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TumorHallo an alle, Ich habe nach langer zeit nicht-aktiv-sein (was zum glück auch daran lag dass ich keine Probleme mit meinen Kaninchen hatte und sie gesund und munter waren) hier im Forum wieder mal eine frage ![]() Gestern nachmittag wirkte mein Kaninchen plötzlich apathisch. es wollte kein Leckerlie (obwohl sie sonst immer ganz wild drauf ist), saß teilnahmslos rum und ließ sich anfassen/streicheln (was sie normalerweise nie mit sich machen lässt!) und lief auch nicht weg/wehrte sich, nicht als ich sie abgetastet habe. Das kam mir komisch vor und nachdem es sich 1 stunde später immer noch nicht geändert hat, sind wir zum TA gefahren. Ich dachte es wäre eine verdauungssstörung wie etwa eine Aufgasung, so wie man es häufig von Kaninchen hört. Der TA hat ins maul geschaut und nichts gefunden, aber sie hatte Untertemperatur. Außerdem ertastete er an ihrem Bauch etwas, was er nicht sofort zuordnen konnte. Beim Röntgen wurde etwas zwischen Darm und Blase gefunden, was verdächtig aussah, weshalb wir einen Ultraschall machen ließen. Und da stellte sich heraus, dass sich das verdächtige Etwas um entartete Lymphknoten handelte, die schon etwa 3cm groß waren. Man könne es nicht operieren und erlösen sei die beste Lösung, denn wenn sie nichts frisst, werde sie sowieso nicht lange überleben. Das brachten wir aber nicht über das Herz, denn am Morgen ist sie noch munter durch den Garten gehoppelt und irgendwie konnten wir noch nicht so richtig realisieren, dass sie totkrank ist. Also hat sie Schmerzmittel und Cortison bekommen und wir haben sie wieder mit heimgenommen. Zuhause ging es ihr sichtlich besser, sie fühlte sieh wohl in der gewohnten Umgebung und beruhigte sich. Fressen konnte sie zwar nicht (sie versuchte es ein paarmal) aber getrunken hat sie. Heute morgen habe ich die Kaninchen wie immer raus in den Garten gelassen, und siehe da - sie ist wieder ganz die alte, rennt fröhlich durch den garten und frisst auch wieder. Deswegen bin ich sehr roh sie gestern nicht eingeschläfert zu haben. Aber wie lange wird sie das noch machen? Nur solange das Cortison wirkt? Ich will nicht, dass sie sich quält, aber solange sie so wirkt als ginge es ihr gut (=frisst und sich bewegt), sehe ich keinen Grund sie umzubringen. Was habt ihr für Erfahrungen mit Tumoren gemacht? Ist das normal dass es ihnen einen Tag mal schlecht und am nächsten wieder gut geht? was würdet ihr an meiner Stelle machen? Ich würde mich freuen über ein paar Ratschläge und Erfahrungen mit Krankheitsverläufen bei Tumoren. LG Cinnamonroll Geändert von cinnamonroll (14.07.2017 um 10:34 Uhr).
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