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Sind Widder tatsächlich Qualzuchten? Ich habe mir gerade die Broschüre des Deutschen Tierschutzbundes zum Thema Zwergkaninchen durchgelesen. Darin werden Extremzwerge als Qualzuchten bezeichnet, weil sie wohl oft sehr schwach sind. Das kann ich dann nachvollziehen. Auch Widder und Angorakaninchen werden als Qualzuchten bezeichnet. Widder seien aufgrund ihrer Ohren in der Bewegung eingeschränkt, hätten häufig Ohrentzündung und könnten aufgrund der großen Ohren ihre Temperatur nicht halten. Da bin ich jetzt ein bißchen verunsichert. Ich finde Widder total niedlich und auch der Charakter wird überall so toll beschrieben. Meine Tochter und ich hatten eigentlich schon entschieden, dass wir gern nach Widdern gucken würden. Bezüglich der Stubenreinheit schrieben die auch, dass Rammler meist zum Markieren mit Urin neigen. Aus den Beiträgen hier hatte ich immer eher den Eindruck, dass Weibchen viel eher ihre Dominanz ausleben. Aber vielleicht täuscht das auch. Aber einen Rammler hat ja eigentlich jeder. Rammlerfreie Gruppen oder Paare werden ja eher nicht empfohlen. Haben denn dann alle bei freier Wohnungshaltung Urin in der Wohnung verteilt (dass sowas mal passieren kann, ist ja klar). |
Widder neigen zu Ohrenentzündungen, weil der Gehörgang schlechter belüftet wird. Das ist ein Fakt. Sie können ihre Ohren auch nicht für die arttypische Kommunikation einsetzen, weil sie in der Beweglichkeit eingeschränkt sind. Kaninchen drücken viel mit dem Ohrenspiel aus. Bei manchen extremen wie z.B. Englischen Widdern sind die Ohren so lang, dass die Tiere beim Laufen drauftreten. So große, nicht willentlich bewegliche Ohren bergen natürlich auch ein größeres Verletzungsrisiko. Sie können damit hängenbleiben und bei Auseinandersetzungen können sie sie nicht aus dem Bissbereich anderer Tiere bringen. Rammler spritzen oft ihren Urin mehrere Meter weit um sich, indem sie hochspringen und sich drehen. Manche Häsinnen tun das auch, aber es ist ein vorrangig männliches Verhalten, um den eigenen Duft weit zu verteilen und paarungswillige Weibchen anzulocken. Häsinnen markieren eher, um fremde Tiere abzuschrecken. Sie pinkeln dazu viele Pfützchen überall verteilt. Häsinnen sind territorialer als Rammler, eine Häsin will das Revier um ihre Setzröhre verteidigen, während der Rammler nichts gegen den Besuch einer hübschen Dame einzuwenden hat ;) Für die Wohnungshaltung würde ich absolut keine intakten Rammler empfehlen, schon allein weil sie stinken... Mein Rammlerstall ist sehr gut belüftet und dennoch kann man immer gleich sagen, dass da intakte Rammler wohnen... :ack2: Das geht auch nicht beim Ausmisten oder Auswaschen mit Wasser weg, das ist einfach der männliche Geruch der Kaninchen. Abgesehen davon, dass Rammler manchmal menschliche Körperteile (Füße) umwerben, berammeln oder als Kontrahenten angreifen. Ich hatte so einen Kandidaten, der immer sofort knurrend in meine Schuhe gebissen hat, wenn ich in den Stall kam. Ich musste mich physisch gegen ihn zur Wehr setzen, bis er begriffen hat, dass ich das nicht dulde. |
Rammler würde ich (wenn nicht schon geschehen) auf jeden Fall kastrieren lassen. Wenn mit Häsin, dann ja allein schon gegen Vermehrung, und wenn zwei Rammler/Böcke zusammenleben sollen, wird/wurde das doch meist auch schon früh gemacht, oder? Unkastriert verstehen die sich doch bestimmt nicht. Markieren die in kastriert auch auf die Art? Bei den Zwergwiddern hatte ich bisher gar nicht den Eindruck, dass die so extreme Ohren haben. Klar, die hängen runter. Aber größentechnisch finde ich sie fast normaler im Vergleich zum Kopf/Körper als bei vielen Zwergen mit den Miniöhrchen. Die Sache mit dem Temperaturhalten ist bei Wohnungshaltung eher nicht das Problem. |
