![]() |
Odysee mit Matilda Hallo Zusammen, Ich bin ganz neu hier und bitte daher um Verzeihung für mögliche Fehler. Ich bräuchte einen guten Rat. Zur Geschichte: Ich habe 4 Kaninchen, 2 männl. 2 weibl. Ich musste mein Weibchen Matilda Ende November kastrieren lassen, auf Grund von Scheinträchtigkeit und Eiter und allem was dazugehört. Die Op lief gut, nur leider hatte eine Arzthelferin die glorreiche Idee das Pflaster abzunehmen um nachzuschauen und im Anschluss kein neues drauf zu machen. Nachts vorm schlafen gehen habe ich ZUM GLÜCK noch einen Blick auf sie geworfen und musste feststellen, dass sie sich einen Faden gezogen hatte und ein Stück Darm rausschaute. Also ab zum Notfalldienst. Über Nacht dort gelassen, wieder Narkose und zugenäht worden. Danach lief alles blendend (außer der Notdienstrechnung :rofl: ) Bis sie am 31. Januar aufhörte zu essen. Natürlich wieder Nachts bemerkt, also ab zum Notdienst. Spritzen bekommen, und verschiedene Mittel gegen Blähungen und um den Darm anzuregen. Nach Zwangsernährung und einer schlaflosen Nacht war alles wieder beim alten und ich war total erleichtert. Heute Nacht allerdings wieder dasselbe Szenario (inkl. Notdienst und allen was dazugehört). Beim ersten mal hielt ich es für eine Magenverstimmung. Nun teilte mir die Ärztin mit, dass man in Erwägung ziehen muss, dass der Darm iwo einen Knick hat und das Essen nicht weiter transsportieren kann. Das war aber nur geraten. Ich soll einen Ultraschall und/oder Röntgen um genaueres Festzustellen. Wenn das so wäre, warum ging ihr es dann 2 wochen blendend?! Wenn es am Futter liegen würde, müssten die anderen ja auch Probleme haben, oder gibts es sowas wie Allergien auch unter den Ninchen? :confused: Wie soll ich vorgehen? Ist das Röntgen teuer ? (Bin leider noch Student) und erkennt man dort den Darm? Mir gehts vor allem darum Matilda unnötige Tierarztbesuche zu sparen, zumal der Notdenst ums Eck keine Kaninchen behandelt :mad: uns ich deswegen immer 50 km fahren muss, was für Matilda eine Tortur ist. Bin um jede Hilfe dankbar! Grüße, Schmari |
Hallo Schmari, das klingt ja alles nicht so schön :( Also eine einfache Magenverstimmung kommt schon mal vor, ja. Aber oft steckt doch sehr viel mehr dahinter, wenn wiederkehrende Probleme auftreten. Es ist schon so, dass ein Röntgenbild super wichtig ist. Auf dem kann man häufig sehen, wo denn da genau die Verstopfung sitzt. Ob es eine im Darm ist oder sogar im Magen und eine Magenüberladung vorliegt. Diese Diagnostik ist für das Kaninchen überlebenswichtig. Danach entscheidet sich nämlich die Art des Päppelns. Bei einer Magenüberladung muss man sehr flüssig und hoch vorsichtig päppeln, da sonst die Magenwand Schaden nehmen kann. Bei euch klingt es aber leider eher so, als wäre keine richtige Diagnose gestellt worden. War sie aufgegast? Hatte sie eine Verstopfung oder Magenüberladung? Oder wurde gar nichts festgestellt und es wurde nur auf Verdacht der Bauch behandelt? Das sind alles Fragen, die geklärt werden müssen, um die Ursache zu finden. Aktuell ist bei vielen Kaninchen auch wieder das Fell ein Problem wegen des Fellwechsels beispielsweise. Fell führt durch das viele Putzen auch sehr häufig zu Verstopfungen oder Magenüberladungen. Meistens ist es konservativ ganz gut behandelbar und eine OP ist nicht notwendig. Wenn aber immer wieder Bauchprobleme bestehen, könnte es auch ein Bezoar (Haarballen) im Magen sein, der sich immer wieder mal vor den Magenausgang stellt, sodass es wieder zu Magenüberladungen kommt. Genauso gut ursächlich könnten auch Darmbakterien oder Darmparasiten sein. Da sollte man also schon eine Kotprobe von mindestens 3 aufeinanderfolgenden Tagen gesammelt abgeben und ggf. sogar ins Labor einschicken lassen. Um einen Bezoar feststellen zu können oder andere Knicke im Darm o.