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Hilfe benötigt- Verhalten nach TumorentfernungHallo ihr lieben, Eig wollte ich ja dazu keinen neunen Thread aufmachen, aber ich bin wirklich ratlos. Kurz zur Vorgeschichte: Schlappi ist eine 6 Jahre alte Widderdame. Wir haben sie plus Patnerin 2011 aus grauenvoller Haltung, zu unseren beiden, aufgenommen. Leider ist 2012 eines von den beiden anderen verstorben. So kamen wir zu unserem Kastraten Lucky. Er war aus dem Tierheim und hat uns wahrscheinlich die Kokzidien mitgebracht. Fakt war, das bei Schlappi, sie wurde da schon ziemlich ausgegrenzt, ein starker Befall Hefen und Kokzidien festgestellt wurde. Natürlich wurden die drei anderen mitbehandelt. Schlappi hat unter der Behandlung sehr gelitten. Sie war aphatisch und hat kaum gefressen, kaum geknödelt, und nur in eine Ecke gestarrt. Das ging soweit das wir dachte sie stirbt. Dann hat es abrupt aufgehört und der Kot war wieder in Ordnung. Etwa 3 Monate später wurde sie massiv gemobbt in der Gruppe, so sehr das wir sie trennen mussten. Es stand natürlich schnell fest, das sie nicht alleine bleiben sollte. Allerdings musste sie vier Monate auf den neunen Patner warten. Sie war komisch in der Zeit. Sie ist nicht viel rum gehoppelt. Hat wenig gefressen. War einfach nicht Schlappi. Sie hatte auch einen total leidenden Blick, obwohl es ihr körperlich ja gut ging. Ich denke sie hat einfach sehr unter der Einsamkeit gelitten. Seit dem nenne ich sie immer mein kleines Depressivchen, sie kommt ein wenig so rüber als hätte sie manchmal einfach Depressionen. Im April 2013 hat sie Flocke bekommen. Das war definitiv Liebe auf den ersten Blick. Und ich denke auch jetzt sind die beiden noch glücklich mit einander. Zu meinem Anliegen: Schlappi wurde am Dienstag operiert, es wurde ein etwa 10cm großer Gesäugetumor entfernt. Sie ist dann zu Flocke gezogen, allerdings könnten wir so nicht sehen ob sie frisst, köttelt o.ä. Gestern ging es ihr nicht gut. Laut TA war sie dehydriert. Sie hat 50ml Infusionslösung bekommen. Und wurde von Flocke getrennt. Und doch macht sie mir Sorgen. Sie frisst, aber sehr wenig. Sie köttelt, aber sehr wenig. Sie bewegt sich nicht und sitzt nur da. Und sie 'scannt' sehr viel. Das scannen hatte sie schon immer, sie bewegt den Kopf dann immer langsam von einer auf die andere Seite. Vermehrt wenn sie Stress hat oder Angst. Sie ist halt auch leider seit gestern alleine. Es ist alles ein wenig blöd. Egal was ich ihr gebe, nichts wird gefressen. Immer nur von allen ein winziges bisschen. Ich bin wirklich ratlos. Vorallem bin ich so verwundert. Flocke wurde schon am Magen operiert und ist nach zwei Tagen wieder rum gerannt wie ein bekloppter. Blacky ist nach der Kastration (Weibchen) nach drei Tagen über Zäune gesprungen. Und Schlappi sitzt in der Ecke. Dabei war diese op doch ' nur' ein Hautschnitt. Es wäre nett wenn der ein oder andere noch ein paar Ideen hätte... Sollte ich sie Vllt mit Flocke im Garten laufen lassen? Vllt mache ich mich auch mal auf die Suche nach ein wenig Wiese? Liebe Grüße Lena ![]()
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