Es gibt schon einen Grund, warum in der Natur nur Stehohren vorkommen. Für die Kaninchen selbst bringen die hängenden Ohren wohl nur Nachteile, die hat Angora Angy ja schon genannt. Ob man Widder deshalb zur Qualzucht zählen sollte, kann ich nicht beurteilen. Käme es denn für dich in Frage Notkaninchen aufzunehmen? Beispielsweise aus dem Tierheim, aus Pflegestellen oder privater Abgabe. Da würdest du dann keine Zucht unterstützen und könntest ohne schlechtes Gewissen Widder adoptieren. Ich finde Widder ja auch ganz besonders süß. :D |
Grundsätzlich bin ich immer sehr für Tierschutztiere zu haben. Es muss allerdings in diesem Fall dann genau das Richtige zu finden sein, wenn es soweit ist. Die Tiere sollen ja im Wesentlichen meiner Tochter gehören, auch wenn ich helfe. Und da muss ich einfach darauf achten, dass sie Menschenkontakt gewöhnt sind, sonst tue ich weder meiner Tochter noch den Kaninchen einen Gefallen. Auch sollen sie noch nicht zu alt sein. Aber wenn man so guckt, gibt es auch genug aus Privathaushalten, die wegen zB Allergie o.ä. sehr früh wieder abgegeben werden. Bevor die dann erst im Tierheim landen, ist das natürlich auch eine Option. |
Unsere NHDs aus einer kleinen aber feinen Hobbyzucht haben so kleine Hängeöhrchen, dass sie die problemlos beim Hören aufstellen können und auch drehen. Entzündungen hatten wir hier *tocktocktock* in sechs Jahren Widderhaltung auch noch nicht... Viel Spaß beim Familienzuwuchs suchen...:thumbsup: |
Ich hab in über 30jähriger Kaninchenhaltung auch schon einige Widder gehabt. Ohrenentzündungen hatte da keiner. Die normalen Widder würde ich auch nicht als Qualzucht bezeichnen, die Engl. Widder schon. |
Für mich persönlich sind alle Kaninchen ohne Stehohren und ohne kurzes (selbst zu pflegendes) Fell Qualzuchten. Dazu noch Tiere die ausschließlich auf viel zu hohes (Schlacht)gewicht gezüchtet wurden. |
Ich hatte jetzt schon mehrere Widder und die hatten schon hier und da mal Wehwehchen, aber Ohrenentzündungen waren nicht dabei. Ich habe allerdings auch schon davon gehört, dass sie dazu neigen sollen, kann es aber von meinen Tieren her noch nicht bestätigen und hoffe, dass es so bleibt. Ich halte überwiegend kastrierte Rammler und kann nicht behaupten, dass sie markieren. Okay, es gibt hin und wieder mal eine Pfütze außerhalb vom Klo, aber übermäßiges Markierverhalten konnte ich nicht beobachten, bei der Häsin aber auch nicht. |
Widder sind, neben ihrem Hang zu Ohrenentzündungen, auch von daher eine Qualzucht, da sie schlecht(er) hören als ein Stehohr. Und schlechtes Hören ist auch für ein artgerecht gehaltenes (Futter)Tier der Punkt wo sie nun mal als erstes gefressen werden.. |
Wir sind uns schon einig, dass es um Kaninchen in Menschenobhut und nicht in freier Wildbahn geht, oder? Ich hab etwas gegoogelt. Kein Halter von gemischten Gruppen (Steh- und Hängeohren) konnte feststellen, dass die Widder schlechter hören würden. |
Wir sind uns schon einig, dass es um Kaninchen in Menschenobhut und nicht in freier Wildbahn geht, oder? Ich hab etwas gegoogelt. Kein Halter von gemischten Gruppen (Steh- und Hängeohren) konnte feststellen, dass die Widder schlechter hören würden. |
Ich halte meine Tiere nicht mit Marder oder Füchsen zusammen ;-). Unser erster Widder ist bei jedem Flugzeug wie der Blitz ins Häuschen gerannt. Der zweite Widder konnte die Ohren stellen. Erster Widder war vom Tierheim. Den zweiten hatte ich hier von einer Züchterin. Ohren Probleme hatten beide nicht. Ich hab gute Erfahrungen mit Kaninchen vom Tierheim gemacht. Die sind meist schon vergesellschaftet und manchmal auch schon zutraulich. Klar sollte man sich sein, dass Kaninchen zwar neugierige Gesellen, aber keine Kuscheltiere sind. Meine fasse ich nur zum Gesundheitscheck und zum Zecken entfernen an. Und Flocke hasst es und schaut mich danach tagelang nicht an. Obelix findet es wohl nicht so schlimm, wenn man ihn streichelt, aber hoch nehmen geht auch nicht. |
