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Wir kämpfen mit und für Leo und im Moment denke ich noch absolut nicht an Erlösung, da ich immer wieder kleine Fortschritte sehe. Auch wenn diese nicht lang halten und er wieder zurück fällt. Aktuell gebe ich ihm noch die Ruhe und die Zeit sich stressfrei zu erholen. Den einzigsten Stress den er im Moment hat sind die paar Minuten am Tag in denen ich ins Gehege muss um die beiden sauber zu machen, zu füttern und Leos spritze zu setzen. Also sprich maximal halbe Stunde am Tag. Jeglicher anderer Stress wird zur Zeit vermieden. Das ist schon viel Wert. |
Ich würde an Erlösung im Moment auch noch keinen Gedanken verschwenden. Wenn ein Tier an EC erkrankt ist, ist es eine sehr, sehr schwere und belastende Zeit für den Halter. Ich denke, dass Panacur nochmal einen guten Impuls geben kann. Dass Du Stress vermeidest ist sehr gut. Wenn er über das Futter viel Flüssigkeit aufnimmt, muss er nicht zwangsläufig trinken. Du könntest das Futter aber zusätzlich besprühen oder vorher unter Wasser abspülen. Um mein Blasenkaninchen zum Trinken zu animieren, geb ich etwas Fruchtsaft ins Trinkwasser. Ich kann daneben stehenbleiben und zusehen, wie sich der Napf leert.;):D |
meist steht auch kein klares wasser drin. ich mische manchmal multivitamin komplex mit rein. Früher hat er sich da auch immer drauf gestürzt. aber zur zeit absolut gar nix. |
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Versuch es mal mit Birnen- oder Traubensaft.;) |
Hatte noch Birnendirektsaft zu hause. hab ihn gut mit wasser verdünnt. tatsache, er is hin und hat getrunken |
Mit Birnensaft verdünne ich auch bittere Medizin, die ich oral gebe. |
ich bin so erleichtert, dass er wieder was trinkt. wieder ein stück weiter in richtung besserung. :willy_nilly: wollte den nins eigentlich keinen saft geben, wegen dem zucker, hab zumindest schon öfters gehört, dass saft nich gut sein soll. aber wenn er gut verdünnt ist, ist das wohl besser als gar keine flüssigkeit. die bestellten medikamente sind heute leider nicht gekommen. typisch dhl....muss ich montag mit der behandlung anfangen. aber die spritzen bekommt er ja zumindest. |
Man muss dazu sagen, dass auch gesunde Kaninchen sehr wenig trinken. Das ist ja leider das Problem auch oft mit Haarballen oder so. Kaninchen ziehen sich ihre Flüssigkeit immer aus der Nahrung und wenn sie schön artnah und blättrig ernährt werden, reicht ihnen die Flüssigkeit daraus. Nur in Akutsituationen wie zb Verstopfungen oder Kreislauf (was durchaus auch bei EC passieren kann), ist natürlich vermehrtes Trinken sehr wichtig. Daher ist der Tipp mit dem Saft schon wirklich gut. An deiner Stelle würde ich trotzdem hingehen und einen anderen TA kontaktieren, der hier vielleicht empfohlen wird. Den Kampf gegen EC zu gewinnen ist deutlich leichter, wenn man einen fachkundigen TA an seiner Seite weiß. Ansonsten steht man wirklich allein da auf weiter Flur. Das Medikament, was du rezeptfrei bekommst, hat sicherlich den gleichen Wirkstoff, aber wahrscheinlich nicht in der gleichen Konzentration. Ich kenne das Präparat leider nicht und kann dazu nichts sagen. Aber was ich weiß ich, dass er dringend Panacur in der richtigen Dosierung braucht. Das kostet auch nicht viel.. Ich habe damals Panacur einfach so beim TA abholen können als ich da anrief und sagte, mein Kaninchen hat ein Wurm auf Köttel ausgeschieden. Ich musste mit dem Tier nicht mal vorbeikommen. Ich konnte es direkt mit Angabe zum Gewicht, abholen kommen. An erlösen würde ich hier auch noch nicht denken. EC ist ein harter und häufig langwieriger Kampf. Man muss dem kleinen Körper auch ein bisschen Zeit gewähren. |
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Ich würde schon sagen, dass das Kaninchen EC hat und Du - bist auf Panacur - die anderen Medis zu Hause hast und dem Tier den Stress eines erneuten Arztbesuches ersparen möchtest. Du brauchst das Zeug ja für einige Wochen, was bei Wurmbefall nicht der Fall ist. |