ä. wäre ein Kontrastmittelröntgen notwendig. Damit erkennt man genau, wie weit und schnell die Nahrung durch den Verdauungstrakt wandert und wo es harkt. Die Ernährung könnte ebenfalls ursächlich sein. Natürlich wird nicht immer alles vertragen, gerade bei Gemüsefütterung. Da muss man dann mal genau Tagebuch drüber führen, ob es einen Zusammenhang geben könnte. Auch die Zähne können ursächlich sein. Dazu bedürfte es dann ein Kopfröntgen. Du merkst also, wie vielfältig es sein kann, wenn es heißt, mein Kaninchen frisst nicht. Auch durch eine Zahnproblematik, die ebenfalls oft nur durch ein Röntgen zu sehen ist, kann es zu Bauchproblemen kommen. Und zwar dann, wenn das Futter nicht richtig zerkaut im Verdauungstrakt landet und zu Gärungen führt. Ich würde nun also erstmal schauen, wie es ihr geht. Wenn es ihr aktuell wieder gut geht, dann würde ich erstmal beobachten, vielleicht macht ihr das Fell oder eine Gemüseart zu schaffen, aber konservativ scheint es ja noch behandelbar gewesen zu sein. Wenn dieses Problem in naher Zukunft noch einmal auftreten sollte, würde ich folgendes machen: 1. Kotprobe von drei Tagen abgeben: Kosten ca. 15 € Wenn nichts festgestellt wird, würde ich wahrscheinlich erstmal nicht von einem Zahn- oder Ernährungsproblem ausgehen, sondern vielleicht doch von einer Fellproblematik und ein Kontrastmittelröntgen veranlassen, Kosten ca. 120 €. 2. Sollten in der Kotprobe Hefen gefunden werden, würde ich wohl erstmal meine Ernährung überdenken (nicht zu knollig und obst- bzw. zuckerhaltig füttern) und auch ein Zahnproblem in Betracht ziehen. Also würde ich ein Kopfröntgen nicht unbedingt ablehnen, Kosten hier ca. 60 €. 3. Sollten Kokzidien oder Würmer gefunden werden, dann diese natürlich behandeln, klar, Kosten hier je nachdem 20-30 € vielleicht. 4. Wenn alles ausgeschlossen ist, dann würde ich vielleicht noch einmal eine Kotprobe ins Labor schicken und auf Bakterien untersuchen lassen. Kosten ca. 60 €. 5. Und wenn alles nichts hilft und sie immer und immer wieder Bauchprobleme hat, würde ich vielleicht mal auf eine EC-Behandlung plädieren, Kosten ca. 30-40 €. Bei Kiwhy haben letztlich auch einfache Cunis (Cuni Complete adult) Abhilfe geschaffen. Jahrelang hatte er schlimme Bauchprobleme und verträgt kaum Gemüsesorten (Salate gar nicht). Als ich anfing täglich ein paar Cunis zuzufüttern, hörte es schlagartig auf. Den Tipp hatte ich damals auch aus einem Forum. Kiwhy ist zudem auch ein Zahnkaninchen, was auch erst auf einem Kopfröntgen auffiel. Und E. Coli-Bakterien hatte er auch (Laboruntersuchung). Das Thema ist wirklich sehr umfassend und schwierig, wie du merkst. Es gibt verschiedene Mittel und Wege eine Diagnose zu stellen und zu forschen. Das alles hat natürlich seinen Preis und man muss sinnvolle Reihenfolgen festlegen. Dazu bedarf es einem wirklich sehr kaninchenerfahrenen Tierarzt, der dir wirklich helfen kann und auch Röntgenbilder anständig deuten kann, gerade auch in Hinblick auf Zahnproblemen. Wenn sie nicht frisst und die normalen Bauchmedikamente immer anschlagen, deutet es ja auf Bauchprobleme hin. Ansonsten käme auch mindestens noch ein Nierenproblem in Betracht oder auch Ohrenentzündungen oder andere Erkrankungen. Ich drücke ganz doll die Daumen und würde hier einfach weiter berichten, was so alles bei Untersuchungen diagnostiziert wurde, sodass wir dir vielleicht Schritt für Schritt weiterhelfen können. |
