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Caddl 05.05.2014 19:09

Wann heißt es Lebewohl sagen?
 
Hallo miteinander,

es geht mal wieder um unsere Nala. Ich habe jetzt schon öfter über sie berichtet. Es hat alles letztes Jahr im Oktober begonnen. Bei Nala wurde eine Blasenentzündung diagnostiziert, worauf hin sie AB bekam. Kurz daraufhin hat sie ihre beiden Hinterläufe nur noch zur Seite weggestreckt. Man hat sie geröntgt, mit Hilfe von Ultraschall untersucht, ein Blutbild gemacht, auf EC getestet...alles negativ. Sie wurde trotzdem mit Panacur, Vitamin B und Cortison behandelt. Es besserte sich allmählich und nach im Dezember ging es ihr wieder so, als wäre nichts gewesen.

Jetzt seit März das gleiche Spiel. Sie ließ plötzlich ihr linkes Bein hinterherhinken. Es wurde immer schlimmer - trotz Vitamin B und Cortisongabe. Wir waren heute nun bei 2 TÄ um uns verschiedene Meinungen einzuholen. Sie liegt nur noch da, das linke Bein schlackert nur noch rum - hat allerdings noch schwache Reflexe. Sie liegt in ihren eigenen Ausscheidungen und ist dadurch natürlich total verschmutzt. Beide TÄ vermuten einen Bandscheibenvorfall. Sie meinen wir sollen die Woche noch abwarten und schauen, aber es wird wohl darauf hinauslaufen sie einschläfern zu lassen. Ich habe nun darauf bestanden Panacur mitzubekommen.

Uns gehts allen sehr schlecht im Moment. Nala ist ein sehr aufgewecktes Tier, was sehr lebensfroh ist. Sie nimmt noch am Leben teil - zusammen mit ihrem Männchen Bruno. Ich habe keine Ahnung was wir tun sollen. So ist es für mich einfach kein schönes Kaninchenleben, aber sie gehen zu lassen fällt mir einfach soooo schwer

:sad::sad::sad::sad::sad::sad::sad:

...bitte helft mir...

NiTi 05.05.2014 19:15

Als das Pferd meiner damaligen Freundin gehen musste (Hufrehe), hab ich sie gefragt: Was würde dein Pferd jetzt wollen? Oder du an seiner Stelle?

Ich habe dasselbe bei allen meinen Tieren versucht. Die Entscheidung ist sehr schwer, aber ich könnte mir nicht verzeihen, wenn eins meiner Tiere ein unnötig verlängertes Leben hätte, nur weil ich mich nicht trennen kann. Ich denke, mit einer Erlösung leistet man den letzten Freundschaftsdienst an seinem Kumpel.

Wie das bei deinem Kaninchen speziell aussieht, weiß ich nicht, ich kenne eure Krankengeschichte nur von diesem kurzen Text her... du schreibst, sie nimmt am Leben teil, sie ist also nicht apathisch? Vielleicht hilft ein Besuch einer Tierklinik oder eines Kaninchenspezialisten, eine Entscheidung zu treffen...

Kann man denn einen Bandscheibenvorfall beim Kaninchen eindeutig diagnostizieren mit Röntgen oder so? Bei größeren Tieren kenn ich das, aber bei Kaninchen...

Kanickelweib 1 05.05.2014 19:40

Hallo,
dass selbe hatte mein kater auch,er musste letzten Sommer eingeschläfert werden.(Habe jetzt Belinda (siehe Foto).Er kam vom Futternapf und von jetzt auf gleich ist er hinten runtergesackt und hat die Beine nur noch hinterhergeschliffen.Nach einiger Zeit gings besser und auf einmal hatte er fieber und untertemperatur wechselnt,konnte den Kot und urin nichthaltenn und lag nur noch da und lag in seiner eigenen Kot und Urin...
Zudem muss ich sagen er hatte epeleptische Anfälle.
Kann es sein dass dein kaninchen epeleptische Anfälle hat?
Oder hat er Fieber oder sowas?

