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Zahnspitzenbehandlung auf Kaninchen Forum

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Benutzerbild von Olga
Kaninchen
 
Registriert seit: 10.01.2014
Beiträge: 38.710
Olga befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.01.2014, 12:23

Zahnspitzenbehandlung


Hallo, eben wurden bei Joschi-Hans Zahnspitzen festgestellt.
Ich war mit ihm in einer Tierklinik da meine Haustierärztin Samstags keinen Dienst hat.
Nun meine Frage. Die Tierklinik möchte die Zahnspitzen nur in Narkose wegschleifen lassen. Meine Haustierärztin macht das immer direkt in der Sprechstunde ohne Narkose. Mit so nem Spreizer.
Was ist denn die Kaninchenschonendste Behandlung? Bin mir total unsicher.
Alle meine anderen Kaninchen die das hatten wurden ohne Narkose behandelt.
Lieben Dank im Voraus für die Antworten.




Benutzerbild von ♥Cookie♥
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 24.01.2014
Beiträge: 295
♥Cookie♥ befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.01.2014, 12:50

Narkose ist ja immer ein Risiko, aber auch deutlich angenehmer fürs Kaninchen in dem Fall. Aber wenn deine anderen ohne Narkose behandelt wurden und es da keine Schwierigkeiten gab, würde ich das vielleicht machen. Beides hat seine Vor und Nachteile.



__________________
Viele Grüße!



Benutzerbild von Valentina
Kaninchen
 
Registriert seit: 24.04.2011
Beiträge: 4.489
Valentina befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.01.2014, 12:55

Hallo

Also die Behandlung mit dem Spreizer würde ich persönlich immer verweigern.
Die Verletzungsgefahr im Mundraum ist mir zu groß. Zumal das Tier auch wahnsinnigem Stress ausgesetzt ist.

Zahnsanierungen lasse ich immer immer in Narkose machen, wenn das Schleifen ohne Narkose nicht gut funktioniert.



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Kaninchen
 
Registriert seit: 20.07.2012
Beiträge: 1.323
Hase2 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.01.2014, 13:01

Hallo,
es kommt immer auf die Umstände darauf an. Was war das für ein Spreizer?
Maulspreizer geht gar nicht, Kieferbruchgefahr! Einen Backenspreizer kann man für kleine Spitzen im vorderen Bereich schon mal nehmen, ein ordentliches Abschleifen geht aber nur in Narkose.

LG



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Benutzerbild von knuffelchen
Kaninchen
 
Registriert seit: 26.10.2012
Beiträge: 3.566
knuffelchen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.01.2014, 13:03

Es kommt auch darauf an, wie oft so eine Zahnkorrektur durchgeführt werden muss.
Meine beiden Jungs müssen alle 5-6 Wochen zum Zähne richten, weil die Gegenspieler fehlen.
Da kann man nicht jedesmal mit Narkose arbeiten, das wäre für den Körper eine zu große Belastung.
Der TA knipst sie ab (ich weiß, dass hier viele dagegen sind) weil das ohne Narkose besser und schneller geht als dass Schleifen und meinen beiden ist das bis jetzt immer gut bekommen.




Benutzerbild von Valentina
Kaninchen
 
Registriert seit: 24.04.2011
Beiträge: 4.489
Valentina befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.01.2014, 13:06

Ja also knipsen wäre für mich ein absolutes No-Go! Da ist das Risiko des Abbrechens der Zähne meiner Meinung nach viel größer, als eine kleine Narkose!

Mein Louis musste damals alle 4 Wochen zum Schleifen. Den habe ich immer in Narkose gelegt, da dadurch auch ein präzieseres Arbeiten möglich ist!



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Benutzerbild von Olga
Kaninchen
 
Registriert seit: 10.01.2014
Beiträge: 38.710
Olga befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.01.2014, 13:31

Lieben Dank für die Antworten. Werde am Montag zur Haustierärztin gehen und mich dann mit ihr beraten, ob das ein größerer Aufwand ist oder ob man es auch schnell ohne Narkose machen kann.
Mein erstes Kaninchen hatte starke Zahnprobleme und hat dann den Oberkieferspreizer gehabt.
Wenn bei meiner jetzigen Tierärztin kleinere Zahnspitzen waren hat sie glaube ich nur den für die Seite gehabt. Werd nochmal genau danach fragen.




Benutzerbild von wollmonster
Kaninchen
 
Registriert seit: 16.03.2010
Beiträge: 9.630
wollmonster befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.01.2014, 13:50

Ich würde sagen ob mit oder ohne Narkose kommt immer auf das Kaninchen an. Ist es ruhig und macht gut mit kann man das sich auch ohne Narkose gut hin bekommen.
Nervöse Tiere die sich sehr aufregen sind mit Narkose besser dran- weniger Stress und Versetzungsgefahr. Hier entscheiden der Ta und der Besitzer von Fall zu Fall.
Was ich in deinem Fall nicht verstehe ist das sie dich mit dem Kaninchen mit Zahnspitzen und dadurch wohl schon Wunden im Maul so wieder nach Hause geschickt haben.
Hier machen die Ta´s das sofort. Wird die Ursache nicht behoben wird das ja nicht besser und wenn das Tier schon schlecht frist ist für mich höchste Eile geboten. Bei uns hier gibt’s bei einer Maulentzündung auch noch Schmerzmittel. Die Wunde tut noch eine Weile weh und hindert das Kaninchen schon beim Fressen. Mit Schmerzmittel ist es für das Tier einfach besser.
Wer selbst schon mal eine Entzündung im Mund hatte kann sich das ja gut Vorstellen wie dem Kaninchen da ist.




