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Bin Verzweifelt - Krusten an der Nase: Halskrause, Transportbox, Anti-Pilz-Salbe auf Kaninchen Forum

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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 23.11.2017
Beiträge: 49
Lollo Rosso befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 27.11.2017, 19:49

Bin Verzweifelt - Krusten an der Nase: Halskrause, Transportbox, Anti-Pilz-Salbe


Liebes Forum,

ich hatte uns vor ein paar Tagen schon mal unter den Vorstellungen mit meinen beiden Zwergkaninchen Hermine und Hoppel vorgestellt. Hoppel bekam wegen Krusten an der Nase jetzt eine Woche Antibiotikum und2x tgl. einen Wattebausch mit Bela Vet auf die Nase, was er hasste. Nun folgendes: die TA vermutet nun einen Pilz. Sie hat heute die Krusten entfernt. Er soll dann täglich mit einer Salbe an der Nase eingeschmiert werden, aber da er sie gleich wieder ableckt, bekamen wir eine Halskrause aus Plastik mit, die er umgelegt bekommen soll und dann eine Stunde mit dem Ding in seiner Transportbox sitzen soll. Das klingt für mich wirklich furchtbar. Ich habe große Zweifel, ob wir das so hinbekommen...
Die TA hat uns auch angeboten, die beiden stationär aufzunehmen und zu behandeln. Das würde allerdings bedeuten, dass sie von Außenhaltung in Innenhaltung umziehen müssten. Darauf sind wir überhaupt nicht vorbereitet, mal abgesehen davon, dass sie beide ja schon ihr überdimensionales Winterfell haben. Außerdem hat die Ärztin uns auch angeboten, dass wir einen Außenstall hinstellen können (???) und sie die beiden draußen versorgt. In den Gartenauslauf sollen sie vorerst auch nicht mehr wg. Keimen, allerdings denke ich, dass die in ihrem Außengehege ja auch drin sind.

Ich fühle mich echt überfordert mit allem, so als Kaninchenanfängerin (seit Juli 2017).

Über Tipps und/oder aufmunternde Worte würde ich mich freuen!!



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Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 19.974
marinahexe hat die Renommee-Anzeige deaktiviert
Geschrieben am 27.11.2017, 20:12

Naja, stationär aufnehmen wegen einer Salbenbehandlung finde ich schon wie mit Kanonen auf Spatzen schießen. Du kannst die beiden für die Behandlung rein holen (ungeheizter Raum, offenes Fenster).

Setz ihn Dir auf den Schoß, bring die Salbe auf und streichel ihn noch einige Zeit, so dass die Salbe einziehen kann. Sollte er auf Deinem Schoß versuchen auszubüxen, würde ich ihn auf einen Tisch setzen. Das ist fremd und muss vorsichtig erkundet werden.

Du schaffst das schon. Schick mir doch mal Deine PLZ.




Benutzerbild von gerti
Kaninchen
 
Registriert seit: 18.11.2012
Beiträge: 13.823
gerti ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Geschrieben am 27.11.2017, 20:46

Hast du Fotos von der Nase?
Ist diese veränderte Haut nur auf der Nase?
Hat dein TA dein Kaninchen mit dem Stethoskop abgehört, ob es nicht evtl an einem Kaninchenschnupfen liegt? Normales Antibiotikum wirkt dann auch nicht unbedingt. Bei Schnupfen bekommen die Kaninchen auch eine verkrustete Nase, so dass alles gelb verkrustet ist und darunter wund wird.
Pilzerkrankungen dagegen sind erst schuppig und dann gelblich belegt und dann wird es wund. Nach Außen bleiben weiterhin Schuppen, weil es sich vergrößern will.
Die Kaninchen ins Haus, bzw. besser gesagt in gesichert leichte Plusgrade bringen kann sinnvoll sein, da bei Graden um den Nullpunkt und drunter die Wundheilung beeinflusst.
Was auf jeden Fall sehr sinnvoll ist, gleichzeitig das Immunsystem von beiden zu pushen, damit der Körper mehr Abwehrkräfte bekommt. Das kannst du auch zusätzlich mit z.B. Rodicare Immun, Alpha vitam, Rodicare B Vitamine. Kanichen haben während Krankheitsphasen auch einen höhreren Vitaminbedarf.
Wenn es eine Pilzerkrankung ist, solltest du insgesamt auf Hygiene achten. Da ist es egal ob drin oder draußen. Nach dem Ausmisten ein Mittel gegen Pilze im Gehege spühen.



