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Fea 29.04.2014 18:23

Kaninchen humpelt/Bluterguss an Wirbelsäule
 
Hallöchen

Diesmal geht es nicht um eines meiner Kaninchen, sondern um das einer Freundin.

Felix humpelte eines Tages.
Leider musste er von der Gruppe separiert werden, da er nicht in Ruhe gelassen wurde und er nicht wegrennen konnte.

Jedenfalls wurde beim Tierarzt ein Bluterguss an der unteren Wirbelsäule erkannt, wovon das humpeln kommt.
Er hat dies nun schon seit einigen Wochen, aber besser geworden ist es nicht.
Behandlung erfolgt nur über ein homöopathisches Mittel namens Hypericum.

Der Tierarzt meinte, es kann wohl bis zu einem halben Jahr dauern, bis der Bluterguss zurückgebildet ist.
Gibt es vielleicht noch irgendwas, was Felix helfen könnte?


LG Fea

marinahexe 29.04.2014 18:57

Ist bekannt, wie das passieren konnte? Ist die Wirbelsäule von Felix geröngt worden? Wie wurde der Bluterguss diagnostiziert? Wie ist Felix jetzt untergebracht? Er sollte auf jeden Fall nicht viel hoppeln oder irgendwo rauf-/runterspringen können.

Fea 29.04.2014 19:31

Wie es dazu gekommen ist, weiß man nicht genau. Es wird vermutet, dass ihm ein anderes Kaninchen hinten reingesprungen ist.

Ja er wurde geröntgt ( auf mein Anraten hin, weil zuerst nichts näher untersucht wurde), dort konnte man dann den Bluterguss erkennen.

Ich habe gerade gefragt. Er hat einen Doppelstockkäfig und darf im Auslauf hoppeln...demnach Bewegung.
Soll er dann nur in eine Etage des Doppelkäfiges? Heilt der Bluterguss dann schneller ab, wenn er sich nicht viel bewegen kann?

marinahexe 29.04.2014 19:41

Ich bin mir da nicht sicher. Ein Bluterguß sollte m.E. nach ein paar Tagen verschwunden sein. Meine Gedanken gingen in Richtung Zerrung, Muskelfaser- oder Bänderriß.

Wenn es jetzt wirklich schon einige Wochen zurückliegt, würde ich nochmal zu einem anderen (guten) TA gehen.

Fea 29.04.2014 19:48

Mal ganz dumm gefragt, gibt es Bänder an der Wirbelsäule?
Die Prognose des TA war ja, dass es bis zu einem halben Jahr dauern kann. Das ist bei einem Bluterguss nicht der Fall?

Ich werde ihr meine Tierärztin empfehlen.
Soll er bis dahin dann auf begrenzem Raum sitzen oder wie gehabt?

marinahexe 29.04.2014 20:19

Wikipedia sagt:

Zitat:

Ein Hämatom ist ein Blutaustritt aus verletzten Blutgefäßen im Körpergewebe oder eine vorbestehende Körperhöhle. Ein Hämatom wird daher auch Bluterguss, blauer Fleck oder (am Auge) Veilchen genannt.
Etwas weiter unten steht, dass ein blauer Fleck innerhalb von 2-3 Wochen von allein abheilt. Deshalb habe ich leichte Zweifel an der Diagnose. Könnte auch ein eingeklemmter Nerv sein, oder - wie schon gesagt - Zerrung, Bänder, Muskelfaserriß.

Fea 29.04.2014 20:55

Dann soll sie besser nochmal nachschauen lassen.

Was ist denn mit der Platz-Frage?
Er scheint hoppeln zu wollen, trotzdem unterbinden?

Crazy_honeybee 29.04.2014 21:13

Ein Bluterguss ist tatsächlich in spätestens 2-3 Wochen weg, er kann aber auf Nerven drücken, was Humpeln bis hin zu Lähmungen hervorrufen kann, die dann länger dauern, bis sie wieder regeneriert sind.
Hypericum kenne ich von meinem Kaninchen, sie bekommt es gerade für die Nerven, es ist, soviel ich weiß, Johanniskraut, was für die Nerven gut sein soll.
Es ändert aber nichts an dem Hämatom.
Je besser Gewebe durchblutet wird, desto schneller ist das Hämatom resorbiert, also aufgelöst, insofern wäre eigentlich Bewegung gar nicht schlecht, jedoch kann man halt schlecht sagen, inwieweit auch noch andere Verletzungen vorliegen wie z.B. eine Muskelzerrung/Riss oder ähnliches
da wäre eher Schonung angesagt.
Ich würde meinem Kaninchen in erster Linie zwar genug Platz zum Hoppeln anbieten, würde jedoch auf Treppen, Rampen etc erstmal verzichten.
Das Problem an Weichteilverletzungen wie Muskel-/Bänderrissen ist, daß man sie auf einem Röntgenbild nicht sehen kann( meist eben nur den dadurch entstandenen Bluterguss), somit wird eine Diagnose recht schwer werden.
Ich habe sehr gute Erfahrungen mit Traumeel gemacht bei der Behandlung von Verletzungen, könnte mir gut vorstellen, daß das dem Kaninchen etwas Erleichterung bringt.
Bei Schmerzmitteln bin ich da eher vorsichtig, da es dazu führen kann, daß das Kaninchen das verletzte Gelenk zu sehr beansprucht.

Fea 29.04.2014 21:17

Na toll jetzt stehen sich Bewegung- keine Bewegung gegenüber :D

Traumeel kenne ich, das könnte wirklich gut passen.

Schmerzmittel braucht er keine denke ich. Er möchte ja freiwillig hoppeln, das würde er sicherlich nicht, wenn er Schmerzen hätte.

@ Crazy_ honeybee: Bei welchem TA bist du? Meine Freundin kommt auch aus Bietigkeim. Vielleicht hast du ja eine gute Anlaufstelle?

Crazy_honeybee 29.04.2014 21:36

ich schreibe Dir ne PN...;)


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