die Möglichkeit mit einem Gitter zu trennen? |
Das tut mir sehr leid. Mit dem neuen Kaninchen ging es jetzt aber sehr flott. Normalerweise lässt man ein neues Tier erstmal ankommen und setzt es einige Tage in Quarantäne. Hat diese Tierhilfe eine Homepage? Ist der Kleine geimpft? Wenn ja, wann und mit was? |
Oh, das mit der Quarantäne hat die Tierhilfe nicht gesagt. Sie meinte halt auf neutralem Boden vergesellschaften. Sie hat einen wirklich sehr sehr netten Eindruck gemacht. Die kleinen leben bei ihr alle draußen. Sie wollte in eine freie Wohnungshaltung auch keinen abgeben. Sie hat aber eben diesen jetzigen gehabt, der aus einer reinen Wohnungshaltung kommt und nichts anderes bisher kennt. Meiner Schwiegermutter hat sie schon zwei Kaninchen vermittelt und weil meine Schwiegermutter sagte, dass wir uns gut um den kleinen kümmern und sie meinen Mann kennt seit dem er ein Kind ist hat sie den kleinen mitgegeben. http://www.tierhilfe-kelheim.de/ Das steht auch auf dem Vermittlungsvertrag. Sie ist aber aus Umgebung und hat nur Kaninchen und Meerschweinchen. Geimpft ist er nicht. Das werden wir nächste Woche nachholen. Das war ihr auch wichtig. Bei ihr wäre nächste Woche die Tierärztin zum Impfen gekommen. |
[URL=http://s1061.photobucket.com/user/Caniemo/media/48BEC252-0BBC-401F-B243-12F1A7D464B3_zpscjpxyxgm.jpg.html]http://i1061.photobucket.com/albums/...pscjpxyxgm.jpg[/URL] Edit: Blacky vorne, sieht für mich ganz entspannt aus und er ist schon gestresst von ihr. Legt sich aber auch hin. Die schnelle Entscheidung rührte auch daher, dass wir eben bei meinen Schwiegereltern waren für die Beerdigung von Browny und die Tierhilfe in der selben Straße ist. Wir sind nicht so oft bei Ihnen, da das von uns 30 km entfernt ist. |
Ja jetzt ist eben so und nun heißt es das Beste daraus machen. Ja, Blacky sieht entspannt aus, sie hat aber auch einen Heimvorteil. Der Kleine ist natürlich noch ein wenig geschockt und noch nicht angekommen. Nach Möglichkeit würde ich ihn jetzt auch nicht bedrängen, ich würde reichlich Futter zur Verfügung stellen, so das sie sich annähern. Fressen verbindet und sie sind beschäftigt. Mir wäre die Situation noch zu riskant, sie unbeaufsichtigt zu lassen, entweder beobachtet ihr das noch ein paar Stunden oder durch ein Gitter trennen, den Kontakt würde ich nicht durchbrechen. |
Die beiden werden sich schon zusammenraufen. Die Quarantäne ist wichtig, damit sich Dein Tier nicht mit irgendwas anstecken kann, z.B. Kokzidien oder schlimmstenfalls RHD2. Ich finde es in der heutigen Zeit schon verantwortungslos, ungeimpfte Tiere zu vermitteln. RHD2 ist seit 3 Jahren in Deutschland sehr aktiv, und zwar überall. Manchmal wissen selbst Halter, die ein Tier suchen, nicht dass das verstorbene Tier an RHD2 zugrunde gegangen ist. Es könnte aber auch gerade bei den Nachbarn sein, wo die Kinder immer zum Spielen rübergehen. |
Danke 4Chaoten! Also ich kann heute Nacht auch im Flur schlafen. Daran soll es nicht scheitern. Falls ihr aber meint, dass es besser wäre, wenn ich ihn jetzt 2-3 Tage ankommen lasse und dann die Vergesellschaftung versuche kann ich das auch machen. Bei der Tierhilfe war er alleine in einem Gehege innen. Also da war er im Grunde bereits in Quarantäne und Grundcheck hatte er schon vor der Kastra. |
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Achte da in Zukunft drauf. Die Quarantäne ist heute so wichtig, gerade bei ungeimpften Tieren. Blacky ist aktuell geimpft? Bitte Kotprobe untersuchen lassen und wenn die negativ ist, impfen lassen. Impfstoffe sind Filavac oder Eravac. |
Ich gebe mal kurz Feedback. Die Trauer um Browny ist selbstverständlich immer noch sehr groß. Blacky hat den Neuzugang aber sehr schnell akzeptiert. Er ist Kaninchen gegenüber wohl noch unerfahren, da er ja auch aus Einzelhaltung kommt und wenn er mit 16 Wochen schon bei der Tierhilfe war gehe ich davon aus, dass die Vorbesitzer ihn aus der Zoohandlung mit 6-8 Wochen geholt haben. Er versteht Aufforderungen, dass er Blacky auch mal zurück lecken soll nicht. Hat manchmal immer noch Angst vor ihr aber er stampft zum Glück nicht mehr. Sie fressen zusammen und liegen auch nebeneinander. Da hatte ich wohl Glück. Habe heute auch schon einen Antrag für ne Versicherung abgegeben und mit denen auch telefoniert. Will bei den TA Preisen nicht nochmal schlucken müssen. Falls es mal zu einem Schaden kommt (was ich nicht hoffe! Fürs erste war das genug) und ich den reguliert bekomme, dann werde ich berichten. Danke euch allen, dass ihr mich durch die Tage begleitet habt und mit Rat zur Seite gestanden habt. Ich habe nie lange auf Antworten warten müssen. Vielen Dank. |
Das hört sich ja schon ganz gut an. Er braucht ja auch noch Zeit um anzukommen und aufzutauen Viel Glück! |
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