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Zaubermaus 16.04.2010 17:17

Homöopathie
 
Hallo,

hat jemand von Euch Erfahrung mit homöopathischer Behandlung von Kaninchen?

Ich bin auf der Suche nach einem Fachbuch darüber.

Vielleicht kann mir ja jemand dabei helfen.

LG Zaubermaus

Kim R. 16.04.2010 17:30

AW: Homöopathie
 
Bei Homöopatie denke ich immer erst an Bachblüten.
Ich selber bin nur in manchen Fällen ein Freund davon. Ich denke Charakterzüge sollte man grundsätzlich erstmal akzeptieren und erst wenn das Tier selber oder die Partnertiere massiv darunter leiden würde ich einschreiten. Bei Agressivitäten gegen Menschen wenn man ihnen zu nahe kommt etc. würde ich zu soetwas niemals greifen, sondern erst dann wenn wirklich massive Charakterliche Probleme vorliegen die auf die Gesundheit Einfluss haben.

Lucylotte 16.04.2010 17:32

AW: Homöopathie
 
Hallo es gibt ein Buch das darüber, das habe ich auch und es sehr gut habe schon paar sachen darüber gelesen und es war mir auch sehr hilfreich.

Das Buch ist von Dr. Alois Weber

Kaninchen
Homoöphatie und kräuteranwendung

Zaubermaus 16.04.2010 17:37

AW: Homöopathie
 
Zitat:

Zitat von Kim R. (Beitrag 46964)
Bei Homöopatie denke ich immer erst an Bachblüten.

Homöopathie und Bachblüten sind etwas völlig anderes.

Charakterzüge sind sicherlich eine Sache. Verhalten aufgrund von schlechten Erfahrungen oder Krankheiten eine andere.

@Lucylotte: Danke.

Kim R. 16.04.2010 17:57

AW: Homöopathie
 
Das sehe ich anders. Erfahrungen prägen den Charakter irgendwo. Ich würde wegen schlechten Erfahrungen nicht mit Dingen herumexperiementieren. Mein Picasso hat auch keine guten Erfahrungen gemacht, ist deshalb extrem ängstlich und bissig fremden gegenüber. Trotzdessen würde ich Homöppatie niemals anwenden bei ihm, einfach weil ich mich frage warum. Letzten Endes ist es ein Charakterzug, er ist ängstlich und das kann man akzeptieren. Kräuter nur situationsbedingt dann anzubieten, damit sie fressen und den Charakter ändern, würde ich nicht machen. Kaninchen die immer frische Kräuter haben selektieren genau das was sie benötigen. Das ist um einiges natürlicher und teils wohl auch gesünder.

Zaubermaus 16.04.2010 18:16

AW: Homöopathie
 
Ich stimme dir zu, dass man nicht herumexperimentieren sollte - erst recht nicht mit Homöopathie! Ich kann jedem nur davon abraten, einfach mal ein paar Kügelchen zu geben! Ich habe viel zu großen Respekt davor. Richtig angewendet hilft Homöopathie, das weiß ich nun aus eigener Erfahrung.

Auch Kräuter gehört nicht zur Homöopathie.

Sicher kann man auch akzeptieren, wenn er ängstlich ist, schlimm wird es erst dann, wenn ein Tier, oder auch ein Mensch krank wird. Nicht selten kommt es vor, das psychische Ursachen Krankheiten auslösen. Ich habe ein Islandpferd, was Allergischen Husten, Asthma und Sommerekzem hatte. Jahrlang wurde er behandelt, es ging ihm immer schlechter. Bis hin zur Atemnot und zu dem Tag, als er in die Klink sollte. Durch einen glücklichen Zufall bin ich zur Homöopathie gekommen. Ich möchte sagen, dass ich mein Pferd nicht selbst behandle, sondern eine Tierheilpraktikerin und eine Freundin habe, die sich wirklich sehr gut auskennt. Heute ist mein Pony Symtomfrei -Aus einem depressiven Pony, der immer mit hängendem Kopf stand, ist ein aufgewecktes, leistungsstarkes Pferd geworden. Ausgelöst wurde das Ganze, als ich ihn von seinem Freund getrennt habe...... Heute habe ich einen Tierarzt, der der Homöopathie sehr aufgeschlossen gegenübersteht und ich bin dankbar darüber.

Ich habe mich wirklich lange uns ausführlich damit auseinander gesetzt. Ich habe in der Zeit, als mein Pony so krank war, viel gelernt.

Meine Kaninchen behandle ich auch Homöopathisch. Leider sind manchmal die Symtome nicht so eindeutig, daher finde ich es schwierig. Deshalb suche ich ein Buch, darüber.

