Hallo ihr Lieben!
Seit wir umgezogen sind, habe ich viel mehr Möglichkeiten, meine Mümmels zu beobachten.
Schon vorher ist mir aufgefallen, dass Penny ständig am Gitter knabbert und teilweise gar nicht damit aufhören konnte. Ich dachte es läg am Platzmangel. Jetzt das kuriose: Nachts sitzen Ted und Penny auf 6qm und alles ist ok. Frühmorgens dürfen sie eine Stunde in das Außengitter, das direkt neben dem Gehege aufgebaut ist, bis ich zur Arbeit muss und sie wieder einsperre, auch dann ist meist alles ok (abgesehen von kurzen Gitterknabberattacken). Wenn ich von der Arbeit komme, mache ich dann ganz auf, sie dürfen also durch den ganzen Garten, ihr Gehege, und manchmal auch die Küche: Jetzt geht es los: Sobald das Gittergehege an einer Stelle geöffnet wird, wird geknabbert als gäbs kein morgen, dabei ist es ja schon OFFEN. Manchmal wirkt sie dabei richtig gestresst.
Mittlerweile setzt Ted sich sogar manchmal daneben und "hilft" ihr.
Ich mach mir da ein bisschen Sorgen um ihre Zähnchen und auch um ihre Psyche.
Ab und zu kommt zu diesem Tick noch ein weiterer dazu: Sie schleckt Flächen ab! Bis vor kurzem ein altes Kissen, das ich daraufhin entfernt habe. Heute habe ich sie dabei gesehen, wie sie die Bodenplatten hingebungsvoll "geputzt" hat. Kurz danach war das Holz vom Gehege dran.
Da stimmt doch was nicht?
Kann das ein Mineralienmangel sein? Sie kriegen Wiesenkrams, Möhren, Kohlrabiblätter und andere Gemüsereste aus der Küche, ab und zu Apfel, immer Äste von irgendwelchen Bäumen, Grünhopper oder ähnliche Mischungen und Sonnenblumenkerne und Erbsenflocken als Leckerbissen.
Oder hat sie einfach Langeweile? Aber warum dann ausgerechnet dann, wenn sie den meisten Platz hat???
