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amicelli 17.05.2019 11:33

Erfahrung Kaninchenversicherung
 
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Keine Ahnung, ob es dazu schon einen Thread gibt deshalb habe ich nun einen eröffnet. Da ich recht schnell einige Meinungen bzw Erfahrungen dazu lesen möchte.

Ich bin leider Gottes derzeit Geringverdiener und eines meiner beiden Kaninchen wird derzeit leider sehr teuer. Um ihr Gesundheit zu schenken, muss ich dafür leider häufig zurück stecken. Die Angst, mir mal eine Behandlung die sie braucht überhaupt nicht leisten zu können, wird langsam zu meinem ständigen Begleiter.

Gibt es Erfahrungen mit Kaninchen Versicherung wie z. B. von Petplan? Wenn ja, welche wären das? Abgesehen von Zähnen, übernimmt die Versicherung bis zu 3.000 Euro im Jahr an Tierarztkosten. Kosten der Impfungen kriegt man so weit ich weiss ebenfalls teilerstattet. Das ganze für keine 15 Euro im Monat.

janh 17.05.2019 11:41

Ich hatte auf FB schon mal auf eine solche Frage geantwortet.Für mich wäre es nix.Für die 15 Euro bekommt man nur einen Basisschutz,der nicht viel bringt (Kleingedrucktes auch lesen!).Für 2 Nasen sind es dann schon 30 Euro pro Monat.Und es wird auch im Fragebogen nach Vorerkrankungen gefragt.Gut möglich,dass ein Zahni oder E.C. Ninchen dann erst gar nicht angenommen wird bei der Versicherung.Und man muss ja die Behandlungskosten erstmal vorstrecken und reicht dann die Arztrechnung bei der Versicherung ein.Wenn man also eh schon wenig Geld hat,wird man mit der Versicherung eher noch ärmer.
Besser wäre es da meiner Meinung nach,die 30 Euro jeden Monat für die Ninchen zurückzulegen.Dann hat man im Notfall ein kleines Polster.Wenn es bei mir ganz eng wurde,war ich mir dann auch nicht zu fein,meine Eltern anzupumpen.

Binchen2811 17.05.2019 12:12

Habe mich erst vor kurzem auch darüber informiert. Bei dem Basistarif sind die für mich relevanten Behandlungen nicht versichert:


https://www.petplan.de/wp-content/uploads/2019/02/Produktinformationsblatt-Petplan-Basis-Paket_2019.pdf

knuffelchen 17.05.2019 12:19

Ich hatte mich mit dem Thema auch schon beschäftigt, weil meine 3 Zahnis ja so schweineteuer waren. Also Vorerkrankungen sind nicht versicherungsfähig und Kastrakosten sind grundsätzlich nicht mit dabei. Dazu kommt, dass der Tarif mit jedem Lebensjahr teurer wird. Es lohnt sich also nur für ganz junge kerngesunde Kaninchen, die irgendwann mal immense Kosten verursachen, so eine Versicherung abzuschließen.
edit: der TA muss den Gesundheitszustand für die Versicherung attestieren

amicelli 17.05.2019 12:26

Mit 24 hat es sich dann irgendwann auch mal damit, seine Eltern anpumpen zu können.

Klingt so, bis dato so, als könnte ich mir die Versicherung dann auch sparen. Hätte gehofft, dass es mir das Leben minimal leichter macht.
Die 30 Euro zur Seite zu legen jeden Monat macht leider nicht viel aus, wenn man dann in einem Monat schon kosten von über 100 Euro hat.

Wirklich ärgerlich, da meine kleine gerade erst ein Jahr alt geworden ist. Das kann ja noch spaßig werden ��

Lara004 17.05.2019 22:05

Wenn du die Versicherung abschließen würdest, wären die dreißig Euro im Monat doch auch weg. Da kann man sie dann auch zb auf ein Sparbuch legen
(So ein klassisches altes Buch, da ist die Hemmung dran zu gehen für etwas andere geringer, weil man jedes mal an den Schalter laufen müsste in der Bank)

Ich finde auch nicht, dass es ein bestimmtes Alter gibt, ab dem man sich kein Geld bei den Eltern leihen sollte. Es ist ja nicht für Party oder Shopping gedacht, sondern für eine lebensnotwendige Behandlung.
Meine Mutter ist total verliebt in meine Kaninchen, obwohl sie total skeptisch war anfangs, sie würde da sofort Geld leihen, wenn’s nötig ist.

amicelli 17.05.2019 22:48

Es geht nicht darum, dass das Geld weg ist, sondern das es nicht reicht. 30 Euro sind schlicht weg einfach zu wenig, wenn wie gesagt, ein Arztbesuch bereits mit mindestens 100 Euro zuschlägt. Deshalb war die Hoffnung ja auf der Versicherung, dass das Geld wenigstens wieder kommt oder ein Teil davon.

Und wenn ich sage, dass die Zeit mit 24 irgendwann dann auch mal vorbei ist, Eltern anzupumpen, dann vielleicht weil diese nicht vorhanden sind oder jene selbst nicht mal annähernd genug haben um zu überleben.

Lara004 17.05.2019 23:34

Das erste hatte ich dann falsch verstanden.
Leider muss man auch für Versicherungen das Geld erst vorstrecken und dann die Rechnung einreichen.

Zum zweiten: hellsehen kann ich nicht und habe lediglich Bezug auf das geschriebene genommen, weitere Familienverhältnisse sind nicht genanntes worden und müssen es natürlich nicht, sodass aus dem oberen Post nicht auf derartiges zu schließen sei.

Viel Gesundheit für deine Kaninchen wünsche ich.

Wuschelinchen 18.05.2019 00:33

Wir waren eine Zeitlang auch Dauergäste beim TA. Als es da mal knapp wurde, habe ich vor der Behandlung gefragt, ob ich 100 Euro anzahlen kann und den Rest am nächsten Ersten. Damit war der TA einverstanden. Die Alternative wäre einschläfern gewesen. Aber daran verdient der TA weniger als an einem Dauerpatienten. Und da er rechnen kann und weiß, dass ich bisher immer alles bezahlt habe, gab es keine Probleme.
Halt die Ohren steif, es kommen wieder bessere Zeiten.

Binchen2811 18.05.2019 12:16

In manchen Bundesländern gibt es auch Vereine, die bedürftige Menschen in Sachen Tierarztkosten unterstützt.
Wie z. Bsp. dieser:


https://www.sozialfelle.de/unsere-hilfe/wer-bekommt-hilfe/


Es ist leider so, dass Tiere sehr viel Geld kosten können.


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 09:14 Uhr.



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