Du kennst dein Kaninchen besser als wir,du musst gucken ob es noch einen Sinn hat,sonst musst du dich trennen.Sonst machst du dich nachher nur Unglücklich...

Lg Kanickelweib 1

mausefusses 06.05.2014 06:18

Wurde denn mal geröngt ?

Ich würde röntgen und Metacam beginnen, stellt sich dann keine Besserung ein würde ich euthanasieren.

Caddl 06.05.2014 20:13

Danke für eure Beiträge. Auf dem Röntgenbild, was gemacht wurden ist, ist nichts zu erkennen, nein. Die Ärzte meinen sie könnten ein CT bzw MRT machen, aber dass dies nicht aussagekräftig wäre. Fieber und epileptische Anfälle hat sie keine. Sie bekommt durch das Panacur jetzt leider noch Durchfall :(
Sieht wirklich nicht gut aus!!!

Crazy_honeybee 06.05.2014 20:44

Hallo,

bei einem CT oder MRT kann man theoretisch einen Bandscheibenvorfall diagnostizieren, jedoch ist die Frage, was es für Konsequenzen hat.

Die Frage nach dem Erlösen ist immer sehr schwer, ich selbst habe ein schwer krankes Kaninchen bei mir, da sie aber noch sehr viel Lebenswillen zeigt( obwohl sie nur auf der Seite liegt und ihr Hinterteil hinter sich her zieht) haben wir uns gegen das Einschläfern entschieden, da sie mit Freude dabei ist.
Der Anblick ist manchmal furchtbar und es gibt immer wieder Momente, wo ich zweifel, ob es die richtige Entscheidung war, wenn ich sie dann aber wieder voller Lebensfreude sehe und sie mit geschlossenen Augen den Frühlingswind genießt, dann weiß ich, daß es richtig war.
Kaninchen empfinden zum Glück kein Selbstmitleid, das interpretieren wir in sie hinein...

Die Entscheidung kann Dir niemand abnehmen, wenn Du Dich gegen das Erlösen entscheidest, würde ich Dir Cerebrum oder Hypericum ans Herz legen, die sind für die Nerven gut, genau wie Vitamin B.
Ich würde auch Schmerzmedikamente geben, vielleicht reicht schon Traumeel, das ist auch homöopathisch. Kaninchen verbergen Schmerzen gut und lange, da würde ich mich nicht auf Zeichen wie Zähneknirschen verlassen.
Wenn Du Tips brauchst zum Trockenhalten bei Inkontinenz o.ä. darfst Du Dich gerne melden, ich bin mittlerweile bei allem geübt :-/

Luke 06.05.2014 21:03

Hallo !!

Wir haben das mit unserem Luke im letzen Jahr durchgemacht. 3bzw.4 Monate haben wir ihn gepflegt . Auch er hatte bis zum Schluss am Leben teilgenommen. Mit Babypampers haben wir ihn trocken gelegt und gebadet, trocken geföhnt ...Ich würde es nicht noch einmal machen. Wir haben immer gehofft , dass es besser werden würde, aber wir mussten ihn dann schließlich doch einschläfern lassen. Er hatte zum Schluss unerträgliche Schmerzen immer wieder schlimme epil. Anfälle und war hinten ganz gelähmt . Ich denke , wir haben für ihn richtig entschieden , auch wenn es uns sehr weh getan hat , ihn gehen zu lassen . Diagnose bei ihm : Arthrose in der Wirbelsäule . (er wurde aber nie geröngt )
Alles Gute !!! Ich denke , Du wirst für Dein Tier richtig entscheiden. Es wird dir klar zeigen, wenn es nicht mehr geht !! Bei uns war es so !!!
LG

Crazy_honeybee 06.05.2014 21:42

Bei einer Wirbelsäulenverletzung wie einem Bandscheibenvorfall ist nicht mit epileptischen Anfällen zu rechnen, wenn es das wirklich ist, brauchst Du Dir auch keine Sorgen deswegen machen.
Epileptische Anfälle setzen eigentlich eine Erkrankung des Gehirns voraus, da es nichts anderes ist, als ein "Kurzschluß" im Gehirn.