Wooow, also erstmal VIIIIELEN DANK!!! Für deine zügige Antwort und den vielen Input, damit kann ich wirklich etwas anfangen:) Also zur Diagnostik: Der Magen war wohl "Prall wie ein Ballon" laut Ärztin. Zum Fell: Sie hat sehr kurzes Haar, wobei Sie gestern als das alles war hinten 2 Köttel hängen hatte, die über Fäden (Haare?) Verbunden waren. Außerdem hatte sie beim letzten Mal einen Tag lang nicht geköttelt, danach ging es ihr gut und ich habe sie zu den anderen gesetzt, kann also nicht beurteilen wann das frohe Kötteln wieder losging. Das mit der Köttelprobe würde ich ihr auch ungern antun, da ich sie von den anderen Isolieren müsste und dabei leidet sie wirklich sehr. Wegen den Darmbakterien: Kann/soll ich unterstützend "Bene- bac(?)" Füttern? Laut Ärztin kann man das immer unterstütztend als gute Darmbakterien mitgeben. Ernährung kann ich nicht ausschließen, da sie an diesem Tag ca. 10 verschiedene Gemüse von mir bekommen haben. (Verschiedene Salate, Rucola, Karotten+Grün, Petersilienwurzel, Petersilie, Fenchel, Kohlrabiblätter und Blumenkohlblätter) Wenn Sie Zahnprobleme hätte, müsste sie doch immer Probleme haben, oder etwa nicht? Wenn ich das richtig verstehe, bringt das Röntgen ja nur dann etwas, wenn es akut ist, da es am nächsten Tag besser ist, wird man wahrscheinlich nicht sehen, wo diebverstopfung lag. Ist es egal, ob Röntgen oder Ultraschall? Also denkst du ich sollte ein drittes mal abwarten, und dann reagieren? Habe einfach Angst, dass mir irgendwann nicht sofort auffällt, dass sie nur in der Ecke sitzt und nichts frisst :-/ Also schonmal VIELEN DANK, warst mir jetzt schon eine riesen Hilfe! P.s. wie ich sehe hattest du auch eine braune Lily und einen weiß gefleckten Barney wie ich :-D Zufälle gibts :P Edit: Sie frisst auch schonwieder und hat einen guten Hunger! Welches Futter eignet sich nach solchen Vorkomnissen besonders gut? |
Schmari, du müsstest sie nicht wirklich von den anderen isolieren für eine Kotprobe - zumindest nicht lange. Von den im Standardverfahren untersuchten Erkrankungen Kokzidien, Hefen und Würmer sind lediglich die Hefen nicht ansteckend - und die weist man in einer einfachen Kotprobe nach. Für Kokzidien und Würmer kannst du getrost von der gesamten Gruppe sammeln. Und zwar über die Tage verteilt zu mehreren Tageszeiten und von mehreren Orten wo sie sich versäubern, denn es köttelt nicht jeder überall hin. Hat ein Gruppenmitglied Kokis oder Würmer, muss ohnehin der gesamte Bestand behandelt werden. Also bitte, mach das mit der Kotprobe. Es gibt wichtigen Aufschluss. Zahnprobleme kann man nie ausschließen, auch nicht wenn es einem Kaninchen zwischenzeitlich besser geht. Der Grund: auch leichte Zahnprobleme können einen Hefenbefall und damit eine Aufgasung verursachen. Die tritt nicht immer gleich stark auf. Also: nachsehen lassen, mindestens mit dem Othoskop. Ist dann alles top, kann man erst mal an anderer Stelle weiter suchen, und gegebenenfalls später per Röntgenaufnahme nach den Zahnwurzeln schauen, wenn man anderswo nichts findet. BeneBac ist ein zweischneidiges Schwert. Hat dich die Tierärztin darüber nicht aufgeklärt? Sowohl Kokzidien als auch Hefen verwerten Zucker. Und BeneBac enthält zwangsweise Zucker - irgendwie muss man ja die darin enthaltenen Darmbakterien am Leben halten. Da sie in der Gruppe lebt, hat sie die Chance ihren Artgenossen Blinddarmkot zu stibitzen, oder notfalls Hartkot von ihnen zu fressen. Da sind auch Darmbakterien drin enthalten. Wenn es sich um einen hochdichten Bezoar handelt (wie bei meiner Jule), dann kann röntgen auch dann etwas ausrichten wenn die Sache nicht gerade