Hallo ihr Lieben,
es reißt einfach nicht ab. Jetzt ist es Sammy

Er hat ja schon seit längerem (im April wurde es entdeckt) Eiter in den Gehörgängen. Wir haben es seit Juni medikamentös und mit Spülerei versucht in den Griff zu bekommen, aber leider hat das nicht geklappt. Mein Doc sagte nun zu mir, es macht keinen Sinn, ihn weiter mit Medikamenten vollzupumpen, denn das AB, was ich gegeben habe, soll seiner Meinung nach DAS Mittel dagegen sein.
Naja, es hat aber leider nicht funktioniert. Nun meinte er, es wäre am besten, dass wir ihn operieren. Das soll am Freitag passieren und zwar folgendermaßen:
Sammy´s Gehörgänge werden (leider unter einer Injektionsnarkose, da die Gasnarkose, die er eigentlich immer nimmt, hier nicht ausreicht) weiter aufgeschnitten und so vernäht, dass sie auch nie wieder richtig zugehen. Er hat damit bereits gute Erfolge erzielt bei diesem Problem. Sinn und Zweck der Sache ist, dass wir für immer an den Eiterherd mit einer Spülnadel hinkönnen, was nun nicht zu machen ist, da die Stelle zu tief sitzt. Für Sammy würde lt. Aussage des TA kein Nachteil entstehen, da das Fell ganz normal wieder drüberwächst und somit gleichermaßen vor Bakterien etc. geschützt wird und man würde ihm die OP gar nicht ansehen später. Mit dem Vorteil, dass, wenn wir müssen, immer direkt spülen können. Mit Eiter in den Ohren wird er so jedenfalls nicht alt werden und er wird im September erst 2. Daher haben wir uns entschieden, ihn operieren zu lassen. Je näher der Tag rückt, desto nervöser und unsicherer werde ich allerdings.
Erstmal ist Sammy ein totaler Schisser. Der klappert sogar heftig mit den Zähnen im Wartezimmer. Und ich habe bereits einen DW aufm Untersuchungstisch an Herzstillstand verloren, ich habe wirklich panische Angst um ihn. Daher die Frage, ob ich unseren Kiwhy mit abgeben soll. Kiwhy macht das nicht wirklich was aus, er kennt es eigentlich schon und hatte mit Aufregung glücklicherweise noch nie Probleme, er randaliert eher irgendwann

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Das wäre also meine erste Frage. Die zweite wäre, ob man ihm alternativ was Beruhigendes geben kann?!
Geröntgt wurde er nicht. Der TA scheint sein Handwerk zu beherrschen. Kiwhy hat er jedenfalls auch immer toll geholfen und das, obwohl Forenmitglieder (eines anderen Forums) seine Behandlung angezweifelt haben (Kiwhy: Er hatte einen Kieferabszess, der wurde geöffnet, mit Veracin behandelt und ich musste NICHT spülen, einfach gar nichts weiter daran machen).
Eine Zweitmeinung habe ich ebenfalls nicht eingeholt. Hintergrund des Ganzen ist ganz einfach ein finanzielles Problem. Die meisten kennen meine Geschichte mit Kiwhy etc. und können das sicherlich nachvollziehen. Außerdem habe ich großes Vertrauen zu diesem Arzt, er hat alles für Kiwhy getan und das super gut, sodass unser kleine Mann heute noch unter uns weilt. Hat trotzdem jemand Erfahrung mit solch einer OP und kann mich vielleicht beruhigen?
Danke fürs Lesen. Ich hoffe, der ein oder andere kann mir irgendeine Antwort auf diese Fragen geben.
Liebe Grüße
Kathy
