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Firlefanz 21.03.2018 19:02

RHD2-Impfung trotz schlechter Leberwerte?
 
Hallo,

morgen steht die RHD2-Impfung an, es gibt einen Sammeltermin. Am Montag war ich nochmal bei der Tierärztin, damit sie die Zähne anschaut und ich erwähnte, dass Merlin auch stark abgenommen hat seit Januar (ca.250 gr). Sie meinte, wenn er weiter abnimmt, müssen wir eine Blutprobe nehmen und die Leber- und Nierenwerte überprüfen und ich meinte, dass er ja schon genug abgenommen hat und wir es ja auch direkt jetzt abnehmen können. Gesagt, getan. (War schweineteuer.)

Heraus kamen erhöhte Bilirubin-Werte
(TBIL: 0,3 mg/dL - Referenz 0-0,1), sein Blut war auch ganz dickflüssig,
niedriges ALB: 2,6 g/dL - Referenz 3,6-5,7
leicht erhöhtes ALT: 27 U/L - Referenz 0-61
erhöhte Entzündungswerte GLOB: 4 g/dL - Referenz 1,3-1,7

Sie schloss daraus auf Leberprobleme, wahrscheinlich durch unerkannte Leberkokzidien hervorgerufen. Seine letzte Kotprobe war ohne Befund. Ich soll ihm Rodicare Hepato geben, kommt morgen bei mir an. Gebe ihm jetzt auch schon Mariendistelpulver aus Silymarinkapseln rausgepult.
Er frisst normal und verhält sich recht normal, vielleicht etwas ruhiger.

Nun habe ich die Tierärztin angerufen und gefragt, ob ich ihn impfen lassen kann, wenn er Leberprobleme hat und sie meinte, wenn er sich normal und lebendig verhält, wäre das kein Problem. Was meint ihr dazu? Der Befall mit Kokzidien ist schon länger her, denke ich, da er im Januar mal Probleme mit Aufgasung hatte und ich zur Klinik fahren musste und ich denke, dass da die Problematik akut war und jetzt die Leber Folgeschäden davon hat...

Sorry, wieder zuviel geschrieben...

LG
Firlefanz

gerti 21.03.2018 19:27

Das sollte ein Impfhersteller klären können. Nur dort wird man das am Besten beurteilen können. Bei kranken Tieren, egal wie wird aber immer das Risiko bestehen, dass kein ausreichender Impfschutz aufgebaut werden kann.


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