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Michelle_123 18.11.2018 02:44

Kleiner Mann gestorben
 
Hallo ihr lieben,
Heute Mittag war unser kleiner Mann Quattro apathisch, hat nicht mehr gefressen und sich kaum bewegt, gestern Abend war aber alles noch super bei ihm.
Wir sind dann in die Tierklinik gefahren, die haben uns dann gesagt das er wahrscheinlich Darm Probleme und Bauchschmerzen, sowie ebenfalls etwas niedrige Temperatur hat.
Die Klinik hat ihm dann ein Schmerzmittel gegeben und dann haben sie uns Critical Care gegeben, weil er ja nichts mehr isst, etwas für die darmflora und etwas zum entblähen.
Als wir zuhause waren, haben wir ihm den Nahrungsbrei dann gegeben und er hat es auch abgeleckt und genommen. Außerdem haben wir Wärmflaschen zu ihm gelegt, damit seine Temperatur wieder steigt.
Heute Abend, wollten wir ihm dann wieder den Brei geben, aber er hat es nicht genommen und beim in den Mund spritzen alles wieder rauslaufen lassen, sowie die Medikamente.
Seine Ohren waren auch total kalt, was uns noch mehr beunruhigt hat, also sind wir wieder los zur Tierklinik.
Sie sagte dann, dass er ausgetrocknet sei und ihn über Nacht dabehalten wollen, um ihm Infusionen etc zu geben um ihn wieder aufzupäppeln.
Nun hat die Klinik vorhin angerufen und gesagt, dass er verstorben ist.
Für meinen Freund und mich ist eine Welt zusammengebrochen.
War es unsere Schuld? Hätte wir mehr für ihn tun können? Er war doch erst 8 Monate alt..

Nun ist unser anderer kleiner alleine, und wir müssen so schnell wie möglich einen neuen für ihn holen.
Der kleine ist 8 Monate alt.
Wie alt sollte das neue ungefähr sein und müssen wir was beachten?

Danke im Voraus:)

Luke 18.11.2018 06:47

Herzliches Beileid 😢
Traurig, dass er es nicht geschafft hat .
Macht Euch keine Vorwürfe . Bauchsachen sind bei Kaninchen sehr kritisch und enden sehr oft tödlich .
Ihr habt das Tier immer sofort einem TA vorgestellt, was bei Bauchsachen ganz wichtig ist .
Eine Info von mir . Wenn ihr nochmal so eine Situation habt , was ich nicht hoffe , dann besteht beim TA auf eine Röntgenaufnahme des Abdomens . Dann kann man sehen , ob irgendwas verschließt oder es sich um eine Überladung , Blähungen oder sonst was handelt .
Bei einem Verschluss darf nicht zugefüttert werden , das kann mitunter tödlich enden .

Wenn Du ein neues Partnertierchen holst , dann ist es immer gut ein Pärchen zu halten . Die vertragen sich meist besser . Männlein sollten kastriert sein und die 6 wöchige Kastrafrist abgesessen haben .
Ein Männlein ist nach der Kastration noch 6 Wochen zeugungsfähig!!
Ich würde eines im gleichen Alter suchen , was geimpft ist gegen Rhd1 & Rhd2 (Filavac und Cunivac Myxo) .
Außerdem würde ich ein Neues Tier vor VG dem Tierarzt vorstellen und eine Kotprobe machen .
Für die Kotprobe 3 Tage hintereinander einige Böbbelchen in einer Tüte sammeln und beim TA untersuchen lassen .
Für einige Tage würde ich das Tier separat halten , bis Du die Ergebnisse von der Kotprobe zurück hast und sicher gehen kannst , dass das Tier ganz gesund ist und mit nichts infiziert .

Luke 18.11.2018 07:47

Anhang , da vielleicht etwas verwirrend geschrieben .
Cunivac Myxo ist gegen Myxomatose .

Michelle_123 18.11.2018 09:21

Danke .. :(
Ich habe im Internet eine kleine Dame gefunden, allerdings ist sie schon 4 Jahre alt. Ist das zu Alt für meinen stinker? Und meiner ist männlich aber seit 4 monaten kastriert :)

Diabi 18.11.2018 09:49

Zunächst mal herzliches Beileid zu Deinem Verlust.

Ist es denn sicher, dass Bauchprobleme die Todesursache waren?

Waren/sind die beiden mit Filavac oder Eravac gegen RHD2 geimpft?

Falls nicht, solltest Du das beim verbliebenen dringend nachholen, und auch erst dann neue Partnertiere holen, die ebenfalls vollständigen Impfschutz haben sollten..

Wenn Du Marinehexe anschreibst, hilft sie Dir sicherlich gerne bei der Suche nach neuen Partnertieren, auch kannst Du, falls Du hier im Forum keine passenden Tiere entdeckst, mal hier schauen: https://www.kaninchenschutzforum.de/forumdisplay.php?f=438

Michelle_123 18.11.2018 09:51

Ja, beide sind dagegen geimpft.

Luke 18.11.2018 13:07

Ich persönlich würde im gleichen Alter suchen . Bis 2 J fänd ich OK . Garantie hat man nie . Es könnte sogar mit einem älteren Tier besser klappen , als mit einem Jüngeren .

Die Chemie muss halt stimmen ;) Wichtig ist , dass das Tier wieder Gesellschaft bekommt !

Auf jeden Fall würde ich auf Rücknahme bestehen , wenn die Tiere nicht harmonieren .