Hallo Tamou, ich habe zwei Zwergwidderchen. Die haben keine Probleme mit ihren Ohren und können sie auch in alle Richtungen bewegen. Und damit kommunizieren. Englische Widder hingegen sind mit ihren überlangen Ohren sicher gehandicapt. Meine zwei sind sehr zutraulich. Ich darf Felix sogar manchmal streicheln. Aber ansonsten lassen sie sich nicht gerne anfassen, geschweige denn kuscheln ;-) Viel Glück bei Eurer Suche! |
Ach ja, und wild rumpinkeln tun meine zwei kastrierten Rammler auch nicht. Gehen artig auf ihre Kloschüsseln :-) |
Nach euren Erfahrungen verstehe ich nicht ganz, warum der Tierschutzbund Zwergwidder als Qualzucht gezeichnet. Qual wäre für mich da deutlich was anderes. In der Hundewelt gibt es so einiges, was man da eher zu zählen könnte. Dass sie keine Kuscheltiere sind, ist natürlich klar. Trotzdem werden wir versuchen, die so handzahm wie möglich zu bekommen. Das finde ich auch vor allem sinnvoll, wenn sie vielleicht mal medizinisch Hilfe brauchen. Je stressfreier sie Berührungen empfinden oder die normal sogar genießen, desto leichter kann man ihnen dann helfen. Aber ein Stück weit ist es sicher auch Glückssache, an welchen Charakter man gerät. Durch die Wohnungshaltung leben wir ja dann mehr zusammen, ich hoffe, dass das Vorteile bringt. Man verbringt ja automatisch mehr Zeit mit den Kaninchen, als im Außengehege. |
Zitat:
Die Überlebensstrategie eines Kaninchens ist darauf ausgerichtet Feinde nicht nur frühzeitig sehen (deswegen die großen, seitlich ausgerichteten Augen), sondern sie auch frühzeitig hören zu können. Und genau das kann ein Widderkaninchen mit diesen Hängeohren nicht, mal abgesehen von den häufigen Entzündungen in den Ohren die häufig/meist auf fehlende Belüftung zurückzuführen sind. Stell Dir vor, Du würdest den oberen Teil Deines Ohres mit dem Ohrläppchen „zusammentackern“ und damit 80% Deiner Hörfähigkeit verlieren. Würdest Du das gut finden? Keine sich nähernden Autos mehr hören zu können, nicht mehr hören zu können wenn Dich auf Deinem Nachhauseweg jemand verfolgt... Wärest Du dann glücklich? |
Abgesehen davon, dass die hier geteilten Erfahrungen eher dafür sprechen, dass Ohrenentzündung nicht zwangsläufig ein Problem sind, ist doch zu berücksichtigen, dass für Hauskaninchen das perfekte Gehör nicht mehr überlebensnotwendig ist. Und auch da klingen die geteilten Erfahrung lange nicht nach 80% Verlust. |
Meine Widder hören auch wunderbar... Wenn sie denn hören wollen :p |
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Sämtliche Widder-Pflegies die ich hatte zeigten ein anderes (ruhigeres/unsicheres) Verhalten als Stehohren... |
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Und die vielen anderen Erfahrungen hier, zeigen doch, dass man nicht alle Widder über einen Kamm scheren kann. Ach ja.. und ruhig und unsicher sind ja auch nochmal zwei paar Schuhe ;) |
Tiere nehmen nicht wahr, ob sie schlechter hören als andere. Die leben jeweils im Ist-Zustand. Selbst für taub geborene Tiere ist ihr Zustand normal und keine Qual. Du hast doch hier die Erfahrungen der anderen gelesen (bei Google gibt es noch mehr), dass sie keine Unterschiede festgestellt haben. Genauer genommen habe ich bei Google zwar durchaus auch die Behauptung gefunden, aber von niemandem, der beides hält, eine Bestätigung. Immer nur dafür, dass sie alle auf alles gleich reagieren, bzw ganz normal charakterabhängig. |
