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Wir werden die Kokis nicht los :-( Hallo! Ich bin im Moment echt genervt, weil bei uns zur Zeit einfach alles schief läuft.... Wir haben 3 Notkaninchen aufgenommen, bei denen mir recht schnell weicher Kot aufgefallen ist....ich hab alle meiner TA vorgestellt und eine Kotprobe abgegeben. Die Tiere sind gesund und munter, aber es wurde ein Kokzidienbefall festgestellt. Ich habe Amprolium Albrecht bekommen und das auch über die maximale Dauer von 7 Tagen zweimal täglich gegeben, was wirklich abenteuerlich war, weil die Kaninchen das richtig doof fanden :D Zu Beginn der Behandlung habe ich das Gehege und sämtliche Futternäpfe, Kloschüsseln usw. gründlich sauber gemacht und mit heißem Essigwasser ausgewaschen...für das Ende der Behandlung hatte ich mir einen gebrauchten Dampfreiniger gekauft, bei dem aber leider die Abholung seitens der Verkäuferin geplatzt ist und somit hatte ich keine Möglichkeit, ihn rechtzeitig zum Ende der Behandlung noch zu bekommen um alles nochmal mit dem Dampfreiniger zu säubern....also habe ich auch zum Ende der Behandlung nochmal alles gründlich mit heißem Essigwasser geschrubbt und mit Bactazol eingesprüht....Es sah dann auch ein paar Tage gut aus, aber jetzt hat zumindest eins der Nins wieder weichen Kot.....also werde ich morgen gleich wieder zur TA fahren, eine Kotprobe reinreichen und alles gründlich sauber machen..... Hat vielleicht noch jemand einen Tipp, mit welchem Medi er besonders gute Erfahrungen gemacht hat oder was man noch machen könnte? LG |
Warte zunächst einmal ab, ob es wirklich wieder Kokzidien sind. Möglicherweise haben sich jetzt Hefen richtig breit gemacht, wo die Kokzidien weg sind. Amprolium Albrecht kannte ich bislang nicht, ich kenne zur Kokzidienbehandlung bei Kaninchen Baycox 5% (wichtig: nicht das 2,5%ige, das verätzt die Schleimhäute!) und Retardon. Sollten es wieder Kokzidien sein, kann man überlegen ob man einen weiteren Behandlungszyklus mit Amprolium Albrecht durchführt oder auf eines der anderen Medikamente wechselt. Zusätzlich sollte man so füttern, dass den Kokzidien das Überleben schwer gemacht wird: mit Wiese. Alternativ mit zucker- und stärkearmem Frischfutter in Form von Blattgemüsen, Kräutern etc. Bekommt ein Tier wiederholt Kokzidien, sollte man sich auch das Immunsystem mal genau anschauen bzw. nach versteckten weiteren Erkrankungen schauen. Ist das Immunsystem anderweitig beschäftigt oder angeschlagen, kann es sich nicht gleichzeitig ausreichend um die Kokzidien kümmern. |
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