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Tod nach Kastration, Tierarztfehler? Hallo, ich habe am Mittwoch meine zwei Rammler kastrieren lassen. Es sind Geschwister, welche im März 2016 geboren sind. Ich sollte die Kaninchen 14 Uhr hinbringen und konnte sie 17 Uhr abholen. Der Eingriff bei einem Kaninchen war etwas komplizierter, da der Hoden weiter in der Leiste war. Das Kaninchen war wach, aber hat nicht reagiert. Außerdem war sehr viel Blut in der Transportbox. Zuhause hat es aufgehört zu bluten. Donnerstag hat das Kaninchen nur wenig Heu gefressen und getrunken, aber das andere Futter nicht angerührt und viel geschlafen. Als ich Donnerstag am späten Abend das Kaninchen beobachtete, fiel mir auf dass es das Gleichgewicht nicht richtig halten konnte und auch mal mit dem Kopf zuckte. Leider konnte ich nichts machen, da es in der Umgebung keinen Tierarzt gibt der Notdienst hat. Also wollte ich sofort Freitag früh zum Tierarzt, nur leider war das Kaninchen gestorben. Hätte uns die Ärztin das Kaninchen überhaupt mit so einem Blutverlust mitgeben dürfen? :( ich vermisse ihn so sehr & es tut so weh dass sein Bruder jetzt ohne ihn weiter leben muss. Natürlich bekommt er einen neuen Kumpel, aber er wird nie den Bruder ersetzen.:Yawn: |
Das tut mir leid, das deine Nase verstorben ist. So aus der Ferne ist es schlecht etwas dazu zu sagen, man hat es ja nicht gesehen. Schön das er einen Partner bekommt, ich würde aber ein Mädel dazunehmen, gleichgeschlechtliche Konstellationen sind oft schwieriger als Paare. Verwandtschaft kennen Kaninchen nicht, sowie sie nicht mehr gesäugt werden hat sich das Thema erledigt. Er wird also einen Partner vermissen, aber nicht als Bruder. |
Ein verantwortungsvoller Tierarzt gibt ein Tier erst mit wenn es vollständig wach und kreislauftechnisch stabil ist. Hier hat Dein TA tatsächlich einen bitteren Fehler gemacht, dass er Dir ein blutendes geschwächtes Kaninchen mitgegeben hat. Allerdings hätte es vielleicht (!) gerettet werden können, wenn Du eine TK aufgesucht hättest, wobei ich nicht weiß ob und wo in der Nähe von Zittau die nächste TK ist. Zur Vergesellschaftung kann ich mich CrazyCurry nur anschließen, hol Dir als Partner bitte lieber ein Mädel dazu, allerdings erst frühestens in vier Wochen, damit der kleine Mann seine Kastrafrist von sechs Wochen (zwei Wochen braucht die Neue in Quarantäne) noch absitzen kann. Sonst kann es urplötzlich ungewollten Nachwuchs geben. |
Herzlich willkommen hier im Forum, auch wenn es ein trauriger Anlass ist. Es wird schwierig sein, dem TA einen Fehler vorzuwerfen. Aber du solltest es auf jeden Fall klären was da passiert ist. Der gesunde Menschenverstand sagt mir, dass wenn bei der OP schon Komplikationen waren und das Tier nicht wirklich reagiert hat, hätte der TA das Tier zur Beobachtung behalten sollen. Es war wohl ein größeres Gefäß verletzt worden, so dass er schlichtweg verblutet ist. Natürlich birgt jede OP Risiken, aber es wäre einfach fair, wenn der TA das mit dir nochmal bespricht. |
Mein herzliches Beileid!!♡♡ |
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