akut ist. Der Bezoar bleibt nämlich im Magen, und verursacht die Beschwerden dann wenn er vor den Magenausgang rutscht. Jules Bezoar war so dicht, dass nicht einmal Kontrastmittel nötig war um ihn auf dem Röntgenbild zu entdecken. Es dürften übrigens nicht nur ihre eigenen Haare gewesen sein, sondern auch die ihrer Mitbewohnerin Wuschel (Langhaarkaninchen). Anhand deiner Schilderung würde ich einen Bezoar im Moment als wahrscheinlichste Möglichkeit sehen, der erste Schritt ist - vorausgesetzt sie hört zwischenzeitlich nicht wieder auf zu fressen - aber auf jeden Fall die Kotprobe zu sammeln. Denn eine Möglichkeit von vorneherein einfach außer Acht zu lassen könnte im schlimmsten Fall tödlich enden, vor allem wenn man aus der Ferne abwägen muss. |
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Ultraschall habe ich bislang noch nie machen lassen und weiß daher leider nicht, wie aussagekräftig das ist. :o Zitat:
Zitat:
Zitat:
|
Zitat:
|
Man kann versuchen, ihn konservativ zu behandeln, indem man eben Medikamente zum Ableiten gibt. Elaine hatte vergangenes Jahr einen im Magen :(. Wir haben uns gegen eine Magen-OP entschieden und ein paar Wochen konservativ versucht mit Lactulose, Maltpaste, Rodicare Hairball etc. Das hat geklappt. Seit Oktober hat Elaine nun keine Anzeichen mehr geliefert. Er wurde durch Tasten gefühlt und auch auf einem Kontrastmittelröntgen festgestellt. Paraffinöl geben auch viele, habe ich mich aber nicht getraut. In vielen Fällen hilft aber leider nur noch eine Magen-OP. Das wäre für mich persönlich aber erst in Frage gekommen, wenn Elaine keine andere Chance mehr gehabt hätte. Über die Entscheidung bin ich jetzt sehr froh. Die Maltpaste bekommt sie täglich weiterhin ein bisschen, da ihr Teddyfell einfach grausam ist. Letztlich scheren wir nun mindestens 1x im Monat statt alle 2-3 Monate. Zudem gibt es nun täglich Leinpellets. |
Update: Ihr ging es seit heute morgen um 8 Uhr wieder gut. normal gegessen, alles top. Heute abend hat sie allerdings wieder aufgehört zu essen. Zum Glück habe ich genügend Medikamente da und spar ihr die Tortur zum Arzt. Habe Sie nun einmal zwangsernährt und die Medis gegeben, jetzt sieht sie auch schon etwas besser aus, trinkt und frisst immerhin schon Kleinigkeiten. Was mir noch aufgefallen ist (bitte nicht Urteilen, das ist mir erst jetzt aufgefallen): Jedesmal wenn die Symptome auftraten hatten wir am Tag (vor 2 Wochen, gestern und heute) einen Hund zu Besuch. Wir haben einige Hunde in der Familie und Sitten hin und wieder. Da ich meine Kaninchen kenne, bleiben Sie für die 2 Stunden im Käfig und der wird abgedeckt. Der Hund kommt direkt in einen anderen Raum und bleibt da auch. Trotzdem bekommen Sie es scheinbar mit, da das ein oder andere mal ein Klopfen zu hören ist. Kann es sein, dass alleine der Geruch eines Hundes solch einen Stress auslöst, dass sie das Essen am abend einstellt? Zitat:
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Also in Zukunft werden Hunde aus meiner Wohnung fernbleiben, und ich werde sämtliche Ernährungstipps berücksichtigen und hoffe, dass es sich damit schon erledigt hat. Ich kann euch garnicht genug danken, für die ausführlichen Antworten. Ich bin echt schwer begeistert!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Danke !!!!!!!!:thumbsup: |