Mir fällt gerade ein, wurden die Ohren gründlich untersucht?
Evtl sollte ein Röntgenbild vom Kopf gemacht werden, Entzündungen im Ohr oder Gehirn können auch zu Lähmungserscheinungen führen...

Roady 06.05.2014 21:45

Auch wenn ich mich hier unbeliebt mache,
ich würde sie erlösen lassen.
Das Kaninchen quält sich schon über ein halbes Jahr.

Caddl 06.05.2014 22:46

Ich werde auf jedenfall noch etwas abwarten. Ja die der Kopf wurde auch untersucht, aber eben nichts nachgewiesen.
Sie sitzt immer bei ihrem Männchen und leckt ihn ab und versucht soweit es geht am Leben teilzunehmen.
Es geht ihr ja nicht seit einem halben Jahr schlecht. Vor einem halben Jahr fing es an, woraufhin wir versucht haben mit Panacur, Vit B und Cortison zu behandeln. Nach ca. einem Monat wurde es besser und man hat nicht mehr gesehen, dass es ihr jemals so schlecht ging. Bis Ende März, da hat es dann ganz plötzlich wieder angefangen...

marinahexe 06.05.2014 23:27

Zitat:

Zitat von Caddl (Beitrag 635120)
Ich werde auf jedenfall noch etwas abwarten. Ja die der Kopf wurde auch untersucht, aber eben nichts nachgewiesen.
Sie sitzt immer bei ihrem Männchen und leckt ihn ab und versucht soweit es geht am Leben teilzunehmen.
Es geht ihr ja nicht seit einem halben Jahr schlecht. Vor einem halben Jahr fing es an, woraufhin wir versucht haben mit Panacur, Vit B und Cortison zu behandeln. Nach ca. einem Monat wurde es besser und man hat nicht mehr gesehen, dass es ihr jemals so schlecht ging. Bis Ende März, da hat es dann ganz plötzlich wieder angefangen...


Dann würde ich doch genau diese Behandlung, zzgl. AB (Baytril oder Chloramphenicol), wieder beginnen. Gib ihr 4 Wochen Zeit = Behandlungsdauer. Wenn es dann nicht deutlich besser geworden ist, lass sie gehen.

Ich drück euch die Daumen!:thumbsup:

hasis2011 07.05.2014 08:09

Aber sie ist EC-negativ, wofür also eine EC-Behandlung? :confused:

Crazy_honeybee 07.05.2014 09:22

Zitat:

Zitat von hasis2011 (Beitrag 635138)
Aber sie ist EC-negativ, wofür also eine EC-Behandlung? :confused:

Das frage ich mich auch etwas...
Wenn es etwas an der Wirbelsäule oder an den Gelenken oder sogar im Gehirn ist, hilft Cortison und Vit.B auch.
Ich würde eher auf eine erneute Gabe von Cortison und VitB pochen in Kombination mit einem meinetwegen homöopathischen Schmerzmittel.

Vor allem jetzt bekommt das Nin ja nur noch Panacur und sonst gar nichts, das ist das komischste...

marinahexe 07.05.2014 09:36

Die Bluttests sind nicht 100%ig sicher. Es gab schon Kaninchen, die einen Ausbruch hatten und trotzdem negativ getestet wurden. Und offensichtlich hat die Behandlung ja schon mal geholfen, wäre also einen Versuch wert.

Crazy_honeybee 07.05.2014 09:57

Behandeln sollte man, da stimme ich zu, vor allem, weil es schon mal geholfen hat und das Kaninchen nach der Behandlung komplett ohne Symptome war.

In einer PN hat mir Caddl( sorry, wenn ich das jetzt ausplaudere) gesagt, daß der TA NUR Panacur geben will, nichts anderes, das halte ich für absolut blödsinnig...
Habe ihr schon geraten, nach einem TA zu fragen hier, der sich auskennt...
Bei mir war es eine wahre Odyssee, bis ich einen TA gefunden habe, der helfen wollte und der HAT geholfen und ich bin Gottfroh, daß ich nicht aufgegeben habe.
Einschläfern kann man nach 4 Wochen immer noch schnell, wenn man merkt, es tut sich gar nichts.

