Hallo ihr Lieben !
Da es hier sehr viele erfahrene Kaninchenhalter gibt frage ich euch heute mal wieder um Rat.
Folgendes:
Wie einige vllt verfolgt haben, habe ich seit einiger Zeit ein neues Widderkaninchen bekommen.
Paulchen war in seinem ersten Lebensjahr noch bei dessen Vorbesitzer, der ihm das falsche Futter gab und er so extrem fett "gemästet" wurde.
Seitdem hatte er immer mal wieder Probleme mit der Atmung (Atemgeräusche), wie mir vom Tierschutz mitgeteilt wurde. In der Anfangszeit die er bei mir verbachte, machte sich das ab und an mal bemerkbar.
In den letzten 10 Tagen ca. ist seine Atmung allerdings viel schlechter geworden, bzw. die Atemgeräusche treten nun vermehrt auf.
Selbstverständlich war ich deswegen mit ihm auch schon mehrmals beim Tierarzt. Dieser hat ihn dann untersucht und nichts festgestellt. Also wurde Paulchen geröntgt, um u.a. nach den Organen zu schauen.
Auch hier konnte nichts auffälliges festgestellt werden. Das Herz und die Lunge wurden auch untersucht - auch hier ohne Auffälligkeiten.
Mein Tierarzt meinte, dass meiner Beschreibung zu Paulchens Vorgeschichte es sein kann, dass ein Rachenraum sehr beengt ist und dadurch das Paulchen bei mir stets abnimmt (wegen seines Übergewichts) es deshalb dazu gekommen sein kann, dass die Atemgeräusche nun deutlicher zu hören sind. Je nachdem, welche Spannung Paulchens Körper hat äußern sich auch die Atemgeräusche. D.h. wenn er komplett relaxt im Gehege ist, sind diese am deutlichsten..
Ansonsten ist er topfit.
Am 03.06. habe ich einen Termin (mein Tierarzt ist momentan leider im Urlaub). Da bringe ich Paulchen in der Praxis vorbei und mein TA wollte ihm eine leichte Narkose verabreichen und tief in den Rachenraum schauen, was stören könnte, da er meinte, dass man das eventuell operieren kann (ggf. wegen der "Fleischlappen", die durch die Gewichtsabnahme entstanden sein könnten und die den Atemweg stören könnten). Zumindest habe ich das so verstanden. Eine Blutabnahme soll dann auch noch in einem Rutsch bei der leichten Sedierung erfolgen.
Gibt es unter euch Erfahrenen vllt irgendwen, der damit schonmal Kontakt hatte, oder jemand kennt, der jemanden kennt, der jemanden kennt.. ?
Mich belastet das doch schon sehr und Paulchen tut mir super leid, zumal er dann auch teils so "gepresst" atmet.
Noch am Rande: Ein anderer Tierarzt konnte damals auch keine Befund bei ihm feststellen, d.h. etwas anderes als das enorme Übergewicht, dass er damals noch hatte, was ggf. so etwas verursachen könnte.
Die Zeit bis zum 03.06. erscheint mir endlos

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Ansonsten ist Paulchen fit, genießt seinen Auslauf, putzt sich und frisst viel und gut (auch wenn er die Atemgeräusche hat) und knuspelt auch mit den Zaehnen, wenn ich ihn streichle, ebenfalls auch dann, wenn er die Atemgeräusche hat.
Vielleicht weiß jemand noch einen Rat oder hat einen Tipp, wie ich ihm vllt doch in irgendeiner Weise die Zeit bis zum 03.06. erträglicher machen kann?
Edit: Paulchen ist mittlerweile 3 Jahre, 2 davon verbrachte er in einer Pflegestelle beim Tierschutz.