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Ich hatte (zu Beginn) bis anhin nur 4 Widder, die relativ alle jung gestorben sind. Daher kann ich keine Aussagen über Ohrenentzündungen machen. Aber ich kann definitiv sagen, dass Einer richtig schlecht hörte. Der hat sich auch sehr oft erschrocken, wenn ich den Balkon betreten habe. Daher habe ich mich oft lautstark bemerkbar gemacht.Vermutlich wird er sich auch oft in anderen Situationen oft erschrocken haben. Der 2.Widder hat auch nicht sehr gut gehört, bei den anderen Beiden ist mir nichts Besonderes aufgefallen. Schlechtes Hören hat also doch einige Stresssituationen herauf beschwört. Danach hatte ich nur noch Stehohren, die alle sehr gut hören können. |
Ich hatte bis vor kurzem einen Widder, wenn der geschlafen hat konnte ich den mit dem Staubsauger umkreisen. Da hat sich nichts getan. Im wachen Zustand brauchte nur die Tüte Cranberries rascheln, dann stand der mir auf den Füßen.:rofl: |
Ich habe hier beide Varianten, Steh- und Schlappohr. Eigentlich würde ich sagen, vom Eindruck der Gemütlichkeit, dass Widder schlechter hören. Allerdings brauche ich nur die Leckerliedose öffnen, dann sind alle sofort da. Egal welche Ohrenform. Ohrenentzündungen gab es hier in all den Jahren noch nie. Ebensowenig Milben oder sonstiges im oder am Ohr. |
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Terry wie kommst du den darauf das sie fühlen das sie nicht richtig hören, wenn ein Kaninchen nie richtig gehört hat, wie soll es den merken das es nicht richtig hört, es kennt doch nur das eine hören. Abgesehen davon ist mir keine Studie einer Uni oder eines Forschungsinstitutes bekannt in der es belegt wurde das Widder schlechter hören. Im Tierschutzgesetz unter den Qualzuchten bei Kaninchen sind auch nur die Englischen Widder aufgeführt aber auch nicht wegen dem Hören sondern wegen der Verletzungsgefahr. Im übrigen kannst auch du morgen eine Tierschutzorganisation gründen deine Meinung über Widderohren in einem Infoblatt überall im Internet kundtun und diese verbreiten, egal ob diese Aussage richtig oder falsch ist. |
Ab Ende Seite 58 https://www.bmel.de/cae/servlet/contentblob/631716/publicationFile/35840/Qualzucht.pdf |
Zitat:
Dass ein Kaninchen theoretisch in freier Wildbahn gefährdeter wäre, ist für mich persönlich kein Argument. Alleine die Färbung der meisten unserer Hauskaninchen würde ihre Überlebenschancen sehr verringern, da sie nicht ausreichend getarnt sind. Und sie leben schließlich nicht in freier Wildbahn, sondern in unserer Obhut, wie Tamou schon sagte. Grundsätzlich kann ich aber schon verstehen, dass man solche Züchtungen auch kritisch sehen kann. Bei allen Tierarten. Über unsere Widder kann ich sagen: Der Rammler mit den "richtigen" Hängeohren (die Häsin hat ziemlich kleine und auch ziemlich bewegliche Ohren für ein Widderkaninchen) scheint tatsächlich schlechter zu hören. Ob ihn das stört, weiß ich natürlich nicht mit Sicherheit, aber er wirkt sehr zufrieden. Dass er die Temperatur nicht halten kann, kann ich so nicht erkennen. Er leidet bei Hitze wie S** und ist glücklich, wenn es ordentlich kalt ist. Das liegt wohl eher an der Beschaffenheit seines Fells. Vom Charakter her sind sie weder ruhiger noch zutraulicher als andere Kaninchen. Sie sind aber auch noch recht jung, gerade mal ein Jahr alt. Jedenfalls sind sie quietschfidel und (toi, toi, toi) bisher auch gesund. Und - wenn ich ihre Kaninchensprache richtig deute - glücklich. |