Oh und Caddl, bevor ichs wieder vergesse, besorg Dir Propre-Bac oder Bene-Bac wegen dem beginnenden Durchfall... bei meiner hat auch das Panacur total auf die Verdauung geschlagen, Antibiotikum hat sie hingegen super vertragen...

Tinachen 07.05.2014 16:41

Ich melde mich auch mal zu Wort. Ich kämpfe mit meiner Cassy jetzt seit sechs Wochen. Besonders die ersten drei Wochen waren schlimm. Sie rollte, krampfte, lag fast nur, völlig verdrehter Kopf. Nach der vierten Woche begannen kaum merkliche Verbesserungen die immer wieder von Rückschlägen durchbrochen waren. Erst jetzt nach sechs Wochen stelle ich größere Fortschritte fest. Ich würde also Entscheidungen nicht von Wochen/Tagen abhängig machen sondern vom Zustand des Tieres. Ich bin jedenfalls sehr froh das ich nicht auf gegeben habe. Und wer bestimmt denn ob ein Leben lebenswert ist oder nicht? Ich möchte es mir nicht anmaßen und halte die Aussage "es wäre der letzte Freundschaftsdienst" für sehr fragwürdig. Das muss allerdings Jeder für sich selbst entscheiden und ich masse mir darüber kein Urteil an. Es gibt bei Krankheiten immer Höhen und Tiefen.
Ich persönlich würde aus dem Bauch heraus auch noch mal eine volle E. C. Behandlung für Dein Kaninchen machen. Wie schon geraten unbedingt auch ProPreBac zeitversetzt zum AB. Kotprobe wurde auch gemacht?
Alles Gute

mausefusses 07.05.2014 16:52

Zum Bluttest, Titer:
Ist der EC-Titer negativ hat das Tier kein EC sondern ein anderes Problem.

Ist der EC-Titer positiv heißt das nicht das die aktuellen Probleme von EC kommen sondern nur das die Möglichkeit besteht.

VitB , Antibiotikum, Cortison helfen bei so alerlei Problemen.....

hasis2011 07.05.2014 22:02

Ist der EC-Test negativ, hat es kein EC, das haben mir mehrere TA, vor Kurzem auch mein guter TA, bestätigt. Und was ich bei meinen Kaninchen schon erlebt habe, alle Symptome deuteten auf EC, beide waren negativ, bei Lilly brachten die Untersuchungsergebnisse, das sie eine Verkalkung im Innenohr hat, sie hat einen schiefen Kopf, die Augen scannen, leichte Lähmungen, usw...:wink5:

Tinachen, hast du bei Cassy eigentlich mal einen Bluttest machen lassen?

Freischnaeutzchen 07.05.2014 22:17

Ich kann dir leider keine Ratschlag geben, weil ich selber nicht weis wie ich mich entschieden würde. Ich schick dir hier aber ein ganz großes Päckchen KRAFT!!!
LG Freischnäutzchen

Caddl 07.05.2014 22:27

Also wie Crazy_Honeybee schon geschrieben hat...mein TA möchte mir kein AB verschreiben. Ich war mittlerweile bei 3 Ärzten...der erste wollte sofort einschläfern. Mein eigentlicher TA ist genau der Meinung wie der TA, den mir Marinahexe empfohlen hat, nämlich noch die Woche abzuwarten und nur Panacur zu geben. Ich kenn mich ja auch nicht aus, aber man vertraut ja auf die Meinung der TÄ! Ich bin wirklich überfordert mit der Situation! Ob wir es schaffen 6 Wochen noch durchzuziehen weis ich nicht. Man merkt ihr an, dass sie leben möchte, sie liegt nicht nur in der Ecke oder nimmt nichts mehr zu sich. Ach ich weis auch nicht

Tinachen 07.05.2014 23:17

@ Alex, ja ich hatte vor eineinhalb Jahren eine E. C. Titterbestimmung machen lassen. Cassy hatte zu dieser Zeit kaum klare eindeutige Symptome. Nur immer wieder mal vermehrtes trinken und ein tränendes Auge.

