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Vertrauen in Tierärzte verloren- Kann wirklich keiner helfen? auf Kaninchen Forum

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  • 3 Post By LuLu03

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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 23.11.2014
Beiträge: 160
sabine-bine befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 21.12.2014, 11:45

Vertrauen in Tierärzte verloren- Kann wirklich keiner helfen?


Meine Schwester ließ in diesem Frühjahr einen Kaninchenjungen bei uns einziehen.
Ich hatte eine Kaninchendame. Von daher passte das.

Nun war der Bock aber kein normales Tier und von Anfang an krank. Anfangs dachte ich noch, meine Schwester würde spinnen, dass sie mit dem Tier von Arzt zu Arzt fuhr und kein Mensch findet was er wirklich hat.

Dann zeigte sie mir die Befunde von Laboklin und ab da glaubte ich ihr, dass er wirklich ein Problem hat.
Los ging es damit dass er Kokzidien und Würmer hatte. Der Titerwert liegt laut Laboklin bei 1:1250, also ist er auch mit e.c infiiziert.

Nachdem meine Schwester bei der ersten Tierärztin schlechte Erfahrungen gemacht hatte, weil die ihr an den Kopf knallte "Nun machen Sie mal keinen Aufstand. Eigentlich sind Kaninchen zum essen", fuhr sie in die Stadt weiter weg.

Die waren der Meinung er hätte eine Zahnfehlstellung. Zur Info dazu: Er stellte ab Juni einmal pro Monat das Fressen ein. Die Tierarztpraxis dort zog ihr einmal pro Monat 50 Euro ab, unter dem Vorwand dass das Kaninchen eine Zahnfehlstellung hat.

Für Hannah (meine Schwester) war das irgendwann aber nicht mehr zufriedenstellend. Zumal der Bock auch über eine Woche danach häufig nicht mehr fraß.

Also fuhren wir (dieses Mal gemeinsam) in die Tierklinik. Auch da wusste man nicht wirklich weiter. Man röntgte ihn komplett. Alles okay. Blutwerte auch okay (bis auf den e.c Titer). Einmal fand sie Hefen und war der Meinung: Das sind dann die Hefen, vermutlich im Zusammenhang mit Zahnproblemen. Gleichzeitig meinte sie aber dass die Zähne nicht mehr so lang wären und das angeblich nicht das Problem wäre.

Im Dezember stellte er dann das Fressen wieder ein. Jedoch war es schlimmer als zuvor. Da Schwesterherz im Praxissemester war und mir die Ohren vollheulte aber auch nicht fehlen konnte, dass er sonst stirbt wenn wir nichts unternehmen, nahm ich mir die Sache an und fuhr allein zur Tierklinik. Da meinte man man hätte Kokzidien gefunden und das wäre die Diagnose. Die gab Sulfadimidin, was ich dem Tier einflösste.

Einen Tag drauf wäre er mir fast Hopps gegangen. Also Sulfadimidin abgesetzt und den Montag drauf zu einer völlig neuen Tierärztin, die uns im Kaninchenforum empfohlen worden war. Die röntgte erstmals und meinte er wäre aufgegast, fand aber auch Kokzidien im Kot. Die Blutwerte waren okay. Der Titer war von 1:1250 auf 1: 600 gefallen.
Sie gab uns Baycox mit und Dimeticon und es wurde besser.

2 Tage (also jetzt) nach der Baycoxbehandlung stellte er wieder komplett das Fressen ein, wollte sich kaum bewegen.
Also bin ich wieder hin. Die Tierärztin, die auf Kaninchen spezialisiert ist, wusste sich aber auch keinen Rat und meinte wir sollen das Zeug weiter geben und empfahl Dimeticon und Colosan.

Nach diesem langen Martyrium muss selbst ich ehrlich gestehen, dass ich meinen Glauben an gute Tierärzte wirklich verloren habe. Irgendwie erzählt jeder etwas anderes. Einige davon wollten offenbar abzocken, obwohl die Zahnprobleme gar nicht so gravierend sind. Ist ja bequem jeden Monat 50 Euro abzukassieren.

Was sollen wir nun glauben? Auf wen kann man sich noch verlassen. Fragen über Fragen



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Kaninchen
 
Registriert seit: 24.02.2011
Beiträge: 17.083
LuLu03 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 21.12.2014, 12:55

das ist jetzt der 6. thread von dir zu dem Thema.




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 23.11.2014
Beiträge: 160
sabine-bine befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 21.12.2014, 12:57

Das ist mein 2. Thread.

Meine Schwester war hier schon mal angemeldet. Ich habe aber keine Ahnung, was sie für Thread's erstellt hat. Sorry.



 
 
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Stichworte
problem bei der haltung, tierarzt, vertrauen finden



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