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Tränende Augen beim Kaninchen Hallo ihr Lieben, seit 3 Monaten tränen bei meinem 7 Jährigen Häschen die Augen. Erst fing das rechte an und 1 Monat später das linke. Ich war bei 2 Tierärzten, der eine hat sich die Augen & Zähne angeguckt und gesagt, sie wären in Ordnung und ich soll die Zahnwurzeln unter Narkose röntgen lassen. Der andere Arzt hat versucht die Tränenkanäle zu spülen, aber ohne Erfolg, sie sind beide dicht. Dann habe ich eine Augensalbe und Augentropfen mitgekriegt, leider auch ohne Erfolg. Wie bekomme ich die Tränenkanäle frei? Soll ich sie wirklich unter Narkose röntgen lassen, obwohl sie normal frisst und beidseitig an der Karotte rumnagt? Mir geht es nur um die riskante Narkose 😯 Hat jmd Erfahrung mit tränenden Augen beim Kaninchen gemacht? Danke im Voraus 😊 |
Ja, du solltest sie röntgen lassen, die Gefahr dass ein retrogrades Wurzelwachstum schuld an den Symptomen ist, ist recht hoch. Dass sie auch Karotten frisst, bietet keine Sicherheit. Macht der Tierarzt Gasnarkose oder eine antagonisierbare Injektionsnarkose? Die ist schonender als eine herkömmliche Injektionsnarkose. |
Bei der Gelegenheit würde ich die Tränen-Nasen-Kanäle gleich mit spülen lassen. |
Der TA macht das mit Injektions Narkose. Falls eine Wurzelentzündung vorliegt, würde er nach dem röntgen direkt operieren. |
Also kurze Info: Der Arzttermin ist gut verlaufen. Ihre Zähne sind in einem Top Zustand. Ihr Tränenkanal ist vernarbt/verlegt und konnte auch nicht durchgespült werden. Ihr Auge tränt weiterhin aber dagegen kann man nichts machen. Nochmal würde ich sie nicht wegen einem Zahnröntgenbild in Narkose legen lassen, da die Untersuchung 10 Min gedauert hat und es 3 Std gedauert hat, bis sie wieder wach war und den kompletten Tag, bis sie einiger maßen wieder fit war. |
Ich würde sie wirklich gut im Auge behalten. Ich hatte dieses Problem auch schon. Willy hatte einseitig auch ein tränende Auge, Dee Befund war nahezu identisch dem deinem. Es würde sogar ein CT gemacht. Spülen war kaum bis gar nicht möglich. Anfang diesen Jahres hat sich dann ziemlich schnell ein Abszess gebildet. Daher solltest du gut aufpassen das es ihr nicht ähnlich ergeht wie Willy. |
Ich habe dasselbe Problem mit meinem Schnupfer. Letztes Jahr hat die Tränenkanalspülung noch was bewirkt. Vor 4 Monaten war einer derart verklebt, dass auch nichts mehr durchging. Gemäß TÄ kann man dagegen auch nichts mehr tun. Außer regelmäßig das Auge zu tröpfeln (reinigen), was aber an der Verklebung nichts ändern wird. Alternativ hat die TÄ noch gemeint, ich könne vorgängig 2 Wochen mit Kortisonhaltigen Augentropfen behandeln und danach nochmals versuchen, Spülen zu lassen. Aber ohne jegliche Garantie, dass es dann was bewirkt... Übrigens habe ich extra meinen Augenarzt deswegen gefragt. Der meinte, bei Kindern würde man verklebte Tränenkanäle operativ behandeln (nicht so bei Erwachsenen). Aber bei Kleintieren kann man sowas wohl eh vergessen... |
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