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Der zuszändige Bundesrat für Veterinärmedizin/Tiermedzin, das geht dann auch durch alle zuständigen Instanzen bis sowas beschlossen ist, da braucht man Fakten, Gutachten, Studien, Versuchsreihen usw. Leider findet man aber Studien die z.B. belegen würden (falls es eine aussagekräftige Studie gibt) das Widder genauso wie andere Kaninchen hören, dann nicht im Internet, da müsste man anfangen bei den Unis und Forschungseinrichtungen zu suchen und da kommt ja nunmal nicht jeder hin. Ich glaube mich aber daran zu erinnern das es mal eine Studie bezgl. schlechter Ohrenvererbung durch Kreuzungszuchten speziell auch dem Geräuschempfinden des Kaninchen habs, also Tiere die 1 x Hängeohr und ein fast Stehohr/Segelflieger Ohr usw. hatten, da wurde eben auch geforscht ob die Tiere aufgrund der Ohren und des Hörens auch Gleichgewichtsschwankungen haben, man wollte damit eine Grundlage schaffen das solche Zuchten verboten werden. (wobei ich davon ausgehe das richtige Züchter die solche Verpaarungen machen, die Tiere dementsprechend aussortieren) also bleiben eigentlich nur Wohnzimmervermehrer übrig die wahllos Steh und Widderohren verpaaren. Die Versuchsreihe wurde ohne weitreichende aussagekräftige Befunde ziemlich schnell wieder eingestellt. |
Und meine Erfahrungen muss ich dann auch noch mal loswerden. In nunmehr 15 Jahren und bei 26 Widderkaninchen kein einziges mit Ohrenentzündung, lediglich eine Häsin (glaube die war damals 4) hatte mal bei der Kontrolle beim Impfen im einem Ohr sehr viel Ohrenschmalz der entfernt wurde, danach war da aber auch nichts mehr. Und unsere Widder hören auch ziemlich gut, die erkennen sogar mein Auto, den wenn ich jetzt im Winter mal sehr spät heim komme und noch schnell ins Haus renne bevor es Abendfutter gibt dann wird ordentlich geklopft, beim Leihwagen und bei meinem Mann machen die das nicht. Muss aber auch dazu sagen das meine Tierärzte immer begeistert von unseren Ohren/Gehörgängen usw. sind, anscheinend haben die Tierärzte dann doch vermehrt Kaninchen mit zu engen Gehörskanälen auf dem Tisch. Was natürlich wieder durch wahllose Vermehrung zustande kommt. Man muss halt auch darauf schauen ob die Tiere gesund und zuchtgeeignet sind und dann auch die guten Gene weitervererben, welcher Wohnzimmervermehrer macht das schon |
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Wobei ich mich in einer Sache korrigieren muss: das mit der Temperatur könnte in Bezug auf die Hitzeempfindlichkeit doch passen, da es - laut Peta - auch zu Hitzestau unter den Ohren kommen kann. Hm, ein schwieriges Thema. |
Ich hab das so verstanden, dass die aufgrund der Ohrgröße angeblich zu viel Wärme verlieren. |
Hatte ich auch, aber bei Peta habe ich gefunden, dass es aufgrund der großen Ohren auch zu Hitzestau kommen kann, dass also Kälte und Wärme ein Problem sind. Andererseits widerspricht sich das doch irgendwie auch, wenn ich recht darüber nachdenke. Wenn viel Wärme über die Ohren verloren geht, müssten sie im Sommer doch eher kühlen, oder? Bin verwirrt :o Kälte ist bei uns jedenfalls kein Problem, zumindest nicht die Temperaturen, die wir bisher haben. Er sitzt trotz Minusgraden an seinem Lieblingsplatz im freien und wirbelt, wenn er Freilauf hat, fröhlich durch die Gegend. Ich glaube wirklich eher, dass die Hitzeempfindlichkeit am Fell liegt. Das ist nämlich megadicht - gerade, aber auch im Sommer ist er deutlich plüschiger als die Häsin. |
Zitat:
Nur bei den Englischen Widdern und da auch nur wegen der Verletzungsgefahr. Schau mal weiter oben den Link an den ich eingestellt habe ein paar Seiten weiter stehen alle definierten Kaninchen Qualzuchten. Es gibt also aktuell keine aussagekräftigen Studien die ein normales dem Standart entsprechenden Widderkaninchen als Qualzucht einstufen. Das Kaninchen ihre Temperatur über die Ohren regeln ist ja bekannt, aber ob da die Größe der Ohren eine Rolle spielt, keine Ahnung. Ob die Peta dazu aussagekräftige Studien hat ? |
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