Caddl ich kann Dich gut verstehen, es ist nicht leicht ein krankes Tier zu haben. Ich möchte Dir raten vor allem auch auf Dein eigenes Gefühl zu hören. Beobachte dein Häslein gut Du kennst es am Besten. Ich denke ein Tier das Lebensfreude zeigt sollte eine Chance haben und man sollte es unterstützen und mit ihm kämpfen. Lass Dich nicht unter Druck setzen auch nicht von einem Tierarzt. Aber nur Du selbst kannst letztendlich Deine eigene Belastbarkeit einschätzen.
Ich wünsche euch auf jeden Fall alles Gute.

Crazy_honeybee 08.05.2014 09:30

Ich kann manche Tierärzte nicht verstehen...
Im Endeffekt zahlt man doch für die Leistung und auch für die Medikamente.

Panacur alleine macht keinen Sinn bei Deinem Kaninchen, das sollte der Tierarzt an erster Stelle mal wissen. Wenn er auf Wirbelsäule tippt, dann ist er mit dieser Therapie komplett falsch, dann fehlt aber auch ein Schmerzmittel und VitB bzw idealerweise sogar Cortison für die Therapie.
Wenn er auf E.C. tippt, dann brauchst Du ein Antibiotikum dazu, außerdem Vitamin B( Standardtherapie bei E.C.) Cortison wird mittlerweile gar nicht mehr so häufig gegeben, da es aber geholfen hat, sollte er es auch geben.
Logisch wäre sowieso eher, daß bei der ersten Behandlung das Cortison geholfen hat und nicht das Panacur.
Ich bin zwar keine Tierärztin aber aus der "Menschenmedizin" kann ich mir einiges zusammenreimen und DIESE Therapie macht keinen Sinn.

Ich würde auf die Therapie bestehen, wenn er sich weigert, würde ich es bei einem anderen Arzt versuchen, so habe ich es mit Freckles auch gemacht.

Caddl 08.05.2014 15:05

Wir haben heute um 5 den Termin beim TA um Nala einschläfern zu lassen. Ihr gehts einfach nicht gut. Es zerreißt mir das Herz und ich bin wirklich fertig mit der Welt :( :( :(
Danke für eure vielen Antworten!!!

Roady 08.05.2014 15:47

Hi! Das tut mir sehr leid :(.
Fühl Dich gedrückt!
Seh' es aber als Erlösung für das Tier an. Es hatte ein gutes Leben bei Dir. Nun ist es Zeit, es gehen zu lassen. Das ist man seinen Tieren schuldig finde ich, wenn sie wirklich nicht mehr können.

Luke 08.05.2014 16:43

Hallo!!

Das tut mir wirklich sehr leid:(, aber glaube mir . Dein Hasi wird es Dir danken !!! Es hat eine schöne Zeit bei Dir gehabt und nun denke ich hast Du die richtige Entscheidung für Dein Tier getroffen. Begleite Sie auf Ihren letzten Weg , das ist das Einzigste , was Du noch für sie tun kannst . Komm gut über die Regenbogenbrücke kleines Häschen !!! Lass Dich in den Arm nehmen und drücken. Ich weis bestimmt , wie schwer so eine Entscheidung ist !!!
LG

SilversWacht 08.05.2014 18:54

Oh, mein tiefstes Beileid!
Sowas ist immer ganz ganz schrecklich...
Ich hatte so gehofft, dass sie sich wieder erholt.

Ich musste schon zwei meiner Hasis einschläfern lassen... und ich hatte wochenlang danach Gewissensbisse, ob ich richtig entschieden hatte. Eigentlich habe ich sie immer noch... Sowas ist immer ganz ganz schrecklich :(

Ich hoffe sehr, dass du dich von diesem Schicksalsschlag gut erholen wirst!