Michelle_123 18.11.2018 13:10

Wir haben einen 10 Wochen altes Weibchen gefunden!

Luke 18.11.2018 13:17

Da das Tier noch sehr jung ist und deren Haut sehr dünn , sollte man vor der 19.ten Woche nicht vergesellschaften.
Achte darauf , dass das Tier durchgeimpft ist und eine Kotprobe beim Tierarzt würde ich erst machen.
Ein paar Tage Quarantäne würde ich nach einem TA Check auch unbedingt einhalten , je nachdem wo das Tier her kommt .
Tierheimtiere sind meist schon komplett untersucht und mit Impfungen versorgt.

Angora-Angy 19.11.2018 11:23

Das ist Unsinn. Die Haut wird auch später nicht dicker. Jungtiere lassen sich oft leichter vergesellschaften, weil sie noch keine Rangansprüche stellen. Dafür muss man dann später durch die Pubertät durch, die auch nochmal schlimm werden kann.

flyrider 19.11.2018 12:32

Sorry, wenn ich widerspreche...
Doch - die Haut aller jungen Säugetiere ist im Verhältnis zur Erwachsenenhaut deutlich zarter und dünner, je jünger desto dünner. Deshalb gelten zB auch für Babykosmetik andere Grenzwerte als für Erwachsenenkosmetika...
Viel entscheidender ist aber, dass eine Bissverletzung durch ein erwachsenes Tier einfach mal eine verhältnismäßig zur Körperoberfläche viel größere Wunde reißt...was dann eben auch schwieriger verheilt.

Wir hatten das Problem auch mit 14Wochen, haben dann nach Verheilen der (großen) Wunde nach 4 Wochen neu vergesellschaftet und alles ging gut.
Zumindest würde ich mit Argusaugen beobachten und frühzeitig trennen. Für die Rangordnung ist das Alter natürlich von Vorteil, aber das wird sechs Wochen später auch noch so sein...

Angora-Angy 19.11.2018 12:50

Ja, sicher ist die etwas dünner. Aber nicht so viel dünner wie immer behauptet wird. Beim Aufschneiden merkt man da keine Unterschiede. Ja, ich seziere überraschend gestorbene Tiere jeden Alters. Aber die Wahrscheinlichkeit für Bissverletzungen ist in dem Alter dramatisch niedriger, es sei denn man vergesellschaftet mit asozialen Kaninchen. Nach meiner Erfahrung (!) werden Jungtiere kurz beschnuppert und dann ignoriert, es kommt zu keinen Kämpfen und daher auch zu keinen Verletzungen. Ordentlich sozialisierte Alttiere vorausgesetzt! Die Alternative wäre doch, das Jungtier noch wochen- oder monatelang alleine zu halten, das kanns doch auch nicht sein!

Michelle_123 19.11.2018 14:24

Also wir haben die kleine gestern geholt, sie ist auch Sofort in den Käfig gegangen.
Unser großer will nur mal gucken, aber sie hat Angst und rennt weg. Aber er beißt sie nicht oder so. Ja mal rennt er ihr hinterher aber er Jagt sie nicht. Er ist interessiert an ihr.
Allerdings rennen die schon mal paar runden durch den Käfig allerdings ist große keines Wegs aggressiv oder sonstiges.
Vorhin habe ich gesehen, dass die kleine Urin Tropfen auf dem Rücken hatte wohl von dem großen. Der große ist kastriert seit 4 Monaten.

Ist das alles normal?
Die kleine frisst auch, putzt sich etc , allerdings habe ich Angst, dass ich was falsch mache und die kleine sich nicht wohl fühlt. Ich weiß nicht was ich machen soll ��

Angora-Angy 19.11.2018 14:32

Was heißt Käfig?
Falsch war, die Neue gleich zum Alten dazu zu setzen. Normal hält man wenigstens eine Woche Quarantäne ein, damit sich das neue Tier akklimatisieren kann, ggf. Futter umgestellt und sichergestellt werden kann, dass keine Überraschungen (Parasiten) mitgebracht wurden. Aber nun ist es eh zu spät.

klingt soweit wirklich gut, was du schilderst. Wenn das wirklich Urin ist, dann hat dein Bub mit Urin markiert. Das ist normal. Was du jetzt tun kannst, ist abwarten. Und viele Verstecke und mehrere Futterstellen anbieten. Und kaninchenwiese.de durcharbeiten, dann hast du weniger Zeit, dich über das (völlig normale) Verhalten deiner Tiere aufzuregen ;) und bekommst viele Fragen beantworet.

Michelle_123 19.11.2018 14:35

Wir haben einen Käfig, der ist aber immer offen und sie haben die Wohnung zur Verfügung :€
Ich rege mich nicht auf, ich habe Angst das sie sich nicht verstehen werden.
Aber deren beiden Verhalten ist normal?

marinahexe 19.11.2018 18:10

Ja, das Verhalten ist normal. Aber entferne bitte das Gitteroberteil vom Käfig, so dass nur noch die Plastikwanne als Klo stehen bleibt. Diese Gitter sind sehr gefährlich. Die Tiere können beim Rein- und Rausspringen mit den Pfoten hängen bleiben und sich die Knochen brechen. Zudem ist der Käfig eine Sackgasse, da nur ein Eingang vorhanden ist.


Und schau Dir das mal an:
https://www.kaninchenforum.de/kaninchenhaltung-allgemeines/45161-k%E4fighaltung-nein-danke.html#post1124516


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