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Hallo zusammen, ich bin der Ehemann von Suki und möchte ein paar Worte sagen und um Euren Rat bitten. Vorweg vielen herzlichen Dank für die lieben Worte und den Zuspruch den meine Frau hier erfahren hat. In den letzten Wochen haben wir für unseren kleinen Freund Leo alles erdenklich mögliche getan. Für mich stellt sich nun die Frage, ab wann es keinen Sinn mehr macht und jede Verlängerung nur noch eine Qual für ihn ist. Seit Tagen zeichnet sich folgendes Bild ab. Die rechte Gesichtsseite ist total eingefallen. Das Auge bekommt er gar nicht mehr auf. Die Linke Seite blickt stets zum Himmel. Die Momente in denen der Kopf einmal nicht nach oben schaut werden immer seltener. Selbst im Liegen das immer gleiche Bild. Hinzu kommen die schlimmen "Schleuderanfälle" mit anschließenden Krämpfen. War das "Drehen" vor vier Wochen sporadisch, versucht er heute wie wild auf die Beine zu kommen. Steht er einmal kann er sich kaum halten. Mehr als zwei drei Schritte sind ihm nicht möglich. Die meiste Zeit verbringt er in seinem Häuschen oder neben seiner Partnerin welche, in meinen Augen, jeden Tag ein bischen verzweifelter ausschaut. Ich bewundere den kleinen Kerl zutiefst. Er frisst selbstständig und versucht alles um in die Kloecke zu kommen. Unseren tapsigen Freund erlebe ich als absoluten Kämpfer. Es kommt mir so vor als möhte er nicht aufgeben und er sträubt sich mit all seiner Kraft gegen seine Erkrankung. Die Momente in denen es nach einer Besserung ausschaut gibt es eigentlich nicht mehr. Es wird eher von Tag zu Tag schlimmer. Irgendwie bin ich mit meinem Latein am Ende. Wir haben versucht ihn in seiner Transportbox zu zu fixieren, dass er nicht mehr umfallen kann. Leo ist aber ein wahrer Entfesslungskünstler und so haben diese Versuche nicht lange gehalten. Das Positive in meinen Augen: Es zeigt wieviel Kraft noch in ihm steckt. Ich habe überlegt ein Gestell für den Kopf zu bauen, um ihn ein wenig zu stützen und den Kopf gerade zu bekommen. Ob ihm das etwas bringt.... ich weiß es nicht. Die Tierärzte die ihn bisher gesehen haben, wollten ihn uns schon gar nicht mehr mitgeben. Dagegen habe ich micht vehement gewehrt. Betrachte ich die Gesamtsituation, komme ich mit meinem Gewissen in Konflikt, ob ich sein Leiden nicht unnötig hinausziehen. Vielleicht habt Ihr noch einen Rat für uns oder eine Idee wie wir ihm helfen können? Hat jemand etwas zur Stütze schon einmal gebastelt und kann von Erfahrungswerten berichten? Liebe Grüße und einen schönen Abend |
Das klingt wirklich nicht schön :( Behandelt ihr ihn jetzt seit 4 Wochen? Womit genau? Eigentlich sollte zumindest das Rollen innerhalb der 4 Wochen mal besser werden :(. Dass er frisst und kämpft, zeigt euch ja schon, dass ihr mit eurem Gewissen gar nicht in Konflikt treten müsst. Immerhin hat er entschieden zu kämpfen und ihr helft ihm dabei, bis er nicht mehr kann und möchte. Viele EC-Geschichten gehen wirklich gut aus. Nach Wochen erholen sich die Tiere von der schlimmen Krankheit. Manche verlieren aber auch den Kampf. Es kommt vor allem auf die richtige Behandlung an. Hat er innerhalb der 4 Wochen schon - 2 Wochen Antibiotikum, - 4 Wochen Panacur, - 4 Wochen Vitamin B Complex - 4 Wochen Cerebrum - 4 Wochen Vertigoheel bekommen? Ggf. könnte man es auch nochmal mit einem Wechsel des Antibiotikums probieren. Sofern eines der o.g. Dinge noch nicht gegeben worden ist, würde ich es damit nochmal in Gänze probieren. Ggf. könnte mit einem Tierarzt auch über eine kurzfristige Cortisonbehandlung nachgedacht werden. Das wäre aber meine letzte Wahl. Es tut mir sehr leid, dass es sich momentan nicht bessert :(. Das ist allerdings auch in vielen Fällen normal, dass es zwischendurch mal stagniert oder sogar wieder schlechter wird. Lasst euer Bauchgefühl entscheiden, wie viel ihr dem Kleinen