Hallöle,
es tut zwar weh so ein Thema zu eröffnen dennoch bin ich froh, dass es hier nicht um eins meiner Kaninchen gehen wird.
Ich wollte mich für eine Freundin hier mal erkundigen, die mir letzten Mittwoch erzählt hat, dass eines ihrer Kaninchen (Pearly, ca. 2 1/2 - 3 Jahre) plötzlich gelähmte Hinterläufe hat. Am Mittwoch Morgen im Schulverlauf hatte sie mir erzählt was der TA ihrem Vater erzählt hat, der währendessen dort war. Der TA meinte nur es sei eine "Nervenkrankheit", was genau wollte er erst am Samstag diagnostizieren. Minimale Reflexe seien dennoch in den Hinterläufen vorhanden gewesen. Das Kaninchen soll dann starke, laut meiner Freundin auch für den Menschen benutzte, Medikamente verabreicht bekommen haben(welche genau weiß ich nicht) und sie sollten Samstag wiederkommen. Wäre dort keine Besserung aufgetreten, wär sie eingeschläfert worden. Wieder zuhause(in einem der 4 handelsüblichen Käfige, die haben da sozusagen 4 Einzelkaninchen, die bei gutem Wetter zusammen in den Garten kommen) hat Pearly auch gefressen und getrunken, wenn man es ihr vor die Nase gehalten oder sie sich hingeschliffen hat.
Montag meinte meine Freundin es sei nicht wirklich besser geworden weshalb sie nicht wieder beim TA waren, damit sie nicht eingeschläfert wird. Stattdessen haben sie weiter die Medikamente gegeben.
Auf meine Bedenken hin, dass es E.C sein könnte und Medikamente dagegen auch ihre Weile brauchen bis sie wirken (ich denke mal, die hat sie garnicht bekommen) und sie doch bitte mit ihr kämpfen soll, weil Pearly offensichtlich nicht aufgeben wollte, kam nur, dass der TA ja mehr Ahnung hätte.. Ich hab ihr dann noch den "E.C - Es lohnt sich zu kämpfen"-Thread rübergeschickt und sie gebeten einen anderen TA aufzusuchen. Aber auch das hat sie abgelehnt.
Heute in der Pause kam sie dann an, Pearly wäre letzte Nacht gestorben. Sie wollte nach ihr sehen und sie lag da und meine Freundin dachte sie schläft. Als sie dann genauer hinsah hat sie gemerkt, dass sie nicht mehr atmete und ihre Augen offen waren. Richtig schockiert war ich dann erst als sie sagte Pearly hatte Blut an der Nase. Sie stellte dann die Vermutung auf, sie hätte zwei (warum genau zwei weiß ich nicht) Schlaganfälle gehabt.
Nachdem ich jetzt im Netz etwas nachgeschaut hab kam bei "Blut aus der Nase" immer nur RHD. Deswegen bin ich grad etwas verunsichert. Ich möchte ihr so kurz nach dem Tod ihres Kaninchens nicht wieder Vorwürfe machen(ich predige ihr schon immer bessere Haltung an, aber sie meint das ginge in einem Hundehaushalt nicht). Jedoch stehen immer jeweils 2 Käfige aufeinander und ich weiß nicht, wann sie die Kaninchen das letzte Mal zusammen hat laufen lassen oder ob sie überhaupt geimpft sind. :/
Viel Text, tut mir leid, ich weiß grad einfach nicht wohin damit. Was soll ich machen, falls es wirklich RHD war wärs für die anderen vermutlich schon zu spät, oder? Und selbst wenn es "nur" ein Schlaganfall war hätte man die arme Kleine dennoch vorher erlösen können.

Und dieser wäre dann wiederrum vermutlich durch E.C ausgelöst worden, was man durch die richtige Behandlung hätte verhindern können.

Ich bin grad ziemlich sauer und traurig, eine Autopsie will sie nicht machen, Pearly soll heute Abend begraben werden.
Ich würd sie gerne mit meinen Bedenken konfrontieren, was ich zum jetzigen Zeitpunkt allerdings etwas unangebracht finde. Bei RHD wäre es allerdings wichtig so schnell wie möglich zu handeln... Ich hoffe ihr habt schnell Rat..