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Pinkmafia 22.12.2015 18:07

Wenn ein Kaninchen nicht mehr leben will
 
hallo meine lieben

meine pogo (sie wird nächstes jahr 12 jahre als) hat sich im letzten halben jahr total verändert. sie ist sehr ruig geworden - kein kampfkanickel mehr so wie wir sie kannten. seit ein paar tagen läuft sie sehr steif. ich war beim tierarzt und dort wurde sie komplett untersucht - es sei alles in ordnung. sie hätte wohl einfach rheuma, was bei ihrem alter ganz normal sei. nun frisst sie seit zwei tagen nur sehr wenig, liegt viel rum und ist nicht mehr so aufmerksam wie sonst. ich habe so das gefühl wenn ich sie ansehe dass mir ihr blick sagt: es reicht jetzt, ich will nicht mehr.
der blickt bricht mir das herz da ich sie so lange schon bei mir habe, ich möchte sie aber nicht wegen "altersschwäche" einschläfern lassen. ich habe das gefühl sie möchte selbst entscheiden wann sie geht und vor allem möchte sie einfach in ruhe gelassen werden.
hat jemand erfahrung mit so einer situation? verhalte ich mich denn richtig wenn ich ihr ihre ruhe lasse?

knuffelchen 22.12.2015 18:20

Rheuma kann sehr schmerzhaft sein, bekommt sie ein Schmerzmittel? Falls nein, versuche es mal mit einem und beobachte, ob sie ihr Verhalten verändert und fitter wird. Dann würde ich ihr weiterhin eines geben.
Falls sich am Verhalten nichts ändert, kannst du das Schmerzmittel weglassen.

Pinkmafia 22.12.2015 18:26

ich habe metacalm bekommen sie verhält sich aber genau so wie wenn sie es nicht bekommt. sie zeigte auch beim abtasten und strecken der gelenke bei der ärztin keine schmerzen.

Fee61 25.12.2015 19:23

Hallo Pinkmafia,
welches Metacam hat sie denn bekommen? Das für Katzen oder für Hunde (lt. unserer TÄ scheint das für Katzen bei vielen Nins offenbar so gut wie nichts zu bewirken)?
Wir haben auch so einen Oldie (11 Jahre 4 Monate), der Arthrose hat und sich vor einem dreiviertel Jahr fast gar nicht mehr bewegen mochte. Er bekommt Zeel und Metacam. Metacam am Anfang jeden Tag - jetzt sind wir "runter" auf noch ca. 1 mal pro Woche.
Beim Abtasten hat er damals auch keine Schmerzreaktion gezeigt, man merkte es auch "nur" daran, dass er sich weniger bewegte und ziemlich steifbeinig lief.
Kann auch sein, dass das Metacam erst sozusagen einen gewissen "Pegel" erreichen muss, bis man was merkt. Ich würde - falls es das Katzenmetacam ist - den TA bitten, dass er mal das Hundem. gibt und sehen, ob es dann nicht besser wird.
Wie gibst du das Medi eigentlich? Musst du sie greifen und es einflössen? Das ist dann nat. auch nicht so doll für sie. Meiner schlabbert es zum Glück höchst freiwillig vom Löffel. Das einzige Problem dabei ist, den Löffel anschließend wieder zurückzukriegen.

Schöne Weihnachten Euch allen!


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