LG Zaubermaus

Kim R. 16.04.2010 18:47

AW: Homöopathie
 
Homöopatie finde ich halt in Hinsicht auf Krankheiten manchmal recht ratsam. Arnica zur Beschleunigung von kleineren Wunden finde ich persönlich etwas übertrieben, denn kleine Wunden gehen auch ohne solche Mittel weg. Nux Vomica wird meines Wissens nach beispielsweise bei Magenproblemen verabreicht. Dies finde ich im Vergleich dazu wieder ratsam.

Bei Verhalten ziehe ich für mich allerdings einen Strich wo ich mir sage, dass es nicht zwangsläufig notwendig ist. Hat ein Tier durch Erfahrungen Angst vor bestimmten Situationen, Gegenständen oder Lebewesen muss ich da nicht mit Mitteln wie Kalium phosphoricum, Phosphorus behandeln sondern kann soetwas auch schlichtweg akzeptieren.

Zaubermaus 16.04.2010 19:21

AW: Homöopathie
 
Zitat:

Zitat von Kim R. (Beitrag 46990)
Homöopatie finde ich halt in Hinsicht auf Krankheiten manchmal recht ratsam. Arnica zur Beschleunigung von kleineren Wunden finde ich persönlich etwas übertrieben, denn kleine Wunden gehen auch ohne solche Mittel weg. Nux Vomica wird meines Wissens nach beispielsweise bei Magenproblemen verabreicht. Dies finde ich im Vergleich dazu wieder ratsam.

Bei Verhalten ziehe ich für mich allerdings einen Strich wo ich mir sage, dass es nicht zwangsläufig notwendig ist. Hat ein Tier durch Erfahrungen Angst vor bestimmten Situationen, Gegenständen oder Lebewesen muss ich da nicht mit Mitteln wie Kalium phosphoricum, Phosphorus behandeln sondern kann soetwas auch schlichtweg akzeptieren.

Nux Vomica ist nicht immer bei Magenproblemen angezeigt.

Auch nicht alle Wunden werden mit Arnica behandelt.

Wenn ein Mittel nicht angezeigt ist, dann kann man unter Umständen ein Arzneimittelbild auslösen.

Kim R. 16.04.2010 19:25

AW: Homöopathie
 
Ich habe nur Beispiele vorgebracht ;)

Lupine 16.04.2010 20:30

AW: Homöopathie
 
Laien sollten auf jeden Fall bei Homöopathie sowie auch bei Bachblütenbehandlungen einen Fachmann zur Seite stehen haben.

Wie Zaubermaus habe auch ich sehr großen Respekt vor solchen Anwendungen, man benötigt sehr viel Wissen. Aber wenn man das notwendige Wissen hat, sind sie enorm wirkungsvoll.

Dir, Kim R., möchte ich in Bezug auf die Bachblüten widersprechen. Es geht nicht darum, Charaktereigenschaften zu verändern, das können Bachblüten nicht. Was sie aber können, ist dem Körper verlorengegangene Informationen zurückzugeben, damit er wieder ins Gleichgewicht finden. Findet der Körper ins Gleichgewicht zurück, hilft das oftmals auch der Seele. Aber Bachblüten sind keinesfalls "Psycho-Homöopathie". Das ist ein falscher Eindruck, der gern mal durch die Rescue-Tropfen entsteht. Aber auch diese können nur dem Organismus einige Informationen zur Verfügung stellen. Sie sind kein Beruhigungsmittel oder so etwas, sie helfen nur, Stress besser zu verarbeiten.

Zaubermaus 16.04.2010 20:32

AW: Homöopathie
 
Zitat:

Zitat von Lupine (Beitrag 47015)
Laien sollten auf jeden Fall bei Homöopathie sowie auch bei Bachblütenbehandlungen einen Fachmann zur Seite stehen haben.

Wie Zaubermaus habe auch ich sehr großen Respekt vor solchen Anwendungen, man benötigt sehr viel Wissen. Aber wenn man das notwendige Wissen hat, sind sie enorm wirkungsvoll.


DAs sehe ich auch so. Hast du Erfahrung mit Homöopathie bei Kaninchen?

Janiina 16.04.2010 20:36

AW: Homöopathie
 
Es gibt wahrscheinlich mehrere Bücher darüber, wir haben eins hier im Haus. Ich weiß nicht wie es heißt der ersten und letzten Blätter fehlen, weil es so alt ist.
Du guckst da durch und wenn du was passendes gefunden hast gibst du deinem Kaninchen 1,2-3 Kügelchen.
Also aber ich würde dir als Anfänger, raten dich zu informieren, mach dich schlau darüber.
Liebe Grüße

Lupine 16.04.2010 20:37

AW: Homöopathie
 
Nur von der Laienseite aus. Aber ich verdanke ihr sehr viel.

Zum einen hat mein Leo, mein Sorgenninchen, einen verschlossenen Tränen-Nasen-Kanal. Durchspülen geht nicht, der ist bereits am Anfang komplett verschlossen. Der TA sagt, öffnen könnte er ihn zwar, er würde sich aber binnen kurzem wieder schließen. Und deshalb bekommt er bei dem geringsten Anzeichen einer Reizung am Auge Oculoheel - äußerst wirksam! Das Auge tränt bereits nach sehr kurzer Zeit nicht mehr und ist schön klar.

