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Starb das Kaninchen an einer Magenüberladung? Ein Bekannter von mir hatte drei Kaninchen. Vor drei Wochen ging er für zwei Wochen in den Urlaub. Mit der Versorgung der Kaninchen beauftragte er einen Arbeitslosen, der an schweren Depressionen leidet. Dies klappte anfangs auch recht gut. Dann hatte der Arbeitslose einen Termin im Jobcenter und erheblichen Streit mit seiner Sachbearbeiterin. Dies führte dazu, dass er die letzten eins, zwei oder drei Tage die Kaninchen nicht versorgte. Er lag mit schweren Depressionen und ausgehungert die ganze Zeit im Bett. Er trank nur ein wenig Wasser aus dem Wasserhahn beziehungsweise ernährte sich von einer Chipstüte, die in Nähe des Bettes war (so erzählte es mir jedenfalls mein Bekannter). Als mein Bekannter letzten Sonntag morgen aus dem Urlaub zurück kam, waren die Trögchen leer. Er füllt sie auf und dachte sich nichts weiter dabei. Ein Kaninchen zog sich Montag und Dienstag abend sehr von den anderen zurück. Am Mittwoch lag es etwas merkwürdig da. Aufgrund dessen, dass es aber Wasser trank, macht er sich aber noch keine allzu großen Sorgen. Als es am Donnerstag immer noch so war, ging er sofort zum Tierarzt. Dieser stellte eine ziemliche Unterkühlung fest. Er versuchte das Kaninchen noch zu retten, es verstarb aber dann an Kreislaufversagen. Mein Bekannter hat erst danach erfahren, dass der Arbeitslose die Kaninchen die letzten zwei bis drei Tage nicht gefüttert hat. Kann es sein, dass das Kaninchen an einer Magenüberladung starb, nachdem es das Futter heruntergeschlungen hat? Hierbei muss man sagen, dass es den anderen beiden Kaninchen super geht und meinem Bekannten nichts merkwürdiges auffällt. Zieht sich eine Magenüberladung so lange hin? Oder muss das Kaninchen an etwas anderem gestorben sein? Sowohl mein Bekannter als auch der Arbeitslose machen sich jetzt überaus große Vorwürfe und beide sind todtraurig. Er hat es mir erzählt, als er mich auf dem Weihnachtsmarkt gestern getroffen hat. Mich beschäftigt dies auch etwas. Daher wären ein paar Antworten nett. Danke! |
Die ganzen Umstände sind schon ganz schön dramatisch.... Ich denke eher, dass das Kaninchen an einer Aufgasung starb, als an einer Magenüberladung. Kann natürlich auch sein, dass es Pellets bekommt und die dann wirklich wie blöde inhaliert hat und sie dann zur Überladung führten. Leider kann man das nun nicht mehr ändern, aber dass die Tiere so lange gar nicht versorgt waren kann durchaus der Grund gewesen sein. |
Ja, die Umstände sind schon dramatisch. Hätte der Arbeitslose nicht den Termin beim Jobcenter gehabt beziehungsweise nicht den Streit mit seiner Sachbearbeiterin, wäre wohl alles gut gegangen. Mein Bekannter wollte ihm eben eine Aufgabe geben, damit er sich freut und die Kaninchen hat er auch sehr gemocht. Mein Bekannter hat eben etwas im Internet gegooglet und gelesen, dass nach Hungerphasen das Essen heruntergeschlungen wird und eventuell auch Luft in den Magen kommt. Daher denkt er, dass es wohl an einer Magenüberladung gestorben ist. Wo ist eigentlich der Unterschied zwischen einer Magenüberladung und einer Aufgasung? Ist es normal, dass sich dann die Aufgasung über drei Tage hinzieht und warum geht es den anderen Kaninchen so gut? |
Es kann beides sein. Wenn ein Kaninchen nichts mehr zum Futtern hat, schiebt es den Nahrungsbrei nicht mehr weiter und es kommt zur Fehlgärung - Aufgasung. Dann kann es natürlich ausgehungert zu viel Fressen....womöglich auch noch ungünstiges was aufquillt und dann ist der Magen überladen. Auf Kaninchenwiese.de ist das auch gut beschrieben. Das es nur ein Kaninchen so arg erwischt hat, da kann man nur spekulieren. Wir wissen ja auch nicht was gefüttert wird.... aber 3 Tage unversorgt ist einfach gefährlich! |
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