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Myxomathose in der Nachbarschaft Hallo zusammen, in unserer unmittelbaren Nachbarschaft sind zwei geimpfte (!) Kaninchen (Außenhaltung, wie unsere auch) offensichtlich an Myxomathose erkrankt. Jetzt mache ich mir natürlich Sorgen um unsere beiden Zwerge. Sie werden regelmäßig geimpft, zuletzt vor ca. vier Wochen. Kann/Muss ich jetzt irgendetwas beachten? Unserer Kaninchen und die der Nachbarn hatten nie unmittelbaren Kontakt. Wir sammeln kein Grünfutter mehr in der Natur, auch die eigens für die Kaninchen gepflanzten Kräuter im Garten verfüttern wir jetzt wohl besser nicht? Worauf muss ich noch achten? Bin für alle Tipps dankbar! LG gartenfreunde |
Ich würde dort keine Wiese pflücken wo Wildkaninchen hinkommen. Ich sammle in Baulücken. Gefährlicher sind die Mücken, die den Erreger übertragen. Du kannst natürlich vorsichtshalber die Kaninchen ins Haus holen und mit Mückengitter am Fenster vor Mücken schützen. Du kannst Deinen Kaninchen vorsichtshalber eine Immunkur geben, wie Engystol. |
Frag doch mal bei den Nachbarn an, wann genau diese Kaninchen geimpft wurden. Vielleicht ist es ja eine Reaktion auf die Impfung. Und ansonsten würde ich auch das Immunsystem puschen und Stress vermeiden. |
Ich habe die Nachbarfamilie gestern besucht. Die Kaninchen wurden vor ca. 4 Monaten zuletzt geimpft. Nur bei einem der beiden Tiere sind äußerlich typische Myxomathosemerkmale (Ödeme um das Schnäuzchen, geschwollene Genitalien) erkennbar. Beide erhalten nun eine Immunkur. Gestern ging es dem stärker erkrankten Tier deutlich besser, die Schwellungen seien schon deutlich zurückgegangen. Der Tierarzt vermutet inzwischen sogar eine Art "chronischer Myxomathose", da dasselbe Kaninchen vor gut einem Jahr schon einmal ähnliche Symptome hatte, allerdings weit weniger ausgeprägt. Da es kürzlich eine OP über sich ergehen lassen musste, war sein Immunsystem wohl stark angegriffen, was jetzt zu einem heftigen Ausbruch der Krankheit geführt haben könnte, so die Vermutung. |
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