Freischnaeutzchen 08.05.2014 21:10

Herzliches Beileid!
Behalt sie im Herzen, dann ist sie immer bei dir.

Caddl 09.05.2014 15:55

Danke...
Sie ist in unseren Armen eingeschlafen.
Es ist so schrecklich für mich mit dieser Entscheidung zu leben. Ich habe das Gefühl "sie umgebracht" zu haben :( :( :( :( :(

Freischnaeutzchen 09.05.2014 18:53

Nein sowas darfst du nicht denken. Du hast ihr jede Menge Schmerzen und Ärztemarathon erspart. Es ist nie leicht diese Entscheidung zu treffen und sicher hart dieses zu tun. Ich finde es ist eher ein Zeichen von Stärke die Entscheidung zu treffen. Ich weiß nicht ob ich dazu fähig wäre.
Mach dir keinen Kopf. Du hast bestimmt alles richtig gemacht.

Luke 09.05.2014 19:49

Hörst Du , das darfst Du nicht denken. Du hast ihr sehr viel leid erspart .Sie ist Dir dafür unendlich dankbar !!! Es ist auch schlimm , das Tier leiden zu sehen , ohne ein Funken auf Besserung . Ich habe bei unserem Luke oft mit mir gehadert , ob ich ihm nicht zu viel zumute . Auch für meine Tochter habe ich es getan, damit sie nicht meint , Luke sei mir lästig geworden und wird vielleicht deshalb eingeschläfert. Nein, wir haben das Tier 10 Jahre lang gehabt . Von Baby an und wir haben wirklich alles versucht . Auch der Tierheilpraktiker konnte nicht helfen. Im Nachhinein würde ich das Tier , wenn ich noch mal entscheiden müsste sofort erlösen lassen . Man hat ja immer noch gehofft , es würde besser werden, aber man hat sich da vielleicht auch was vorgemacht. Auch wenn Luke bis zu einem Tag vor seinem Tod am Familienleben teilgenommen hat , es ist grausam , wenn ein Kaninchen nicht mehr hoppeln kann. Deine Nala hoppelt nun mit all den Kaninchen da oben hinter der Regenbogenbrücke :)
LG

Caddl 09.05.2014 22:47

Danke für eure Zusprüche. Es ist wirklich verdammt schwer. Denn man sieht einem Kaninchen ja nicht an, wenn es nicht mehr leben möchte. Gestern bei TA als sie eingeschlafen ist, sah sie so friedlich aus, aber ich möchte nicht wissen, was in ihrem Kopf vorging :( :( :( Ich hoffe Bruno (unser Männchen) verkraftet das alles. Will ihn nicht auch noch verlieren :(

hasis2011 09.05.2014 22:58

Das tut mir sehr leid...diese Entscheidung musste ich auch schon treffen, aus dem selben Grund wie bei deinem Kaninchen, meins konnte auch nicht mehr hoppeln und momentan stehe ich wieder vor dieser Entscheidung, wieder aus dem selben Grund, das macht einen echt fertig. :sad:

Aber für mich ist es für das Fluchttier Kaninchen kein Leben mehr, wenn es nicht mehr hoppeln kann und es keine Heilung mehr gibt, dann quält es sich, meiner Meinung nach. Und auch wenn diese Entscheidung über Leben und Tod so schwer ist, ist es die richtige Entscheidung, das Tier von seinem Leid zu erlösen.

Ich weiß wie du dich fühlst, auch wenn es hart klingt, aber ich würde mir wünschen, das meine Kaninchen irgendwann mal, wenn sie nicht mehr können, einfach sterben und ich diese Entscheidung nicht treffen muss, aber leider meint es das Schicksal oft anders...:frown2:

Luke 10.05.2014 06:52

Hallo !

