Ich bin so traurig, dass ich eigentlich gar nicht schreiben mag...

Wir haben ja seit ein paar Wochen unsere kleinen Fellnasen, ein Mädchen und ein Junge (der eigentlich nächste Woche kastriert werden sollte), sie sind heute elf Wochen alt, vor zwei Wochen haben wir sie gegen RHD1 und Myxomatose impfen lassen.
Der kleine McDreamy war von Anfang an deutlich kleiner als seine Schwester Caramella (330 zu 540g) und viel viel ruhiger. Er ist auch immer etwas unsicherer gehoppelt, was wir aber immer auf unseren etwas glatten Fußboden geschoben haben...
Auf Anfrage sagte uns auch die Züchterin, wenn er normal frisst, könnte es schon sein, dass er eben einfach etwas ruhiger ist als der kleine "Feger" (seine Schwester).
Vor einer Woche ist mir aufgefallen, dass er ab und zu etwas "schief" guckt, allerdings sehr selten und auch nicht immer eindeutig - trotzdem bin ich zur TÄ und sie hat vorsorglich, trotzdem es keine weiteren Symptome gab, Panacur für drei Wochen verordnet. Darunter hat seine Entwicklung einen Riesensprung gemacht, er ist seiner Schwester hinterher gehoppelt, durch die ganze Wohnung gehüpft und sogar Sprünge aufs Sofa gemacht... Seit zwei Tagen ist das neue (fuchssichere) Aussengehege fertig und wir haben sie immer mal für eine Stunde rausgesetzt, was sie auch genossen haben.
Gestern abend war noch alles gut und als ich heute früh gefüttert habe, kam er mir mit schiefem Kopf und Propellerohr entgegenschwankt, die Augen hatten die typischen Scanbewegungen und er hat diese Kreisbewegungen gemacht, auch ein bisschen orientierungslos... Ich war total entsetzt und bin gleich früh zur TÄ gefahren, wir haben nun mit Baytril, Vitamin B und Vertigoheel angefangen, bis jetzt noch keine Besserung, aber auch keine Verschlechterung.
Nun meine Frage: Er kann sich ja deutlich schlecht fortbewegen, das Grünfutter frisst er sehr gut, wenn man es ihm vor die Nase legt, sie bekommen noch so Nüsse, Saaten und Haferflocken, da geht er jetzt natürlich nicht mehr von selber hin (glaube ich wenigstens) - sollte man was dazu päppeln? Oder erst, wenn er abnimmt?
Ich bin so frustriert, der Kleine tut mir so leid, man merkt ja, dass er gerne wieder rumhoppeln will und auch seine Schwester wächst ja nun mehr oder weniger alleine auf...keine Tobegesellschaft...

Sie ist allerdings sehr lieb zu ihm, leistet ihm auch oft Gesllschaft und putzt ihn. Trennen würde ich sie ohnehin nicht, sollte man sie prophylaktisch auch mit Panacur behandeln?

Und welche Chancen hat er bei so einer frühen Verlaufsform, ein normales Leben zu führen?

Freue mich über Erfahrungen von euch...
LG Angela