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Kaninchen Mädchen nach 3 Jahren gestorben - Warum? auf Kaninchen Forum

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Ninchen
 
Registriert seit: 31.07.2016
Beiträge: 6
RoggerRabit befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.08.2016, 00:09

Kaninchen Mädchen nach 3 Jahren gestorben - Warum?


Hallo Kaninchen Forum,

erstmal etwas zu meinen Hasen. Mein Männchen ist mittlerweile über 4 Jahre alt. Ich habe es von einer befreundeten Familie auf Grund einer Allergie übernommen. Das Männchen war ein Jahr alt als ich es mit einem jungen Mädchen vergesellschaftet habe. Das hat alles soweit geklappt. Nachdem ich diese normalen Käfige zum Kaufen für Tierquälerei halte, wurde ein großzügiges Innenraumgehege gebaut. Die zwei hatten mehrere Jahre genug Auslauf und sichtlich Freude an dem Platz. Weiterhin haben sie es sich sofort angewöhnt das Katzenklo (mit Kaninchenstreu etc.) zu benutzen. Das Gehege war immer sauber - kein Urin, kein Kotknödel Brave Hasis
Gefüttert wurde anfangs Heu vom Bauern und getreidefreie Produkte. Dazu kamen Äste von verschiedenen Hecken, Bäumen, Löwenzahn und andere frische Gräser, Karotten, Gurken, Salat, Basilikum, Petersilie uvw. Ab und an ein Leckerlie oder ein paar Haferflocken. Sobald es Futter gab kamen die zwei immer angeschossen wie verrückt.
Nun vor zwei Tagen ist mir morgens aufgefallen das Mädchen sitzt nur im Eck und kummert vor sich hin. Keine Reaktion auf Essensgabe. Auch aus der Hand wollte sie nicht mehr fressen. Tierklinik angerufen und sofort hin. Verdacht auf Hitzeschlag wegen leicht erniedrigter Körpertemparatur. Nachdem allerdings die Kaninchen schon Jahre in der Wohnung lebten konnte ich mir einen plötzlichen Hitzeschlag absolut nicht erklären. Vor acht Wochen war ich wegen Schnaufgeräuschen bei einem anderen Tierarzt. Es kam nichts dabei heraus. Wahrscheinlich eine Art Allergie hat der damalige Tierarzt gesagt. Auf jeden Fall in der Klinik haben Sie Ihr etwas für den Kreislauf gespitzt und ein Schmerzmittel. Ich sollte am nächsten Tag zur Kontrolle kommen und sie im Laufe des Tages mit der Spritze füttern. Das habe ich gemacht. Ich habe ihr auch noch Wasser mit der Spritze zugeführt. Sie hat aber auf die verabreichten Spritzen null reagiert. Sie war weiterhin wie belämert und hat jegliches Futter verweigert, daher habe ich sie gefüttert. Sie saß nur rum und schaute. Es zerreist mir das Herz wenn das Tier Hilfe braucht und ich kann nichts aber auch gar nichts machen. Das war kurz vor 0 Uhr. Am nächsten Tag lag sie gestorben im Käfig. Ich hatte sie in einen extra Käfig um kontrollieren zu könen ob sie von selbst wieder das Fressen anfängt. 3 Jahre war sie alt und ich mache mir extrem Vorwürfe. Hätte ich vielleicht die Nacht über alle zwei Stunden nach ihr sehen sollen und ggf. mit der Spritze füttern. Oder hätte es zu 99 Prozent nichts geändert? Ich weiß es nicht. Ich habe das Gefühl zu wenig getan zu haben. Kann sich jemand erklären was die Ursache gewesen sein könnte? Vor allem die Mittel für den Kreislauf haben null gebracht daher schließe ich den eigentlich aus. Vielleicht doch was an der Lunge was unentdeckt geblieben ist auf Grund der Tatsache, dass nicht geröngt wurde? Das sollte heute gemacht werden bei der Nachkontrolle. Das hat Mimi leider nicht mehr erlebt.
Ich mache mir immer Vorwürfe zu wenig getan zu haben und frage mich ob man den Tod hätte vermeiden können. Bei jedem Tier, selbst wenn ich alles möglich getan habe, fühle ich mich nach dem Ableben massiv schlecht.
Ich hatte früher Meerschweinchen. Nachdem eines gestorben war habe ich mir über Kleinanzeigen wieder einen Partner für das überbliebene Meerscheinchen geholt. Es wurde verschenkt mit Käfig. Ich habe mir nichts dabei gedacht. Mir viel relativ frühzeitig auf, dass es öfters sehr laut quietscht. Tierarzt fand nichts. Nach nicht einmal einer Woche und ständiger Beobachtung merkte ich dass es quietscht wenn es uriniert. Sofort geröngt und es hatte einen Blasenstein. Daher wurde es wohl so überstürzt verschenkt. Normal hätte die Operation 250 Euro gekostet. Der Tierarzt kannte mich und meine damalige finanzielle Situation. Ich hatte alles versucht das Geld aufzubringen. Er meinte alle Achtung was du versuchst dieses Tier zu retten. Er bot mir an die Operation zum Selbstkostenpreis von 100 Euro zu machen. Das Meerschweinchen wäre auch für 250 Euro operiert worden. Hätte ich auf Raten bezahlt damals. Das stand von Anfang an fest. Der Tierarzt war lediglich erstaunt über meinen Einsatz diese Operation finanziell möglich zu machen. Das Tier wurde operiert und es hatte mit meinem anderen am Ende noch drei wunderschöne Jahre verlebt. Und trotzdem fühlte ich mich schlecht nachdem es an einem Abszess gestorben ist der zu spät entdeckt wurde, weil er innerlich war. Ich warf mir vor zu wenig gemacht zu haben obwohl ich dem Tier noch 3 Jahre geschenkt habe.

Jetzt bleibt noch das Männchen Snoopy.
Ich möchte nicht dass er alleine bleibt und habe erst überlegt ihn in einer Gruppe abzugeben. Ich wollte eigentlich im Sommer ein Außengehege für beide bauen und sie in Zukunft im Garten meiner Mutter halten. Das durfte Mimi nicht mehr erleben. Ich bin jedoch soweit zu sagen ich bau es trotzdem und vergesellschafte Snoopy mit einer neuen Dame aus dem Tierheim zum Beispiel und setzte vielleicht noch ein junges Weibchen dazu. Je nachdem welche Kombinationen hier ratsam wären. Hier muss ich mich noch genau informieren.

Trotzdem versteh ich die Welt nicht mehr warum Mimi nach nur 3 Jahren Lebenszeit gestorben ist. Sie wurde auf dem Meerschweinchenhügel in meiner Mutter ihrem Garten heute von mir begraben. Hier liegen alle Tierchen meiner Lebenszeit begraben. Außer eins das liegt unter der Terasse meiner Oma. Also trotzdem immer noch in der Nähe. Sowas ist mir wichtig!

Wie gesagt kann sich jemand vielleicht einen Reim darauf machen was Mimi gehabt haben könnte?



 



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