Das hatte ich bei Luke auch festgestellt. Als er friedlich einschlief , sah er richtig entspannt aus. So haben wir ihn die letzten Monate vorher nicht mehr gesehen. Da konnte man sehen , unter welcher Spannung er stand. Als wenn nun alle Last von ihm geht . Auch wenn es sehr schwer fiel , dass der Tag nun gekommen war ihn gehen lassen zu müssen , hinterher empfand ich eine Art der Erleichterung. Das worum ich mir wochenlang Gedanken gemacht hatte war eingetroffen. Luke hatte uns ganz klar gezeigt , dass er nicht mehr wollte . Wir haben ihn erlösen lassen . Alles was sein Kranksein betraf konnte man nun ablegen. Es war ja jeder Tag zu organisieren , damit Luke versorgt werden konnte . Das war auch nur möglich, weil ich nur einen 400€Job habe und deshalb ihm viel Zeit widmen konnte . An Arbeitstagen bin ich in der Mittagspause nach Hause gefahren um ihn zu waschen, wickeln und mit Wasser und Futter zu versorgen. Das ging ja von April bis Mitte Juli so . Deshalb kann ich ganz klar sagen : Ein Behandlungsversuch würde ich auf jeden Fall bei jedem Tier machen . Wenn ich nochmal entscheiden müsste, würde ich natürlich erstmal alles versuchen, damit das Tier wieder gesund wird. Eine derartige Pflege ohne Aussicht auf Erfolg würde ich einem weiteren Tier nicht mehr zumuten. Ich habe mich damals oft gefragt, ob es noch das Richtige ist , was man da macht. Für Luke haben wir gekämpft bis zum Schluss und leider auch verloren. Ich will nicht sagen , dass es eine Qual für ihn war . Er hatte sein Schicksal so angenommen und er strahlte noch so viel Lebensfreude aus.Er fehlt bis heute .:( Fühl Dich gedrückt!!!

Schau , dass Du Dich schnell um ein neues Partnertier bemühst , damit Dein Kaninchen nicht alleine bleiben muss.
LG

Luke 10.05.2014 06:53

Hallo !

Das hatte ich bei Luke auch festgestellt. Als er friedlich einschlief , sah er richtig entspannt aus. So haben wir ihn die letzten Monate vorher nicht mehr gesehen. Da konnte man sehen , unter welcher Spannung er stand. Als wenn nun alle Last von ihm geht . Auch wenn es sehr schwer fiel , dass der Tag nun gekommen war ihn gehen lassen zu müssen , hinterher empfand ich eine Art der Erleichterung. Das worum ich mir wochenlang Gedanken gemacht hatte war eingetroffen. Luke hatte uns ganz klar gezeigt , dass er nicht mehr wollte . Wir haben ihn erlösen lassen . Alles was sein Kranksein betraf konnte man nun ablegen. Es war ja jeder Tag zu organisieren , damit Luke versorgt werden konnte . Das war auch nur möglich, weil ich nur einen 400€Job habe und deshalb ihm viel Zeit widmen konnte . An Arbeitstagen bin ich in der Mittagspause nach Hause gefahren um ihn zu waschen, wickeln und mit Wasser und Futter zu versorgen. Das ging ja von April bis Mitte Juli so . Deshalb kann ich ganz klar sagen : Ein Behandlungsversuch würde ich auf jeden Fall bei jedem Tier machen . Wenn ich nochmal entscheiden müsste, würde ich natürlich erstmal alles versuchen, damit das Tier wieder gesund wird. Eine derartige Pflege ohne Aussicht auf Erfolg würde ich einem weiteren Tier nicht mehr zumuten. Ich habe mich damals oft gefragt, ob es noch das Richtige ist , was man da macht. Für Luke haben wir gekämpft bis zum Schluss und leider auch verloren. Ich will nicht sagen , dass es eine Qual für ihn war . Er hatte sein Schicksal so angenommen und er strahlte noch so viel Lebensfreude aus.Er fehlt bis heute .:( Fühl Dich gedrückt!!!

Schau , dass Du Dich schnell um ein neues Partnertier bemühst , damit Dein Kaninchen nicht alleine bleiben muss.
LG


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