noch zumuten könnt. Solange er noch Lebenswillen hat, würde ich es mit den o.g. Medikamenten nochmal 2-3 Wochen probieren. Manchmal passiert sichtbar auch erst nach 6 Wochen was.. Ich würde gerade jeglichen Stress für den Kleinen vermeiden. Dazu zählt auch Fixieren oder eine Halterung bauen. Das sind alles Dinge, womit er dann neu umgehen müsste und das wäre in seinem jetzigen Zustand wirklich sehr kontraproduktiv. Lasst ihn einfach machen, was er möchte. Ändert nicht zu viel an der Umgebung oder fasst ihn nur an, wenn es wirklich sein muss. Etwas Dunkelheit kann bei so schweren Schüben auch schon mal helfen. Er darf absolut gar nicht gestresst werden. Ggf. könntet ihr (bis auf Vitamin B Complex, das brennt) die Medikamente auch injizieren. Das ist auch häufig stressfreier als die orale Eingabe. Das kommt aber auf das Tier an. Wenn er es freiwillig nimmt und die orale Gabe schnell geht, geht´s auch oral. Alles Gute weiterhin <3 |
Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, wird leider erst seit ca. 1 Woche mit Panacur behandelt. Von daher würde ich den kleinen Drops noch nicht so schnell aufgeben. Alles Gute ! |
Ich kann Dich sehr gut verstehen. Ein EC-Kaninchen zu beobachten bringt einen manchmal an die Grenzen. Trotzdem gibt Leo euch die Richtung vor und zeigt deutlich, was er will. Unterstützt ihn weiter! Wenn er nicht mehr kann oder will, wird er euch das deutlich zeigen. Von den Medikamenten, die Kathy euch genannt hat, sind die ersten 3 ein absolutes Muss. Die anderen beiden sind gegen das Schwindelgefühl. Du kannst z.B. einen Weidentunnel/-brücke ins Gehege stellen, worunter er sich verstecken und seitlich abstützen kann, zusammengerollte Handtücher gehen auch. Es gibt so viele Kaninchen, die an EC erkrankt sind. Geb mal in die Suchfunktion EC ein, da werden Dir die Threads angezeigt. Auch auf Kaninchenwiese.de kannst Du Dich gut über die Krankheit informieren: http://www.kaninchenwiese.de/gesundheit/infektionskrankheiten/e-cuniculi/ Ich wünsche euch viel Kraft! PS: Ich würde vielleicht mal auf das AB Chloramphenicol umsteigen. Das hat bei meinen EC-Tieren sehr gut geholfen. |
Bekommt er denn das Panacur jetzt überhaupt? *koppkratz* Ansonsten fände ich es unfair zu sagen, ihr habt alles getan, wenn das ABSOLUT wichtigste Medikament fehlt...So wie er offenbar kämpft, will er nicht "erlöst" werden... Und lasst das Cortison weg, das ist wenn nur als kurze Initialdosis sinnvoll, sonst macht es mehr Schaden als Nutzen. Habt ihr das Cerebrum comp denn gegeben? Unter dem hat sich unser Kleiner sehr gut erholt... |
Erstmal vielen lieben Dank für den Beistand und die Hilfe. Leo wurde heute morgen erlöst.:Angel_anim: Es ist sehr traurig, aber es war keine Besserung in Sicht. Es wurde ja eher immer schlimmmer. Wenn die Krankheit meines Tieres schon an meinen Nerven zerrt und ich deswegen nicht mehr zukucken kann, wie er sich quält, ist irgendwann der Punkt erreicht, dem ein Ende zu setzen. Ich möchte jetzt auch nicht mehr darüber sprechen, mir stehen schon wieder die Tränen in den Augen. Danke für euer Verständnis suki |
Ich glaube, Du hast das Richtige getan. :blush5: Und ich hab großen Respekt vor Deinem Mut zu dieser Entscheidung. Ich wünsche Dir und Deinem Mann viel Kraft. |
Armer, kleiner Leo! Du hattest noch soviel vor. |
Ich wünsche dir von Herzen, dass du diese Entscheidung nie bereust...:sad: |
Auch mir tut es sehr leid um den kleinen Leo. Ich sehe mich nicht in der Position gute Ratschläge geben zu können/ dürfen, da ich selbst noch nicht betroffen war und auch noch nicht lange angemeldet bin. Und du wirst die Entscheidung auch nicht leichtfertig getroffen haben. Aber ohne den Einsatz der richtigen Medikation hätte ich im Traum nicht an eine Erlösung gedacht. Oder hat er doch noch das Panacur bekommen? Und selbst wenn, hätte er es ja eine Weile nehmen müssen. LG Heike |
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