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Steinchen in der Harnröhre Todesurteil?Guten Tag liebe Forenmitglieder, ich bin seit langem stiller Mitleser hier im Forum. Nun habe ich folgendes Problem: bei mir lebt die ca. 9 Jahre alte Kaninchendame Miezi. Ihr Partnertier Lukas musste leider letzte Woche eingeschläfert werden da er sich ohne jeden erkennbaren Grund beide Beine gebrochen hatte. Es war der dritte Knochenbruch innerhalb von 15 Monaten. Das Röntgenbild zeigte völlig ausgedünnte und brüchige Knochen, vermutlich die Folge einer Stoffwechselstörung, da beide sowohl ausreichend Sonnenlicht als auch vernünftige Nahrung (Getreidefrei, Heu, Gemüse, Salat, wenig Obst)bekamen. Nun zu Miezi. Sie hatte seit langem immer mal wieder Aufgasungen im Magen- und Darmbereich, da sie nicht gut gefressen hatte bzw. beide Tiere immer mal wieder stark haarten. Bisher haben wir das aber immer wieder in den Griff bekommen. Nur wenige Tage nach Lukas Tod zeigte sie aber ein völlig neues Verhalten. Sie nässte ein, fraß nicht mehr und gaste stark auf. Sie kam in die Tierklinik und wurde dort gründlich durchgecheckt. Das Ergebnis: eine Blasenentzündung, sehr schmerzhaft vor allem beim Wasserlassen. Kot und Urinuntersuchung gab es, die bestätigen den Verdacht. Das Ergebnis der Blutuntersuchung (Nierenwerte) soll ich heute Mittag bekommen. Im Röntgenbild sieht man nichts genaues, nur grisselige Teilchen im Umfeld der Blase. Wenn die Nierenwerte im Rahmen sind kann ich sie übers Wochenende mitnehmen. Montag soll es dann zum Ultraschall, um abzuklären, was da genau vorliegt. Die behandelnden Tierärzte meinen, dass man Blasensteine und Nierensteine ganz gut behandeln oder operieren kann, auch Blasenschlamm oder Gries. Es sei allerdings ein Todesurteil wenn sich kleine Steinchen in der Harnröhre verklemmen und dort Entzündungen hervorrufen. Das könne man nicht mehr entfernen da diese Strukturen so klein seien. Vielleicht hatte jemand hier schon das Problem und kennt sich damit aus? Viele Grüße Ulrike
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