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Kaninchen erlösen? auf Kaninchen Forum

 
 
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Ninchen
 
Registriert seit: 14.12.2009
Beiträge: 6
Winniegirl befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 14.12.2009, 01:36

Kaninchen erlösen?


Hallo liebe Kaninchenfreunde!

Das ist heute mein erster Beitrag in diesem Forum, aber ich weiß grad nicht mehr, wem ich noch was "vorheulen" kann.

Es geht um meine Nala. Sie ist 9,5 Jahre alt und hat sich bis vor kurzem eigentlich bester Gesundheit erfreut. Aber inzwischen glaube ich, dass es nicht mehr allzu lange dauern wird, bis sie in den Himmel hoppelt.

Vor etwa 8 Monaten musste ich mit ihr zur Tierärztin, da sie nicht mehr gefressen hat. Sie hatte sich an irgendwas die Backentasche aufgerissen, darin hat sich Futter gesammelt und eine böse Entzündung verursacht. Das ganze wurde gereinigt und erfolgreich mit Antibiotika behandelt, so dass sie bereits am nächsten Tag wieder fröhlich gefressen hat. Selbst meine TÄ war überrascht, dass es so schnell wieder besser geworden ist.

Was mich aber ein bisschen beunruhigt hat: bei der Untersuchung kam raus, dass Nala außerdem einen Tumor im Bauch hat. Das war natürlich erstmal ein Schock für mich. Aber nachdem mir sowohl meine TÄ als auch 2 andere bekannte Tierärzte gesagt haben "So lange sie einen munteren Eindruck macht, würde ich nicht operieren. So eine OP ist gerade in dem Alter kein Zuckerschlecken und dann weiß man nie, ob der Tumor vielleicht schon gestreut hat" habe ich beschlossen, meiner Nala keine OP zuzumuten.

Vor 2 Wochen hat sie mir allerdings wieder Angst gemacht. Ihr sind beim Hoppeln die Hinterläufe weggeklappt. Zuerst dachte ich, sie sei vielleicht auf dem Laminat ausgerutscht, aber auch auf Teppich ist das passiert. Komischerweise scheint sie sich nicht sonderlich dran zu stören, da sie ihre 4 Beine wieder sortiert hat und weitergehüpft ist.
Trotzdem bin ich sofort zur TÄ und sie vermutet jetzt, dass der Tumor gestreut hat und auf die Nerven von den Hinterläufen drückt. Nala schien aber keine Schmerzen zu haben, da sie weiterhin fleißig fraß und trank und fröhlich am Hoppeln war.
Nur, dass sie eben ab und zu beim Hoppeln umgekippt ist.

Seit gestern macht sie mir aber so richtige Sorgen. Sie liegt nur noch im Käfig, scheint die Hinterpfoten gar nicht mehr bewegen zu können und pieselt und köttelt sich deswegen auch voll. Wenn ich sie rausnehme und auf den Boden setze klappen die Hinterpfoten sofort wieder weg. Fressen und trinken tut sie aber nach wie vor ganz normal. Sie schläft nur eben ein bisschen mehr als sonst.

Und jetzt bin ich total verunsichert. Was soll ich machen? Wäre es vielleicht doch besser, sie endgültig einschlafen zu lassen? Das würde mir zwar das Herz brechen, da ich sie von meinem Opa zum Geburtstag geschenkt bekommen habe und sie das einzige ist, was mich an meinen inzwischen verstorbenen Opa erinnert, aber der Gedanke daran, dass sie sich unnötig quält tut genauso weh.
Ich habe auch noch nicht wirklich Erfahrung damit, wie es ist, ein Tier so lange zu haben. Meine bisherigen Haustiere hatten keine lange Lebenserwartung und sind einfach über Nacht gestorben, so dass ich nie einen Krankheitsprozess miterlebt habe.

Sorry übrigens, wenn mein Beitrag jetzt extrem lang geworden ist, aber ich hoffe, dass mir jemand bei meiner Entscheidung helfen kann.



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