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Benutzerbild von crazy curry
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Registriert seit: 13.05.2013
Beiträge: 7.801
crazy curry befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 27.11.2017, 20:49

Mein Max hatte Pilz rund ums Mäulchen. Wir haben mit dem Medikament Program behandelt. Das hat den Vorteil das es nur 3 mal in wöchentlichem Abstand eingegeben werden muss und nicht mit Salben etc hantiert werden muss.
Belavet ist was naturheilkundliches, ob es hilft? Keine Ahnung

Da meine in Außenhaltung lebten, blieb er auch dort. Was soll dort sch
on passieren? Die Keime kennen sie ja schon.

Hat sie eine Pilzkultur angelegt? Wozu ein AB? Gegen Pilz hilft kein AB, da muss ein Antimykotikum ran, wie eben dieses Program.

Wegen der Salbe würde ich nicht stationär aufnehmen lassen.



__________________
Liebe Grüße Heike



Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 23.11.2017
Beiträge: 49
Lollo Rosso befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 28.11.2017, 10:09

Vielen Dank für Eure Antworten!

@Marinahexe: meine PLZ ist 64646
@gerti: werde versuchen, später mal ein Foto zu machen und hochzuladen. Abgehört wurde er und Schnupfen ausgeschlossen. Danke für den Tipp mit der Stärkung der Abwehrkräfte
@crazy curry: Das AB hatte sie zunächst gegeben, weil sie eine bakterielle Entzündung vermutete. Nachdem das nicht geholfen hat, tippt sie nun auf Pilz. Kultur wurde allerdings keine angelegt...Ich werde die TÄ aber auf jeden Fall auf das von erwähnte Mittel Program ansprechen

Ich werde berichten, wie es uns weiter ergeht!




Benutzerbild von Skippy170609
Kaninchen
 
Registriert seit: 11.12.2009
Beiträge: 1.355
Skippy170609 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 28.11.2017, 11:09

Als erstes wäre es wirklich gut eine Pilzkultur anzulegen, damit ihr überhaupt wisst, womit ihr es zu tun habt. Skippy hatte auch mal einen hartnäckigen Pilz, den wir anfangs mit Imaverol lokal behandelt haben. Der Pilz breitete sich aber so schnell aus, dass wir damit alleine nicht gegen ankamen. Dann gab es oral Itrafungol und das Imaverol habe ich nur noch an den schlimmsten Stellen angewendet. Danach wurde es schnell besser und heilte vollständig ab. Stationär beim TA behandeln käme für mich auch nicht in Frage.



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Liebe Grüße
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Benutzerbild von marinahexe
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Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 19.974
marinahexe hat die Renommee-Anzeige deaktiviert
Geschrieben am 28.11.2017, 11:55

Ich hab mal geguckt, ob es in Deiner Nähe einen TA gibt, der auf Kleine Heimtiere (=Kaninchen) spezialisiert ist. Der nächste aus meiner Liste wäre in Mannheim, etwa 30 km entfernt.

www.tierarztpraxis-wallstadt.de

Du kannst aber auch auf die Homepages der TÄ in Deiner Stadt gucken. Wichtig ist, dass im Werdegang eine Zusatzqualifikation "Kleine Heimtiere" steht.




