Murmel ist wieder zuhause.
Wie ich dachte waren es die Zahnspitzen.
Aber glücklich bin ich mit der Aussage nicht.
Laut Tierärztin hat sie ein Katastrophengebiss.
Es haben auf der rechten Seite Zahnspitzen in die Wange gedrückt. Was wohl die größte Baustelle war. Sie meinte es sollte damit jetzt erstmal besser sein. Dienstag habe ich sowieso einen Termin zum kürzen bei meiner Tierärztin. Da soll dann geschaut werden was noch gemacht werden soll. Ein Zahn wäre wohl locker und es wären noch weitere Spitzen vorhanden, welche noch nicht beeinträchtigen würden. Es hätte nur gerade nicht weiter gemacht werden können, da sie sich so aufgeregt hat. Einmal musste auch unterbrochen werden.
Ich frage mich warum wurde das nicht in Narkose gemacht? Und dann vernünftig?
Ich hasse Notdienste. Das regt mich gerade sehr auf.
Sie hat noch ein Schmerzmittel bekommen und ich soll heute minimal zu füttern und schauen ob sie selber was frisst.
Hätte ich nicht so lange warten müssen und wäre sie nicht so geschafft gewesen hätte ich darauf bestanden, alles zu Ende zu machen.
Ich durfte noch nichtmal mit ins Behandlungszimmer.

Konnte also garnicht sehen was gemacht wurde.
Ich warte nun noch ein Stündchen bis sie sich etwas erholt hat, dann gibt's ne Spritze Pastinakenbrei. Getrunken hat sie gerade zuhause ordentlich. In der Klinik und der Fahrt hat sie nichts zu trinken angerührt. Wenn ihr Zustand heute Abend schlechter, ist muss ich schauen wo ich hinfahre. Ihr gings noch nicht schlecht, habe aber gemerkt es stimmt was nicht. Weil sie nicht gefressen und geköttelt hat über Nacht.
Ich war gerade in der Tierklinik am Kaiserberg.
Hat für den Fall der Fälle jemand ne Alternative?
Bisher waren Notdienste nicht nötig, deshalb kenne ich mich nicht so aus. Habe im Notfall immer meine Tierärztin ereichen können. Heute ist sie leider unterwegs und hat gesagt ich muss leider zum Notdienst.