Zum Anderen hatte mein kleiner Pechvogel Anfang des Jahres auch noch einen Unterkiefer-Abszess. Kombiniert mit einer Chirurgischen und einer Antibiotika-Behandlung wurde er zusätzlich noch homöopathisch behandelt. Das Ergebnis war, dass kaum Eiter nachkam, und sich die Wundhöhle wie es idealerweise sein sollte vom Grund heraus schloss. Bisher ist er rückfallsfrei *freu*

Zaubermaus 16.04.2010 20:59

AW: Homöopathie
 
Zitat:

Zitat von Janiina (Beitrag 47019)
Es gibt wahrscheinlich mehrere Bücher darüber, wir haben eins hier im Haus. Ich weiß nicht wie es heißt der ersten und letzten Blätter fehlen, weil es so alt ist.
Du guckst da durch und wenn du was passendes gefunden hast gibst du deinem Kaninchen 1,2-3 Kügelchen.
Also aber ich würde dir als Anfänger, raten dich zu informieren, mach dich schlau darüber.
Liebe Grüße

Meinst du mich mit Anfänger?

Zaubermaus 16.04.2010 21:01

AW: Homöopathie
 
Zitat:

Zitat von Lupine (Beitrag 47020)
Kombiniert mit einer Chirurgischen und einer Antibiotika-Behandlung wurde er zusätzlich noch homöopathisch behandelt. Das Ergebnis war, dass kaum Eiter nachkam, und sich die Wundhöhle wie es idealerweise sein sollte vom Grund heraus schloss. Bisher ist er rückfallsfrei *freu*

Ich würde eine Antibiotika-Behandlung nicht mit einer homöopatischen Behandlung gleichzeitg machen. So können beide u.U. nicht richtig wirken. Wenn ein AB notwendig ist, würde ich das zunächst aufbrauchen und dann die Hom. Behandlung fortsetzen.

Lupine 16.04.2010 21:10

AW: Homöopathie
 
Das war in diesem Fall nicht möglich, Zaubermaus. Und offensichtlich auch nicht nötig, denn es gab keine Probleme. Beide Behandlungen mussten zeitgleich erfolgen, da das AB mehr als 3 Wochen lang gegeben werden musste, das homöopathische Mittel jedoch sofort eingesetzt werden musste - nach 3 Wochen hätte sich die Wunde längst oberflächlich geschlossen gehabt, ohne dass ich es weiter hätte verhindern können. Und dann hätte uns das Homöopathikum nicht mehr weitergebracht.

Das ist eben einer der Gründe, warum ich sage dass da ein Profi ran muss - der kann sowas entscheiden. Ein Laie nicht.

Zaubermaus 17.04.2010 18:13

AW: Homöopathie
 
Zitat:

Zitat von Lupine (Beitrag 47031)

Das ist eben einer der Gründe, warum ich sage dass da ein Profi ran muss - der kann sowas entscheiden. Ein Laie nicht.

Da streiten sich ja selbst die Profis;). Das sieht jeder etwas anders.

Meine THP rät davon ab und meine Freundin auch, deshalb machen wir das nicht parallel.

LG Zaubermaus

Daisy & Joy 17.04.2010 19:06

AW: Homöopathie
 
Hallo, ich finde Homöopathie sehr gut, mann muss sich aber damit auskennen. ich habe extreme prüfungsanst, daher verschrieb mir mein artz die bachblütentherapie. ich kann nur sagen das war super. ich bin so ruhig durch meine prüfungen gegangen ohne angst zu haben oder so. und auch gegen mein dauerbauchweh hat es sehr gut geholfen

glg

Janiina 17.04.2010 20:00

AW: Homöopathie
 
Zitat:

Zitat von Zaubermaus (Beitrag 47026)
Meinst du mich mit Anfänger?

Nein. Ich meine allgemein, wenn man Anfänger ist.

Lupine 17.04.2010 20:46

AW: Homöopathie
 
Zitat:

Zitat von Zaubermaus (Beitrag 47143)
Da streiten sich ja selbst die Profis;).

Genau, und es handelt sich grundsätzlich um Einzelfallentscheidungen. Homöopathie funktioniert halt nicht so: da ist a - das wird mit b behandelt. Deshalb ist es ja so kompliziert. Mein Tierarzt ist gleichzeitig auch Homöopath - nicht nur für Tiere, sondern auch Humanheilpraktiker. Aber eben auch für Tiere, ich finde diese Kombination hervorragend - die Schulmedizin und die Heilpraktikerkenntnisse in einer Person vereint zu haben. Da fühle ich mich bestens aufgehoben.


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