Ja, leider kann auch Stress diese Probleme verursachen. In dem Zusammenhang könnte Stress auch ursächlich für Hefen sein. Mich würde nicht wundern, wenn die Kleine auch Hefen hätte. Das kann man mit Nystatin behandeln, würde ich aber lassen. Nystatin beseitigt Hefen viel zu schnell und das verkraftet der Darm nicht immer gut. Da kann es auch zu schweren Aufgasungen kommen. Besser wäre es, die Hefen langsam abzubauen und das macht man eben durch Stressvermeidung und durch Aushungern. Und zwar mit der Ernährung. Nur zuckerfrei (kein Obst, keine Möhren, etc.) füttern. Dann klingen sie von alleine ab. Das würde ich vorsorglich einfach mal machen. Kokzidien oder Würmer machen nicht bei jedem Kaninchen die gleichen Probleme. Es kann auch sein, dass sie die ersten Wochen unbemerkt bleiben, bis die Menge einfach wirklich viel zu viel wird. Aber versuch es erstmal mit zuckerfreier Ernährung für mindestens 2-3 Wochen und dann wirkliche keine Hunde und keinen Stress mehr :). Es schadet aber sicher nicht, auch die Bezoar-Behandlung mit Bürsten, Sämereien etc. durchzuziehen. Das ist ja unschädlich ;) |
Wir hatten mit Mayla 2015 auch arge Bauchprobleme . Sie hatte über Tage nicht geköttelt und nicht gefressen und war auch nicht fit vom Allgemeinzustand her . Ich habe beim Tierarzt Röntgenaufnahmen machen lassen .Im Röntgen sah man einen riesigen Ballonmagen und der Darm war leer und teils mit Luft gefüllt .Alles in Allem war aber nicht aufschlussreich. Dann haben wir das Kontrastmittelröntgen angeschlossen . Es wurden in Abständen mehrere Aufnahmen gemacht . Zum Schluss konnte man nur sagen, dass das KM den Magen nicht verlassen hat . Mayla wurde am Abend Notoperiert . Man eröffnete nur den Bauch und schob den Mageninhalt von außen in den Darm . Auch die angesammelte Luft im Darm wurde weiter massiert . Also der Magen wurde zu keiner Zeit eröffnet ! Mein TA hat damit sehr schlechte Erfahrungen gemacht , deshalb arbeitet er so . Mayla stand auch danach auf der Kippe , aber war nach 10 Tagen wieder die Alte . Wir haben etliche Medikamente geben müssen , damit der MD Trakt wieder richtig arbeitet . Eine Ursache des Ganzen wurde nie gefunden . Mayla hat danach damit keine Probleme mehr gezeigt . Alles Gute für Euch ! |
Das freut mich total Luke. Solche Berichte sind toll und haben mich bei Elaine auch immer echt an meiner Entscheidung zweifeln lassen. Ich las mal diesen Bericht eines TA (http://www.tierarzt-rueckert.de/blog/details.php?Kunde=1489&Modul=3&ID=18902) und der hat es genauso gemacht, wie dein TA. Nämlich auch anfangs ohne Eröffnung des Magens, hat das aber hinterher bereut. Eine Mageneröffnung folgte später auch nicht und der kleine Fratz hat trotz allem alles gut überstanden. Fand ich sehr interessant und erstaunlich. Magen-OP´s ja oder nein ist immer wirklich eine schwierige Entscheidung und es gibt genauso viele negative wie positive Berichte. Letztlich muss man es wohl von der jeweiligen Situation und Diagnostik abhängig machen. Uns wurde vorausgesagt, dass der Bezoar nicht mehr von alleine weg gehen würde. Ich habe es nicht mehr überprüft, da seit Oktober keinerlei Probleme mehr auftreten. Daher bereue ich die Entscheidung bislang natürlich noch nicht. |
Zitat:
Das kann aber ganz übel nach hinten losgehen! So lange nicht klar ist, ob ein Bezoar oder eine andere Verstopfung des Magenausgangs bzw. Darms für die Vorkommnisse verantwortlich ist, darfst du aus Sicherheitsgründen nicht zwangsernähren! Im schlimmsten Fall überdehnst du nämlich durch die erzwungene Nahrungsaufnahme den Magen so weit, dass er reißt! Ein Kaninchenmagen ist recht dünnwandig und hat kaum Muskulatur. Deshalb ist die Gefahr einer Magenruptur größer als bei anderen Tieren oder beim Menschen. Zwangsernährt wird grundsätzlich nur dann, wenn eine Magenüberladung sicher ausgeschlossen werden kann! |
| Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 10:11 Uhr. |