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 23.11.2017
Beiträge: 49
Lollo Rosso befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 28.11.2017, 14:51

Vielen Dank für die weiteren Tipps und die Adresse in Mannheim - das ist leider schon ziemlich weit weg. Die jetzige TÄ habe ich auch über eine Liste (weiß leider nicht mehr genau wo) für kaninchenerfahrene TÄ. Eben haben mein Mann und meine 11-jährige Tochter Hoppel mit dem Medikament behandelt und ihm die grausliche Halskrause angelegt. Meine Tochter kam weinend wieder ins Haus, weil sie die Prozedur so schrecklich fand. Ich finde, es ist echt eine Quälerei für alle Beteiligten. Hoppel ist mittlerweile auch so verängstigt, dass der Kleine, der sonst voller Freude zu uns kam und sich gerne zärtlich am Rücken streicheln ließ, völlig verstört ist. Er rennt sofort unter die Schutzhütte, wenn wir uns nähern, was die Behandlung natürlich noch viel schlimmer macht. Leider konnte ich die TÄ bisher noch nicht erreichen, um nach der Möglichkeit zu fragen, das Medikament per Spritze 1x pro Woche zu verabreichen.
Irgendwie sehe ich im Moment gar nicht, wie wir das hinkriegen sollen mit einem Kaninchen, das immer verschreckter wird und verständlicherweise das Vertrauen zu seinen Menschen so langsam aber sicher verliert. Auf dem Schoß hält ihn auch nichts mehr, er will einfach nur noch weg von uns (ansonsten fand ich den Vorschlag von marinahexe mit dem auf den Schoß nehmen nämlich sehr gut).
Jetzt essen wir erst mal Mittagessen...vielleicht baut uns das wieder auf...




Benutzerbild von janh
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Registriert seit: 22.05.2012
Beiträge: 4.844
janh befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 28.11.2017, 15:15

Das renkt sich schon wieder ein Kaninchen sind in der Beziehung nicht allzu nachtragend.Wichtig ist jetzt erstmal,dass Hoppel wieder gesund wird.Da muss er jetzt leider durch.Aber das Vetrauen kommt dann auch wieder,wenn er es überstanden hat.



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Schon ein einziger Buchstabendreher kann den Sinn einer Signatur total urinieren.



Benutzerbild von gerti
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gerti ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Geschrieben am 28.11.2017, 16:40

Nicht alle Kaninchen tolerieren die Halskkrause. Diese muss auch richtig eng sitzen, damit sie überhaupt hält.
Schmiere doch die Nase ein und setzt dein Kanichen dann erst einmal für 30 min allein in die Transportbox ohne Kragen. Selbst abschlecken kann es sich an der Nase ja schlecht, sondern lediglich hinputzen.
Du kannst dir ein Handtuch auf den Schoß legen, das Kaninchen mit dem Gesicht nach vorne drauf setzen und dann das Handtuch um das Kaninchen schlagen und körpernah feststecken, dass du am Ende ein Rollenkaninchen hast. So kannst du es relativ einfach halten und Näschen einschmieren. Bleib bei allem ruhig und nicht gestresst, denn dann überträgt sich auch kein Stress auf dein Tier.



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Zwergkaninchen
 
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Lollo Rosso befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 28.11.2017, 20:33

Hallo Ihr Lieben,

vielen vielen Dank für Eure Antworten.

Ich bin allerdings gerade ziemlich geschockt. Das Mittel, das gestern die TÄ und heute wir aufgetragen haben, heißt Aurizon und enthält Kortison. Ich habe etwas recherchiert und auf Kaninchenwiese den Verweis auf verschiedene Literatur gefunden, in der die absolute Schädlichkeit von Kortison für Kaninchen beschrieben ist. Habt Ihr dazu Informationen? Mein Mann durchforstet gerade die Literatur in Pub Med, findet aber dort bisher nichts. Es scheint mit im Moment sinnvoll, die Therapie abzubrechen und uns auf die Suche nach einem neuen TA zu begeben. Für Tipps zu TA an der Bergstraße (Hessen) wäre ich sehr dankbar!!!