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Benutzerbild von Olga
Kaninchen
 
Registriert seit: 10.01.2014
Beiträge: 38.710
Olga befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.01.2014, 15:05

Hallo, meine Tierärztin hat das auch immer direkt gemacht.
Es waren aber auch nie so große und viele Zahnspitzen. So wie die Tierärztin gestern gesprochen hat müssen das ja viele gewesen sein. Meine Haustierärztin hat 2 Zahnspitzen gefunden und entfernt. Die Tierklinik war ein Versuch. Von Hundebesitzern hab ich schon viel gutes gehört.
Die Zahnspitzen sind entfernt. Sollte er immer noch morgen früh Probleme haben wird er in Narkose versetzt um in Ruhe die Zähne anzuschauen.

Ich weiss wie Entzündungen weh tun. Hab die letzten 3 Jahre Zahnspange tragen müssen( ja ich bin über 30!) und Toastbrot ohne Rinde gelutscht.




Benutzerbild von Lupine
Kaninchen
 
Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 19.399
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 26.01.2014, 15:17

Mein TA hat nur zwei Mal eine Zahnbehandlung ohne Narkose durchgeführt.

Das eine Mal war meine Wuschel die Patientin, bei ihr musste ein Vorderzahn gerade geschliffen werden weil sie sich den Gegenspieler abgebrochen hatte. So etwas wird grundsätzlich ohne Narkose gemacht, und das ist auch kein Problem. Man sieht das erforderliche Gebiet gut, und läuft auch keine Gefahr lebensgefährliche Verletzungen im Mundraum zu verursachen.

Das zweite Mal fand sich bei meiner Jule eine kleine Kante an einem der Backenzähne, weit vorne. Hier war es meine Entscheidung. Der TA sagte, er würde es so machen, aber: "Sie wissen ja, wenn ich abrutsche, kann sie verbluten." Ich habe mich damals angesichts der Lage der Kante (wirklich weit vorne) und der Geringfügigkeit der anstehenden Korrektur für die Variante ohne Narkose entschieden. Und zwar in dem Wissen, dass diese Entscheidung für Jule genauso schnell lebensgefährlich werden kann wie eine Narkose.

Sollte deine Haustierärztin dich nicht auf die Gefahr, die eine Sanierung von Backenzähnen ohne Narkose mit sich bringt, hingewiesen haben dann finde ich das äußerst bedenklich. Du solltest ihr in diesem Fall mal gründlich auf den Zahn fühlen.

Bei Leo habe ich die Sanierung immer in Gasnarkose durchführen lassen. Es hat ihn nie sehr belastet. Und man kann auch besser beurteilen was im Maulbereich vor sich geht. Bei Leo hätte man nämlich ohne Narkose die Hälfte der Katastrophe glatt übersehen. Nach einiger Zeit hat sich der TA lieber auf meine Beobachtung verlassen - ich habe ja gesehen wenn er wieder anders kaute als es richtig gewesen wäre - als darauf, was bzw. wie viel er von den Problemen sah. Zweimal zeigte er sich ziemlich geschockt über das, was er mit dem Othoskop NICHT hatte sehen können, als er vor der Narkose nachgesehen hat.

Eine GRÜNDLICHE Sanierung in Narkose kann im Übrigen auch dazu führen dass sich die Korrekturintervalle verlängern.



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Benutzerbild von Olga
Kaninchen
 
Registriert seit: 10.01.2014
Beiträge: 38.710
Olga befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.01.2014, 15:25

Hallo Lupine,
das das Kaninchen davon verbluten kann wurde mir nicht gesagt. Bin jetzt etwas schockiert.
Es ist keine einfache Entscheidung, weil ja die Narkose auch Risiken birgt.
Also muss man irgendwie auf sein Bauchgefühl hören und hoffen das man bei dem richtigen Tierarzt in den richtigen Händen ist.



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Benutzerbild von Lupine
Kaninchen
 
Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 19.399
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 26.01.2014, 15:39

Das habe ich mir gedacht. Aber es ist tatsächlich so. Bei Kaninchen gibt es große Blutgefäße die direkt vor den Kiefergelenken herlaufen. Rutscht der Arzt mit der Feile ab, und trifft ein solches Gefäß und reißt es dabei auf, dann entsteht eine sehr heftige Blutung die nur schwer zu stoppen ist. Ich finde es sehr verantwortungslos, dass die Tierärztin dir diese - zwar seltene, aber durchaus bekannte! - Komplikation verschwiegen hat.

Man sollte, um eine Entscheidung treffen zu können, schon wirklich auch über alle möglichen Komplikationen informiert werden.




Benutzerbild von Olga
Kaninchen
 
Registriert seit: 10.01.2014
Beiträge: 38.710
Olga befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.01.2014, 16:01

Es ist wie überall. Man muss sich als "Unwissender" auf die "Wissenden" verlassen.
Aber ich glaub selbst mit diesem Wissen hätte ich das so machen lassen.



Antwort



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