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 23.11.2017
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Lollo Rosso befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 29.11.2017, 13:19

Endlich habe ich auch mal ein Bild von Hoppels Nase gemacht. Es war schon mal schlimmer, sieht aber auch nicht wirklich gesund aus. Außerdem habe ich auch ein Bild unseres Geheges beigefügt, da die TÄ ja gesagt hatte, wir sollten Hoppel vom Laufen auf Erde abhalten, damit er sich mit den schmutzigen Pfoten nicht immer ins Gesicht reibt. Allerdings müssten wir dann die Buddelecke irgendwie versperren und ich frage mich auch, ob das Sinn macht, denn "dreckig" ist ja in einem Außengehege irgendwie immer...

Ich bin im Moment auch echt am Überlegen, ob wir die Behandlung mit dem Kortison abbrechen sollen, weil ich darüber im Netz soviel Negatives gelesen habe. Falls einer von Euch sich da auskennt...?
[url=http://abload.de/image.php?img=img_1712l1z47.jpg][/url]
[url=http://abload.de/image.php?img=img_1710r8l7f.jpg][/url]




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gerti ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Geschrieben am 29.11.2017, 15:13

Cortison gibt man Kaninchen nur, wenn es sonst dem Tode geweiht ist. Da Cortison nachweislich die Leber schädigt. Cortison legt das Immunsystem lahm und öffnet so die Pforte für weitere Erkrankungen. Es wäre also nicht ungewöhnlich wenn nach oder bei der Behandlung eine neue Baustelle aufbricht.
Ich glaube dass es durchaus Sinn macht einen anderen TA drauf gucken zu lassen



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Geschrieben am 29.11.2017, 15:19

Ich habe Dir weiter oben schon einen kaninchenerfahrenen TA genannt, etwa 30 km entfernt. Fahrt bitte für diese Behandlung dort hin. Impfen und Bauchgeschichten kann (fast) jeder Dorf-Depp. Schau Dir bitte auch mal das Geschlechtsteil an. Ist es geschwollen? Könnte dann auch Syphilis sein. Da würde z.B. kein AB helfen, sondern Penicillin.



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Geschrieben am 29.11.2017, 16:32

Danke für die Antworten. Wir haben nun einen ebenfalls etwas entfernteren kaninchenerfahrenen TA gefunden (hier an der Bergstraße scheint es offenbar wirklich niemanden zu geben??), der in Dermatologie kleiner Heimtiere spezialisiert ist und zu uns nach Hause kommen würde (das würde zumindest einen Teil des Stresses für die Tiere, glaube ich, verringern). Mir wird immer klarer, dass bei Hoppel erst mal eine richtige Diagnostik gemacht werden muss von jemandem, der sich Zeit nimmt, u.U. auch mal eine Kultur o.Ä. anzulegen, damit wir rausfinden, um was es sich eigentlich handelt. Syphillis wurde von der bisher behandelnden Ärztin ausgeschlossen, da die Geschlechtsteile unauffällig sind.
@gerti: Deine Rückmeldung zum Kortison bestätigt meine Befürchtungen und ich ärgere mich, dass ich das erst so spät bemerkt habe...

Danke nochmal!



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Geschrieben am 29.11.2017, 21:12

Schau mal hier:

http://www.kaninchenwiese.de/gesundheit/infektionskrankheiten/kaninchenschnupfen/

http://www.kaninchenwiese.de/gesundheit/infektionskrankheiten/kaninchensyphilis-2/



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Zwergkaninchen
 
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Geschrieben am 05.12.2017, 17:18

So, nun wollte ich mal ein kurzes Update geben, leider ist das Problem noch immer nicht endgültig gelöst, aber ich habe endlich ein besseres Gefühl mit unserer neuen Tierärztin. Sie kam zu uns ins Haus (leider treibt das Kosten ziemlich in die Höhe, spart aber Mensch und Tier viel Streß) und nahm eine Probe von der Nase, um nach zwei Wochen wildem Drauflosbehandeln mit Antibiotika und Cortison endlich verschiedene Laboruntersuchungen zu machen (Pilze, RHD - dies kann wohl auch mit leichterem Verlauf bei geimpften Tieren auftreten; Syphilis hat sie eigentlich ausgeschlossen). Krusten wurden entfernt und gingen sehr leicht ab; darunter neue Haut, d.h. es sah eigentlich gar nicht sooo schlimm aus. Bis die Ergebnisse morgen da sind, bekommt Hoppelchen eine Honigsalbe, die ihm nach meinem laienhaften Gefühl gut zu tun scheint.
Er tut mir nur insgesamt sehr leid, da er mittlerweile echt einen seelischen Knacks weg zu haben scheint. Er ist total schreckhaft geworden, traut sich nur noch sehr zögerlich oder wenn keiner von uns da ist ins Außengehege und ist insgesamt sehr mißtrauisch geworden. Sicherlich sind unsere 'Behandlungsversuche' auch dilettantisch, obwohl wir unser bestes geben. Schade, dass es nur Hundeschulen, aber keine Kaninchenschulen gibt ;-)




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Geschrieben am 05.12.2017, 18:33

Du kannst ihm nach jeder Medigabe ein Leckerchen geben. Bei uns gehen Cranberries ganz gut. So weiß er dass es nach einer bitteren Medizin etwas Süßes gibt. Und keine Angst, etwa 14 Tage nach der letzten Medigabe wird er wieder zutraulicher.




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Lollo Rosso befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 14.12.2017, 17:47

Innenhaltung?


So, ich wollte mal wieder berichten bzw. mir Rat im Forum holen. Die Laboruntersuchung von Hoppels Nasenabstrich war negativ, d.h. weder Pilz noch Myxoma-Viren. Diagnose im Moment: hämorrhagisches Ekzem, das sich aufgrund einer älteren Verletzung gebildet hat. Das leuchtet mir ein, da er vor den Krusten eine Mini-Verletzung in/an der Nase gehabt hat.
Die TÄ empfiehlt aber nun, die beiden Kleinen in die Innenhaltung umzusiedeln (wegen Minimierung der Keimbelastung). Problem: mein Mann hat eine Tierhaarallergie, wir haben keinen kühlen Raum (die beiden haben ein dickes Winterfell) und sie hätten natürlich viel weniger Platz (ich könnte mein Arbeitszimmer 'opfern', aber das wären schätzungsweise höchstens 8qm - jetzt haben sie annähernd das Doppelte plus weidlich genutzter Buddelecke). Außerdem soll Hoppel dann wieder eine Halskrause tragen (hatte er ja vorletzte Woche schon mal - war schrecklich für alle Beteiligten).
Ich muss dazu sagen, dass es ihm ansonsten gut geht: er ist 'fröhlich', flitzt durchs Gehege, macht Luftsprünge, frisst etc. und ist, nachdem wir die Halskrausen-Behandlung letzte Woche abgebrochen haben, wieder wesentlich aufgeweckter und traut sich wieder überall hin. Innenhaltung mit Halskrause stelle ich mir momentan also ziemlich schrecklich vor. Worst Case wäre überdies, dass wir feststellen, dass es mit Allergie meines Mannes nicht geht - raus können sie ja dann nicht mehr bzw. erst im Mai, wenn sie ihr Fell verloren haben.
Dann müsste ich mich scheiden lassen (kleiner Scherz)

Im Ernst: Wir neigen momentan dazu, ihn mit einer Salbe, die die TÄ uns nun verschreiben will, aber ohne Halskrause, draußen zu behandeln. Oder ergibt das gar keinen Sinn?

Habt Ihr bei solchen Erkrankungen auf Innenhaltung umgestellt? Bzw. Erfahrungen mit dieser Halskrause?

Danke!




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marinahexe hat die Renommee-Anzeige deaktiviert
Geschrieben am 14.12.2017, 18:40

Wie lange soll die Behandlung mit der Salbe dauern? Ich hab schon Außenhaltungstiere 10-14 Tage für eine Behandlung reingeholt. So schnell verlieren sie ihr Winterfell nicht, aber das wäre das Äußerste. Die Halskrause vergiß ganz schnell. Ist in meinen Augen Tierquälerei.

Hat sie auch auf Syphillis getestet? Wenn es weder Pilz noch Myxo ist, sollte sie das tun, um es zumindest sicher auszuschließen.



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